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Was passiert, wenn ein Asteroid wirklich Kurs auf die Erde nimmt? Wie früh würden wir ihn entdecken? Und könnten wir ihn im Ernstfall tatsächlich aufhalten?
Im zweiten Teil unserer Asteroiden Doppelfolge spricht Host Lukas Klaschinski mit dem Physiker und Impaktforscher Dr. Robert Luther vom Museum für Naturkunde Berlin. Gemeinsam klären sie, welche Asteroiden für uns gefährlich werden können, was beim Eintritt in die Atmosphäre passiert und welche Folgen ein Einschlag auf der Erde hätte. Es geht um Schockwellen, Krater und das Aussterben der Dinosaurier, aber vor allem um die Frage, wie wir verhindern können, dass sich Geschichte wiederholt. Robert erklärt, wie planetare Verteidigung funktioniert und warum dabei manchmal schon eine winzige Kursänderung genügt. Außerdem geht es um die NASA Mission DART, bei der es erstmals gelang, die Bewegung eines Himmelskörpers gezielt zu verändern, um die europäische Hera Mission und um Apophis, der der Erde 2029 besonders nahekommen wird. Eine Folge über ziemlich reale Gefahren, sehr teures Billard im All und die beruhigende Erkenntnis, dass wir einem Asteroiden heute nicht mehr vollkommen hilflos ausgeliefert wären.
Dieser Podcast entsteht in freundlicher Produktionsunterstützung der Auf die Ohren GmbH und wurde 2021 als Bester Podcast mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.
Weitere Informationen zum Podcast und Museum gibt es auf:
Was haben Asteroiden mit dem Wasser auf der Erde zu tun? Warum können uns unscheinbare Gesteinsbrocken Milliarden Jahre alte Geschichten erzählen? Und was verrät ein Asteroid namens Vesta über die Entstehung unseres eigenen Planeten?
In dieser Folge spricht Host Lukas Klaschinski mit der Planeten-Geowissenschaftlerin Dr. Tanja Michalik vom Museum für Naturkunde Berlin. Gemeinsam reisen sie zurück in die Frühzeit unseres Sonnensystems und klären, was Asteroiden eigentlich sind und wie sie entstanden sind. Im Mittelpunkt steht Vesta, ein über vier Milliarden Jahre alter Himmelskörper, dessen Oberfläche Tanja mithilfe von Lichtdaten und Aufnahmen von Raumsonden untersucht. Außerdem geht es um Wasser und organische Moleküle auf Asteroiden, um überraschende Hinweise auf die Entstehung des Lebens und um neue Weltraummissionen, die noch mehr über unsere kosmische Vergangenheit verraten könnten. Eine Folge über gescheiterte Planeten, uralte Zeitkapseln und die Frage, wie viel von unserer eigenen Geschichte noch immer durchs All fliegt.
Dieser Podcast entsteht in freundlicher Produktionsunterstützung der Auf die Ohren GmbH und wurde 2021 als Bester Podcast mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.
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Manche Fossilien liegen Jahrzehnte in einer Sammlung, bevor sie ihre Geschichte erzählen. Genau das ist beim Mirasaura grauvogeli passiert. Erst heute wird klar, warum dieser außergewöhnliche Fund Forschende auf der ganzen Welt überrascht. In dieser Folge spricht Host Lukas Klaschinski mit dem Paläontologen Dr. Christian Foth vom Museum für Naturkunde Berlin über den sogenannten Wundersaurier. Gemeinsam reisen sie rund 247 Millionen Jahre zurück in die Trias und gehen der Frage nach, warum dieses baumbewohnende Reptil die Evolutionsforschung so spannend macht. Es geht um rätselhafte Hautstrukturen auf seinem Rücken, die lange für Vorläufer von Federn gehalten wurden, um den Ursprung der Vögel und darum, warum die Evolution oft ganz andere Wege einschlägt, als wir erwarten. Eine Folge über überraschende Fossilien, wissenschaftliche Detektivarbeit und die vielen Experimente der Natur.
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Warum bleiben wir vor manchen Ausstellungsstücken wie magisch stehen, während wir an anderen einfach vorbeigehen? Und wie entsteht eigentlich eine Ausstellung, die neugierig macht, überrascht und lange im Gedächtnis bleibt? In dieser Folge spricht Host Lukas Klaschinski mit der Ausstellungskuratorin Linda Gallé und dem Leiter der Ausstellungsentwicklung Uwe Moldrzyk vom Museum für Naturkunde Berlin. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen eines Museums, das sich mitten im laufenden Betrieb neu erfindet. Sie erzählen, wie Millionen Sammlungsobjekte umziehen, warum Besucherinnen und Besucher schon vor der Eröffnung neuer Räume mitentscheiden und wie aus wissenschaftlichen Objekten spannende Geschichten werden. Außerdem geht es darum, wie Museen heute unterschiedliche Perspektiven sichtbar machen und warum auch die koloniale Geschichte von Sammlungen ein wichtiger Teil moderner Ausstellungen ist. Eine Folge über Neugier, gutes Ausstellungsdesign und die Frage, warum manche Räume uns sofort in ihren Bann ziehen.
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Warum fällt es uns so schwer, die Natur zu schützen, obwohl wir längst wissen, was auf dem Spiel steht? Warum bewegt uns die Klima- und Biodiversitätskrise manchmal tief und manchmal scheinbar gar nicht? Und wie wird aus Wissen endlich Handeln? In dieser Folge spricht Host Lukas Klaschinski mit der Sozial- und Umweltpsychologin Prof. Dr. Elisabeth Kals und dem Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, Prof. Dr. Johannes Vogel. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, warum unsere Verbindung zur Natur brüchig geworden ist und was sie wieder stärken kann. Sie sprechen über Klimaangst, Verdrängung, Hoffnung und Ohnmacht, über die Kraft von Naturerfahrungen und darüber, warum Emotionen oft mehr bewegen als reine Fakten. Außerdem geht es um die Rolle von Museen, Wissenschaft und Citizen Science und darum, weshalb schon frühe Naturerlebnisse unser Umweltbewusstsein ein Leben lang prägen können.
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Was sich unter Blättern, hinter Baumrinden oder in den weiten Steppen abspielt, bleibt unserem Auge oft verborgen. Genau dort setzt die Arbeit von Naturfilmern wie Jan Haft an: Sie holen das Unsichtbare ins Bild und lassen uns staunen. Doch wie entstehen eigentlich diese Aufnahmen, die uns den Atem rauben?
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Humboldt, Darwin, Linné – Namen, die in der Naturwissenschaft nicht wegzudenken sind. Nur warum reiht sich da keine Frau ein? Gab es sie nicht? Ganz im Gegenteil sagen Biologin und Datenwissenschaftlerin Sabine von Mering und Kulturwissenschaftlerin Sophia Gräfe. Die beiden gehen im Projekt "FIND – Frauen in der Naturkunde" auf Spurensuche. Denn oft sind die Beiträge von Frauen versteckt, ihre Rollen undokumentiert oder sie sind in Vergessenheit geraten. Aber wer sucht, der findet! Mit Host Lukas Klaschinski sprechen die beiden über die Tücken ihrer historischen Recherche, der tragenden Rolle, die das digitale Netzwerk dabei spielt, von beeindruckenden Biografien und falschen Heldensagen.
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Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe »FIND – Frauen in der Naturkunde«:
Hier findet ihr die Texte der Reihe »Bilder der Natur«:
Link zum internationalen Recherchenetzwerk »WOMNH – Women in Natural History Museum and Collections« :
Unter der Erde Berlins liegen uralte Schätze. Fossile Funde von vor Jahrmillionen zeugen von einem längst vergangenen Lebensraum. Gemeinsam mit Paläontologe Andreas Abele-Rassuly wirft Host Lukas Klaschinski einen Blick in die tieferen Erdschichten der Hauptstadt: Wer ist im germanischen Becken geschwommen, welche Großsäuger sind durch den Lebensraum Berlin gestriffen? Welche winzigen Urzeitwesen findet man im Berliner Flughafen? Ein Ausflug in die Tiefen der Zeit – direkt unter dem Berliner Asphalt.
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Was wäre das Museum ohne seine ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen?
Unter [email protected] könnt ihr euch auf ein Ehrenamt am Museum bewerben. Der nächste Aufruf startet im Frühjahr 2026.
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Sie sind überall, aber die meisten von uns nehmen Käfer nur als kleine Krabbler wahr. Dabei steckt hinter ihrem unscheinbaren Äußeren eine wahre Wunderwelt der Vielfalt und Anpassungsfähigkeit. Warum sind sie so erfolgreich? Wie haben sie sich in allen erdenklichen Lebensräumen etabliert? Darüber spricht Host Lukas Klaschinski in dieser Folge mit Biologe und Koleopterologe Dr. Johannes Frisch. Die beiden werfen auch einen genaueren Blick auf unsere heimischen Käferarten, denn: Wie war das nochmal mit den Punkten beiMarienkäfern? Und warum fliegen uns Junikäfer eigentlich so oft ins Haar? Zeit also, die artenreichste Insektengruppe kennen zu lernen!
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