Mein Name ist Monika Molitor und ich deute im Auftrag desDeutschen Astrologenverbandes die Konjunktion von Saturn und Neptun, die am Freitag, den 20. Februar um 2026 um 17.52 Uhr exakt ist. Saturn ging in das Zeichen Widder am 14. Februar und Neptun ging in das Zeichen Widder Ende Januar.Damit haben beide Planeten jetzt endgültig die kosmische Spalte überschritten und beginnen einen komplex neuen Zyklus.
Das Zeichen Widder steht ja für Neuanfang, für auchkriegerische Energie, für Motivation, für Tatkraft, für Wut, Ärger und auch fürdas männliche Element in unserem Leben. Saturn mit dem Neueintritt ins ZeichenWidder kann eine Ermutigung sein, in meiner persönlichen Deutung, eben diesekriegerische Energie, die uns ja jetzt seit Jahren schon sehr starkbeschäftigt, einzudämmen, zu disziplinieren, zu zähmen und einen Neustart zumachen im Umgang mit diesen kriegerischen Energien auf unserem Planeten.
Neptun neu im Zeichen Widder kann bedeuten, mit unsererSpiritualität, mit unseren Sehnsüchten, mit unseren tiefsten Wünschen, unserer Fantasie, unserer Kreativität, unserer Neigung, auch Illusionen zu verfallen,einen Neuanfang zu machen. Es kann auch bedeuten, mehr kriegerische Energie auf den Meeren. Es kann bedeuten, mehr Überschwemmungen. Es kann bedeuten, mehrZerstörung der Meere und mehr Zerstörung durch zum Beispiel Tsunamis. Beide Planeten haben im Zeichen Widder jetzt eine neue Färbung, einen neuen Aspekt bekommen.
Die Konstellation dieser Konjunktion ist jetzt vonbesonderer Tragweite, denn wenn Saturn und Neptun sich jetzt begegnen auf nullGrad Widder, dann treffen sich hier zwei sehr unterschiedliche Prinzipien. Einerseits die konkrete Form und die Auflösung aller Formen, einerseits die Realität und die Vision, einerseits Grenzen, Grenzen setzen, Strukturen formenund grenzenloses Vertrauen. Saturn steht für Struktur, Verantwortung, Klarheit und auch für das, was Bestand haben soll, für Autorität, für Grenzen, für die Einsicht in das Notwendige. Neptun hingegen symbolisiert Sehnsucht,Spiritualität, Mitgefühl, aber auch Illusion und Täuschung. treffen diese beiden Energien nun aufeinander, entsteht ein Spannungsfeld zwischen Wirklichkeitssinn und Idealismus.
Eine solche Konjunktion fördert uns gerade kollektiv wieindividuell dazu auf, unsere Träume auf ihre Praktikabilität zu prüfen. Wo haben wir uns Illusionen hingegeben? Wo war die Hoffnung vielleicht stärker als die Realität? Und andererseits, wo braucht es mehr Vertrauen, mehr Hingabe,mehr inneres Lauschen, mehr Hinspüren statt bloßer Kontrolle und Realitätscheck?
Positiv gefasst kann Saturn dem Neptun ein Gefäß geben, einesichere Struktur kann dem Ungeformten Gestalt verleihen. Das kann bedeuten, dass spirituelle oder kreative Impulse nun konkretisiert werden. Visionen können konkrete Formen annehmen. Projekte, die lange nur eine Ahnung waren,verlangen jetzt nach Struktur und Verantwortung.
Spannenderweise trifft sich unser Frauen-Ritualkreisnächstes Wochenende zum alljährlichen Kassensturz, wo wir gemeinsam auswerten, was lief gut im letzten Jahr, was lief schlecht im letzten Jahr, was wollen wir anders machen? Wo stehen wir mit unserer Ritualkasse und wie wollen wir unseine neue Struktur und Verfassung geben, mit der wir das nächste Jahr weiter gemeinsam durch unseren Jahreskreis-Ritualkreis gehen? Gleichzeitig prüft Neptun den Saturn. Sind die bestehenden Strukturen noch sinnvoll? Tragen sienoch eine lebendige Vision in sich oder sind sie leer geworden und müssen siesich selbst auflösen?
Es kann zu einer großen Auflösung von Strukturen kommen biszu einer Auflösung von Staatsgrenzen, wie wir es damals bei dem Ende des Ostblocks und dem Ende der Teilung der beiden die Deutschen Staaten erlebt haben, als die letzte Saturn-Neptun-Konjunktion war. Gleichzeitig kann dieseKonjunktion eine Phase markieren, in der Ideale und Sehnsüchte mit Realität konfrontiert werden. Politische oder soziale Versprechen werden auf ihreUmsetzbarkeit hin geprüft.