Bachelor Thesis Frühlingssemester 2009 | HGK-IID

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Bachelor Thesis Frühlingssemester 2009 | HGK-IID episodes

  • "Level", ergonomisches Mähen am Hang
    Verletzungen am Fuss von Muskeln, Sehnen, Bändern, Gelenken und Knochen, kurz des gesamten Fussbewegungsapparates, sind laut bfu-Studie die häufigsten (Sport-)Verletzungen. Diese aktive Fussbandage dient zur Protektion des Fussgelenkes während sportlicher Aktivitäten oder im Alltag und ist mit drei Funktionszonen ausgestattet. Aktivierung: Fünf Triggerpunktzonen aus der Physiotherapie lösen positive sensorische Reize im ganzen Bein mittels kleinen Noppen auf der Sockeninnenseite aus. Halt: Zur Sicherung des Fussgelenkes wird schulmedizinisch beidseitig des Gelenks eine Stütze an die Socke geheftet um ein erneutes Umknicken zu verhindern. Komfort: Das flauschige Gestrick an Ferse, Zehen und Mittelfuss sorgt für einen guten Halt im Schuhwerk, den Klimaausgleich und schützt vor Druckstellen und Blasen am Fuss. «KHEIRON» sorgt mit den drei Zonen für eine interdisziplinäre Behandlung, die den körpereigenen Heilungsprozess nach der sechsten Unfallswoche unterstützt.
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  • "«STAY», die Seele in meinem Haus, STAY time is yours.
    Die Schnelllebigkeit der westlichen Welt ruft im Menschen ein Bedürfnis nach Entschleunigung hervor. Die eigenen vier Wände bilden die Schutzmauer zwischen der hektischen Aussenwelt und dem sicheren Inneren. Gleichzeitig löst die Reizüberflutung auf dem globalen Markt in der Gesellschaft ein Verlangen nach Gegenständen mit Charakter hervor. Eigenständige und langlebige Objekte erobern das Herz des Individualisten und bilden den Grundstein einer emotionalen Beziehung. «STAY» verführt die Benutzer zur Entspannung und zum Rückzug. Er zeichnet sich durch harmonische Formen aus. Eine schwebend wirkende Sitzform wird von stützenden Elementen getragen. Die schaukelnde Bewegung gibt uns ein Gefühl der Schwerelosigkeit und Leichtigkeit.
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  • «KASCHUTI», der Kartontisch
    Schultische gehören ebenso zum Schulzimmer wie die Wandtafel. Nicht so «KASCHUTI», der Schultisch aus Karton. Denn dieser wird zeitgleich mit den Kindern in den Schulalltag eingeführt. Von den Kindern aus Einzelteilen aufgebaut, präsentieren sich alle «KASCHUTI» anfänglich identisch und warten nun darauf, sich im Laufe der Schulzeit immer mehr von den anderen zu unterscheiden. Jedem Kind wird ein Kartonschultisch geschenkt, den es dekorieren und bemalen darf. Somit entwickelt jeder «KASCHUTI», genauso wie jedes Kind, eine eigene Persönlichkeit. Karton ist ein erstklassiges Material für die Schule. Es ist nicht nur ausgesprochen preiswert und leicht, sondern auch sehr stabil und umweltfreundlich. «KASCHUTI» kann spielend in der Höhe verstellt werden, und durch das geringe Gewicht sind der Tischanordnung im Schulzimmer oder gar im Freien keine Grenzen gesetzt. Aufgrund der einfachen Materialgewinnung und der unkomplizierten Herstellung ist der Kartontisch nicht nur ein fantastisches Möbel für unsere Schulen, sondern ebenfalls geeignet für die Verwendung in Entwicklungsländern.
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  • «Innenraum-Komposter»
    Im Innenraum-Komposter zersetzen sich Küchenabfälle schnell und diskret: Der Hauptkörper mit den Umwälzblättern wird gedreht, um die Einwurföffnung freizugeben und zu schliessen. Dabei wird der Kompost bei jedem Gebrauch umgewälzt. Die Luft im Innern des Behälters wird durch die Rotte erwärmt. Sie steigt durch das Entlüftungsrohr auf und wird durch den Aktivkohlefilter gereinigt. Frische Luft wird nachgezogen. Die isolierende Aussenwand hält die Wärme im Komposter. Bei der Farbgebung habe ich die Hauptflächen in einem neutralen Farbton gehalten. Lichtgrau wird für den oberen Bereich und ein dunkleres Kieselgrau für die Schublade verwendet. So wirkt der Bodenbereich schwerer und der Komposter stabiler. Das Grün der Metallteile kennzeichnet die Grundfunktion. Die Küchenabfälle werden kleiner, wenn sie sich zersetzen. Deshalb fallen sie nach und nach durch die drei unterschiedlich feinen Siebe. Nach dem untersten landet die fertige Erde in der Schublade. Dadurch kann der Komposter ständig nachgefüllt werden.
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  • «Siluet»
    «Siluet» ist ein Aufbewahrungsmöbel, dass sich der getragenen Kleidung annimmt.
    Der mit Kleidern beladene Stuhl im Schlafzimmer ist jedem bekannt. Ebenso das klassische Bild einer Garderobe mit ihren hakenförmigen Aufhängern. «SILUET» ist eine alternative Lösung zur Aufbewahrung abgelegter Kleidung. Statt Haken, die aus den Kleidern ein unschönes Knäuel formen, bietet «SILUET» einen zeichenhaft angedeuteten Körper, der spielerisch mit dem Chaos im Schlafzimmer umgeht. Die Funktion der Stuhllehne übernehmen bei «SILUET» bügelförmige Körper, die lose in einem kegelförmigen Sockel stehen. Auf den unterschiedlich hohen Elementen lässt sich die Kleidung sortieren. Sie kann locker darübergeworfen wie auch schön säuberlich dem Objekt angezogen werden. Die Anordnung der Elemente sorgt für eine gute Durchlüftung der Kleidung. Um dem Lieblingskleidungsstück einen Sonderstatus zu ermöglichen, kann ein einzelnes Modul an die Wand gelehnt werden. Ein mit abnehmbarem Wäschesack versehenes Zusatzelement kann in den Sockel gestellt werden. «SILUET» tritt in nacktem Zustand in den Hintergrund, wird angezogen aber zum Leben erweckt..
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  • "LESTO" der Schlitten"
    «LESTO» ist ein neuartiger Schlitten, der aus zwei Formsperrholzteilen besteht. Durch eine aktive und sportliche Haltung wird das Fahren zum reinsten Vergnügen. Die Form der beiden Teile ist so ausgelegt, dass der Schlitten auch ohne Stossdämpfer eine gute Federwirkung aufweist. Durch die breiten, gegen innen geneigten Kufen ist es möglich, sowohl auf harten Oberflächen als auch im Powder zu fahren. Die materialgerechte Formgebung ermöglicht eine günstige Produktion, ohne dass dabei Einbussen in den Bereichen Sicherheit, Qualität oder Funktionalität gemacht werden müssen. Die zwei Krallenbremsen werden einzeln mit den Händen bedient. Sie können auf anspruchsvollem Untergrund auch zum Lenken verwendet werden. In gutmütigem Terrain wird das Lenken mittels Gewichtsverlagerung ausgeübt. Das innovative Konzept, kombiniert mit traditionellem Material, ergibt eine Neuheit im Bereich des Freizeitsports im Winter.
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  • "Antarctic Explorer"
    Um die Antarktis in naher Zukunft intensiviert zu erforschen, benötigen Wissenschaftler ein Fahrzeug, welches ihnen ermöglicht, einige Tage unabhängig von Versorgungseinrichtungen unterwegs zu sein. Ein solches Fahrzeug muss Schutz, Arbeits- und Wohnraum bieten sowie auch ökologischen Aspekten Rechnung tragen. Das Vordringen in unberührte Gebiete ergibt zum einen zwar wertvolles Wissen, bedeutet auf der anderen Seite aber auch einen störenden Eingriff in eben dieses Gebiet. Dieser Eingriff muss so klein wie möglich gehalten werden. Die Formensprache des AE wurde deshalb so gezeichnet, dass die Anmutung einer nachhaltigen wissenschaftlichen Neugier, moderner und umweltgerechter Hochtechnologie sowie dem Shelter-Gedanken gerecht wird. Auch konzeptuell folgt der AE dieser «Low Impact»- Strategie. Er ist ein für Schnee und Eis ausgelegtes Elektrofahrzeug, welches durch eine Brennstoffzelle mit elektrischer Energie versorgt wird. Zudem verfügt er über einen Windgenerator, mit welchem zusätzlich Strom erzeugt werden kann.
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  • "ma-dan", wohnen am Wasser
    Das Hausboot «ma’dan» ist eine neue Art des mobilen Wohnens auf dem Wasser für Leute, die sich eine ortsunabhängige Behausung wünschen. Der Name stammt von den Marscharabern, die an Euphrat und Tigris leben. Bei «ma’dan» werden Schiffsbau und Architektur zu einer in sich geschlossenen Gesamtform verbunden. Der Wohnraum hat die Grösse einer Zweizimmerwohnung und kann individuell möbliert werden. Nasszelle und Küche bilden eine Einheit. Der Wohnraum öffnet sich mit einer Glasfassade zum Achterdeck hin, das als Aussenwohnbereich dient und von dem aus man über eine kleine Öffnung im Deck zum Schwimmen ins Wasser steigen kann. Das Oberdeck mit Steuerstand ist die Dachterrasse. Die Fassade ist mit einer Holzverkleidung vor der Witterung geschützt. Ihre geschwungenen Panelen sorgen für Transparenz und zeigen, wo Bug und wo Heck sind. Der Rumpf ist aus Aluminium gefertigt, und seine Form sorgt für eine stabile Wasserlage. Zwei Personen leben autark auf «ma’dan»: Die Solaranlage deckt den Energiebedarf, Wasser- und Abwassertanks reichen für zehn Tage.
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  • "EVO", der manuelle Rollstuhl
    «Evo» ist ein Rollstuhl mit einem neuartigen Grundkonzept, der viele Probleme löst die ein herkömmlicher Rollstuhl heute noch mit sich bringt. Der Rollstuhlfahrer bekommt eine bessere Lebensqualität. Die technische Entwicklung des speichenlosen Rades sorgt für funktionelle Freiheiten und das ungehinderte Ein- und Aussteigen machen diesen Rollstuhl zu einem universellen Standard und erleichtert den Alltag und das Leben. Durch eine neue Positionierung der Achse und mit Hilfe eines einfachen Mechanismus, kann sich der Rollstuhlfahrer selbstständig aus der normalen Sitzhaltung auf Augenhöhe mit einer stehenden Person aufrichten. Um seine Druckstellen zu entlasten, kann er sich in verschiedenen Positionen zurücklehnen und entspannen. Ergonomische Verbesserung des Sitzens und ein neuartiger Antrieb mit integrierter Gangschaltung und Bremse, beugen medizinischen Komplikationen wie Druckstellen und Schulterabnützungen vor, die bei Rollstuhlfahrern häufig zu Beschwerden führen. «Evo» ermöglicht dem sitzenden Menschen eine bessere Integration. Er kann ungezwungen am sozialen Leben teilnehmen.
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  • "AVACS", Zwischen Deckenanschluss und Beleuchtung
    Vom zentralen Deckenanschluss aus kann die Leuchte «AVACS» verschiedene Beleuchtungsarten in einem Raum erzielen. Die beiden Leuchten lassen sich je nach Lichtbedürfnis kombinieren oder einzeln anwenden. Direkt am elektrischen Deckenanschluss wird eine unscheinbare Leuchte in Form einer Scheibe befestigt. Sie beinhaltet eine Steckdose und einen Bajonettverschluss für die Befestigung von Pendelleuchten. Das Licht wird indirekt über die Decke gestreut und sorgt für eine gleichmässige Raumerhellung. Bei der zweiten Leuchte von «AVACS» steht die Bedeutung als Lichtquelle und als Objekt im Vordergrund. Der Ausleger zeichnet den Raum durch seine Form und seinen Verlauf. Er stützt sich an der Decke ab und bringt das gerichtete Licht an den benötigten Ort. Der Leuchtenkopf ist mit dünnen LED-Streifen bestückt und in alle Richtungen schwenkbar. Die ganze Leuchte lässt sich um die verstellbare Aufhängung unterhalb der Scheibe drehen und verklemmt sich an der gewünschten Position mit der Decke. Die Raumdecke ist für beide Leuchten ein unentbehrliches funktionales Element.
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