Die Bremer Stadtmusikanten werden mit Livemusik und endzeitlichem Galgenhumor radikal neu erzählt: Die Tiere auf Gut Herrenhausen werden ausgebeutet und misshandelt. Als Erste haben Esel und Hund genug. Gegen Massentierhaltung und für Mitbestimmung agitiert das politisch erweckte Huhn. Die Katze zweifelt, ob Kunst gegen Unterdrückung hilft. Dennoch schließt sie sich der Band der drei anderen an. Aber auch das Hofbesitzerpaar sieht sich nur als Opfer der Verhältnisse. Die Tiere erkennen, dass Sterbenlernen ihr Weg ist, um dem tödlichen Stillstand einer menschengemachten Endzeit entgegenzutreten. Dabei helfen drei Dinge: Solidarität, Humor und Musik!