
Sign up to save your podcasts
Or


Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" | Die "Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa" (KSZE) hat seit den frühen 1970er Jahren bis zum Ende des Kalten Krieges wie kaum eine andere politische Initiative Vertrauensbildung und Konfliktmoderation gefördert. Wie es dazu kam, welcher Instrumente sich die Beteiligten bedienten und ob Erfahrungen aus dieser Zeit heutzutage noch aktuell sind, diskutieren der Historiker Matthias Peter, Botschafter Wolfgang Ischinger, seit 2008 Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz, und der Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien, Eberhard Pohl. Den Abend moderiert Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" | Wie und worüber sprachen die Europäer in Ost und West miteinander, welchen Regeln folgte ihre Kommunikation während des Kalten Kriegs? Darüber diskutieren Dr. Reinhard Krumm vom Regionalbüro für Zusammenarbeit und Frieden in Europa der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wien und Prof. Dr. Bernd Greiner vom Berliner Kolleg Kalter Krieg. Damit sprechen sie ebenso über die Frage, was "Vertrauen" unter diesen Umständen überhaupt heißen konnte, wie es stabilisiert und generiert werden konnte - und was wir für heute daraus lernen können. Den Abend moderiert Prof. Dr. Gabriele Metzler, Humboldt-Universität zu Berlin.
Lecture series "Trust as a Resource of International Politics" | Dr. Svetlana Savranskaya and Tom Blanton, both National Security Archive, Washington, DC, address in their talk the issue of leadership at the end of the Cold War and analyze the successes and missed opportunities of the late 1980s and early 1990s, by looking at Gorbachev, Reagan, and Bush’s interactions and the end of the Cold War. The evening's chair is Dr. Tim Geiger, Institute for Contemporary History Munich - Berlin, Foreign Office Branch.
Podiumsdiskussion | Was im Dezember 1987 geschah, grenzte für die meisten Zeitgenossen an ein Wunder: Nach Jahrzehnten eines fiebrigen Rüstungswettlaufs vereinbarten die Supermächte den ersten Abrüstungsvertrag des Nuklearzeitalters. Über Geschichte und Zukunft des INF-Vertrages diskutierten am 30. November 2017 im Senatssaal der Humboldt-Universität zu Berlin Susanne Baumann, stellvertretende Beauftragte der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle, Oliver Meier, Stiftung Wissenschaft und Politik Berlin, Otfried Nassauer, Berliner Informationszentrum für Transatlantische Sicherheit, und Andreas Wirsching, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin. Den Abend moderierte Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" | Leonid Breschnew, KPdSU-Generalsekretär von 1964 bis 1982, war bewusst, dass die Sowjetunion im Westen als aggressiv, feindlich und "das Böse" schlechthin wahrgenommen wurde. Um dieses Feindbild zu überwinden, versuchte er Georges Pompidou, Willy Brandt und Richard Nixon privat näherzukommen. Warum er dennoch scheiterte, wird in diesem Vortrag von Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Direktorin der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen, ausgeführt.
Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" | Im Schatten der Atombombe war es über Jahrzehnte eine offene Frage, ob und wie Alternativen zu einem heißen Krieg zwischen den Supermächten ausgestaltet werden könnten. Eine Reaktion auf diese Herausforderung stellten schließlich die Strategic Arms Limitation Talks (SALT) dar, die ersten bilateralen atomaren Rüstungskontrollverhandlungen zwischen den USA und der UdSSR. Die Bedeutung von gegenseitigem Vertrauen (und Misstrauen) für diesen Verständigungsprozess steht im Mittelpunkt des Vortrags von Dr. Arvid Schors (Freiburg).
Ringvorlesung "Vertrauen als Ressource internationaler Politik" | Seinen Ruhm begründete Henry Kissinger mit einem 1957 publizierten Buch über „Kernwaffen und Auswärtige Politik“. Darin widmete er sich der Frage des politischen Umgangs mit Atomwaffen. Warum Abschreckungspolitik aber kein Vertrauen schaffen kann und deshalb überwunden werden sollte, ist das Leitmotiv des Vortrags von Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg.
Buchvorstellung | "Doppelter Boden. Die SALT-Verhandlungen 1963-1979" heißt die Studie von Arvid Schors über die Verhandlungen zur Begrenzung der zerstörungsmächtigsten Waffensysteme der Geschichte. Der Autor, Akademischer Rat auf Zeit am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, stellte sein Buch im Forum Willy Brandt Berlin vor und diskutierte mit Bernd Greiner, Leiter des Berliner Kollegs Kalter Krieg, über die schwierige Annäherung der Supermächte.
Buchvorstellung | "Die Rettung der Welt. Entspannungspolitik im Kalten Krieg 1950-1991" heißt das neue Buch von Wilfried Loth. Darin beschreibt er die zentrale Bedeutung der Entspannung bei der Überwindung des Ost-West-Konflikts. Markus Meckel, Außenminister a.D., kommentiert die Neuerscheinung. Im Anschluss daran diskutiert er mit Wilfried Loth, em. Professor für Geschichte der Universität Duisburg-Essen. Den Abend im Forum Willy Brandt Berlin moderiert Bettina Greiner vom Berliner Kolleg Kalter Krieg.
Tagung | Welche Bedeutung kommt der Berliner Luftbrücke noch heute – also fast 70 Jahre nach ihrem Beginn – als Erinnerungsort des Kalten Krieges in Berlin, in Deutschland und in der Welt zu? Diese Frage wurde auf der internationalen Tagung "Die Berliner Luftbrücke. Ein Erinnerungsort des Kalten Krieges?" diskutiert, die vom 12. bis 14. März 2017 im AlliiertenMuseum, Berlin, stattfand. Corine Defrance, Professorin für Zeitgeschichte am Centre national de la Recherche Scientifique in Paris, eröffnete die Konferenz mit ihrem Vortrag "Die Berliner Luftbrücke zwischen Geschichte und Erinnerung", den Sie hier nachhören können.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom AlliiertenMuseum, Berlin, der Stiftung Luftbrückendank, Berlin, Labex EHNE, Paris, CEGIL, Metz, und dem Berliner Kolleg Kalter Krieg ausgerichtet.
From the publisher's feed