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Wie Kleinanzeigen nur für Baumaterialien - so in etwa lässt sich die Idee von
Architekturbüros wie LXSY, in dem Kim Le Roux Partnerin ist, setzen das Konzept des zirkulären Bauens und des Urban Minings kreativ um. Sie planen und konzipieren Gebäude so, dass möglichst viele gebrauchte Materialien erneut verwendet werden können. Diese innovative Form des Bauens kann in Berlin-Neukölln hautnah erlebt werden.
Unsere Moderatorin Sandra trifft die beiden Expertinnen im Impact Hub, das auf dem Gelände der ehemaligen Kindl-Brauerei entstanden ist. Wo bis 2005 noch Bier in Strömen floss, verschmelzen heute historische Backsteingebäude mit wiederverwendeten Materialien wie Holz, Metall und bunten Fliesen.
In dieser Folge stellt Sandra den Expertinnen die Frage: Zirkuläres Bauen – wie können wir die Materialien unserer urbanen Minen besser nutzbar machen?
Hier findet ihr Infos zu uns und dem Z LAB.
Präziser, schneller und einfacher - das Gebäudeaufmaß mit Drohnen soll Fachkräfte entlasten und den Prozess beschleunigen. Davon möchte sich Moderator Wulf Bickenbach selbst überzeugen. Auf einer Baustelle in Bielefeld trifft er Energieberater Maximilian Heuschkel (CEO, Energieberatung Heuschkel). Mit einer Drohne ist dieser gerade dabei, das Aufmaß an einem Gebäude vorzunehmen, das energieeffizienter werden soll. Dafür werden detaillierte Pläne von Dach und Wänden benötigt. Wie das im Detail funktioniert, erklärt uns Geschäftsführer Thomas Bücheler von Airteam. Die Software von Airteam verarbeitet das Videomaterial der Drohne, sodass ein präzises und detailliertes 3D-Modell des Gebäudes entsteht. Wir fragen die beiden Experten: Wie können wir energetische Sanierungen von Gebäuden beschleunigen?
Hier findet ihr Infos zu uns und dem Z LAB.
Probiert ihr auch gerne die neuesten KI-Tools aus? Uns hat das Thema total gefesselt, und das zu Recht. Der KI-Boom scheint in der Baubranche vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und stagnierender Produktivität der rettende Ritter zu sein. Bau-Startups schießen mit ihren KI-Lösungen wie Pilze aus dem Boden. Eine der vielversprechenden Lösungen kommt von Constantin Kauffmann und seinem Startup oculai. Ihre Software nutzt Kameras und KI, um den Baufortschritt autonom zu dokumentieren – eine sonst zeitaufwändige und lästige Aufgabe, wie Bauleiterin Sarah Gitschel (unleash) und Projektleiter Dustin Kupke (unleash) bestätigen.
Auf der Baustelle “Havelufer Quartier” im Berliner Westen sind diese Kameras im Einsatz. Im Turmdrehkran verbaut, haben sie einen 360-Grad-Blick und dokumentieren so den Baufortschritt des entstehenden Wohnkomplexes. Unsere Moderatorin Sandra May ist vor Ort und stellt den dreien die Frage: Ist KI als smarte Protokollführerin die Zukunft der Baudokumentation?
Hier findet ihr Infos zu uns und dem Z LAB.
Fundiertes Wissen über die Zukunft der Baubranche, anschaulich und verständlich erklärt. Willkommen zur zweiten Staffel von „Baustelle Zukunft“ - dem Podcast über die neuesten Trends und Innovationen in der Baubranche.
Wir, das sind Sandra May und Wulf Bickenbach aus dem Berliner Z LAB, dem Open Innovation Hub des Zeppelin-Konzerns. In dieser Staffel gehen wir neue Wege: Wir sind unterwegs und besuchen spannende Projekte vor Ort. Gemeinsam mit Expert:innen tauchen wir in jeder Folge tief in die Themen ein, die die Baubranche bewegen.
Unser Ziel: Wir wollen neue Ansätze kennenlernen und Themen aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Freut euch auf praxisorientierte Einblicke vor Ort - auf Baustellen und in Entwicklungslaboren. Mit Gästen aus Wissenschaft, Start-ups und etablierten Bauunternehmen.
Mehr Infos über das Z LAB gibt es hier: www.z-lab.com
Baustellen sind komplexe, sich schnell verändernde Areale, mit oft schweren Maschinen und Werkzeugen. Kein Wunder, dass Arbeitsunfälle hier keine Seltenheit sind. Besonders die hohe Fluktuation der Arbeiter:innen und damit verbundenen Kommunikationslücken machen es dem Arbeitsschutz schwer. Dieses Problem erkannte Monja Meier, die Co-Founderin bei der EASI Control GmbH ist. Mit dem Ziel vor Augen, den Arbeitsschutz auf das nächste Level zu bringen, digitalisiert das Unternehmen bisher analoge Prozesse im Arbeitsschutz. Durch weniger Aufwand und mehr Transparenz wird so für mehr Sicherheit der Angestellten auf Baustellen gesorgt. Die Herausforderungen des Arbeitsschutzes am Bau kennt Maximilian Schuch von der Himmel u. Papesch Bauunternehmung GmbH u. Co. KG ebenfalls nur zu gut. Er ist bei dem Traditionsunternehmen als Sicherheitsbeauftragter und Qualitätsmanagement-Auditor zertifiziert und verantwortlich für die Prozessoptimierung beim Thema Arbeitssicherheit auf der Baustelle. In dieser Folge bekommen wir tiefgreifende Einblicke in Optimierungspotenziale und die großen Fortschritte im Arbeitsschutz, die durch Digitalisierung möglich wurden. Ein Risikofaktor, der jedoch nicht digitalisiert werden kann, bleibt der Mensch. Wie damit umgegangen wird, und wie sich unsere Gäste die Baustelle im Jahr 2040 vorstellen, hört ihr in der Folge.
Die Baubranche ist nicht als die produktivste Branche bekannt. Somit ergibt sich ein großes Potenzial für den Einsatz von Robotik auf der Baustelle. Der Einsatz von Robotern in Innenräumen, für beispielsweise Malerarbeiten, wird schon getestet. Doch wie sieht es auf komplexen, sich schnell verändernden Geländen im Freien aus?
Die Baubranche rangiert in der Rangliste der umweltschädlichsten Branchen ganz oben. Belastung durch CO₂ Ausstoß, Abfälle und Energieverbrauch sind die Hauptgründe dafür. Ein zentrales Thema, um die Umweltbelastung durch Baustellen zu reduzieren, ist die Wahl nachhaltiger Baumaterialien. Dies klingt allerdings einfacher als es ist. Was machen klimafreundliche Materialien aus? Haben diese Stoffe an anderer Stelle Nachteile? Und wie können Kosten und Leistung in Einklang gebracht werden? Das Unternehmen ORIS hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Fragen zu beantworten. Oliver Queck ist Head of German Markets bei ORIS und wird uns Einblicke in ihr innovatives System zum nachhaltigen Straßenbau geben. Johannes Kreißig setzt sich ebenfalls für eine grüne Zukunft der Baubranche ein. Als Mitinitiator und Gründungsmitglied der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen leistet er einen wichtigen Beitrag in der CO₂-Reduktion am Bau. Er erklärt uns, welche Schritte ergriffen werden sollten, um eine zukunftsfähige Baubranche zu gewährleisten und was die wichtigsten Maßnahmen sind, die zu einer nachhaltigen Baustelle führen. Ob bei der Baustelle im Jahr 2040 wohl diese Maßnahmen umgesetzt wurden?
Können Algorithmen schon komplette Gebäude entwerfen? Geht die kreative und künstlerische Note von Architektur durch das Simulieren menschlichen Verhaltens verloren? Und löst das überhaupt bestehende Probleme oder schafft es sogar neue? Diese Fragen stellen wir dem langjährigen Architekten und Geschäftsführer Laurent Brückner von der Brückner Architekten GmbH und dem Forscher und Dozent Dr.-Ing. Dietmar Köring. Mit der Erfahrung aus diversen Lehr- und Forschungsaufträgen, unter anderem an der Art Academy of Latvia, gibt uns Dietmar Köring einen tiefgehenden Einblick in den Status Quo der KI-Forschung im Bereich Architektur. Als erfahrener Architekt beleuchtet Laurent Brückner das Thema KI in der Architektur aus der Praxisperspektive. Zusammen sprechen wir über die Herausforderungen, die KI bereits meistert und die Potenziale, die noch ausgeschöpft werden können. Natürlich erfahrt ihr auch unsere Einschätzung, ob Künstliche Intelligenz und Effizienz auf der Baustelle im Jahr 2040 wohl über Kunst und Kreativität siegen wird.
Nutzt ihr BIM? Diese Frage hat fast jeder Bauleiter schon ein mal gehört. Building Information Modelling, kurz BIM, verspricht schnelleres und besseres Bauen. Durch das Erfassen, Kombinieren und Vernetzen aller relevanten Daten eines Bauprojektes wird die Kommunikation und Planung optimiert. Dadurch steigt die Qualität des Projektes und die Kosten sinken. Klingt fast so, als ob BIM das Effizienzproblem der Baubranche lösen wird, oder? So wie jede Medaille hat auch BIM eine Kehrseite.
Zwei Welten oder großes Potenzial für Synergien? Start-ups und etablierte Unternehmen in der Baubranche haben auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Dennoch, oder genau aus diesem Grund, kann der Austausch zwischen ihnen viele Möglichkeiten zur Optimierung von Prozessen aufzeigen. Besonders das Thema Lean Construction profitiert von diesem Austausch. Start-ups und etablierte Unternehmen ergänzen sich in gleichem Maße mit technischem Know-how und großem Erfahrungsschatz.
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