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Kennst du den Begriff Stresstoleranzfenster? Daniel Siegel hat ihn geprägt.
Warum?
Weil es essentiell ist für das Verständnis von uns selbst und anderen.
Natürlich können wir nicht verhindern, dass Dinge geschehen, die unsere Überlebensstrategien fordern. Und das ist gut so. Wenn wir unter akuter Bedrohung stehen ist es absolut wunderbar, dass unser Nervensystem Alarm schlägt und alle Überlebensenergie mobilisiert.
Doch dauerhafte Über – oder Untererregung kostet uns Energie, die unser Körper eigentlich für andere Dinge braucht. Trauma hat fast immer zur Folge, das unser Nervensystem viel weniger im grünen Bereich der empfundenen Sicherheit verbringt und übermäßig viel im Ausnahmemodus – und mitunter empfindet ein traumatisiertes Nervensystem nur noch sehr selten Sicherheit, auch wenn rational gesehen keine Bedrohung vorliegt.
Kennst du solche Momente, in denen du scheinbar überreagierst? In denen du Stress und Druck empfindest, auch wenn eigentlich keine akute Bedrohung da ist? Fällt es dir schwer, nach stressigen Phasen wieder zurück in Balance zu finden?
Dann hör gern die Podcastfolge Nummer 15.
Deine Lisa-Marie
PS. Schreibe mir gerne einen Kommentar, unter den Beitrag in Instagram zu dieser Podcastfolge, oder sende mir eine Nachricht. Lass mich dadurch an deinen wichtigsten Erkenntnissen aus dieser Folge teilhaben oder stelle mir deine Fragen. Ich freue mich sehr von dir zu lesen.
Link zu Instagram: https://www.instagram.com/p/CwCfa-nMZgK/?igshid=MzRlODBiNWFlZA==
Du hast Interesse an einem traumasensiblen Coaching? Dann vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir über diesen Link: https://beready.de/erstgespraech/
Webseite von be ready. mit Lisa-Marie Wydra: https://beready.de/
Du willst auf Google eine Bewertung für diesen Podcast hinterlassen? Darüber freue ich mich sehr, vielen Dank. Nutze dazu gerne diesen Link: https://g.page/r/CQHt0k6pQ27zEB0/review
Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
Wenn ich mich entschließe, professionelle Hilfe anzunehmen – brauche ich dann ein traumasensibles Coaching oder eine Traumatherapie? Und was genau ist der Unterschied?
Diese Frage höre ich immer wieder und ich verstehe, dass es zu Verwirrung kommen kann. Denn das Wissen um Trauma hilft vielen Menschen, ihr eigenes Verhalten besser zu verstehen. Und doch ist oft unklar, welche Art der Unterstützung auf dem Weg der Transformation denn eigentlich am besten passt.
Grundlegend ist es mir wichtig zu sagen, dass nicht jede Traumatherapie und auch nicht jedes Coaching traumasensibel ist. Traumasensibel bedeutet in der Form, wie ich sie gelernt habe, dass sich ein Mensch in dieser Art der Begleitung wertfrei gesehen, sicher, gestärkt, unterstützt fühlt und mit Wohlwollen und Mitgefühl betrachtet wird.
Weder hat er den Eindruck unter Druck gesetzt noch übergangen zu werden bzw. falsch oder in irgendeiner Weise nicht richtig zu sein.
Es ist also ein sehr subjektives Empfinden. Jeder Mensch braucht etwas anderes, um sich sicher zu fühlen und die Aufgabe der begleitenden Person ist es, gemeinsam mit dem Klienten oder dem Patienten/Menschen herauszufinden, was das im Einzelnen bedeutet.
Was ist jedoch der Unterschied zwischen traumasensiblem Coaching und Traumatherapie und bei welchen Symptomen oder Fragestellungen macht welcher Weg mehr Sinn?
Diese Fragen beantworte ich in dieser Podcastfolge von be ready for yourself. Daneben gebe ich dir Empfehlungen bezüglich der Suche nach einer Begleitperson und hoffe, dass du mithilfe dieser Podcastfolge ein Bauchgefühl entwickeln kannst, welcher Weg dich anzieht - Therapie oder Coaching.
Viel Freude beim lauschen.
PS. Schreibe mir gerne einen Kommentar, unter den Beitrag in Instagram zu dieser Podcastfolge, oder sende mir eine Nachricht. Lass mich dadurch an deinen wichtigsten Erkenntnissen aus dieser Folge teilhaben oder stelle mir deine Fragen. Ich freue mich sehr von dir zu lesen.
Du hast Interesse an einem traumasensiblen Coaching? Dann vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir über diesen Link: https://beready.de/erstgespraech/
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Webseite von be ready. mit Lisa-Marie Wydra: https://beready.de/
Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
Kennst du das?
Vielleicht hast du entschieden, dass du etwas ändern möchtest an deinem Verhalten und hast auch wirklich aufrichtige Versuche unternommen – und es bleibt dennoch das Gefühl, es einfach nicht zu schaffen.
Wenn das so ist, dann sei dir Gewiss: damit bist du auf gar keinen Fall allein!
Unser Nervensystem entscheidet autonom. Und wenn es entscheidet, dass wir kämpfen oder fliehen müssen, erstarren oder uns unterwerfen – dann tut es das nicht, weil es uns schaden will. Im Gegenteil. Es entscheidet immer für uns.
Und wenn es entschieden hat: Achtung! Gefahr! Schrei! - dann können wir nur schwer oder gar nicht mit unserem bewussten Verstand und unserem Willen dagegen ankommen. Denn Überlebensenergie kommt mit Wucht.
Wenn du also immer wieder in Situationen gerätst, in denen deine Gefühle mit scheinbar unerklärlicher Wucht in dir hoch kommen und deine Handlungen steuern, auch wenn du rein rational verstanden hast, dass deine Reaktionen nicht angemessen sind – dann kann es sein, dass dein Nervensystem lernen darf, sich wieder sicher zu fühlen in diesen Situationen.
Und das ist ein allmählicher Prozess, der Achtsamkeit und Wohlwollen und vor allen Dingen ein dir angemessenes Tempo bedarf.
Mehr dazu erfährst du in dieser Podcastfolge Nummer 13.
Schreibe mir gerne einen Kommentar, unter den Beitrag in Instagram zu dieser Podcastfolge, oder sende mir eine Nachricht. Lass mich dadurch an deinen wichtigsten Erkenntnissen aus dieser Folge teilhaben oder stelle mir deine Fragen. Ich freu mich sehr von dir zu lesen.
Alles Liebe,
Du hast Interesse an einem traumasensiblen Coaching? Dann vereinbare gerne ein kostenfreies und unverbindliches Erstgespräch mit mir über diesen Link: https://beready.de/erstgespraech/
Webseite be ready. mit Lisa-Marie Wydra: https://beready.de/
Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
Der Abnabelungsprozess eines Kindes von seinen Eltern ist ein ganz natürlicher und in unserer Entwicklung wesentlicher Prozess hinein in ein gesundes erwachsenes Leben.
Manchmal jedoch wird dieser Prozess unterbrochen, gestört oder bleibt ganz aus. Es können für die betreffenden Menschen daraus Symptome und Folgen entstehen, die oft leider nicht immer gleich in Zusammenhang gebracht werden mit den Erlebnissen als Kind oder Jugendlicher.
Wir Menschen sind eine Spezies, die absolut auf Bindung angewiesen ist. Menschenkinder kommen sehr unreif zur Welt. Sie sind von der Nähe/Sicherheit ihrer Bindungspersonen abhängig. Gleichzeitig brauchen sie, um gesund heranreifen zu können, den sicheren Raum, ihrer Neugier zu folgen. Je selbstständiger ein Kind wird, desto stärker wird automatisch auch der Drang, den eigenen Impulsen zu folgen.
Im Grunde ist die harmonische Balance aus genügend Nähe/Sicherheit und Freiheit/Entwicklungsfreiraum die Basis einer sicheren Bindung und der gesunden Entwicklung eines Menschen.
Ist eines der beiden Pole – Sicherheit und/oder Freiheit – in der Bindung zu den Hauptbezugspersonen dauerhaft nicht ausreichend vorhanden, dann entsteht eine unsichere Bindungsdynamik und nicht selten Bindungstrauma.
Eine gesunde Abnabelung bedeutet, sich geliebt und sicher zu fühlen in der Bindung zu den Eltern, während man eigene Wege erkundet und mehr und mehr der inneren Stimme folgt.
Ist dieser gesunde Prozess nicht möglich, entstehen mitunter Symptome, die wir transformieren können, sobald wir verstanden haben, woher sie kommen. Dann können wir all die Anteile in uns, die sich noch nicht ausreichend von den Eltern lösen konnte, nachreifen lassen.
Mehr dazu erfährst du in dieser Podcastfolge.
Ich wünsche dir viel Freude beim hören und hilfreiches Wissen, um dich selbst leichter zu verstehen.
Alles Liebe,
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Du hast Interesse an einem traumasensiblen Coaching? Dann vereinbare gerne ein unverbindliches Erstgespräch mit mir über diesen Link: https://beready.de/erstgespraech/
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Diese Folge habe ich in Zusammenarbeit mit meiner lieben Kollegin Marietta Ullmann für dich erstellt.
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