Aus der Bibliothekswissenschaft

Aus der Bibliothekswissenschaft

By Bureau für BibliothekswissenschaftSociety & CultureScienceEducation
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Aus der Bibliothekswissenschaft episodes

  • Nummer #41: Student Success Librarians

    Die 41.te Ausgabe des Podcast «Aus der Bibliothekswissenschaft» beschäftigt sich mit den «Student Success Librarians», die es seit einigen Jahren an US-amerikanischen Hochschulbibliotheken gibt. Diese Librarians stellen die Studierenden in den Mittelpunkt ihrer Arbeit und versuchen, Angebote der Bibliothek daraufhin auszurichten, dass diese erfolgreich ihr Studium bewältigen können.

    Es gibt eine ganze Anzahl von Studien, Artikeln und Monographien zu dieser Unterprofession des US-amerikanischen Bibliothekswesens. In dieser Folge werden einige davon überblickshaf vorgestellt. Es zeigt sich dabei, dass es sehr verschiedene Vorstellung davon gibt, was «success» im Studium heisst. Während es in den Hochschulstrategien oder auch in Texten, die zeigen wollen, wie wichtig Bibliotheken für diese Erfolge sind, oft anhand von «harten Daten» wie Noten, Studienzeiten oder Abbruchraten gemessen werden, tendieren die Student Success Librarians selber offenbar dazu, das Wellbeing von Studierenden in den Mittelpunkt zu stellen und zu versuchen, «sichere Räume» zur Verfügung zu stellen, damit Studierende aus verschiedenen Gruppen das Studium erfolgreich durchlaufen können.

    Interessant für die Bibliothekswissenschaft ist, dass sich hier aktuell eine neue Unterprofession entwickelt, inklusive einer eigenen kritischen Diskussionskultur.

    25 min
  • Nummer #40: Webtoons: Südkoreanisch Comics für Smartphones

    Die Ausgabe #40 widmet sich nur einem Thema, nämlich den Webtoons. Dies sind in Südkorea verbreitete Comics, welche explizit für Smartphones gestaltet sind. Episoden sind kurz, es gibt ein Geschäftsmodell für sie, ihre Verbreitung in Südkorea ist massiv. Es gibt auch eine eigene Kultur der Mediennutzung um sie. Gleichzeitig gibt es aktuell eine Welle der Internationalisierung: Webtoons sind in Japan und den USA erfolgreich, aber offenbar auch in Frankreich.

    In dieser Episode stellen wir dies mit einem Aufruf verbunden dar: Bibliotheken sollten (wieder) mehr Medienkunde betreiben, also sich damit beschäftigen, welche Medien es gibt, wie sie genutzt werden und vielleicht auch, wie sich dies in naher Zukunft entwickeln wird.

    29 min
  • Nummer #39: Wirkung der Bibliothek auf Forschende einer Universität. Autistische Bibliothekar*innen in den USA und Australien.

    Im ersten Teil der Ausgabe #39 des Podcasts «Aus der Bibliothekswissenschaft» wird eine Studie besprochen, welche Daten aus einer Umfrage und von Interviews gesondert danach auswertet, welche Bedeutung die betreffende Hochschulbibliothek (der University of Texas) für die Forschenden der Universität hat. Erhoben wurden die Daten von der Universität selber, die Studie fragt nun, ob Forschende die Services und den Bestand der Bibliothek als wichtig ansehen.

    Im zweiten Teil geht es um zwei Studien, die sich mit autistischen Bibliothekar*innen (bevorzugte Selbstbezeichnung) beschäftigen, einmal mit solchen in Führungspositionen in den USA, einmal damit, wie diese den Bewerbungsprozess erlebt haben, den sie entweder in Australien oder den USA durchlaufen haben. Es stellt sich die Frage, ob ihre Situation einen Einfluss hat oder hatte.

    25 min
  • Nummer #38: Was lesen Bibliothekar*innen auf der Arbeit? Wie beachten kanadische Bibliotheken die Barrierefreiheit beim Bestandsmanagement?

    In dieser Ausgabe geht es um die Arbeit, die Bibliothekarinnen tatsächlich leisten. In der ersten Studie geht es darum, ob Bibliothekarinnen in den USA während ihrer Arbeitszeit lesen – Fachliteratur und Belletristik – und wenn ja, ob das gefördert wird. In der zweiten Studie wird sich damit auseinandergesetzt, ob und wie in kanadischen Bibliotheken Barrierefreiheit als Kriterium bei der Bestandauswahl eingesetzt wird.


    Im Interlude Hinweise auf die aktuelle Ausgabe der Libreas, den aktuellen Call for Papers der gleichen Zeitschrift und dem der o-bib, zudem auf einen Vortrag zum Thema Zensur in Bibliotheken.

    23 min
  • Nummer #37: Zensur und Book Banning

    In dieser Ausgabe werden wir uns einem Thema zuwenden, dass leider in den letzten Jahren für Bibliotheken relevant geworden ist: Nämlich Versuchen, Bücher und andere Medien aus Bibliotheken zu entfernen. Also, knapp und etwas verkürzt gesagt, Zensur und Book Banning. Es gibt zu diesem Bereich zahllose Arbeiten, auch in sehr unterschiedlicher Form. Hier werden eine Studie und ein inhaltsreicher Bericht über eine Ausstellung vorgestellt. Gleichzeitig werden in dieser Ausgabe recht offensiv Schlüsse für Bibliotheken / das Bibliothekswesen im DACH-Raum gezogen.

    In der Studie geht es darum, wie Schulbibliothekar*innen in Grossbritannien vorgehen, wenn sie in ihrer Einrichtung mit book challenges konfrontiert werden. Dabei zeigt sich auch, dass dies für Grossbritannien eine ganz neue – und vielleicht nur temporäre – Entwicklung ist. Noch weiss praktisch niemand, wie man damit professionell umgeht. Im Bericht geht es um eine Ausstellung über die Geschichte von Verboten und Verbotsversuchen in Florida. Was hier gezeigt wird, ist, dass die Entwicklung in den USA nicht etwa neu ist, sondern sich auf gewissermassen eingefahrenen Gleisen bewegt.

    30 min
  • Nummer #36: Wissenschaftskommunikation als Geschäftsfeld, Open Access Monographien

    Nach einem längeren Hiatus werden in dieser Ausgabe von «Aus der Bibliothekswissenschaft» zwei eigenständige Studien besprochen. In der ersten geht es um kommerzielle Anbieter, welche für Forschende allgemeinverständliche Artikel schreiben und publizieren. In der zweiten geht es am Beispiel einer mittelgrossen, US-amerikanischen Universität um die Frage, wie der Stand von Open Access bei Monographien und Buchkapiteln ist.

    Im Interlude der Verweis auf zwei aktuelle Artikel, einer über Bibliothekspläne für deutschen Bundesländer und österreichische Länder, einer über mögliche Publikationsformate und -themen in bibliothekarischen Zeitschriften.

    27 min
  • Nummer #35: Bibliotheksgeschichte – eine Warenhausbibliothek in Milwaukee, Bibliotheksgesetze in der DDR und übersehene Bibliotheken in den Volkshäusern in Lausanne

    Die 35.te Ausgabe des Podcasts «Aus der Bibliothekswissenschaft» fokussiert sich ganz auf die Bibliotheksgeschichte, Anfang bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Es geht dabei um einen Artikel über einen sehr spezifische Bibliotheken – nämlich solche, die von einem Kaufhaus für die eigenen Angestellten eingerichtet wurden – und ein Buch über Bildungseinrichtungen für Arbeiter*innen in Lausanne, in dem Bibliotheken vielmehr vorkommen sollten, als sie es tun. Im Interlude geht es um Bibliotheksgesetze, die in der frühen DDR zwar vorbereitet aber – mit einer Ausnahme – nie erlassen wurden.

    Eingewoben in dies alles sind Hinweise darauf, was aus den vorgestellten Arbeit grundsätzlich über die Bibliotheksgeschichte gelernt werden kann.

    31 min
  • Nummer #34: Aufstieg und Ende einer Newspaper Library, Glanz und Elend der Erhaltung von Digital Humanities Projekten

    Die 34.te Ausgabe des Podcasts “Aus der Bibliothekswissenschaft” beschäftigt sich mit eher negativen Thema: Dem Ende einer Newspaper Library und eigentlich dem Ende des gesamten Bibliothekstyps Newspaper Library. Und dem Abschalten von Digital Humanities Projekten, nachdem sie es geschafft hatten, nach dem Ende der jeweiligen Projektförderung weiter betrieben zu werden.

    Ganz so negativ ist das alles nicht. Die Geschichte der Newspaper Library zeigt auch, dass Bibliotheken erfolgreich auf Herausforderungen reagieren und als Dienstleistungseinrichtungen wirken. Aber auch, dass sie vom Erfolg oder den Krisen ihrer Träger abhängig sind. Die Geschichte der abgeschalteten Digital Humanities Projekte zeigt laufende Lernprozesse – sowohl auf Seiten der Digital Humanities als auch von Bibliotheken.

    24 min
  • Nummer #33: Tagebuchstudie in Berlin, Inklusive Metadaten in Utah

    Die Ausgabe #33 von «Aus der Bibliothekswissenschaft» beschäftigt sich erst mit einer Tagebuchstudie, welche in der Staatsbibliothek zu Berlin durchgeführt wurde. Dabei sollte geklärt werden, warum Nutzer*innen die Bibliothek aufsuchen, was sie dort tun und wieso. Gleichzeitig will der betreffende Artikel Hinweise für andere Bibliotheken geben, die auch einmal diese Art von Studien durchführen wollen.

    Der zweite Text, welcher in dieser Ausgabe besprochen wird, stellt dar, wie eine Universitätsbibliothek in den USA ihre Policies zum Erstellen und Nutzen von Metadatenstandards daraufhin überarbeitete, dass diese Metadaten (also Katalogisate, aber auch Beschreibungen von Archivalien) inklusiver wirken.

    Im Interlude Hinweise auf offene Calls für Konferenzbeiträge und Artikel.

    29 min
  • Nummer #32: Book challenges in den USA und Kanada – Scooping review

    In dieser Ausgabe des Podcasts «Aus der Bibliothekswissenschaft» geht es um Book challenges – Beschwerden von Nutzer*innen gegen bestimmte Bücher, die in einer Bibliothek stehen – in den USA und Kanada. Die Episode ist eine Ergänzung des Artikels «Bestandsmanagement, Formulare und Strukturen: Wie Bibliotheken in den USA und Kanada mit Book Challenges umgehen», welcher in der o-bib erschienen ist. Während der Artikel auf das Bestandsmanagement und auf national bibliothekarische Strukturen eingeht, wird im Podcast eine Scooping Review zum Thema vorgestellt, die einen Überblick zur gesamten bibliothekarischen Diskussion (in den USA und Kanada) liefert.

    25 min

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Ein Podcast für den Transfer von Wissen aus der Bibliothekswissenschaft in die Bibliothekspraxis. Anwendungsorientiert werden Studien und Diskussionen aus der Forschung diskutiert. Er richtet sich vor…