Wann du aufhören musst zu prüfen (Teil 2: Der Sprung ins kalte Wasser)
Du hast alles richtig gemacht. Du hast auf deine Werte geschaut, du hast einen Menschen gefunden, der ehrlich und verlässlich ist. Dein Kopf sagt Ja. Und trotzdem ziehst du dich zurück, sobald es näher wird. Wenn du das kennst, ist diese Folge für dich.
Im zweiten Teil geht es um den Schritt, über den kaum jemand spricht: den Moment, in dem das Prüfen aufhören muss und das Vertrauen anfangen darf. Warum Vertrauen kein Gefühl ist, das irgendwann von selbst kommt, sondern ein Risiko, das du eingehst. Warum Loslassen sich für dein Nervensystem wie Gefahr anfühlt, obwohl gar keine da ist. Und warum das nichts damit zu tun hat, dass du zu kompliziert bist.
Wir schauen uns die zwei Gesichter von Kontrolle an: den Rückzug, aber auch das Gedankenkarussell, das nachts pro und kontra abwägt und den Partner heimlich durch tausend kleine Situationen testet. Ich erzähle dir, warum du dich vielleicht gar nicht entscheiden musst. Und wie du mit deiner Angst genau das Ende näher ziehst, vor dem du dich so fürchtest.
Mit dabei: Esther Perels Bild vom Sprung ins kalte Wasser, Brené Brown über Verletzlichkeit, und vier einfache Übungen, um aus dem Kopf und zurück in dein Leben zu kommen.
Teil 2 von 2. Wenn du Teil 1 noch nicht gehört hast, hör am besten dort zuerst rein.
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