Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften

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Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften episodes

  • Das ambivalente Erbe der Aufklärung
    Die Bekämpfung von Unterdrückung, die Überwindung von Vorurteilen und die Nutzung wissenschaftlicher Erkenntnisse – das sind die Ziele der europäischen Aufklärung. Doch die Epoche der Aufklärung ist auch geprägt durch die gesteigerte koloniale Expansion, die Verwissenschaftlichung des Rassismus sowie die Idee von der grenzenlosen Verfügbarkeit natürlicher Ressourcen. Die erste Erklärung der Menschenrechte gehört ebenso zur Aufklärung wie der Versuch, vermeintliche soziale und biologische Hierarchien zu begründen. Über dieses Spannungsfeld und seine Wirkung auf unsere Gegenwart diskutierten Philosoph Marcus Willaschek (Goethe-Universität Frankfurt a. M., Akademiemitglied), Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan (TU Dresden), Autorin und Beraterin Emilia Roig (Center for Intersectional Justice) und Philosophin Andrea Esser (Friedrich-Schiller-Universität Jena).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc23_das_ambivalente_erbe_der_aufklaerung
    46 min
  • Zur Zukunft des ‚Demokratischen Friedens‘
    „Das Völkerrecht soll auf einen Föderalism freier Staaten gegründet sein“ – so lautet der zweite Definitivartikel aus Kants Schrift „Zum ewigen Frieden“. Welche Logik und welches Bild der internationalen Politik verbirgt sich hinter Kants Vision? Und fällt der demokratische Frieden der Zeitenwende zum Opfer? Oder ist es möglich, die Kantischen Überlegungen auch angesichts des Krieges in der Ukraine konstruktiv zu nutzen? Und was können diese Überlegungen zum Verständnis anderer aktueller kriegerischer Auseinandersetzungen wie beispielsweise in Syrien oder Tigray sagen? Diese Fragen diskutierten die Politikwissenschaftler und BBAW-Mitglieder Herfried Münkler (HU zu Berlin) und Michael Zürn (WZB Berlin) mit dem Autor und Orientalisten Navid Kermani unter Leitung der Journalistin Stephanie Rohde.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc23_zukunft_des_demokratischen_friedens
    51 min
  • Was unterscheidet Aufklärung 2.0 von Aufklärung 1.0?
    Aufklärung braucht qua Definition ein Update. Immer wieder. Aber wie kann dieses Update aussehen? Brauchen ursprünglich in Europa entstandene Werte in der globalen Welt ein Update? Fehlt der klassischen europäischen Aufklärung die Aufmerksamkeit für Natur und Umwelt? Wie bewahrt man die Aufklärung vor dem Umschlagen in eine Diktatur der Vernunft durch die, die sich für vernünftig halten?
    Mit Impulsen der Akademiemitglieder Barbara Stollberg-Rilinger, Gudrun Krämer, Susan Neiman, Anita Traninger und Günter M. Ziegler, moderiert von Christoph Markschies.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc23_aufklaerung2_0
    36 min
  • Aufklärung 2.0 – Eröffnung
    Aufklärung über den Salon von Christoph Markschies (Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften). Eröffnung des Salon Sophie Charlotte 2023 im Leibniz-Saal.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsc23_eroeffnung
    19 min
  • Voices of Global Berlin: Big City Life
    AGYA Principal Investigator Verena Lepper, Egyptology, Berlin, introduces the AGYA projects called “Global Berlin in the 21st Century” tackling Arab-German perspectives on transformations in Berlin, urban mobility, concepts of health and happiness, and innovative exhibition formats. She discusses life in international megacities with AGYA Co-President Mahmoud Abdel-Hafiez, Physics, Frankfurt a. M., AGYA alumna Hanan Badr, Communication Studies, Salzburg/Cairo, and AGYA member Philipp Blechinger, Energy Engineering, Berlin. After the panel discussion, sound artist Amin Fallaha, Berlin, imagines urban soundscapes in a DJ set and presents acoustic visions of future city life. Join us and listen to the beats!
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_voices_berlin
    1 hr 5 min
  • "Abends fiebert Ehrenfried mit Phantasien" - Tod und Todesnähe in Briefen und Schriften Schleiermachers
    Zu Beginn des 19. Jahrhunderts sind Krankheit und Tod stetige Begleiter im Alltag. Spuren der alltäglichen Konfrontation und Reflexionen über einen guten und richtigen Umgang mit dieser Conditio humana finden sich in Schleiermachers Korrespondenz ebenso wie in seinen Tageskalendern und seinen Schriften. Wir erfahren über Diagnosen und Prognosen, Behandlungsmethoden und -mittel, lange Leidensgeschichten und plötzliche Schläge sowie über den persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Umgang mit Krankheit und Tod. Es erwartet Sie eine Lesung von Schlüsselstellen aus Schleiermachers Korrespondenz und Tageskalendern verbunden mit Reflexionen über Krankheit, Todesnähe und Tod aus seiner Theologie, Ethik, Anthropologie und Ästhetik. Mit Simon Gerber, Carolyn Iselt und Sarah Schmidt (BBAW, Akademienvorhaben „Schleiermacher in Berlin 1808-1834. Briefwechsel, Tageskalender, Vorlesungen“).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_tod_schleiermacher
    45 min
  • Der Leib des Künstlers
    Andreas Beyer (Kunsthistoriker, Universität Basel, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Gerda Henkel Stiftung) und Fabian Goppelsröder (Philosoph, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig) diskutieren über die Frage, wie bildende Künstler:innen ihren Körper mit ihrem Werk verbinden – ein Phänomen, das in der zeitgenössischen Kunst gleichsam zu deren eigentlichem Gegenstand geworden ist, das aber tatsächlich weit zurück reicht in die Geschichte der Kunst. Im Gespräch soll aus kunsthistorischer und philosophischer Perspektive das Kunstwerk als „Ausdehnung“ des physischen und psychischen Ichs des Künstlers befragt werden, in Theorie und Praxis.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_leib_kuenstler
    49 min
  • Wilhelm von Humboldt: Leben und Forschen mit der Parkinson-Krankheit
    In seinen letzten fünf Lebensjahren litt Wilhelm von Humboldt unter der Parkinson-Krankheit. Ebenso wie der Mediziner James Parkinson gehört er zu den ersten, die die Symptome der Krankheit präzise beschrieben haben. Humboldt führte seine Krankheit auf die Trauer über den Tod seiner Frau Caroline im Jahr 1829 zurück. Bei seinen Sprachforschungen schränkte ihn die Krankheit vor allem beim handschriftlichen Abfassen von Texten ein. Die einzelnen Stadien der Entwicklung der Krankheit in diesem Bereich wie das Kleinerwerden der Schrift und die nachlassende Fähigkeit, beim Schreiben auf einer Linie zu bleiben, lassen sich noch heute an seinem handschriftlichen Nachlass nachvollziehen. Ein Vortrag von Ute Tintemann (BBAW).
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_humboldt_parkinson
    33 min
  • Krieg in der Ukraine – Aufwachen in einer neuen Realität?
    Explosionen am frühen Morgen des 24. Februar 2022: Putins Angriffskrieg hat die Lebenswelten so vieler Ukrainer:innen verändert. Erfahrungen von Verlust und Zerstörung, Flucht und Widerstand beherrschen nun den Alltag in der Ukraine – und die Frage, wann dieser Krieg ein Ende finden wird. Auch in Deutschland haben sich nur wenige das Ausmaß der Auseinandersetzung mit Russland vorstellen können. Die Wiederkehr eines großen Staaten­krieges auf dem europäischen Kontinent bricht mit unseren Zukunftserwartungen. Die Politikwissenschaftlerin Gwendolyn Sasse (Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien) und die Historiker Karl Schlögel (Europa-Universität Viadrina) und Sönke Neitzel (Universität Potsdam) diskutieren mit Moderator Martin Klingst (Journalist, Autor, ehem. Politikchef und USA-Korrespondent der ZEIT), wie sich die Ukraine, wie sich Deutschland und Europa in den vergangenen drei Monaten verändert haben.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_krieg_ukraine
    58 min
  • Digitaler Einstein
    Vor hundert Jahren wurde Albert Einstein der Nobelpreis für Physik verliehen. Aus diesem Anlass hat die ETH Zürich ihren berühmtesten Alumnus digital zum Leben erweckt. Forschende um Informatikprofessor und Akademiemitglied Markus Gross (ETH Zürich) entwickelten zusammen mit dem ETH-Spin-off Animatico eine interaktive Plattform, in der Einstein als digitaler Zwilling über seine Jahre in Zürich erzählt. Der digitale Zwilling ist so kommunikativ wie sein Original es war. Die 3D-animierte Kunstfigur antwortet auf verschiedenste Fragen und fordert sein Gegenüber auch einmal mit einer Gegenfrage oder einer humorvollen Bemerkung heraus. Markus Gross stellt den „Digitalen Einstein“ vor.
    Den Originalbeitrag und mehr finden Sie bitte hier: https://lisa.gerda-henkel-stiftung.de/salonsophiecharlotte22_digitaler_einstein
    56 min

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