Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

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By Larissa Holzki, HandelsblattBusinessNewsTechnologyTech News
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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft episodes

  • Wie viele Menschen braucht man noch in einer Fabrik voller Roboter, Artem Sokolov?

    Humanoid aus Großbritannien ist das nächste Robotik-Einhorn aus Europa. Nach einer neuen Finanzierungsrunde wird die Firma von Gründer und CEO Artem Sokolov mit 1,35 Milliarden Dollar bewertet – und das bereits zwei Jahre nach der Gründung.

    Die Robotikbranche erfährt gerade einen gewaltigen Auftrieb: Laut dem Datenanbieter Dealbook sind dieses Jahr schon etwa neun Milliarden Dollar allein in die menschenähnlichen „Humanoiden“ geflossen. Im ganzen Jahr 2025 waren es weniger als fünf Milliarden Dollar. Und bei Unternehmen wie Schaeffler, Bosch und Siemens werden Roboter von Humanoid bereits getestet.

    Für diese Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki den Humanoid-Chef in Großbritannien getroffen. Sie fragt ihn, was genau seine Roboter in der Produktion deutscher Unternehmen schon machen, wie sie dazulernen – und wie viel Menschen es künftig noch braucht, um sie zu überwachen. So viel vorweg: „Wir werden einen Bediener pro zehn Robotern haben“, sagt Sokolov – am Anfang.

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    27 min
  • Robin Rombach über Robotergehirne, verhandeln mit Musk und Frust über die deutsche Selbstaufgabe

    Black Forest Labs (BFL) ist eines der wertvollsten KI-Start-ups in Deutschland. Der Bildgenerator der Freiburger Firma erzeugt fast fotorealistische Bilder. Damit ist das Team um CEO Robin Rombach auf dem Gebiet einer der stärksten Konkurrenten von Google.

    Warum das wichtig ist? Für BFL ist das nur der erste Schritt zu einer „visuellen Intelligenz“, die die Welt wirklich versteht. Was das heißen soll, zeigt ein ganz neues Modell, das die Firma gerade vorgestellt hat: Es soll wie ein Robotergehirn funktionieren. Damit lernen die Maschinen sozusagen sehen - und autonom auf ihre Umwelt zu reagieren.

    Kurz zuvor hat Podcast-Host Larissa Holzki Robin Rombach beim Käpsele Innovation Festival in Freiburg zu einer Live-Aufnahme getroffen. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt haben sie über die nächste Stufe der Entwicklung gesprochen, über Verhandlungen mit Elon Musk – und über die Frage, ob und wie die kleine Firma langfristig mit Google und Co. mithalten kann. An das Verkaufen der Firma denkt Rombach jedenfalls gerade nicht. Er sagt: „Wir haben die relativ einmalige Chance, eine grundsätzliche Technologie mitzugestalten.“

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    53 min
  • Wird Programmieren zum Management-Job, Thomas Dohmke?

    In der Entwicklerszene ist Thomas Dohmke ein Super-Promi: Fast vier Jahre lang war er Chef von Github – der größten und wichtigsten Plattform für Entwickler im Internet. Doch vor knapp einem Jahr hat er die Microsoft-Tochter verlassen, um mit einem eigenen Start-up von vorn anzufangen.

    Warum das wichtig ist? Github ist der zentrale Ort im Internet, an dem Entwickler ihre Projekte speichern und bearbeiten. Und das sehen manche zunehmend als Risiko: Einerseits haben immer mehr Unternehmen Bedenken, ihre Daten in den USA zu speichern. Andererseits kommt Github offenbar kaum damit zurecht, dass neben den Entwicklern jetzt noch unzählige autonome KI-Agenten die Plattform nutzen wollen. Und Dohmke will jetzt mit Entire eine Alternative schaffen, die für die neue Ära gemacht ist.

    Bei der Entwicklerkonferenz WeAreDevelopers in Berlin hat Podcast-Host Larissa Holzki den Unternehmer gefragt, warum KI-Agenten für etablierte Plattformen ein Problem darstellen. Sie haben darüber gesprochen, ob sich Software künftig komplett von allein entwickelt. Und natürlich ging es auch darum, warum das mit einem Start-up besser gelingen könnte als beim Gigakonzern Microsoft.

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    1 hr
  • Ist Ihre Erfindungsmaschine die letzte Erfindung der Menschheit, Tim Rocktäschel?

    Die Firma von Tim Rocktäschel zählt zu den spannendsten Neugründungen des Jahres: Mit Recursive Superintelligence will der Professor für Künstliche Intelligenz am University College London KI entwickeln, die sich selbst verbessert. Sein Mitgründer: der ehemalige Chefwissenschaftler von Salesforce, Richard Socher. Seine Investoren: Prominente Wagniskapitalgeber, die direkt zum Start rund 560 Millionen Euro investiert haben. Bewertung: mehr als vier Milliarden Euro.

    Rocktäschel sagt: „Wir nutzen KI, um bessere KI zu bauen.“ Das könnte erst die KI-Wissenschaft vorantreiben – und dann womöglich die Forschung in Biologie, Medizin und Materialwissenschaften fundamental verändern.

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Rocktäschel über erste Belege, dass KI wirklich erfinderisch sein kann. Sie sprechen über seine Zeit in den KI-Laboren von Meta und Google und Pionierarbeit, die er etwa an Weltmodellen geleistet hat. Und sie diskutieren über die Risiken, die mit einer superintelligenten Erfolgsmaschine auch einhergehen würden.

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    1 hr 5 min
  • Löst KI bald die Probleme, die Sie bei Tesla lösen mussten, Steven Gao?

    Steven Gao war einer der ersten Tesla-Ingenieure in China. Er hat in Shanghai für Elon Musk die Batterieproduktion aufgebaut. Dabei musste er oft unter großem Zeitdruck komplexe Probleme für den reichsten Mann der Welt lösen.

    Warum das wichtig ist? Mit seiner Firma IndustrialMind entwickelt Steven Gao heute KI-Systeme, die viele Aufgaben von Ingenieuren übernehmen können. Er weiß, wie groß die Herausforderungen sind. Trotzdem sagt er: „Bei dem aktuellen Entwicklungstempo sehe ich keine Chance, dass Menschen die KI auf lange Sicht schlagen können.“

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Gründer und CEO darüber, wie es war, für Musk zu arbeiten. Warum er seine Ausbildung in Deutschland machen, dort aber nicht arbeiten wollte. Und welche Aufgaben vielleicht doch noch für Menschen bleiben, wenn virtuelle KI-Ingenieure den Großteil ihrer Arbeit machen.

    Moderiert von Larissa Holzki

    Produziert von Migo Fecke

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    45 min
  • Treffen KI-Agenten bald die Entscheidungen von CEOs, Bianca Anghelina?

    Bianca Anghelina entwickelt KI-Systeme, die Führungskräfte bei wichtigen Entscheidungen unterstützen sollen. Mit ihrem Münchener Start-up Aily Labs baut sie sogenannte Super-Agenten, die CEOs heute schon Vorschläge machen – und künftig vielleicht selbst Entscheidungen treffen könnten.

    Der Alltag von Führungskräften wird immer komplexer. KI-Agenten sollen dabei helfen, Kosten zu kontrollieren, Investitionen besser zu steuern und Probleme zu erkennen, bevor sie entstehen. Anghelina sagt: „Ich arbeite darauf hin, dass die KI mich als CEO ablösen kann.“

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit der Unternehmerin darüber, wie Führungskräfte ihre Software in den Unternehmensalltag einbinden, wo die KI bereits einen Unterschied macht und warum marktgängige KI-Modelle ihren Nutzern oft nachteilige Vorschläge machen.

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    43 min
  • Handelsblatt TECH Show: Erlebt die Robotik ihren ChatGPT-Moment?

    Roboter sind plötzlich überall. Auf Technologiekonferenzen tanzen humanoide Maschinen Breakdance, in China laufen sie Halbmarathons und in deutschen Städten liefern autonome Fahrzeuge bereits Pakete aus.

    Warum das wichtig ist: Solche spektakulären Pilotdemonstrationen machen Eindruck. Wirklich produktionsreif ist die nächste Generation von Robotern allerdings noch nicht. Trotzdem lohnt es sich, genau hinzuschauen. Denn wenn die Technologie hält, was diese Ausblicke versprechen, könnte sie grundlegend verändern, wie wir leben und arbeiten.

    Genau darum geht es in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt. Zum zweiten Mal präsentiert Podcast-Host Larissa Holzki zusammen mit Investor Andre Retterath von Earlybird eine Ausgabe der Handelsblatt TECH Show, die live auf der TECH 2026 in Heilbronn aufgezeichnet wurde. Ihre Gäste: David Reger, der mit Neura Robotics gerade Deutschlands größte Finanzierungsrunde eingesammelt hat, Sue-Ann Marquis, die bei Korial als Vice President für den Kundenerfolg zuständig ist, und Michael Suppa, der künftige Direktor von Fraunhofer IPA. Sie diskutieren, wie sich Unternehmen auf die Robotik-Revolution vorbereiten können.

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    37 min
  • Warum könnte Medizin bald funktionieren wie ein Programmierbefehl, Jakob Uszkoreit?

    Inceptive aus Berlin gehört zu den spannendsten Biotech-Start-ups Deutschlands. Das Unternehmen arbeitet an sogenannter „biologischer Software“ – einer neuen Generation von Medikamenten, die ähnlich funktionieren könnten wie ein Programmierbefehl.

    Was seine Arbeit so relevant macht? Das Grundprinzip ist von den mRNA-Impfstoffen aus der Coronapandemie bekannt. Sie liefern dem Körper Anweisungen, wie er auf bestimmte Krankheitserreger reagieren soll. Der Gründer und CEO von Inceptive, Jakob Uszkoreit, hofft, Medikamente entwickeln zu können, „die sich wie Software anfühlen.“

    In der KI-Szene lassen seine Aussagen aufhorchen: Denn Uszkoreit zählt zu den einflussreichsten Forschern der vergangenen zehn Jahre. Er ist Mitautor von „Attention Is All You Need“, dem Forschungspapier, das die Grundlage für die heutige Generation großer Sprachmodelle geschaffen hat.

    Podcast-Host Larissa Holzki spricht im Podcast mit Uszkoreit darüber, warum er als Computerlinguist Parallelen zwischen KI und Biologie sieht und weshalb er glaubt, dass sich die Durchbrüche der KI-Forschung in der Medizin wiederholen könnten.

    24 min
  • Gibt es für Europa und Kanada noch eine Chance auf Unabhängigkeit, Aidan Gomez?

    Dieser Deal hat vor kurzem für Schlagzeilen gesorgt: Die kanadische KI-Firma Cohere übernimmt Aleph Alpha aus Heidelberg. Bundesdigitalminister Karsten Wildberger hat sich persönlich dafür eingesetzt.

    Warum das wichtig ist? Für Kanada sind Abhängigkeiten von den USA mindestens so bedrohlich wie für Europa. Deshalb sieht Wildberger großes Potenzial für Kooperation. Und bei der TECH – der großen Handelsblattkonferenz für die Zukunft der Wirtschaft – hat der Minister an diesem Montag nochmal betont: Er sieht in der Verbindung das Potenzial für einen transatlantischen KI-Champion.
    Schon am Tag zuvor war Cohere-Chef Aidan Gomez selbst auf der TECH. In einem Fireside-Chat hat Larissa Holzki, Podcast Host und redaktionelle Leiterin der TECH, mit ihm über seine ganz besondere Reise gesprochen: von der Kindheit ohne Internet über das Praktikum, in dem er zum Co-Autor eines weltberühmten KI-Papers wurde – bis zu seinem Kampf um technologische Souveränität für Kanada und Europa. Gomez sagt: "Eines der größten Risiken ist die Konzentration von Macht."

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    22 min
  • Wie plant man für eine unvorhersehbare Zukunft, Sofie Hvitved?

    KI entwickelt sich schneller als Unternehmen planen können. Geopolitische Spannungen können binnen Tagen zu echten Konflikten werden. Und was der US-Präsident morgens ankündigt, kann am Abend überholt sein.

    Für Führungskräfte wird es immer schwieriger, langfristige Entscheidungen zu treffen. Geschäftsmodelle geraten unter Druck, wirtschaftliche Abhängigkeiten werden bedrohlich – und viele stellen sich die Frage, ob wir in Europa unser Schicksal noch selbst in der Hand haben.

    In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Sofie Hvitved. Die Futuristin vom Copenhagen Institute for Futures Studies berät Unternehmen und Führungskräfte dabei, mit Unsicherheit umzugehen.

    Im Podcast geht es darum, warum Unternehmen nicht für eine, sondern für verschiedene Zukünfte planen sollten, wie Menschen und Unternehmen ihre eigene Disruption vorbereiten können – und welche KI-Szenarien von Hirnchips bis hin zu gesellschaftlicher Spaltung wir besser schon mal durchspielen sollten.

    Moderiert von Larissa Holzki

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Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.

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