Bachelor Thesis Frühlingssemester 2009 | HGK-IID

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Bachelor Thesis Frühlingssemester 2009 | HGK-IID episodes

  • "FRAME", das flexible Regalsystem
    Objekte jeglicher Form und Grösse finden einen Platz. Durch das Einspannen von Gegenständen verändert sich die Lauflinie der Bänder. Ein interessantes, individuelles und optisches Spiel beginnt. «FRAME» wird ohne Schraub- und Leimverbindungen zusammengestellt. Die Verbindungsteile gelten als markante Design-Elemente und sind sichtbar in das Möbel integriert. Das Regal erhält seine Stabilität vorwiegend durch die Zugkraft der Elastikbänder. Die ganze Konstruktion ist auf Zugkraft ausgerichtet. Darauf basiert auch die Befestigung der Elastikbänder am Regalrahmen. Das Gegenstück zum Schnallverschluss wird durch die Seitenwand geschoben. Dank seiner konisch zusammenlaufenden Form bleibt es bündig in der Öffnung stecken. Durch die Zugkraft der Bänder wird der Verschluss fixiert. Beim Festmachen der Elastikbänder ertönt ein «Klick». Dieser Ton wird als Bestätigung aufgenommen, dass der Verschluss hält. Das Entfernen einer Bandreihe ist problemlos möglich. «FRAME» ist rundum sauber verarbeitet und eignet sich auch als interessanter Raumtrenner.
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  • "VIKI", «Küchenhilfe für rheumakranke Menschen»
    In der Schweiz leben 1,5 Millionen Menschen mit Rheuma, von denen viele auf Hilfe im Alltag angewiesen sind. Trotz dieser grossen Nachfrage gibt es auf dem Markt nur wenige Alltagshilfen, die keine stigmatisierende Wirkung haben. Die Funktion scheint als Verkaufsgrund zu reichen, eine attraktive Gestaltung ist nicht gefragt. «Viki» ist anders und hilft dabei auch noch, kraftsparend zu arbeiten, und bietet einen aktiven Gelenkschutz. Das Schneidebrett ermöglicht es, Gemüse anzuschlagen und aufzustechen. Die im Set enthaltenen Schalen können daruntergestellt oder an das Schneidebrett gekippt werden und dienen kombiniert als Abschütthilfen. Mit dem Messer, das man je nach Arbeitsposition auf drei verschiedene Arten führen kann, schiebt der Benutzer das Gemüse in die Schalen. Grosse Griffe sowie die Möglichkeit das Gewicht zu verteilen, schonen die Gelenke und reduzieren die Schmerzen. «Viki» soll Menschen mit einer rheumatischen Erkrankung durch seine Funktionalität und das ansprechende Aussehen die Freude am Kochen zurückbringen und sie in ihrer Selbstständigkeit unterstützen.
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  • "Sweat Lodge", eine transportierbare Sauna
    «Sweat Lodge» bringt das Saunaerlebnis raus aus dem Keller und wieder nach draussen, in die Natur. Sie kann in verpacktem Zustand mit dem Auto, dem Sessellift, dem Schneemobil oder dem Hubschrauber transportiert werden. «Sweat Lodge» kann innerhalb eines halben Tages auf der zementierten Terrasse einer Berghütte, dem Kiesparkplatz eines Hotels oder der Grasfläche eines Campingplatzes aufgebaut werden. Der Holzofen erhitzt den Saunaraum, gibt eine angenehme Wärme in den Ruheraum ab und spendet beiden Räumen Licht. Man braucht lediglich Brennholz und Wasser, um die Sauna in Gang zu setzen. Spuren in der Natur hinterlässt sie nicht und eignet sich auch zum Einsatz in empfindlichen Lebensräumen. Die Unabhängigkeit von Standort und vorhandener Infrastruktur ermöglicht beispielsweise den Einsatz an Outdoor-Sportveranstaltungen. Die Sauna als körperreinigendes und zur Erholung beitragendes Element macht das Freilufterlebnis intensiver und bereichert den gesamten Event.
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  • "dawnSKATE", Downhill Skateboard Integralhelm
    «dawnSKATE» ist ein auf die Bedürfnisse des Downhill Skateboarding getrimmter Integralhelm. Im modularen Produktionsprozess lassen sich zudem Helme für Skeletonfahrer und BASE-Jumper realisieren. Die eiförmige Schale aus Faserverbundwerkstoffen bietet in Kombination mit dem Innenhelm aus besonders schlagabsorbierendem PVC-Hartschaum besten Schutz bei einem Sturz. Die Herstellung ist auf kleine Absatzmengen angelegt: So muss aufgrund der in Querrichtung geteilten Negativformen für eine andere Kinnpartie nur die vordere Formhälfte ersetzt werden. Die Elemente des Innenhelms werden aus flachem Plattenmaterial im Wasserstrahlschneidverfahren konturgeschnitten. Sie lassen sich mit Wärme und Druck in die gewölbte Form bringen. Dämpfer aus viskoelastischem Polyurethan-Schaumstoff absorbieren auch kleine Schläge, die der Hartschaum nicht aufzunehmen vermag. Der optionale Spoiler verbessert die Strömung über den Rücken. Durch zwei Kanäle mit Öffnungen am Hinterkopf wird unter Ausnützung der Sogwirkung konstant warme Luft aus dem Helm gesogen. Das ohne Werkzeug auswechselbare Doppelvisier beschlägt selbst bei tiefen Temperaturen nicht. Durch die Lackierung mit Nachtleuchtfarbe ist der Skateboardfahrer in der Dunkelheit und in Tunnels besser erkennbar.
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  • Monday Morning Travel Guitar, eine akustische Reisegitarre
    «Musik ist wie ein Lächeln im Gesicht einer fremden Person, eine universelle Sprache, die alle Menschen verbindet.» Die «MONDAY MORNING TRAVEL GUITAR» ist für musikalische Menschen gedacht, welche ihre Gitarre gerne auf Reisen oder Ausflüge mitnehmen wollen. Der innovative Klappmechanismus erlaubt eine Grössenreduktion, sodass sich die Gitarre innert kurzer Zeit und mit wenigen Handgriffen von einem vollwertigen Instrument in eine kleine und kompakte Einheit zerlegen lässt. Dies führt zu einer entschieden verbesserten Transportfähigkeit im Alltag. In verkleinertem Zustand besitzt die Gitarre die Grösse einer Handtasche. Dadurch lässt sie sich zum Beispiel problemlos als Handgepäck im Passagierraum eines Flugzeuges transportieren. Trotz ihrer Fähigkeit zur Transformation verfügt die Gitarre über einen vollwertigen akustischen Resonanzkörper. Eine für Saiteninstrumente neuartige Fertigung der Korpushälften im Spritzgussverfahren aus Flüssigholz sorgt für resistente Eigenschaften des Materials gegenüber den wechselnden äusseren Umwelteinflüssen.
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  • «Auf dem Tisch»
    Das fünfteilige Geschirrset ist speziell für das Frühstück und den Brunch entworfen. Der Grundgedanke war der Tisch als Bühne. Auf dieser ist das Geschirr das Bühnenbild, Essen die Darsteller. Die Essenden sind die Choreografen dieser Inszenierung. Das Set zeichnet sich aus, indem es sich auch dann stapeln lässt, wenn die Gefässe gefüllt sind. Zudem ist es nicht nur möglich, Teller auf Teller zu schichten, die Teile lassen sich nahezu unbegrenzt aufeinander platzieren. Dadurch verändert sich das Bild auf dem Tisch. Neue Türmchen wachsen, wo andere schrumpfen. Es entstehen laufend neue Skulpturen. In der Schüssel kann ausserdem mit einem zusätzlichen Gummiband und dem Teller als Deckel Essen transportiert werden. Die Gestaltung des Geschirrs hält sich formal und farblich zurück, um den darin präsentierten Speisen ihren gebührenden Platz zu lassen. Das Set zeichnet sich durch simple Formen aus, die verwendeten Materialien werden nicht durch Bemalung versteckt, sie sind klar ersichtlich.
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  • Stuhl «105/20»
    «105/20» ist ein partiell laminierter Stuhl aus dem Polyethylen Tyvek®. Im Monomaterial entstehen durch gezielte Eingriffe verhärtete und weiche Zonen, die strukturelle und ergonomische Aufgaben übernehmen. Seine formale und haptische Erscheinung bewegt sich zwischen Textil, Kunststoff und Papier. Das Ziel der Arbeit war, einen Stuhl aus einem zeitgemässen Material zu schaffen und durch innovative und materialgerechte Verarbeitung eine eigene formale Sprache zu entwickeln, die sich an Klassiker der Stuhlgestaltung anlehnt. Ein experimenteller Ansatz im Umgang mit Laminiertechniken ermöglicht es, die ergonomischen, konstruktiven und gestalterischen Anforderungen an einen Stuhl zu erfüllen und dabei den arteigenen Charakter des Materials zur Geltung zu bringen. Geringe Investitionskosten in Material und Herstellung und die Grundsätze des Sustainable Design waren wichtige Parameter der Gestaltung.
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  • "CAPO", Einkaufswagen für zu Fuss und für das Velo
    «Capo» bietet eine neue Art des Transportierens von Lebensmitteleinkäufen per Velo. Diese Einkaufshilfe ermöglicht es, dass auch sportliche Velos ohne Gepäckträger dazu verwendet werden können und man keine Rucksäcke und Taschen mehr balancieren muss. «Capo» funktioniert auch als herkömmlicher Einkaufstrolley, wenn man zu Fuss geht. Aber auch ganz ohne Fahrgestell können die Behälter als vollwertige Umhängetaschen genutzt werden. Der Gesamteinkauf wird bei «Capo» auf zwei Taschen verteilt. Die Taschen bestehen aus einem dünnwandigen Kunststoff und sind durch ein am Boden und an den Seiten entlanglaufendes Profil verstärkt. Zusätzlich ermöglicht dieses Profil zwei Befestigungspositionen am Fahrgestell: aussen eingehängt für den Trolley zum Ziehen und innen an den Taschen eingehängt für die Positionierung am Fahrrad. So ist es möglich, «Capo» über das Hinterrad auf die eigens entwickelte Radmutter zu stellen. Den sicheren Halt erlangt «Capo» durch eine passende Kupplung, die ihn fest mit dem Velo verbindet.
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  • "GINA", Gerät für chirurgische Eingriffe
    Das ARTORG Center for Biomedical Engineering der Universität Bern forscht an computer- und bildgestützten Technologien für die Chirurgie. Die Navigationsplattform ist ein mobiles Mess- und Anzeigegerät, um die räumliche Orientierung während der Operation zu unterstützen. Der bereits im Gebrauch stehende Prototyp sollte bezüglich Ergonomie, Funktionalität und eines hohen Gebrauchswerts überarbeitet werden. Dabei gab es zahlreiche Rahmenbedingungen zu berücksichtigen. «GINA» verfügt über eine ikonenhafte Ästhetik, sowohl im offenen als auch im geschlossenen Zustand. Die 3-D-Kamera und der Monitor sind flächenbündig in die Grundform integriert. Durch raffinierte Drehgelenke lassen sie sich ausklappen und optimal ausrichten. Der umlaufende Metallrahmen ist ein Wiedererkennungsmerkmal und steht für Hochwertigkeit. Das Gehäuse beinhaltet verschiedene Geräte, die Lüftungsschlitze sind in die horizontale Rasterung integriert. Grosse Räder unterstützen die Manövrierfähigkeit; für externe Transporte steht ein passender Schalenkoffer zur Verfügung.
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  • "FINN", ein aufblasbares Floss für die Ruhe auf dem See
    Ans Wasser zu reisen oder sich auf dem Wasser aufzuhalten, ist für die Menschen seit jeher von grosser Bedeutung, sei dies in den Ferien, am Wochenende oder an warmen Sommerabenden. Wasser zieht uns als Erholungswelt an und ist ein Ort der Ruhe und Natur in hektischen Zeiten. «FINN» nimmt dieses Bedürfnis auf und erlaubt eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit auf dem Wasser. Die aufblasbare Konstruktion des Campingflosses findet zusammengerollt Platz in einem passenden Rollkoffer. Dies führt zu einem hohen Mass an Mobilität und zur Möglichkeit der freien Standortwahl, wodurch ein deutlicher Vorteil gegenüber vollen Campingplätzen erzielt wird. Im Weiteren ermöglicht «FINN» durch seine Grundform den Zusammenschluss mit anderen gleichen Objekten zu erweiterbaren Flosslandschaften mit vielen verschiedenen Kombinationsvarianten. Der ebenfalls pneumatische Zeltaufbau kann bei aufkommendem Wind oder bei einem Standortwechsel zusammengeklappt werden. Zudem ist er durch ein Zusatzzelt, das mit den Paddeln verspannt wird, zu einem in sich geschlossenen Raum erweiterbar.
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