🇩🇪 Dieses Lied ist nach einer Diskussion entstanden, die ich am liebsten abgebrochen hätte und in der ich mich furchtbar über mein Gegenüber geärgert habe. Denn auch wenn es manchmal sehr schwierig ist: es ist so wichtig, miteinander in Kontakt und im Gespräch zu bleiben. Wir leben in einer komplexen Welt mit großen Herausforderungen, für die es keine einfachen und schnellen Lösungen gibt (auch wenn uns manche versuchen, das Gegenteil weiszumachen) – und nur gemeinsam können wir eine Welt erhalten (oder erschaffen?), die eine Lebensgrundlage für uns alle sein kann.
🇬🇧 This song came out of a conversation I would have loved to walk away from—one where I was furious with the person I was talking to. But even when it’s incredibly difficult, it’s so important to stay in contact and keep the dialogue going. We live in a complex world with enormous challenges, and there are no simple or quick solutions (even if some try to convince us otherwise). Only together can we preserve (or perhaps even create) a world that can sustain us all.
Text, Musik & Arrangement: Theresa
Harfe & Gesang: Theresa
© 2025 Theresa. All rights reserved.
Unser Urteil ist hart und schnell gefällt,
Wenn nur uns’re eigene Sichtweise zählt,
Wir Menschen bewerten, die wir kaum kennen,
Uns im eigenen Weltbild verrennen.
Denn wie man hineinruft, so schallt es zurück,
Uns’re Erwartung, die trübt uns den Blick,
Auf alles, was hinter uns’rem Horizont liegt,
Wir seh’n was wir seh’n woll’n und nicht das, was ist.
Ich wünsch‘ mir echte Begegnung, ohne Maske, ohne Schein,
glauben, dass es was gibt, was uns als Menschen vereint.
Denn wenn wir uns die Hände reichen,
Zählt nicht mehr was trennt, sondern wo wir uns gleichen.
Uns’re Stärke schafft Distanz, wir brauchen uns nicht,
Es ist die Frage, die wir stellen, die das Eis bricht.
Doch fällt es uns schwer, auf and‘re zuzugehen,
Ohne uns selbst als Verlierer zu seh’n.
Ich wünsch‘ mir echte Begegnung, ohne Maske, ohne Schein,
glauben, dass es was gibt, was uns als Menschen vereint.
Denn wenn wir uns die Hände reichen,
Zählt nicht mehr was trennt, sondern wo wir uns gleichen.
Vieles was ich höre, macht mich wütend, macht mir Angst.
Ich würd‘ mich so gern verkriechen, um meine Welt zu bewahr’n.
Doch mich abzuwenden, zerstört mehr, als es erhält,
Nur gemeinsam kann entstehen, was uns alle sicher trägt.
Ich wünsch‘ mir echte Begegnung, ohne Maske, ohne Schein,
glauben, dass es was gibt, was uns als Menschen vereint.
Denn wenn wir uns die Hände reichen,
Zählt nicht mehr was trennt, sondern wo wir uns gleichen.
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