Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.
Auf Spiegel-Online fragt man sich, woher denn dieses Phänomen eigentlich komme, dass so viele, seit dem 11. September 2001 an so viele Verschwörungen glauben? Ja wo kommt das eigentlich her? Vielleicht wissen die Leser und Hörer dazu mehr als der Spiegel.
Ein paar Gedanken zum Spiegel: Dort glaubt man, dass Lee Harvey Oswald ganz alleine mit einem Repetiergewehr den Präsidenten John F. Kennedy erschossen hat. Nun, nachdem mit dem Gewehr FBI-Superschützen nicht hinbekommen haben, was Oswald gelang, darüber könnte man ja noch hinwegschauen- was komisch wäre. Doch was diese seltsam magische Kugel anging, die vorwärts und rückwärts, dann seitlich und abwinkelnd nach unten, gleich zwei Menschen traf, das ist eigentlich unmöglich. Kugeln verhalten sich beim Durchdringen von Körpern nicht so.
Bis heute haben das US-Militär oder ein anderes Militär auf dieser Welt nicht ein einziges Gewehr erfunden, dass um Ecken schießen könnte. Oswald starb leider zu früh, als dass das Militär bei ihm nachfragen konnte, wie man so etwas denn hinbekommt. Vielleicht weiß der Spiegel da mehr? Heutzutage ist ja alles möglich.
Gestern vor siebzehn Jahren, da hatte die Physik frei, in New York. Präziser, genau dort, wo die Türme zerstaubten. Offiziell sind dort Flugzeuge in zwei Gebäude geflogen und haben drei Gebäude zerstaubt. Kennst du das Wort zerstaubt? Die drei Türme sind nämlich nicht zusammengekracht. Sie haben sich fast komplett in Staub aufgelöst. Es gibt Videos von Stahlträgern, die nach dem sogenannten Zusammensturz hunderte Meter in der Höhe standen und dann, wie von Geisterhand, zerstaubten. Vermutlich standen die Gebäude unter einer physikalischen Waffe oder unter einer Physik, die uns Sterblichen völlig unbekannt ist. Würde man den Spiegel-Autoren diese Bilder und Videos vorführen, so würden sie vermutlich sagen: Weiß ich auch nicht, aber das ist kein Indiz dafür, dass... .
Komisch an all den Verschwörungstheorien ist nicht, dass einige davon komplett erfunden sind, so wie die, dass es die Stadt Bielefeld gar nicht gäbe. Es gibt sie, ich war öfters schon in Bielefeld. Oder außerirdische Raumfahrzeuge. Es gibt sehr viele falsche Bilder oder Videos über diese seltsamen Fluggeräte. Doch auch sehr viele Bilder und Videos, die den kritischsten Analysen standhalten. Auch gibt es viele Videoaufnahmen der NASA aus ihrer um den Orbit kreisenden Raumstation, bei denen die Insassen an Fäden oder sonstigen Halterungen befestigt scheinen, um die Schwerkraft vorzutäuschen. Was nicht heißen soll, alles was die NASA macht, sei ein Fake oder ich würde nun schreiben, dass es keine ISS-Raumstation gäbe. Ich weiß es schlichtweg nicht, denn ich war noch nicht dort, bin also auf Bild- und Videomaterial der NASA angewiesen und muss es dann glauben. Auch gibt es auf "Kulturstudio" ein interessantes Telefongespräch mit einem Hochschulprofessor, der bei der NASA anruft und nach Originalbildern vom Weltraumteleskop Hubble nachfragt. Heraus kam bei dem Gespräch, dass es weder Bilder vom Hubble-Teleskop gibt noch Videos von Reparaturarbeiten am Hubble-Teleskop. Wir müssen es glauben oder auch nicht. Wie so vieles, das man uns erzählt.
Jetzt kann man natürlich, wie es Spiegel-Online tut und sicher so gut wie alle Mainstreammedien es auch tun, alles glauben und nichts hinterfragen. Denn es kommt ja alles von irgendwelchen offiziellen Stellen. Und die hinterfragt man nicht. Hinterfragt man sie, macht man sich bei denen lächerlich, die nie hinterfragen. Seltsam, aber so ist es.
Ist die Geschichtsschreibung richtig? Bevor das Lachen anfängt: Die Geschichte schreiben immer die Sieger. Ist der Geschichtsablauf, der uns in der Schule beigebracht wird wirklich so abgelaufen? Unter den Vorzeichen, die uns dort erklärt werden? Durchläuft man die Schule und ihr Wissen und ihre Bildung, dann ist man auf das konditioniert, was sie uns in unsere Hirne eingestampft haben.