Benjamin Roers ist Historiker und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Gießen und einer der Initiatoren des digitalen „Coronarchivs“. Dort werden persönliche Erinnerungen an das Leben in der Pandemie gesammelt und für spätere Zeiten aufbewahrt. Die Fotos, Texte oder Videos sollen Forschern dabei helfen, die Gegenwart zu dokumentieren. Bei diesem sogenannten "Public History Projekt" kann jeder mitmachen. Benjamin Roers erzählt, wie es genau funktioniert und welche Schlüsse er als Historiker daraus ziehen kann.