Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Was bleibet aber, stiften die Dichter?
    Literatur verwandelt, Literatur erzählt vom Wandel, Literatur hält aber auch allem Wandel stand. Ovids „Metamorphosen“ zählen zu den bedeu­tend­sten Werken der Literatur­ge­schichte. Kafkas Erzählung von der Verwand­lung Gregor Samsas in ein ungeheures Ungeziefer ebenso. Die Schau­spielerin Corinna Kirchhoff begibt sich mit Akademie­mit­glied Helmut Schwarz und Akademie­präsident Christoph Markschies auf die Suche nach Verwand­lungen in der Literatur. Suchen Sie mit!
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_was_bleibet_aber_stiften_die_dichter
    31 min
  • Metamorphose von Demokratien
    Demokratien können ohne drama­ti­schen Bruch als Folge imma­nen­ter Prozesse ihr Wesen verändern. Das kann auf unter­schied­liche Weise erfolgen. Schweigende Mehrheiten mögen sich gegen die wahr­ge­nom­mene Dominanz von konsti­tu­tio­nel­len Beschrän­kun­gen erheben. Dann werden beispielsweise Verfassungs­gerichte und der Minder­heiten­­schutz ausgehebelt. Minder­heiten können aber auch minder­heiten­schützende Ver­fah­rens­regeln nützen, um ein autoritäres Projekt durchzuboxen. So kann man die Entwicklung in den USA lesen. Der Prozess der Meta­mor­phose unter­schei­det sich aber auch je nach Wahl­system. Und schließlich ist auch das Ergebnis der Meta­mor­phose offen. Es gibt ver­schie­de­ne Projekte, die das Ergebnis der Meta­­mor­­phose von Demokratien sein können.
    Die Politik­wissen­schaft­ler Michael Zürn (Wissen­schafts­­zen­trum Berlin, FU Berlin, Aka­demie­­­mit­glied) und Daniel Ziblatt (Wissen­schafts­­zen­trum Berlin, Eaton-Pro­fessor für Regierungs­wissen­schaften Harvard Uni­ver­sität) disku­tier­ten mit Bettina Martin (Ministerin für Wissenschaft, Kultur, Bundes- und Europa­­ange­le­gen­­heiten des Landes Mecklenburg-Vor­pom­mern), mode­riert von Anna Sauerbrey (Außen­poli­ti­sche Koor­di­na­to­rin der ZEIT).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_metamorphose_von_demokratien
    50 min
  • Wann ist etwas nicht mehr, was es mal war? Konservativ sein in Zeiten des Wandels
    Was kann es bedeuten, heute konservativ zu sein? Wie lässt sich aus konservativer Sicht auf gesell­schaft­liche Erneuerungen blicken? Wann wird aus dem Wunsch nach Bewahren eine Blockade? Wie kann ein neues „Wir“ gelingen, das Tradition und Offenheit verbindet? Und welche Orien­tie­rung können Bekenntnisse zu Religion, Familie und Heimat dabei noch geben? Düzen Tekkal (Autorin und Journalistin), Christoph Möllers (HU zu Berlin, Aka­de­mie­­mitglied) und Simon Strauß (Autor und Journalist) sprechen mit Moderatorin Shelly Kupferberg (rbb Kultur, Deutschlandfunk Kultur) über die Möglichkeiten konserva­tiven Denkens und Lebens in Zeiten weit­rei­chen­der Umbrüche und Transfor­mationen.
    Eine Veranstaltung von Villa Aurora & Thomas Mann House e.V. und BBAW
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_konservativ_sein_in_zeiten_des_wandels
    48 min
  • Was ist eine Metamorphose? Zur Elastizität eines Begriffs
    Während die Metamorphose in der Zoologie sehr eng und klar definiert ist als „Umwandlung der Larvenform zum Adultstadium, dem geschlechts­reifen, erwachsenen Tier“, weckt sie in den Geistes­wissen­schaften eine Fülle von Assoziationen. Diese produktive Spannung der Metamorphose, ihre Präzision ebenso wie ihre Elastizität, ihr ungemeines Potential, ihre Grenzen und Entgrenzungen diskutieren die Biologin Christiane Nüsslein-Volhard (Nobel­preis­trägerin, Akademie­mitglied) und Kunst­histo­rike­rin Bénédicte Savoy (TU Berlin, Aka­demie­mitglied) mit Christoph Markschies (Akademie­präsident).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_was_ist_eine_metamorphose
    25 min
  • Gestaltwechsel einer Akademie
    Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2025 durch Christoph Markschies, Präsident der Berlin-Branden­bur­gi­schen Aka­de­mie der Wissenschaften (BBAW).
    Beim Salon Sophie Charlotte am 18. Januar 2025 drehte sich alles um Meta­mor­pho­sen: In der Natur. Aber auch in der wissen­schaft­lichen, poli­ti­schen, kulturellen und gesell­schaft­lichen Welt. Der Dichter Ovid schrieb einst: „Keines bleibt in derselben Gestalt, und Verän­de­rung liebend, / schafft die Natur stets neu aus anderen Formen“, und setzte fort: „Und in der Weite der Welt geht nichts – das glaubt mir – verloren“. Aber stimmt das denn? Geht nicht gerade unendlich viel auf dieser Welt verloren?
    Was verändert sich gerade? Und wie soll man diese Veränderungen beurteilen? Und muss man sie hin­neh­men wie das Verblühen der Blume? Solche Fragen hat der Salon der Akademie in der bekannt unter­halt­samen, an- und aufre­gen­den Weise mit vielen Gästen gestellt, ange­schaut und debattiert.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salon_sc_2025_eroeffnung
    20 min
  • Von Penig bis Istanbul: Hinterlassenschaften der Lyrikerin Barbara Köhler
    gesichtet von Marie Luise Knott und Jan Bürger (Deutsches Literatur­archiv).
    Die im sächsischen Penig aufgewachsene Barbara Köhler starb Anfang 2021 in Mülheim an der Ruhr. Da war sie gerade mal 61 Jahre alt. Seitdem mehren sich die Stimmen, die sie für eine der wichtigsten deutsch­sprachigen Lyrikerinnen ihrer Generation halten. Ihren Nachlass hat Köhler dem DLA vermacht: Er wirft Licht auf die wechsel­hafte Lebenszeit einer Autorin, die in der DDR unter dem Stichwort „Feminist“ bespitzelt wurde, gleich nach der Wende im Suhrkamp Verlag debütierte, ins Ruhrgebiet zog, Samuel Beckett und Gertrude Stein für sich entdeckte und für ein Buch über Istanbul mit dem Peter-Huchel-Preis aus­ge­zeich­net wurde. Im März 2024 erscheint ein neuer Auswahl­band, "Schriftstellen", mit ihren Texten in der Bibliothek Suhrkamp, der von Marie Luise Knott herausgegeben wird. Knott, Autorin und Herausgeberin, Kuratorin und Übersetzerin, schrieb u.a. über Erwin Piscator, Karl Wolfskehl, Bertolt Brecht und Paul Klee sowie über Hannah Arendt. Jan Bürger leitet in Marbach das Suhrkamp-Archiv. Neben Büchern über HansHenny Jahnn und Gottfried Benn veröffentlichte er unter anderem „Zwischen Himmel und Elbe. Eine Hamburger Kultur­geschichte” (2020).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_dla_barbara_koehler
    51 min
  • Was man vor der Wendezeit über den Kanon dachte: ein Koffer von Kulturminister Hoffmann
    Kürzlich wurde ein Konvolut von Briefen an Hans-Joachim Hoffmann (1929–1994), den damaligen Kultur­minister der DDR, erworben. 1983 hatte Hoffmann Persönlich­keiten aus allen gesell­schaft­lichen Bereichen um Auskunft über ihre Lektüre gebeten. In 289 Antwort­schreiben berichteten Offiziere der NVA, Wissen­schaft­lerinnen und Wissenschaftler, Ärzte, Kultur­schaffende u. v .a. über Bücher, die sie besonders beeindruckt hatten, darunter Günter de Bruyn, Peter Hacks, Erik Neutsch, Werner Tübke, Christa Wolf und der Flieger­kosmo­naut Sigmund Jähn. Ihre bisher unbekannten Briefe erlauben überraschende Einblicke in das intellektuelle Leben der DDR.
    Ulrich von Bülow leitet die Marbacher Archiv-Abteilung. 2018 erschien von ihm „Papierarbeiter. Autoren und ihre Archive“, 2021 ver­öffent­lichte er zu­sam­men mit Matthias Bormuth „Ins Denken ziehen“, einen Band mit Gesprächen mit Dieter Henrich.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_dla_ein_koffer_von_kulturminister_hoffmann
    55 min
  • Deutsch-französische Freundschaften: Doderer, Yourcenar und Cocteau im Familien-Archiv Wiemer-Boudot-Lamotte
    Nikola Herweg (Deutsches Literaturarchiv Marbach) im Gespräch mit Emmanuel Wiemer. Eröffnung von Sandra Richter, Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Marbach.
    Der Verlagslektor Horst E. Wiemer arbeitete von 1936 bis 1977 im Verlag C.H. Beck und gilt als Entdecker des Romanciers Heimito von Doderer. Wiemers spätere Frau Madeleine Boudot-Lamotte wiederum war von 1938 bis 1944 bei Gallimard in Paris angestellt. Durch sie und ihren Bruder kamen Briefe von Annette Kolb, Jean Cocteau, Marguerite Yourcenar, aber auch Widmungen von Proust ins Familienarchiv. Dieses Archiv mit wichtigen Zeugnissen zur österreichischen, deutschen und französischen Literatur aus der Zeit der größten Katastrophen des 20. Jahrhunderts hat Emmanuel Wiemer, der Sohn des Ehepaars Wiemer, nun dem DLA gestiftet. Nikola Herweg leitet das Helen und Kurt Wolff-Archiv für Exilliteratur im DLA und ist unter anderem Herausgeberin von Werken und Briefen von Hilde Domin, Nelly Sachs, Felix Hartlaub und Ilse Aichinger.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_dla_familienarchiv_wiemer_boudot_lamotte
    1 hr 1 min
  • Die Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen
    In zwei Positionen und im gemein­samen Gespräch wird die ebenso paradoxe wie populäre Zwillingsformel von der Gleich­zeitig­keit des Ungleich­zeitigen auf ihren Ursprung in der Kunst und deren Geschichte zurückgeführt. Sie wird auf ihr Potential hin befragt, unter­schied­liche gleichzeitige Erfahrungen und Phänomene in ihrer konfliktuellen Wechsel­wirkung zu beschreiben, ohne dabei die Geschichte aufzuheben. Ein Gespräch zwischen den Kunsthistorikern Andreas Beyer (Univer­sität Basel, Gerda Henkel Stiftung) und Horst Bredekamp (Humboldt Univer­sität zu Berlin, Akademie­mitglied).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc24_gleichzeitigkeit_des_ungleichzeitigen
    47 min
  • Zeit und Rituale
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/zeit_und_rituale?nav_id=11676
    48 min

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