Im Gespräch mit Thomas Haase, Leiter Penetration Test & IT Forensic
Die Implementierung von 5G bringt neue Herausforderungen mit sich. Welche Vorteile und Lücken weist der neue Mobilfunkstandard im Vergleich zu seinen Vorgängern auf? Was müssen Unternehmen tun, um die Sicherheit ihrer Campusnetze auch unter 5G zu gewährleisten? Der Security- and Data Privacy Experte Thomas Haase spricht über Sicherheitsziele und Gefahren.
Da 5G eine höhere Bandbreite bedeutet, steigt auch die Furcht vor Sicherheitslücken und Datenklau. Die Sicherheitsrisiken sind unter 5G jedoch ähnlich wie zuvor, auch wenn durch das höhere Ausmaß der Vernetzung mehr Daten gesammelt werden können. Ein möglicher Schaden vergrößert sich dadurch. Auch die Tatsache, dass 3G und 4G nicht verschwinden, sondern durch 5G ergänzt werden, birgt neues Gefahrenpotenzial.
Trotzdem ist Thomas Haase optimistisch. Eine gute Implementierung von 5G macht es den Hackern schwerierig, das Netz anzugreifen. Unter 5G soll zudem das Tracking von Nutzern erschwert werden, wodurch diese nicht so leicht zu orten sind. Auch die Verschlüsselung soll stärker werden, sodass die Vertraulichkeit von Gesprächen und Nachrichten verbessert wird. Es bleibt ein ewiger Wettkampf zwischen denen, die die Netzwerke schützen und jenen, die sie angreifen möchten.
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