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Sollte sich ein Verleger in der Auswahl von Autoren und Texten am jeweils vorherrschenden Zeitgeschmack orientieren? Oder ist er nicht eher jemand, der mit dem Programm seines Verlags einen Zeitgeschmack überhaupt erst prägt? Mit Tom Kraushaar, Verlegerischer Geschäftsführer des Klett-Cotta Verlags, kommt ein Verlagsexperte ins Musikfest-Café, der bereits einen eigenen Verlag gegründet, eine Zeitschrift herausgegeben und als Assistent des Verlegers Alexander Fest beim Rowohlt Verlag gearbeitet hat.
Über J.S. Bachs Matthäus-Passion und ihren urmenschlichen Erfahrungshorizont sprechen Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und Chefdramaturg Henning Bey in dieser Episode des Podcasts Barock@home. Menschliche Schwäche und Versagen, wie sie die Figuren des Petrus und Judas als Wesenszüge zeigen, und der musikalische Ausdruck, den J.S. Bach ihnen verliehen hat, stehen im Fokus des Gesprächs. Dazu erklingt Musik der Anfang März bei Accentus erschienenen CD-Einspielung der Gaechinger Cantorey. Christiane Roßbach vom Staatstheater Stuttgart liest Texte aus Walter Jens‘ »Der Fall Judas« und Jürgen Flimms »Lieber Kurt. Über die Matthäus-Passion«.
In this episode of the podcast Barock@home, Hans-Christoph Rademann and chief dramaturge Henning Bey talk about J.S. Bach's St. Matthew Passion and its primal human horizon of experience. Human weakness and failure, as shown as traits in the figures of Peter and Judas, and the musical expression that J.S. Bach gave them, are the focus of the conversation. The conversation is accompanied by music from the CD recording by the Gaechinger Cantorey, which was released by Accentus at the beginning of March. Christiane Roßbach from the Staatstheater Stuttgart reads texts from Walter Jens' »Der Fall Judas" and Jürgen Flimm's »Lieber Kurt. Über die Matthäus-Passion«.
Solisten: Isabel Schicketanz (Sopran), Marie Henriette Reinhold (Alt), Patrick Grahl (Tenor), Benedikt Kristjánsson (Tenor), Peter Harvey (Bass) und Krešimir Stražanac (Bass)
Produktion: Bildmanufaktur GmbH
J.S. Bachs Kantate BWV 182 »Himmelskönig, sei willkommen« markiert einen wichtigen Punkt in seiner beruflichen Laufbahn: Als Antrittsmusik zu seiner Tätigkeit als Concertmeister am Weimarer Hof reflektiert sie kompositorisch in besonderer Weise den außergewöhnlichen Kirchenraum, in dem sie erklang - die als Himmelsburg bekannte Weimarer Schlosskirche. Hierüber diskutieren Hans-Christoph Rademann und Henning Bey im Podcast Barock@home. Die Gaechinger Cantorey interpretiert die Kantate unter der Leitung von Hans-Christoph Rademann, Christiane Roßbach vom Staatstheater Stuttgart rezitiert dazu.
J.S. Bach's cantata BWV 182 »Himmelskönig, sei willkommen« marks an important stage in his professional career. It represents the inaugural music for his position as new concertmaster at the Weimar court with a very special music reflecting also the architectural dimensions of the church, in which it had been performed on 25 March 1714: the ducal church in Weimar, known as »Himmelsburg« (castle of heaven). In the podcast Barock@home Hans-Christoph Rademann and Henning Bey analyse the structure of the cantata’s music and text, with reference to theological and architectural implications. The Gaechinger Cantorey performs the cantata under the baton of Hans-Christoph Rademann, and Christiane Rossbach from the Staatstheater Stuttgart recites a chronology of the year 1714 as well as the libretto of the cantata.
Solisten: David Erler (Alt), Benedikt Kristjánsson (Tenor), Tobias Berndt (Bass)
Produktion: Bildmanufaktur GmbH
Es wird weihnachtlich bei Barock@home, dem Podcast der Internationalen Bachakademie Stuttgart mit Lesung, Musik und Gespräch. Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und Chefdramaturg Henning Bey sprechen über J.S. Bachs Weihnachtsoratorium. Dazu erklingen Ausschnitte der Einspielung des Werks von der Gaechinger Cantorey und Hans-Christoph Rademann bei Carus und stimmungsvolle Texte, rezitiert von Stefan-Müller Ruppert.
Den Podcast Barock@home findet Ihr auch auf https://www.bachakademie.de und als Audioformat auf Spotify, Apple Podcasts und überall, wo es Podcasts gibt. Abonniert den Kanal, um keine weitere Episode zu verpassen!
It's getting Christmassy at Barock@home, the podcast of the International Bach Academy Stuttgart which combines conversation, reading and music. Hans-Christoph Rademann, Director at the International Bach Academie Stuttgart, and Chief Dramaturge Henning Bey discuss J.S. Bach's Christmas Oratorio. In between you will be able to listen to a recording of this majestic work by the Gaechinger Cantorey and Hans-Christoph Rademann, together with poetic texts recited by Stefan-Müller Ruppert.
Künstler: Regula Mühlemann, Anna Lucia Richter, Wiebke Lehmkuhl, Sebastian Kohlhepp, Michael Nagy, Gaechinger Cantorey, Hans-Christoph Rademann Musikbespiele: CD-Einspielung beim Carus-Verlag, 2017, EAN 4009350833128 Notenbeispiele: Staatsbibliothek zu Berlin – PK, Musikabteilung mit Mendelssohn-Archiv Produktion: Bildmanufaktur GmbH
Was ist es, das Bachs Choräle so besonders macht? Anhand ausgewählter Choralsätze aus Johann Sebastian Bachs Œuvre unterhalten sich Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und Chefdramaturg Henning Bey über die »Faszination Bach-Choral«. Dabei kommen analytische Perspektiven ebenso zu Wort wie Gedanken zur musikalischen Aufführung, theologischen Deutung sowie zur allgemeinen Rezeption. Die Gaechinger Cantorey musiziert die Choräle exklusiv für diese Episode, Stefan Müller-Ruppert rezitiert gehaltvolle Texte zu den Chorälen des Thomaskantors und rundet damit die musikalische Reise der Bachakademie in die Welt ihres Namensgebers ab.
What makes Bach's chorales so special? Using selected movements from Johann Sebastian Bach's works, Conductor Hans-Christoph Rademann and Chief Dramaturg Henning Bey explain the »fascination of Bach's chorale«. Analytical perspectives as well as thoughts on musical performance, theological interpretation and general reception are the focus of the talk. The Gaechinger Cantorey plays the chorales exclusively for this episode, Stefan Müller-Ruppert recites texts to the chorales of the Cantor at St. Thomas and rounds off the musical journey of the Bach Academy into the world of its name giver.
Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und Chefdramaturg Henning Bey nehmen ihre Hörer mit zu Claudio Monteverdi ins »Madrigal-Labor«. Die Gaechinger Cantorey interpretiert Monteverdis Werke und Stefan Müller-Ruppert rezitiert dazu zeitgenössische Texte.
Musik und Kultur im Ausnahmezustand - das galt viel mehr als heute inmitten des Dreißigjährigen Krieges. Wie Heinrich Schütz kreativ auf die Krise reagierte, diskutieren Akademieleiter Hans-Christoph Rademann und Chefdramaturg Henning Bey. Schütz‘ Werke interpretiert die Gaechinger Cantorey, Stefan Müller-Ruppert (Sprecher) liest Texte von Gryphius und Grass.
Music and culture in a state of emergency - that was much more true during the Thirty Years' War than today. Hans-Christoph Rademann, Director at the Internationale Bachakademie Stuttgart, and Chief Dramaturge Henning Bey discuss how Heinrich Schütz reacted creatively to the crisis. Schütz's works are interpreted by the Gaechinger Cantorey and Stefan Müller-Ruppert (narrator), who reads texts by Gryphius and Grass.
MusikerInnen der Gaechinger Cantorey: Isabel Schicketanz (Sopran), Marie Luise Werneburg (Sopran), David Erler (Altus), Georg Poplutz (Tenor), Tobias Berndt (Bass), Matthias Müller (Violone), Stefan Maass (Laute), Michaela Hasselt (Orgel)
Es galt den Kritikern als das »vollkommensten aller Musikstücke« - Händels »Messiah«. Auf seine Spuren begeben sich Hans-Christoph Rademann und Henning Bey mit Stefan Müller-Ruppert (Sprecher) und der Gaechinger Cantorey in Gespräch, Lesung und Musik.
Critics considered Handel's »Messiah« the »most perfect of all pieces of music«. Hans-Christoph Rademann, Henning Bey and Stefan Müller-Ruppert (as narrator) and the Gaechinger Cantorey follow in his footsteps in conversation, reading and music.
Sie verbinden Lesung, Gespräch und Musik, sie lassen den Hörer eintauchen in Werke des Barock, sie regen zum Nachdenken und Diskutieren an – die Podcasts der Internationalen Bachakademie Stuttgart, ab dem 18. Juli unter www.bachakademie.de und auf allen Social-Media-Kanälen zu hören.
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