be ready for yourself - Der Podcast für eine liebevolle Beziehung zu dir selbst

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  • #21 Harmoniesucht - Was wir tun können, damit Konflikte okay und keine Horrorvorstellung mehr sind
    Kennst du die Anspannung, es immer allen recht machen zu wollen? Vermeidest du am liebsten Konflikte und hast Angst, deine Bedürfnisse zu zeigen?
    Bist du perfekt darin, die Bedürfnisse anderer hochsensibel zu erspüren und zu erfüllen, während du dich selbst dabei völlig hinten anstellst?
    Diese Verhaltensweisen können unter dem Begriff der Harmoniesucht zusammengefasst werden und zählen als Traumafolge. Die Angst vor Konflikten, die Angst vor dem Verlust in zwischenmenschlichen Beziehungen.
    Harmoniesucht ist ein Spektrum - und es kann sein, dass wir auch nur eine Tendenz in diese Richtung haben oder sie sich auf bestimmte Situationen - wie unseren Arbeitsplatz oder die Familie - beschränkt.
    Sie kann jedoch auch ausgeprägter sein. Phasenweise entwickeln Menschen mit Harmoniesucht starke Symptome, oft auch sehr körperlich. Denn unser Körper steht unter Hochstress, wenn wir Angst vor Konflikten haben, auch wenn wir vielleicht äußerlich sehr angepasst und unauffällig wirken.
    Du kannst aus der Harmoniesucht herauswachsen, in die emotionale Unabhängigkeit, innere Sicherheit und Verbundenheit. Mehr dazu erfährst du in dieser Podcastfolge Nummer 21.
    Ich wünsche dir hilfreiche Erkenntnisse,
    Deine Lisa-Marie
    PS. Schreibe mir gerne einen Kommentar, unter den Beitrag in Instagram zu dieser Podcastfolge, oder sende mir eine Nachricht. Lass mich dadurch an deinen wichtigsten Erkenntnissen aus dieser Folge teilhaben oder stelle mir deine Fragen. Ich freue mich sehr von dir zu lesen.
    Du hast Interesse an einem traumasensiblen Coaching? Dann vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir über diesen Link: https://beready.de/erstgespraech/
    Webseite von be ready. mit Lisa-Marie Wydra: https://beready.de/
    Du willst auf Google eine Bewertung für diesen Podcast hinterlassen? Darüber freue ich mich sehr, vielen Dank. Nutze dazu gerne diesen Link: https://g.page/r/CQHt0k6pQ27zEB0/review
    Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
    27 min
  • #20 Verlusttrauma - Symptome und Ursachen
    Die heutige Folge handelt von Verlusttrauma. Es ist keine Seltenheit. Im Gegenteil, da frühe Verlusterfahrungen, wie das Trennen von Mutter und Baby nach der Geburt, der frühe Tod eines Elternteils, die Scheidung der Eltern oder ein Umzug, Teil der Biographie vieler Menschen sind. Ganz viele von uns wissen jedoch gar nicht, dass sie ein Verlusttrauma haben, weil sie sich an dessen Ursache nicht mehr bewusst erinnern.
    Wie auch – besonders frühe Erfahrungen werden im impliziten Gedächtnis gespeichert, also sozusagen mehr im Körper als in Bereichen, wo bewusste Erinnerung möglich ist. Nur selten können wir uns an Erfahrungen vor unserem 2-3. Lebensjahr erinnern – und leider viel zu häufig erleben wir in dieser Phase schon Verlusterfahrungen, die unverarbeitet noch im Erwachsenenalter zu Symptomen führen können, die wir nicht immer mit frühem Verlust in Verbindung bringen.
    Verlustangst wird manchmal im Erwachsenenalter nicht mal als solche erkannt – eben weil wir ein Leben ohne Verlustangst gar nicht kennen. Sie tarnt sich auch durch Eifersucht, Kontrollzwang, Perfektionismus, Konfliktangst oder Harmoniesucht.
    Es ist daher so wunderbar, wenn wir uns diesen Ängsten in uns und jenen Anteilen, die davon betroffen sind, ganz achtsam widmen. Denn: Sicherheit und Vertrauen im Leben und in Beziehungen ist jederzeit wieder Schritt für Schritt für uns erlernbar. Auch wenn es manchmal unmöglich scheint und all die ängstlichen Anteile in uns es nicht glauben wollen: Innere Sicherheit und Stabilität können jederzeit in uns wachsen. Mit der richtigen Pflege, Ressourcen und wohlwollenden Menschen um uns, haben wir beste Voraussetzungen, um im Hier und Jetzt die Sicherheit in unserem Leben zu kultivieren, die uns im Damals fehlte.
    Willst du mehr über Verlusttrauma erfahren und einschätzen können, ob du davon betroffen bist, dann höre dir gerne diese Podcastfolge an.
    Ich wünsche dir hilfreiche Erkenntnisse.
    Deine Lisa-Marie
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    Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
    34 min
  • #19 Wie Trauma uns daran hindert unser Potential zu entfalten und wie es uns doch gelingen kann
    Kennst du das, dass du schon so lange einen Traum erfüllen oder dein Potential entfalten willst – und es einfach nicht zu schaffen scheinst? Das Gefühl von Frustration, Angst, Selbstzweifel und vielleicht auch Wut darüber?
    Sei dir gewiss: wir haben alle mehr oder weniger Bereiche in unserem Leben, die wir gern verändern wollen, und es vor uns her schieben.
    Nicht immer ist das besonders tragisch. Manchmal jedoch sind bestimmte Bereiche, wie ein unerfüllter Kinderwunsch, berufliche Entfaltung oder eine erfüllende Partnerschaft Träume in uns, die viel zu wichtig sind, als dass wir sie einfach aufgeben oder im Sande verlaufen lassen wollen.
    Manchmal sind die Widerstände, Symptome und Ängste in uns, die uns an der Erfüllung unserer Träume hindern, Einladungen, tiefer in uns zu blicken.
    Denn sehr häufig und vielleicht auch immer, ist es ein unverarbeitetes Trauma, dass uns den Weg zu unserer Erfüllung versperrt. Und in dem wir uns den verwundeten und verletzten Anteilen in uns zuwenden, sie verstehen und integrieren, können wir unsere Träume doch noch erfüllen und unser Potential entfalten.
    Möchtest du mehr darüber erfahren, wie uns Trauma und unverarbeitete Kindheitserfahrungen daran hindern unsere Träume zu erfüllen und unser Potential zu entfalten? Dann höre dir gerne diese Podcastfolge Nummer 19 von be ready for yourself.
    Ich wünsche dir hilfreiche Erkenntnisse beim anhören.
    Alles Liebe,
    Deine Lisa-Marie
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    Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
    30 min
  • #18 Emotionale Abhängigkeit - Wenn die Reaktionen anderer unsere Gefühle Achterbahn fahren lassen
    Emotionale Abhängigkeit ist eine Traumafolge. Sehr viele Menschen sind davon betroffen, ohne dass es ihnen bewusst ist.
    Die Symptome sind eher subtil - vielleicht meiden wir Konflikte, sind sehr harmoniesüchtig und sind es gewohnt, uns in unseren Bindungen zu anderen Menschen eher unterzuordnen.
    Emotionale Abhängigkeit laugt aus. Denn durch sie sind wir von der Stimmung und Verbindung zu unserem Gegenüber so abhängig, dass wir unsere ganze Energie und Aufmerksamkeit darauf verwenden, die andere Person wahrzunehmen.
    Doch das ist jederzeit wandelbar! Emotionale Unabhängigkeit ist in jedem Alter kultivierbar.
    Abhängigkeit von Bindungen ist völlig natürlich - wir sind alle Bindungswesen. Doch wieder eine Form von Bindung zu erleben, die uns Sicherheit und Freiheit gleichermaßen erleben lässt - dass können wir wieder neu in unser Leben einladen.
    Erfahre mehr dazu in dieser Podcastfolge von be ready for yourself.
    Ich freue mich, wenn du reinhörst.
    Alles Liebe,
    Deine Lisa-Marie
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    26 min
  • #17 Wenn Bindung und Nähe uns stressen anstatt uns zu beruhigen
    Hast du es schon gewusst?
    Nichts ist so grundlegend in uns Säugetieren verankert, wie die Suche nach Bindung. Egal in welcher Not und empfundener Unsicherheit (rational gesehen liegt sehr oft gar keine Bedrohung vor) - wir suchen automatisch nach Bindung, Kontakt, Geborgenheit durch andere Menschen oder Wesen.
    Das ambivalente dabei ist: Sehr viele von uns tragen in sich die Sehnsucht nach Verbundenheit und gleichzeitig auch eine Angst vor Nähe.
    Wie kann das sein?
    Wenn wir so auf Bindung angewiesen sind - wie können wir dann Angst davor haben?
    Die Antwort ist: Weil in unserer Kultur das sogenannte Bindungstrauma leider viel zu häufig ist. Weil nur wenige von uns als Kind eine wirklich sichere Bindung erfahren haben. Weil nur wenige von uns mit Bindung ausschließlich Geborgenheit assoziieren.
    Und sehr viele von uns eben auch Stress und Angst, Beschämung oder andere unangenehme Gefühle mit Bindungspersonen erlebt haben.
    Bindungstrauma ist auf keinen Fall eine Seltenheit und wenn du innerlich spürst, dass du davon betroffen sein könntest, dann lausche gerne dieser Podcastfolge. Darin erfährst du den Grund für Bindungstrauma, welche Muster wir durch das Trauma in Beziehungen leben und wie du trotz unsicherer Bindungserfahrungen die sichere Bindung als Regulationsressource für dein Nervensystem zurückgewinnen kannst.
    Ich wünsche dir hilfreiche Erkenntnisse und Freude beim anhören.
    Alles Liebe,
    Deine Lisa-Marie
    Weitere Podcastfolgen zum Thema:
    #12 Wenn die Abnabelung von den Eltern schwerfällt https://open.spotify.com/episode/091Aw3w1zIKSB6klrmiEQV?si=AsGbcVl5QWiNVZG0ZgoZkg
    #15 Das 1x1 unseres autonomen Nervensystems - für ein Leben in unserer Mitte
    https://open.spotify.com/episode/47cabjLrsOntljTsiEJ7kQ?si=B5uMLHIWRbKHgmDPnGI_Hw
    #16 Sichere Bindung als Zaubermittel für ein balanciertes Nervensystem
    https://open.spotify.com/episode/2y8wMKuttmsGvZjwkIoKgn?si=zWxJT4lbS22SCOdyui1nEA
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    24 min
  • #16 Sichere Bindung als Zaubermittel für ein balanciertes Nervensystem
    Unser Nervensystem zu verstehen bedeutet sehr oft, Wohlwollen und Mitgefühl für uns und unser Verhalten zu entwickeln. Es tut so gut, zu erfahren, dass mit uns alles stimmt. Dass unser Nervensystem und damit unser gesamter Körper immer ausschließlich für uns ist.
    Dabei lohnt es sich, etwas tiefer zu blicken in die Vorgänge des autonomen Nervensystems.
    Denn, die allermeisten von uns wissen mittlerweile, dass unser Nervensystem bei empfundener Bedrohung automatisch in den Überlebensmodus wechselt. Und immer bekannter sind auch die Überlebensstrategien Kämpfen, Fliehen und Starre.
    Weniger bekannt - und dennoch so unglaublich wichtig für das Verständnis unseres Handelns, Denkens, Fühlens - ist die Überlebensstratgie, die wir Säugetiere VOR all diesen anderen bekannten Strategien wählen.
    Und das ist die Bindungssuche und damit der Wunsch, Co-Regulation durch ein anderes Nervensystem zu erfahren. Wir suchen unter empfundener Bedrohung zuerst die Bindung, den Kontakt, die Regulation durch und mit anderen.
    Wir prüfen unbewusst, wie andere Menschen auf eine Situation reagieren. Sind sie entspannt, entspannt sich auch unser Nervensystem leichter. Wirken sie ebenfalls angespannt, leitet unser Nervensystem weitere Überlebensreaktionen ein. Was wir daraus lernen können ist, dass unser Nervensystem sehr stark, stärker als wir uns vorstellen können auf Bindung gepolt ist. Gemeinsam überleben wir einfach leichter. Dadurch verhalten wir uns manchmal auf eine Art, über die wir uns nur wundern können, so lange wir nicht wissen, dass hinter unserem Verhalten unser starkes Bindungsbedürfnis steckt.
    Kennst du solche Momente, in denen du dich wie sogartig zu anderen hinbewegst oder auf die Erfüllung deiner Bedürfnisse verzichtest, um Teil einer Gruppe zu sein?
    Dann sei dir bewusst: das ist zu tiefst menschlich!
    Wenn du tiefer in das Thema Nervensystem, Bindung und Regulation tauchen möchtest, dann lausch gern dieser Podcastfolge.
    Ich wünsche dir spannende Erkenntnisse über dich und uns Menschen im allgemeinen.
    Alles Liebe,
    Lisa-Marie
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    22 min
  • #15 Das 1x1 unseres autonomen Nervensystems – für ein Leben in unserer Mitte

    Kennst du den Begriff Stresstoleranzfenster? Daniel Siegel hat ihn geprägt.

    Das Stresstoleranzfenster (window of tolerance) ist eine wunderbare Veranschaulichung für die Funktionsweise unseres autonomen Nervensystems.
    Es ist natürlich eine vereinfachte Darstellung für sehr komplexe Vorgänge in unserem Inneren. Doch genau deshalb ist es so hilfreich, denn es bietet eine verständliche Sicht auf unser Nervensystem und dieses Wissen sollte meiner Meinung nach jeder Mensch haben.

    Warum?

    Warum wäre es für mich so wünschenswert, dass wir alle über Parasympathikus, Sympathikus, Stresstoleranzfenster und Regulationsübungen Bescheid wissen?

    Weil es essentiell ist für das Verständnis von uns selbst und anderen.

    Weil es uns ermöglicht, Konflikte zu lösen, mit uns und unseren Mitmenschen friedvoll umzugehen und ein gesundes Leben zu führen.

    Natürlich können wir nicht verhindern, dass Dinge geschehen, die unsere Überlebensstrategien fordern. Und das ist gut so. Wenn wir unter akuter Bedrohung stehen ist es absolut wunderbar, dass unser Nervensystem Alarm schlägt und alle Überlebensenergie mobilisiert.

    Doch dauerhafte Über – oder Untererregung kostet uns Energie, die unser Körper eigentlich für andere Dinge braucht. Trauma hat fast immer zur Folge, das unser Nervensystem viel weniger im grünen Bereich der empfundenen Sicherheit verbringt und übermäßig viel im Ausnahmemodus – und mitunter empfindet ein traumatisiertes Nervensystem nur noch sehr selten Sicherheit, auch wenn rational gesehen keine Bedrohung vorliegt.

    Kennst du solche Momente, in denen du scheinbar überreagierst? In denen du Stress und Druck empfindest, auch wenn eigentlich keine akute Bedrohung da ist? Fällt es dir schwer, nach stressigen Phasen wieder zurück in Balance zu finden?

    Dann hör gern die Podcastfolge Nummer 15.

    Deine Lisa-Marie

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    28 min
  • #14 Wann hilft mir das traumasensible Coaching und wann brauche ich eine Traumatherapie?

    Wenn ich mich entschließe, professionelle Hilfe anzunehmen – brauche ich dann ein traumasensibles Coaching oder eine Traumatherapie? Und was genau ist der Unterschied?

    Diese Frage höre ich immer wieder und ich verstehe, dass es zu Verwirrung kommen kann. Denn das Wissen um Trauma hilft vielen Menschen, ihr eigenes Verhalten besser zu verstehen. Und doch ist oft unklar, welche Art der Unterstützung auf dem Weg der Transformation denn eigentlich am besten passt.

    Grundlegend ist es mir wichtig zu sagen, dass nicht jede Traumatherapie und auch nicht jedes Coaching traumasensibel ist. Traumasensibel bedeutet in der Form, wie ich sie gelernt habe, dass sich ein Mensch in dieser Art der Begleitung wertfrei gesehen, sicher, gestärkt, unterstützt fühlt und mit Wohlwollen und Mitgefühl betrachtet wird.

    Weder hat er den Eindruck unter Druck gesetzt noch übergangen zu werden bzw. falsch oder in irgendeiner Weise nicht richtig zu sein.

    Das traumasensible Gegenüber besitzt zudem Wissen über Trama, versteht dessen Wirkweise im Körper und kann den ihm anvertrauten Menschen sicher durch dessen Erleben begleiten.

    Es ist also ein sehr subjektives Empfinden. Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sich sicher zu fühlen und die Aufgabe der begleitenden Person ist es, gemeinsam mit dem Klienten oder dem Patienten/Menschen herauszufinden, was das im Einzelnen bedeutet.

    Man kann also sagen: Traumasensible Begleitung ist keine Traumatherapie oder traumsensibles Coaching per se, es ist jedoch die Grundlage im professionellen Umgang mit Menschen und sollte aus meiner Sicht die Basis in jeder guten Traumatherapie und in jedem guten traumasensiblen Coaching sein, um eine Retraumatisierung zu vermeiden.

    Was ist jedoch der Unterschied zwischen traumasensiblem Coaching und Traumatherapie und bei welchen Symptomen oder Fragestellungen macht welcher Weg mehr Sinn?

    Diese Fragen beantworte ich in dieser Podcastfolge von be ready for yourself. Daneben gebe ich dir Empfehlungen bezüglich der Suche nach einer Begleitperson und hoffe, dass du mithilfe dieser Podcastfolge ein Bauchgefühl entwickeln kannst, welcher Weg dich anzieht - Therapie oder Coaching.

    Viel Freude beim lauschen.

    Deine Lisa-Marie

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    24 min
  • #13 Warum kann ich mein Verhalten nicht ändern, obwohl ich es möchte?

    Kennst du das?

    Du möchtest deine Kinder nicht anschreien, möchtest deinen Partner nicht mit Vorwürfen überhäufen, möchtest deine Partnerin nicht unter Druck setzen oder immer nur nett und höflich sein – und doch bist du immer wieder in ähnlichen Situationen, in denen du scheinbar einfach nicht anders kannst?

    Vielleicht hast du entschieden, dass du etwas ändern möchtest an deinem Verhalten und hast auch wirklich aufrichtige Versuche unternommen – und es bleibt dennoch das Gefühl, es einfach nicht zu schaffen.

    Wenn das so ist, dann sei dir Gewiss: damit bist du auf gar keinen Fall allein!

    Der Grund, weshalb du dein Verhalten nicht ändern kannst, ist mit hoher Wahrscheinlichkeit dein autonomes Nervensystem. Es empfindet die jeweilige Situation als nicht sicher und führt dich deshalb in eine Überlebensreaktion aus Kampf, Flucht, Erstarrung, Unterwerfung oder Energielosigkeit.

    Unser Nervensystem entscheidet autonom. Und wenn es entscheidet, dass wir kämpfen oder fliehen müssen, erstarren oder uns unterwerfen – dann tut es das nicht, weil es uns schaden will. Im Gegenteil. Es entscheidet immer für uns.

    Und wenn es entschieden hat: Achtung! Gefahr! Schrei! - dann können wir nur schwer oder gar nicht mit unserem bewussten Verstand und unserem Willen dagegen ankommen. Denn Überlebensenergie kommt mit Wucht.

    Wenn du also immer wieder in Situationen gerätst, in denen deine Gefühle mit scheinbar unerklärlicher Wucht in dir hoch kommen und deine Handlungen steuern, auch wenn du rein rational verstanden hast, dass deine Reaktionen nicht angemessen sind – dann kann es sein, dass dein Nervensystem lernen darf, sich wieder sicher zu fühlen in diesen Situationen.

    Und das ist ein allmählicher Prozess, der Achtsamkeit und Wohlwollen und vor allen Dingen ein dir angemessenes Tempo bedarf.

    Mehr dazu erfährst du in dieser Podcastfolge Nummer 13.

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    Alles Liebe,

    Deine Lisa-Marie

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    18 min
  • #12 Wenn die Abnabelung von den Eltern schwerfällt

    Der Abnabelungsprozess eines Kindes von seinen Eltern ist ein ganz natürlicher und in unserer Entwicklung wesentlicher Prozess hinein in ein gesundes erwachsenes Leben.

    Manchmal jedoch wird dieser Prozess unterbrochen, gestört oder bleibt ganz aus. Es können für die betreffenden Menschen daraus Symptome und Folgen entstehen, die oft leider nicht immer gleich in Zusammenhang gebracht werden mit den Erlebnissen als Kind oder Jugendlicher.

    Wir Menschen sind eine Spezies, die absolut auf Bindung angewiesen ist. Menschenkinder kommen sehr unreif zur Welt. Sie sind von der Nähe/Sicherheit ihrer Bindungspersonen abhängig. Gleichzeitig brauchen sie, um gesund heranreifen zu können, den sicheren Raum, ihrer Neugier zu folgen. Je selbstständiger ein Kind wird, desto stärker wird automatisch auch der Drang, den eigenen Impulsen zu folgen.

    Im Grunde ist die harmonische Balance aus genügend Nähe/Sicherheit und Freiheit/Entwicklungsfreiraum die Basis einer sicheren Bindung und der gesunden Entwicklung eines Menschen.

    Ist eines der beiden Pole – Sicherheit und/oder Freiheit – in der Bindung zu den Hauptbezugspersonen dauerhaft nicht ausreichend vorhanden, dann entsteht eine unsichere Bindungsdynamik und nicht selten Bindungstrauma.

    Eine gesunde Abnabelung bedeutet, sich geliebt und sicher zu fühlen in der Bindung zu den Eltern, während man eigene Wege erkundet und mehr und mehr der inneren Stimme folgt.

    Ist dieser gesunde Prozess nicht möglich, entstehen mitunter Symptome, die wir transformieren können, sobald wir verstanden haben, woher sie kommen. Dann können wir all die Anteile in uns, die sich noch nicht ausreichend von den Eltern lösen konnte, nachreifen lassen.

    Mehr dazu erfährst du in dieser Podcastfolge.

    Ich wünsche dir viel Freude beim hören und hilfreiches Wissen, um dich selbst leichter zu verstehen.

    Alles Liebe,

    Lisa

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    20 min

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Ein Trauma aus der Kindheit, unabhängig, ob wir es selbst erlebt oder vererbt bekommen haben, hat starken Einfluss auf unser Leben als Erwachsene.