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Parag Parekh hat seine Karriere in Indien gestartet – in einer Zeit, als sich das Land als IT-Servicezentrum der Welt etabliert hat. Heute verantwortet er bei der Ingka Group die Digitalisierung und KI-Transformation des größten Ikea-Händlers in 30 Ländern.
Handelsblatt-Journalistin Larissa Holzki hat den Manager bei einer KI-Konferenz in Amsterdam getroffen und mit ihm über Indien, Innovation und Ikea gesprochen. In diesem Podcast geht es darum, warum Parekhs Geburtsland Europa bei KI überholt, wie er Innovationen lokal testet und global ausrollt – und welche Auswirkungen KI auch auf die Rolle des Managements hat. Parekh sagt: „Vielleicht macht der Personalchef bald einen Teil meines Jobs.“
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Yoshua Bengio zählt zu den Gründervätern der modernen KI. Seine Forschung zu Deep Learning hat die KI-Revolution erst möglich gemacht. Doch seit ein paar Jahren warnt Kanadas berühmtester KI-Forscher selbst vor dem, was er losgetreten hat.
KI, die außer Kontrolle gerät und Agenten, die sich gegen ihre Schöpfer wenden – Yoshua Bengio hält solche Doomsday-Szenarien für möglich. Und bis vor kurzem fanden viele in der KI-Szene das vor allem unterhaltsam. Jetzt aber sagen immer mehr Experten: Lasst uns solche Gefahren sehr, sehr ernst nehmen.
In der neue Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Yoshua Bengio in Montreal getroffen. Sie hat ihn gefragt, ob er seinen eigenen Beitrag zur KI-Revolution bereut, warum Agenten plötzlich ihre Entwickler betrügen und was er selbst dagegen machen will. „Wir führen gerade ein riesiges Experiment an der Menschheit durch“, sagt Yoshua Bengio: „und wir wissen nicht, wie es ausgeht“.
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Judith Dada zählt zu Deutschlands bekanntesten Start-up-Köpfen. Nach Karrierestart bei Facebook und jahrelanger Investmenterfahrung ist sie gerade in ihre neue Rolle als Co-Chefin bei Langdock gestartet – einem der am schnellsten wachsenden Start-ups für Künstliche Intelligenz in Deutschland.
Die neue Langdock-Chefin kennt sich also aus mit KI. Sogar die Bundesregierung hat sich zur Kabinettsklausur zuletzt von ihr beraten lassen. Und was sie zu sagen hat, ist alarmierend: Mit „Europa 2031“ hat sie zusammen mit einer Gruppe von KI-Experten ein Szenario entwickelt, das für den Kontinent einen dramatischen Bedeutungsverlust aufzeigt, wenn wir die KI-Revolution verpassen.
In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Judith Dada gefragt, warum Europas Regierungen und Unternehmen binnen fünf Jahren geopolitisch massiv erpressbar werden könnten und weshalb sie trotz drohender Verwerfungen fordert, den Kündigungsschutz zu lockern. Außerdem sprechen sie darüber, warum Dada gerade jetzt den Chefposten bei einem Start-up übernimmt. Sie sagt: „Der Wandel ist jetzt da und er verlangt uns Veränderungen ab.“
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KI-Modelle, die immer besser im Hacking werden. Agenten, die aus ihren Testumgebungen entwischen. Und jetzt ein Anthropic-Forscher, der kündigt und sagt, die KI-Firmen spielten mit unseren Leben. Zahlreiche Ereignisse haben die Debatte um die Risiken von KI zuletzt enorm angeheizt.
Dramatische Konsequenzen hatten die Vorfälle bisher nicht. Sie werden laut Experten aber rasant wahrscheinlicher. Dan Lahav sagt: „Man sieht die Entwicklung und merkt: Oh Gott, das ist exponentiell“.
In der neuen Folge von „Handelsblatt Disrupt“ hat Podcast-Host Larissa Holzki mit ihm über Sicherheitsvorfälle gesprochen, in die seine Firma selbst verwickelt war. Über die Wahrscheinlichkeit existenzieller Katastrophen. Und über die Frage, ob sie noch zu verhindern sind.
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Ante Spittler weiß, wie es ist, wenn neue Technologien das eigene Geschäftsmodell gefährden. Gerade wurde sein Finanztechnologie-Start-up Moss von Investoren mit einer Milliarde Euro bewertet. Es gab aber auch Phasen, da hat er sich fast täglich gefragt, ob die KI-Welle seine Firma wegschwemmt.
Wie Spittler und Moss geht es vielen Unternehmen. Bei Technologieanbietern und ihren Investoren hält sich sogar die Sorge vor einer „SaaSpokalypse“: Der Begriff beschreibt die Angst, dass Software-as-a-Service-Anbieter zugrunde gehen, weil sich künftig jedes Unternehmen leicht seine eigene IT-Infrastruktur programmieren könnte.
Bei der Handelsblatt-Konferenz AI in Banking hat Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Gründer darüber gesprochen, wie er mit Moss die Buchhaltung automatisiert, warum das mit großen Sprachmodellen noch nicht möglich ist und warum es gar nicht so schlecht ist, in diesen Zeiten ein bisschen paranoid auf das eigene Geschäftsmodell zu schauen. Er rät: Man sollte „nicht überinvestieren und bloß nicht blind sein für Feedback.“
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Die Londoner Firma Synthesia will mit ihrer Technologie verändern, wie Unternehmen ihr Wissen weitergeben. Schon heute erstellen Konzerne wie SAP und Merck mit der KI des Start-ups Schulungsvideos und digitale Klone – die künftig auch interaktiv mit Mitarbeitenden reden sollen.
Ein Großteil des Unternehmenswissens steckt heute in Texten, die laut Synthesia-Chef Victor Riparbelli kaum jemand liest. Er hält KI-Videos für den besseren Weg, um Wissen zugänglich zu machen – und sieht seine Technologie schon als Nachfolger von Powerpoint. Er sagt: „Bald wird jeder interaktive Agenten bauen.“
Podcast-Host Larissa Holzki diskutiert in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Riparbelli über die Frage, ob Text völlig verschwinden könnte. Sie sprechen darüber, warum AI Slop (KI-Müll) für immer mehr Unternehmen zum Problem wird. Und sie werfen einen Blick auf das KI-Rennen mit China.
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Mehr als eine Milliarde Euro hat SAP auf den Tisch gelegt, um diese Firma zu kaufen und weiter zu finanzieren: Prior Labs, ein zwei Jahre altes Start-up aus Freiburg, das bisher außerhalb von Expertenkreisen kaum jemand kennt.
Warum das wichtig ist? Prior Labs zählt zur Weltspitze bei Künstlicher Intelligenz (KI), die tabellarische Daten verarbeiten kann. Dazu muss man wissen: Die allermeisten Daten in Unternehmen liegen in Tabellen vor. Und dieser Datenschatz war von der KI-Revolution bisher fast unberührt.
In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Larissa Holzki mit Prior-Labs-Mitgründer und -Technologiechef Noah Hollmann über den Deal seines Lebens. Es geht um das Potenzial der neuen Modelle, um Bewerber aus dem Silicon Valley – und um die Skepsis, die seinem Team lange entgegenschlug. Hollmann sagt: „KI für Tabellen? Galt als so unmöglich wie Sandalen mit Socken!“
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Hörtipp: Das Interview mit OpenAI-Chef Sam Altman bei Handelsblatt Today
Der Hamburger Verkehrsverbund HVV arbeitet an einem Sprachassistenten, der Verbindungen sucht, Tickets bucht und Abfahrtzeiten nennt – eine Art Siri oder Alexa für den Nahverkehr.
Warum das wichtig ist? Öffentliche Unternehmen stehen selten im Verdacht, besonders innovativ zu sein. Beim HVV ist das anders: Für Geschäftsführerin Anna-Theresa Korbutt gilt bei Transformation und Technikskepsis: „geht nicht, gibt's nicht". Und sie sagt: „Ich frage meinen Aufsichtsrat nicht mehr. Ich mache einfach.“
Im munteren Podcast-Gespräch mit Larissa Holzki findet die Managerin und ehemalige Profisportlerin klare Worte für eine neue Scheu vor dem Leistungsbegriff, den Umgang mit Bedenkenträgern – und die Misere bei der Deutschen Bahn. Ihre Kritik trifft dabei ausdrücklich nicht die neue Chefin Evelyn Palla.
Moderiert von Larissa Holzki
Produziert von Migo Fecke
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„Wer sagt, wir brauchen uns um Jobverluste durch KI keine Sorgen machen, ist naiv“, sagt Euan Blair. Der Gründer von Multiverse, einem der wertvollsten europäischen Unternehmen für Weiterbildung, spricht an, wovor viel Menschen Angst haben.
Die Chefs großer KI-Unternehmen warnen immer wieder vor einer Job-Apokalypse. Vorstände aber haben keine Wahl: Wer die Zukunft seiner Firma sichern will, muss neue Technologien einsetzen und seinen Leuten Mut machen, dass sie in Zukunft noch gebraucht werden. Auch, wenn Sorgen berechtigt sind.
Euan Blair blickt nicht nur als Unternehmer auf diese Herausforderungen: Als Sohn des früheren Premierministers Tony Blair kennt er auch die politische Perspektive. Und er sagt: „Top-Down-Initiativen sind bei KI so gut wie nie erfolgreich.“
In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Unternehmer darüber, welche Weiterbildungen jetzt wirklich helfen, woran die Transformation in vielen Unternehmen scheitert und sie fragt, was er von seinem Vater über Führung gelernt hat.
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Humanoid aus Großbritannien ist das nächste Robotik-Einhorn aus Europa. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird die Firma von Gründer und CEO Artem Sokolov mit 1,35 Milliarden Dollar bewertet – und das bereits zwei Jahre nach der Gründung.
Die Robotikbranche erfährt gerade einen gewaltigen Auftrieb: Laut dem Datenanbieter Dealbook sind dieses Jahr schon etwa neun Milliarden Dollar allein in die menschenähnlichen „Humanoiden“ geflossen. Im ganzen Jahr 2025 waren es weniger als fünf Milliarden Dollar. Und bei Unternehmen wie Schaeffler, Bosch und Siemens werden Roboter von Humanoid bereits getestet.
Für diese Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki den Humanoid-Chef in Großbritannien getroffen. Sie fragt ihn, was genau seine Roboter in der Produktion deutscher Unternehmen schon machen, wie sie dazulernen – und wie viel Menschen es künftig noch braucht, um sie zu überwachen. So viel vorweg: „Wir werden einen Bediener pro zehn Robotern haben“, sagt Sokolov – am Anfang.
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