Der Krieg um unsere Denk- Fühl- und Handlungsressourcen tobt immer stärker und die Liste der psychologischen Kriegsopfer wird täglich länger.
Ein Kommentar von Christiane Borowy.
Diesmal hat es die Professorin für Politikwissenschaft und Frauenforschung Claudia von Werlhof getroffen: Am 4. Oktober schreibt sie einen offenen Brief an Greta Thunberg und bezahlt dies mit dem sofortigen Rückzug des Verlages, der eigentlich in Kürze ihr Hauptwerk veröffentlichen sollte. Es ist ein Musterbeispiel für die Leichtigkeit, mit der psychologische Kriegsführung gemeinhin das Denken und Fühlen abschaffen will. Es besteht also dringender Handlungsbedarf. Eine Anleitung zum Ausstieg aus automatisch ablaufenden Denk- Fühl- und Handlungsmustern.
Ken Jebsen kennt sie. Daniele Ganser kennt sie. Dirk Pohlmann kennt sie. Alle Personen des öffentlichen Lebens, die eine andere als die herrschende Meinung vertreten, kennen sie: Die Folgen von Intrigen, Diffamierung und Rufmord. Claudia von Werlhof kennt sie seit Jahrzehnten. Schließlich beschäftigt sie sich in ihrer Forschung mit der Frage, welche Mächte mit aller Kraft versuchen, den Planeten zu zerstören, und was man tun kann und muss, um die Erde und damit alles Leben zu retten.
Sie hat deshalb, zusammen mit Wissenschaftlern und Fachleuten aus verschiedenen Bereichen, einen öffentlichen Brief an Greta Thunberg geschrieben, der an dieser Stelle verlinkt ist (1). Ihre Verlegerin hat daraufhin „Verschwörungstheorien“ gewittert und in einer Mail empathiefrei und rücksichtslos die Zusammenarbeit beendet. Dies ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, Manipulationen zu durchschauen und die eigenen, wie automatisch ablaufenden, Denk- Fühl- und Handlungsgewohnheiten zu durchbrechen, um sich nicht in den Pferch der Meinung der Herrschenden treiben zu lassen.
Heute gibt es im Grunde keine Diskussionskultur mehr, denn es wird schon im Vorhinein dafür gesorgt, dass überhaupt nur ganz bestimmte (Anti-)thesen im Meinungsaustausch zugelassen sind. (2) Passt eine Meinung nicht in den so genannten „herrschenden Diskurs“ (3), der ein Diskurs der Herrschenden ist, wird sie in Gang gesetzt, die Diffamierungsmaschinerie.
Der Begriff der Maschine ist von mir hier bewusst gewählt, denn eine Maschine „denkt“ binär, das heißt es gibt nur zwei Möglichkeiten: 0 und 1. Richtig oder falsch. Rechts oder links. Effektiv oder ineffektiv. CO2 gelogen oder CO2 wahr. Wissenschaftlich oder unwissenschaftlich. Klimaaktivist oder Klimaleugner. Und so weiter.
Jeder, der differenziert denkt oder fühlt, und nicht einzuordnen ist in diese Polarität, bekommt die Keule der Diffamierung mit Wucht zu spüren. Und das ist keine Kleinigkeit! So wie Krieg keine Kleinigkeit ist.
Der Stein des Anstoßes: Rosalie Bertell
Der Hauptvorwurf von Claudia von Werlhof an Greta Thunberg in ihrem Anfang Oktober veröffentlichten Brief ist der, Greta Thunberg würde, obwohl sie den Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse stark einfordert, wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Ursache der Zerstörung des Planeten komplett ignorieren. Vielmehr sei das Militär der Hauptverursacher der Zerstörung der Erde. Seit sich das Militär mit dem auch privatwirtschaftlich genutzten Geoengineering für die Entwicklung von Kriegswaffen wie Ionosphärenheizer, Plasmawaffen und andere, mit denen man Naturkatastrophen wie Erdbeben, Tsunamis oder andere Wetterveränderungen gezielt auslösen kann, verbunden hat, nimmt die Zerstörung in einem bisher nicht da gewesenen Ausmaß zu.
Dies sei nachgewiesen worden durch die Forschungen der Biometrikerin und alternativen Nobelpreisträgerin Dr. Rosalie Bertell (1929-2012), ganz wesentlich in deren Werk Kriegswaffe Planet Erde, dessen Übersetzung ins Deutsche Werlhof organisiert hat. Bertells Erkenntnis: „Es ist nicht das CO2, es ist das Militär“ ist das Ergebnis wissenschaftlicher Forschung, an der auch deutsche Wissenschaftler mitgeforscht haben.