Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Station 13 mit Mitchell Ash | Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow zum Lebensbegriff und zum Thema Wissenschaftsfreiheit
    Hermann von Helmholtz und Rudolf Virchow feiern in diesem Jahr ihre 200. Geburtstage. Im 19. Jahrhundert haben sie Grundlegendes zum Wandel des Lebensbegriffes beigetragen. Hier sehen Sie die Faksimiles der Titelseiten zweier Reden, die die großen Forscher im Jahr 1877 gehalten haben. Historiker und Akademiemitglied Mitchell Ash stellt Ihnen anhand dieser Reden die Zugänge der beiden Forscher zum Lebensbegriff und zur Wissenschaftsfreiheit vor.
    Ein Beitrag der interdisziplinären Arbeitsgruppe „Wandel der Universitäten und ihres gesellschaftlichen Umfelds – Folgen für die Wissenschaftsfreiheit?“.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2113
    9 min
  • Wie umgehen mit Kants Schriften in Forschung und Lehre?
    Die abschließende Folge der Diskussionsreihe „Kant – Ein Rassist?“ beschäftigt sich mit der Frage „Wie umgehen mit Kants Schriften in Forschung und Lehre?“. Dabei werden sowohl die Ergebnisse der vorangegangenen Sitzungen als auch weitere Perspektiven diskutiert und diese auf ihre praktischen Implikationen hin untersucht. Das Impulsreferat hält Franziska Dübgen, Professorin für Philosophie an der Universität Münster mit Schwerpunkten in der politischen Philosophie und der Rechtsphilosophie. Franziska Dübgen forscht zu transkultureller Philosophie und der Critical Race Theory. Die erste Replik auf das Impulsreferat hält Volker Gerhardt, Leiter des Akademienprojekts „Neuedition, Revision und Abschluss der Werke Immanuel Kants“ und Seniorprofessor an der Humboldt-Universität Berlin mit ausgewiesenen Forschungsschwerpunkten in der Ethik, der Politischen Philosophie und der Ästhetik. Die zweite Replik stammt von der Kant-Expertin Andrea Esser, Professorin für Praktische Philosophie an der Universität Jena. Sie gibt im Rahmen der Neuedition der gesammelten Schriften Immanuel Kants die „Kritik der Urteilskraft“ heraus. In der anschließenden Diskussion knüpfen Egon Flaig, Anke Graneß, Peggy Hetman-Breitenstein, Miriam Rose, Dieter Schönecker, Karolin-Sophie Stüber und Marcus Willaschek an die Vorträge an und erweitern die Perspektive. Durch die Sitzung führt Michael Hackl.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/wie_umgehen_mit_kants_schriften_in_forschung_und_lehre?nav_id=9681
    2 hr 6 min
  • Station 12 mit Michaela Kreyenfeld | Lebensverläufe von Frauen in Ost und West
    Folgen Sie den Ausführungen von Akademiemitglied Michaela Kreyenfeld (Professorin für Soziologie an der Hertie School) zu Lebensverläufen von Frauen in Ost und West. Abgebildet sind die Fertilitätsverläufe für jeweils 50 repräsentativ ausgewählte Frauen der jeweiligen Geburtsjahrgänge. Eine Linie in den Darstellungen gibt die „Lebenslinie“ einer Frau wieder. Doch was hat Salvador Dalís „Die Beständigkeit der Erinnerung” mit alldem zu tun?
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2112
    7 min
  • Humboldt hybrid
    Das Akademienvorhaben „Alexander von Humboldt auf Reisen – Wissenschaft aus der Bewegung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften nimmt jedes Jahr den Geburtstag des großen Forschungsreisenden zum Anlass, um über die Entwicklungen seiner Arbeit zu informieren. Dr. Carmen Götz führt durch den digitalen Alexander-von-Humboldt-Tag 2021 mit drei Vorträgen und einem Grußwort von Prof. Dr. Ottmar Ette.
    Die edition humboldt ist seit dem Erscheinen des Bandes „Geographie der Pflanzen. Unveröffentlichte Schriften aus dem Nachlass“ im Dezember 2020 nicht mehr nur nominell, sondern de facto eine Hybridedition. Der erste Band der edition humboldt print wird nun erstmals präsentiert. Bei der Vorstellung ausgewählter Dokumente und Themenbereiche durch Dr. Ulrich Päßler werden Bezüge des Humboldt’schen Lebensprojektes Pflanzengeographie zu anderen Teilen der Edition aufgezeigt; insbesondere zum ersten amerikanischen Reisetagebuch sowie zum Themenschwerpunkt Forschungsreisen.
    Im Fokus steht zudem die Edition von Humboldts Aufzeichnungen während seiner zweiten großen hemisphärischen Reise nach Russland und Zentralasien (1829). Die weitgehend unbekannten „Fragmente des Sibirischen Reise-Journals 1829“ sind seit 2020 in einer Beta-Version erstmals digital zugänglich. Nun wird eine verbesserte und korrigierte Fassung online gestellt. Der Vortrag von Dr. Tobias Kraft und Florian Schnee stellt einige Spezifika des Reisetagebuchs vor und gewährt Einblicke in das im Fall der Russland-Manuskripte besonders zeitaufwendige editorische Geschäft.
    Anschließend geht es um die Raum- und Zeitbezüge der Humboldt’schen Reisen. Bei der editorischen Erschließung der Tagebücher, Briefe, Nachlassdokumente und Lebensstationen werden Geographica und Datumsangaben nach etablierten Standards ausgezeichnet und referenziert. Der Vortrag von Christian Thomas zeigt erstmals ‚chronotopische‘ Zugänge zur explorativen Verbindung der zeitlichen und räumlichen Dimension, die das Vorhaben in Zusammenarbeit mit TELOTA – IT/DH an der BBAW entwickelt.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/humboldt_hybrid
    1 hr 45 min
  • Station 10 mit Annelie Ramsbrock | Vermessene Nasen. Ein Blick in die Geschichte ästhetischer Chirurgie 1800/1900
    Die Historikerin Annelie Ramsbrock (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam) stellt zwei Männer vor, die den Zustand ihrer Nasen nicht ertragen konnten. Der eine litt an der Form seiner Nase und bekam die weltweit erste operative Nasenkorrektur. Der andere litt unter dem Verlust seiner Nase und bekam Ersatz aus der Haut seines Armes. Wie Ärzte um 1800 und 1900 ihr Wissen nutzten, um Gesichter zu formen, erklärt ein Blick in die Geschichte der ästhetischen Chirurgie.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2110
    10 min
  • Universalismus und Rassismus
    Die fünfte von sechs Folgen beleuchtet das Verhältnis zwischen Universalismus und Rassismus. Dabei stehen die Fragen im Mittelpunkt, inwiefern sich rassistische Äußerungen Kants zu den universalistischen Prinzipien seiner Moralphilosophie verhalten, ob diese in der Sache haltbar sind und wie ein Umgang mit der Kantischen Philosophie in Zukunft aussehen kann. Das Impulsreferat hält Nikita Dhawan, Professorin für Politikwissenschaft an der Universität Gießen mit Forschungsschwerpunkten in den Genderstudies und den Postcolonial Studies. Die erste Replik kommt von Rainer Forst, Professor für politische Theorie und Philosophie an der Universität Frankfurt und renommierter Forscher zu Themen der politischen und praktischen Philosophie und der Kritischen Theorie. Die zweite Replik stammt von Michael Hackl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und dort am Projekt „Neuedition, Revision und Abschluss der Werke Immanuel Kants“ beteiligt. In der anschließenden Diskussion knüpfen Peggy Hetmank-Breitenstein, Anke Graness, Dietmar Heidemann, Jakob Huber, Daniel Kersting, Reza Mosayebi, Sofie C. Møller, Dieter Schönecker und Achim Vesper an die Vorträge an und erweitern die Perspektive. Durch die Sitzung führt Marcus Willaschek.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/universalismus_und_rassismus?nav_id=9680
    2 hr 10 min
  • Station 9 mit Thomas Schnalke | Kurzes Leben. Langer Atem. Zur Geschichte eines Berliner Lungenpräparats (1912)
    Präparate waren das „liebste Kind“ des weltbekannten Charité-Pathologen, des Sozialmediziners und Stadtpolitikers Rudolf Virchow. Über 23.000 pathologisch-anatomische Feucht- und Trockenpräparate trug er in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Berlin zusammen. Thomas Schnalke (Direktor des Berliner Medizinhistorischen Museums der Charité) zeigt anhand der fixierten Lunge eines zweijährigen Mädchens aus dem Jahr 1912, welche Rolle Präparate zu Virchows Zeit spielten und was man heute von ihnen lernen kann.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/sophie_charlotte_2109
    9 min

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