Baustelle Zukunft

Baustelle Zukunft

By Zeppelin Lab GmbHBusiness
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Baustelle Zukunft episodes

  • Mehr als WLAN und Strom: Was Bauroboter wirklich brauchen

    Baustellen sind dynamische und herausfordernde Arbeitsorte. Genau das macht sie zu einem idealen, aber auch herausfordernden Einsatzfeld für Roboter. Damit sie Abläufe wirklich effizienter und sicherer machen können, braucht es eine digitale Infrastruktur, die flexibel und zuverlässig ist. Noch ist das nicht überall Realität, doch erste Projekte zeigen, unter welchen Bedingungen Roboter und Menschen auf der Baustelle künftig besser zusammenarbeiten können.

    Ein Beispiel ist das Forschungsprojekt EConoM. Es untersucht unter anderem, welche technischen und organisatorischen Voraussetzungen nötig sind, damit Roboter verlässlich auf Baustellen eingesetzt werden können. Dirk Schaper, Senior Advisor bei planen-bauen 4.0, und Hilmar Troitzsch, Head of Research & Development bei der Zeppelin Rental GmbH, geben Einblicke in das Projekt.

    Gemeinsam mit unseren Moderator:innen Sandra und Wulf sprechen sie darüber, welche Herausforderungen bestehen – und warum sie trotzdem zuversichtlich sind. Denn Infrastruktur, Technologie und Praxis müssen zusammengedacht werden, damit Baurobotik bald zum Alltag gehört.

    Zusammen klären wir die Frage: Welche Infrastruktur braucht es, um Roboter auf der Baustelle einsetzen zu können und wie lassen sie sich diese erproben?

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    34 min
  • 3D statt Plan B: Digitale Modelle steuern die Baustelle

    Jeder weiß: Gute Arbeitsvorbereitung und Planung ist das Fundament einer Baustelle. Gleichzeitig sind genau diese Themen sehr aufwändig, personalintensiv und damit teuer. Deshalb kommen sie im Alltag oft zu kurz. Erschwerend kommt hinzu, dass es an Fachkräften fehlt. Vor allem Bauleiter und Poliere sind rar. Die Arbeitseffizienz muss also steigen.

    Wie das geht, weiß das Startup specter automation. Wulf hat sich vom Mitgründer Oliver Eischet ihre Software zeigen lassen. Besonders spannend: Hier wird nicht nur ein Grundriss in 3D verwandelt. Stattdessen verknüpft specter die Baufortschrittsüberwachung mit dem Modell. Somit wird noch mehr aus vorhandenen Plänen herausgeholt, die meist sowieso schon in der Schublade liegen. Das klingt komplex, ist aber überraschend intuitiv.

    Marko Esser von der Nesseler Gruppe zeigt, wie einfach das in der Praxis funktioniert. Auf einer Wohnungsbaustelle in Düsseldorf erklärt der Bauleiter, wie er Specter einsetzt und welches enorme Potenzial zur Zeiteinsparung und Effizienzsteigerung in der Nutzung von 3D-Modellen stecken, wenn sie zur Koordinierung der Bauausführung genutzt werden.

    In dieser Folge stellen die Frage: Wie verändern 3D-Modelle die Effizienz und Qualität der Baudokumentation und Fortschrittsüberwachung?

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    32 min
  • EPD – Wie nachhaltig ist dein Baustoff wirklich?
    EPDs als Schlüssel zu echter Transparenz im Bauwesen

    Baustoff ist nicht gleich Baustoff. Doch wie umweltschädlich oder -verträglich Materialien wirklich sind, bleibt oft verborgen. In anderen Branchen kennen wir die CO₂-Fußabdrücke und Inhaltsstoffe, in der Baubranche fehlt diese Transparenz. Dabei ist die Herstellung vieler Baustoffe ein echter Emissionstreiber.

    Genau hier setzen Environmental Product Declarations (EDPs) an, denn sie machen die Umweltauswirkungen einzelner Materialien sichtbar. Sie liefern belastbare Informationen zu Emissionen, Rohstoffen und Energieverbrauch. Mit neuen gesetzlichen Vorgaben steigt der Druck. Denn ohne EPDs lässt sich der CO₂-Fußabdruck eines Gebäudes kaum belegen.

    Florian Pronold, Geschäftsführer des Institut Bauen und Umwelt (IBU), erklärt im Podcast, wie EPDs entstehen, wie sie Vergleichbarkeit schaffen und dabei die einzige Methode sind, die wirklich resistent gegen Greenwashing ist. Doch bisher war die Erstellung von EPDs oft langwierig, aufwändig und alles andere als praktikabel.

    Dass es auch anders geht, zeigt Holcim. In Kooperation mit dem IBU hat das Unternehmen den Prozess automatisiert und digitalisiert und so die Erstellung von einem halben Jahr auf nur 15 Minuten reduziert. Michael Scharpf, Head of Sustainable Construction bei Holcim, gibt Einblicke in diese Prozessinnovation und erklärt, wie dadurch neue Standards für die ganze Branche gesetzt werden können.

    Gemeinsam diskutieren wir: Können EPDs durch echte Vergleichbarkeit und Transparenz den Wandel hin zu nachhaltigem Bauen wirklich beschleunigen?

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    35 min
  • Bauen im Bestand: Altes erhalten, Neues gestalten
    Wie die Bestandserhaltung und -sanierung noch effektiver wird

    Deutschland braucht dringend neuen Wohnraum - doch ungenutztes Bauland ist rar. Gleichzeitig verfolgt die Bundesregierung ambitionierte Klimaziele: Ab dem Jahr 2050 sollen keine neuen Flächen mehr bebaut werden, ohne dass an anderer Stelle entsiegelt wird. Der Flächenverbrauch muss auf netto null sinken. Gleichzeitig gibt es aber auch ein großes Potenzial in deutschen Städten: Durch Umnutzung und Aufstockung könnten laut Studien bis zu 4 Millionen zusätzliche Wohnungen entstehen.

    Der „Hessenring“ ist ein Wohnbauprojekt, bei dem durch Nachverdichtung und Aufstockung mit Holz neuer Wohnraum geschaffen wird. Wir treffen Dipl.-Ing. Hendrik Tovar, Architekt und Geschäftsführer bei FFM Architekten, der hier maßgeblich beteiligt war. Er teilt mit unserer Moderatorin Sandra seine Erfahrungen und erzählt von den Herausforderungen beim Bauen im Bestand. Denn Bestandsgebäude bergen oft Überraschungen: Versteckte Mängel, fehlende Pläne oder unerwartete Bausubstanz.

    Wie dabei digitale Tools und KI unterstützen, zeigt uns Hanna Bonekämper. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt NaIS (Nachhaltige Intelligente Sanierungsmaßnahmen) am KIT.
    Gemeinsam gehen wir der Frage nach: Wie lässt sich die Effizienz und Nachhaltigkeit von Sanierungsmaßnahmen steigern?

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    26 min
  • Drees & Sommer baut auf KI
    Wie setzen Unternehmen wie Drees & Sommer Künstliche Intelligenz erfolgreich im Baugewerbe ein?

    Künstliche Intelligenz ist das Thema der Stunde – auch im Bauwesen. Ein Drittel der Bauunternehmen nutzt bereits KI. Der Wille zum Wandel ist also da. Die Frage ist längst nicht mehr ob, sondern wie KI sinnvoll in Prozesse integriert werden kann.

    Ein Unternehmen, das in der Baubranche eine Vorreiterrolle einnimmt, ist Drees & Sommer. Als Beratungs- und Planungsunternehmen mit einem starken Fokus auf digitale Prozesse arbeiten sie täglich mit großen Datenmengen, Texten und komplexen Planungsmodellen – ideale Voraussetzungen für den Einsatz von Large Language Models (LLMs). Doch was genau macht Drees & Sommer richtig? Wie gelingt es ihnen, KI strategisch und effektiv im Unternehmen zu verankern?
    Darüber sprechen wir in dieser Folge mit Raffaela Schneid, Head of Global AI, und Julia Schmid, Mitgründerin des firmeninternen KI-Startups formfollows.ai. Die beiden geben Einblicke hinter die Kulissen: Wie werden KI-Projekte aufgesetzt? Welche Hürden gibt es? Und was sind die wichtigsten Learnings und Best Practices? Ein spannender Blick auf die strategische KI-Ausrichtung eines etablierten Unternehmens der Branche.

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    37 min
  • Ausbildung am Bau – Fundament der Zukunft?
    Digitale Lernplattformen und praxisnahe Projekte in der Ausbildung

    Fachkräftemangel in der Baubranche. Kein neues Thema – aber ein ziemlich drängendes. Fast die Hälfte aller Ausbildungsplätze bleibt unbesetzt und viele Azubis brechen frühzeitig wieder ab. Woran liegt das? Und was lässt sich dagegen tun?

    In dieser Folge sprechen Sandra und Wulf über Ansätze, die zeigen: Ausbildung im Bau kann auch anders aussehen – moderner, praxisnsaher und motivierender.

    Lena, angehende Maurerin, berichtet offen über ihre Ausbildung: über das, was sie motiviert, ihre Arbeit, das Teamgefühl, die Abwechslung – aber auch über Herausforderungen im Alltag. Besonders profitiert sie von einem innovativen Konzept ihres Ausbildungsbetriebs: der Junior-Baustelle. Eine Baustelle, auf der Azubis selbstständig arbeiten, Verantwortung übernehmen und aus Fehlern lernen können.

    Die Idee stammt von Michael Hauphoff, Geschäftsführer des gleichnamigen Bauunternehmens. Inspiriert wurde er von einem befreundeten Friseur, der jungen Talenten mit einer „Lehrlingsfiliale“ Verantwortung übertragen hat. Michael überträgt dieses Prinzip auf den Bau – mit Erfolg. Seine Offenheit gegenüber neuen Ansätzen zeigt: Wer sich traut, Ausbildung neu zu denken, gewinnt motivierte Nachwuchskräfte.

    Auch Harald Kopececk, Geschäftsführer der BAUAkademie BWZ Oberösterreich, setzt auf Innovation. Mit der digitalen Plattform E-Baulehre will er Auszubildenden ortsunabhängigen, modernen Zugang zu Lerninhalten bieten.

    Deshalb gehen wir in der Folge der Frage auf den Grund: Können digitale Lernplattformen und praxisnahe Projekte die Ausbildung in der Baubranche attraktiver machen?

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    32 min
  • Teaser 3. Staffel
    Hinter den Kulissen von Startups, Konzernen und Forschung

    ​​Fundiertes Wissen über die Zukunft der Baubranche, anschaulich und verständlich erklärt. Willkommen zu „Baustelle Zukunft“ – dem Podcast über die neuesten Trends und Innovationen in der Baubranche.

    Wir sind Sandra May und Wulf Bickenbach aus dem Berliner Z LAB, dem Open Innovation Hub des Zeppelin-Konzerns. Auch in Staffel 3 verlassen wir unser Studio und nehmen euch mit auf Baustellen, in Werkstätten und überall dort, wo spannende Innovationen entstehen. Hier treffen wir Menschen, die uns zeigen, wie ihre Version einer Baustelle der Zukunft aussieht.

    Unser Ziel: neue Ansätze kennenlernen und Themen aus unterschiedlichsten Perspektiven beleuchten. Freut euch auf praxisorientierte Einblicke mit Gästen aus Wissenschaft, Start-ups und etablierten Bauunternehmen.

    Mehr Infos über das Z LAB gibt es hier: www.z-lab.com

    2 min
  • Vom Wald zum Wohnraum: Die neue Ära des Holzbaus
    Wie machen wir Holz zu einem der zentralen Baustoffe der Zukunft?

    Deutschland verfügt über die größten nutzbaren Holzvorräte Europas, und der nachhaltige Holzanbau ist hier bereits seit 250 Jahren fest verankert. Dennoch ist das Bauen mit Holz im Vergleich zu anderen Ländern noch unterrepräsentiert, obwohl es viele Vorteile wie Nachhaltigkeit, kürzere Bauzeiten und eine hohe Rückbaufähigkeit bietet.

    Diese Vorteile hat auch das Startup TRIQBRIQ erkannt und ein innovatives System aus mikro-modularen Holzbausteinen (BRIQS) entwickelt, die aus Industrie- und Kalamitätsholz gefertigt werden. Diese Bausteine lassen sich schnell und ohne künstliche Verbindungsmittel zu stabilen Wänden zusammenfügen und dadurch ohne Probleme wieder rückbauen. Wie genau das funktioniert, lässt sich unser Moderator Wulf Bickenbach in einer Showcase-Wohnung in Berlin zeigen. Dort trifft er Lewin Fricke, den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit bei TRIQBRIQ, und begutachtet die Wände, die aus den wiederverwendbaren BRIQS gebaut wurden.

    Doch nicht nur Startups treiben die Bauwende voran. Auch politische Akteure wie Kassem Taher Saleh, Bundestagsmitglied für die die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und Obmann im Ausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen, setzen sich dafür ein, die Rahmenbedingungen für nachhaltiges Bauen zu gestalten. Ein Beispiel dafür ist die Holzbauinitiative, die eine Strategie der Bundesregierung zur Stärkung des Holzbaus ist.

    Wulf stellt Kassem und Lewin die Frage, welche Initiativen es gibt, um Holz als einen der zentralen Baustoffe der Zukunft zu etablieren, und welche politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen dabei noch zu bewältigen sind.

    Hier findet ihr Infos zu uns und dem Z LAB.

    35 min
  • Pinsel adé: Wie Roboter das Malerhandwerk aufmischen
    Roboter gegen den Fachkräftemangel im Malerhandwerk

    Unsere Moderatorin Sandra May darf im Charlottenburger Innovationszentrum, wo das Startup ConBotics seine Räume hat, einen der ersten Malerroboter überhaupt live bei der Arbeit beobachten. Dort haben Co-Founder Cristian Amaya Gómez und sein Team den Prototypen zu einem fertigen Produkt entwickelt und auf den Markt gebracht. Besonders hervorzuheben sind das geringe Gewicht von nur 130kg und die Modularität, die es ermöglicht, den Roboter in Einzelteilen zu transportieren.

    Die Vorteile des Roboters liegen auf der Hand: Er erledigt die Arbeit sehr präzise und mit gleichbleibender Qualität, spart Farbe und schont gleichzeitig die Atemwege der Angestellten, die weniger mit der Farbsprühpistole arbeiten müssen. Der relevanteste Vorteil ist jedoch die gewonnene Zeit für die überlasteten Fachkräfte – denn wie in allen handwerklichen Branchen herrscht auch im Malerhandwerk ein großer Mangel an gut ausgebildeten Personal.

    Das Problem des Fachkräftemangels kennt Malermeister Robert Sachs nur zu gut. Als Geschäftsführer eines Malerbetriebs hat er aber Wege gefunden, mit dieser Herausforderung umzugehen. Neben guter Mitarbeiterführung und Ausbildung bietet er seinen Mitarbeitenden diverse Anreize und setzt auf Innovation und Digitalisierung, wie den Einsatz von Malerrobotern. So hat er keine Probleme mehr, Auszubildende und Meister für sein Unternehmen zu gewinnen.

    Zusammen diskutieren wir die Frage: Ist der Roboter eine sinnvolle Ergänzung im Kampf gegen den Fachkräftemangel im Malerhandwerk?

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    25 min
  • GOLDBECK - Das innovative Leuchtturmunternehmen der Baubranche
    Was können wir von innovativen Vorreitern wie GOLDBECK in der Baubranche lernen?

    Mit beeindruckenden Zahlen wie 225 laufenden Produktentwicklungsprojekten, der Analyse von 1000 Startups, 2600 BIM360-Projekten und der Entwicklung von 125 Inhouse-Software-Lösungen setzt GOLDBECK neue Maßstäbe. Der Konzern ist mehrfach von Expert:innen als Innovationsführer der Baubranche ausgezeichnet worden und hat sich als Leuchtturmunternehmen etabliert, das so einen erheblichen Vorsprung gegenüber der sonst eher weniger innovativen Bauindustrie hat.

    Die Frage, die uns alle beschäftigt: Wie gelingt es dem Branchenvorreiter, dieses immense Innovationsvolumen zu koordinieren und umzusetzen? Unser Moderator Wulf trifft Maximiliane Straub, die Fachbereichsleiterin für Innovationen & Startups bei GOLDBECK. Sie gewährt uns Einblicke in die Prozesse und die Unternehmensphilosophie des Konzerns.

    Besonders wichtig für die Förderung von Innovationen sind die Unternehmensphilosophie und die Leitkultur bei GOLDBECK. Maximiliane betont, dass neben den Prozessen und Verfahren vor allem die Motivation und das Engagement der Mitarbeitenden entscheidend sind. Eine Umgebung zu schaffen, die Kreativität und Experimentierfreude fördert, ist ein zentraler Bestandteil dieser Philosophie.

    In dieser Folge erfahrt ihr mehr zur Frage: Was können andere Unternehmen von solchen innovativen Leuchtturmunternehmen lernen?

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    31 min

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​​Fundiertes Wissen über die Zukunft der Baubranche, anschaulich und verständlich erklärt. Willkommen zu „Baustelle Zukunft“ – dem Podcast über die neuesten Trends und Innovationen in der Baubranche.