Wie ist es zu bewerten, wenn Menschen, die nicht von Rassismus betroffen sind, mitreden möchten, was verletzend ist und was nicht? Auf der einen Seite versuchen Initiativen wie z.B. „Das N-Wort-Stoppen“ ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie ausgrenzend Sprache sein kann. Auf der anderen Seite gibt es Talkshows, in denen nicht von Rassismus betroffene Menschen beschließen, dass die Verwendung bestimmter Wörter nicht problematisch sei. Es wird immer häufiger versucht eine Seite von der Diskussion auszugrenzen. In dieser Gemengelage, in der es auch um Gefühle geht, ist es wichtig, ALLEN zuzuhören und ihre Anliegen ernstzunehmen. Das gilt auch für Medienschaffende. Ein gesellschaftlicher Diskurs, der möglichst viele Perspektiven in Betracht ziehen sollte, ist wichtig für Gemeinschaftssinn und eine starke Demokratie. In dieser Folge kritisieren wir die Moderatorin Joanna und die Demo, auf der sich Aktivisten gegen den Gebrauch des N-Wortes einsetzen.