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Horst und Christian blicken in dieser Herbstferienfolge auf den Wirtschaftsnobelpreis und seine Preisträger (ja, der Preis wurde nicht von Alfred Nobel, sondern nachträglich von der Schwedischen Reichsbank gestiftet). Auch für Anleger sind die prämierten Forschungsarbeiten spannend. Das sind die acht wichtigsten Erkenntnisse:
Regel 1: Streuen und diversifizieren (Harry Markowitz): Das Risiko eines Portfolios hängt davon ab, wie einzelne Anlagen zusammenwirken. Außerdem: Warum Minimum-Volatility-ETFs zuletzt enttäuscht haben.
Regel 2: Sparen automatisieren (Richard Thaler): Mit dem Konzept „Save More Tomorrow“ fließt bei jeder Gehaltserhöhung ein Teil direkt ins Depot. Ein Nudge, der Disziplin überflüssig macht.
Regel 3: Das ganze Leben planen (Franco Modigliani): Die Lebenszyklus-Hypothese zeigt, warum von allem in jungen Jahren ein hohes Einkommen zählt – und wie wichtig dabei die Sparrate ist.
Regel 4: Den Markt nicht schlagen wollen (Eugene Fama): Öffentliche Informationen stecken oft schon im Kurs. Wer ständig kauft und verkauft, hechelt hinterher und zahlt dabei drauf.
Regel 5: Nicht kaufen, nur weil alle etwas wollen (Robert Shiller): Ein stark gestiegener Preis ist kein Beweis für Qualität. Das Schiller-KGV des S&P 500 liegt aktuell bei 42. Nur kurz vor dem Platzen der New-Economy-Blase war der Wert höher.
Regel 6: Verluste nicht festhalten (Daniel Kahneman): Verluste schmerzen stärker, als Gewinne in gleicher Höhe freuen. Eine Prüffrage hilft: Würde ich diese Aktie heute zu diesem Preis wieder kaufen?
Regel 7: Stimmung nicht mit Chancen verwechseln (Daniel Kahneman): Nach Crashs wirkt der Markt riskant, nach langen Rally-Jahren wirkt er sicher. Wer antizyklisch denkt, verkauft nicht am Tiefpunkt.
Regel 8: Vorsicht, wenn die andere Seite mehr weiß (George Akerlof): Wer mehr weiß, hat den Vorteil. Warum Börsengänge und komplizierte Finanzprodukte Vorsicht verlangen und was Akerlofs Gebrauchtwagen-Beispiel damit zu tun hat.
Disclaimer: Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung. Die Hosts oder der Verlag übernehmen keine Haftung für Anlageentscheidungen, die Sie aufgrund der im Podcast gehörten Informationen treffen.
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Eine Frage der Größe: Elon Musk macht den Telekom-Konzernen Druck: SpaceX will für rund 8 Milliarden Dollar ein landesweites Frequenzpaket kaufen und Starlink in den Mobilfunk bringen. Die US-Telekomwerte verloren daraufhin zweistellig. Horst und Christian erklären, warum die Deutsche Telekom trotz KI-Offensive noch keine KI-Aktie ist – und welcher Katalysator fehlt. (ca. Min. 10)
Das liegt im Trend: Die LVMH-Aktie hat stark verloren, der Luxus-Konzern stagniert beim Umsatz und die Bewertung ist auf dem Niveau von 2012 bis 2014. Ein Blick auf die Sparten, das China-Geschäft und die Frage, warum der Aktie ein Auslöser für eine Trendwende fehlt. (ca. Min. 25)
Last Call: Starbucks soll laut Financial Times eine Übernahme von Chipotle prüfen. Brisant ist die Verbindung: Starbucks-Chef Brian Niccol führte Chipotle bis 2024. Ob zwei Ketten mit Margenproblemen zusammen stärker werden – und warum der Deal wenig Sinn ergibt. (ca. Min. 37)
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Das Ganze sehen: Mehr als fünf Prozent Rendite auf US-Staatsanleihen – und trotzdem hält sich der Aktienmarkt. Horst und Christian erklären, wie Währungseffekte und der KI-Boom die Schwäche vieler Branchen verdecken. Außerdem: Welche Chancen Anleihen jetzt bieten, warum die Laufzeit entscheidend ist und weshalb Frankreich zum Risiko für die Eurozone wird. (ca. Min. 11)
Eine Frage der Größe: Starke Marken, schwache Kurse: Bei Nike stockt der Turnaround, bei Lindt & Sprüngli stößt die Preismacht an Grenzen. Welche Aktien sind jetzt interessant? Und warum geht Galeria zum vierten Mal pleite, während andere Kaufhausketten und der Konzern hinter TK Maxx erfolgreich sind? (ca. Min. 34)
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Zum 100. Geburtstag der Wirtschaftswoche nehmen Christian und Horst die Hörerinnen und Hörer am Gründungsort der WirtschaftsWoche mit auf eine Zeitreise durch die deutsche Börsengeschichte. Im Ritz-Carlton sprechen sie im Live-Podcast darüber, warum sich Deutschland mit Aktien so schwertat. Und aus jeder Episode entwickeln sie Lektionen, die für Anleger auch noch heute relevant sind.
Die Kunstseide-Spekulation der Goldenen Zwanziger: Konrad Adenauer investiert sein Vermögen und einen hohen Bankkredit in Aktien der American Glanzstoff. Als der Kurs einbricht, helfen zunächst ein schwarzer Glanzstoff-Topf in Holland und der Konzernchef – doch am Ende ist Adenauers Vermögen verloren. Was die Geschichte über Börsenrausch, Aktien auf Pump und heiße Tipps unter Freunden verrät.
Die Volksaktie: Nach dem Krieg soll Deutschland ein Volk von Aktionären werden. Bayer, Preussag und Volkswagen stehen für den Aufbruch – und für die Hoffnung, breiten Bevölkerungsschichten den Weg zum Produktivvermögen zu öffnen. Doch der Absturz der VEBA-Aktie zeigt, warum schnelle Zeichnungsgewinne keine Aktienkultur schaffen und drei Einzelaktien noch kein diversifiziertes Depot ergeben.
Aufstieg und Fall der Deutschland AG: Banken, Versicherer und Industriekonzerne bilden ein enges Netz aus Beteiligungen und Aufsichtsratsmandaten. Die Geschichte führt von Hermann Josef Abs und Alfred Herrhausen über den Insiderhandelsskandal um Franz Steinkühler bis zur Übernahme von Mannesmann durch Vodafone. Zum Schluss geht es um die Frage, ob Deutschland eine neue Form strategischen Kapitals braucht – und warum Altersvorsorge und Industriepolitik dabei nicht vermischt werden sollten.
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Eine Frage der Größe: Energieaktien sind die heimlichen Gewinner an der Börse. Christian und Horst erklären, warum Öl- und Gaskonzerne heute deutlich effizienter wirtschaften, welche Chancen Raffinerien und Ölausrüster bieten – und warum Repsol trotz des starken Kursanstiegs niedriger bewertet ist als die Konkurrenz. (ca. Min. 19)
Das liegt im Trend: ETFs schütten inzwischen sogar wöchentlich aus. Christian und Horst schauen auf den „monetären Nieselregen“ und erklären, was hinter Option Overlay ETFs steckt, warum hohe Ausschüttungen nicht automatisch hohe Erträge bedeuten – und warum Anleger bei diesen Produkten besonders genau hinschauen müssen. (ca. Min. 41)
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Das Ganze sehen: Ausgerechnet die Köpfe hinter den führenden KI-Unternehmen warnen vor einer Technologie, die sich der menschlichen Kontrolle entziehen könnte. Horst und Christian diskutieren, wie realistisch die Gefahr ist – und ob hinter dem Ruf nach Regulierung auch wirtschaftliche Gründe stecken: knappes Kapital, verschobene Börsengänge und die hohen Kosten des KI‑Booms. Was bedeutet das für Chipwerte, Datencenter und die großen Aktienindizes? (ca. Min. 4)
Das liegt im Trend: Der Ölpreis steigt über 100 Dollar, weil wichtige Transportwege im Nahen Osten blockiert oder bedroht sind. Saudi-Arabien versucht, die Ausfälle über Pipelines auszugleichen, doch auch diese Ausweichroute ist nicht sicher. Horst und Christian erklären, warum ein solcher Angebotsschock die Inflation hartnäckig hält, weshalb höhere Zinsen dagegen nur begrenzt helfen – und was das für Wirtschaft und Anleger bedeutet. (ca. Min. 26)
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Das Ganze sehen: Volkswagen wagt den radikalsten Umbau seiner Geschichte. Ein internes Sanierungspapier zeichnet ein dramatisches Bild: Zehntausende Stellen sollen wegfallen, Werke stehen auf der Kippe, Marken und Beteiligungen werden überprüft. Die Börse reagiert erleichtert, doch ob der Konzern damit wirklich wieder wettbewerbsfähig wird, bleibt offen. (ca. Min. 4)
Eine Frage der Größe: Schlechtere Augen sind ein Megatrend, doch bei EssilorLuxottica trübt ein Familienkonflikt den Blick auf die Zukunft. Nach dem Tod des Gründers kämpfen die Erben um Einfluss. Gleichzeitig wächst der Druck im Rennen um KI-Brillen. Horst und Christian analysieren, ob der Optikriese nach dem Kursrutsch wieder interessant wird und welche Alternativen es gibt. (ca. Min. 19)
Das liegt im Trend: Das Kino erlebt ein überraschendes Comeback. Blockbuster wie „Odyssee“ und „Spider-Man“ locken Millionen Zuschauer zurück auf die große Leinwand. Für Anleger stellt sich die Frage: Lässt sich der Trend zu Live-Erlebnissen auch an der Börse nutzen? Ein Blick auf Kino-, Ticket- und Entertainment-Aktien zwischen Hype und nachhaltigem Wachstum. (ca. Min. 42)
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Das Ganze sehen: Die Stabilität der Preise bleibt das wichtigste Ziel der US-Notenbank Fed. Das zumindest ist das Signal von Kevin Warsh nach dem Treffen in Jackson Hole, der damit in einen Konflikt mit Donald Trump geht, was höhere Zinsen für die Märkte bedeutet. (ca. Min. 14)
Eine Frage der Größe: Nvidia liefert erneut Rekordzahlen und prognostiziert 70 Prozent Umsatzwachstum. Das würde den Chiphersteller in völlig neue Dimensionen katapultieren. Doch wie belastbar ist der KI-Boom wirklich? (ca. Min. 25)
Ländersache: Chinas KI- und Robotikfirmen feiern spektakuläre Börsendebüts, während die etablierten Tech-Giganten hinterherhinken. Horst und Christian erklären, warum die spannendsten Börsengänge an Chinas Festlandbörsen stattfinden, weshalb Privatanleger dort meist nicht direkt investieren können und welche ETFs dennoch Zugang zum Boom ermöglichen. (ca. Min. 43)
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Urlaubsaktien: Horst und Christian bringen Aktien aus dem Urlaub in Italien und Spanien mit: Monte dei Paschi di Siena als Turnaround- und Übernahmekandidat inmitten einer Neuordnung von Italiens Bankensektor. Sowie Aena, einen Flughafenbetreiber – dessen Aktie besser läuft als Fraport.
Das Ganze sehen: Die US-Staatsschulden haben 40 Billionen Dollar erreicht, während Tech-Konzerne ihre Datencenter zunehmend über Anleihen finanzieren. Warum das die Zinsen steigen lässt, die Volatilität und Nervosität zunimmt – und was Anleger tun können. (ca. Min. 20)
Eine Frage der Größe: Walmart liefert gute Zahlen, doch die Aktie gibt nach. Was die Zurückhaltung der Kunden über die US-Verbraucher verrät – und warum nicht das Geschäft, sondern die Bewertung das Problem ist. (ca. Min. 46)
Last Call: Moderna meldet einen wichtigen Erfolg mit einem mRNA-Impfstoff gegen Krebs. Warum die Aktie trotzdem noch nicht billig ist – und warum man lieber breiter in das Thema Gesundheit investiert. (ca. Min. 55)
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Das Ganze sehen: Ölpreis über 90 Dollar, Straße von Hormus nicht wirklich offen, die Spannungen zwischen USA und dem Iran nehmen eher zu – warum also sind die Märkte auf diesem Niveau? Warum die Kurse durchaus gerechtfertigt sind – und der Testfall erst Mitte September kommt. (ca. Min. 2)
Hidden Champions: Der Ventilatorenspezialist ebm‑papst wird an den börsennotierten IS-Konzern Madison Air verkauft. Das sorgt wieder einmal für Schlagzeilen! Ist das der Ausverkauf des Mittelstandes? Oder ein weiteres Signal dafür, wo die großen Investitionen gerade stattfinden? (ca. Min. 16)
Das liegt im Trend: Mit der KI‑Brille wirkt der Dax plötzlich erstaunlich modern: Siemens profitiert davon, dass Automatisierung und „physische KI“ in der Industrie ankommen, Infineon gewinnt als Ausrüster für Strom- und Rechenzentren. Und SAP wird nicht mehr als „KI-Opfer“ gesehen, sondern als Mitspieler, der Kurs hat sich rasant erholt. Welche Chancen sich Anlegern bieten. (ca. Min. 24)
Eine Frage der Größe: Porsche will den Taycan bis 2030 einstellen, beichtet die „WirtschaftsWoche“ – das Modellende wäre auch ein Kurswechsel, Porsche soll zur „Sportwagen‑Schmiede“ werden. Gelingt dem neuen CEO die Transformation? (ca. Min. 44)
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