Zur 34. Landesweiten Kunstschau, thematisch bezogen auf das 250. Jubiläum Caspar David Friedrichs, entwickelte ich die Performance „Wandel“. Friedrichs Bildwelten verstehe ich als immerwährendes Fragen danach, wer wir sind und wie wir die Welt, in der wir leben, erfahren und gestalten. Mich beschäftigt dabei vor allem das Bedürfnis nach einem bewussteren Erleben. Deshalb sind verschiedene Wahrnehmungsebenen in die Arbeit integriert: Eine Videocollage, die über Bewegungen meines verhüllten Körpers auf landschaftliche Aspekte Bezug nimmt, wird von hinten auf eine große, im Raum installierte Projektionsfläche übertragen. Der für die Performance erstellte Klangteppich begleitet die Situation. Von vorn dient diese Fläche als Leinwand für eine Malerei, welche ich spontan entstehen lasse. Für das Publikum trete ich als Rückenfigur in Erscheinung, während ich die visuellen und auditiven Eindrücke in die malerische Improvisation aufnehme.