BESUCHSZEIT

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By @26ixtvTrue Crime
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BESUCHSZEIT episodes

  • BESUCHSZEIT mit MO DOUZI 2/2

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    Im zweiten Teil mit MO DOUZI geht es um seine Gerichtsverhandlung, die Fortsetzung der viralen Wasserkocher-Geschichte und seine Vergangenheit im Rotlichtmilieu. Mo erzählt, wie der Staatsanwalt sein YouTube-Interview unter die Lupe nahm und warum wir den ursprünglich aufgenommenen zweiten Teil anschließend neu gedreht haben.

    Natürlich klären wir auch die Frage, die nach Teil 1 viele beschäftigt hat: Hat der Mitgefangene seinen Wasserkocher zurückbekommen? Mo erzählt, wie es nach der Auseinandersetzung unter der Dusche weiterging – und wie aus einem vermeintlichen Anwaltstermin eine völlig unerwartete Wendung wurde.

    Danach springen wir zurück zu seiner ersten Verhaftung mit etwa 18 Jahren. Bewaffnete Polizisten stehen plötzlich vor seinem Bett, während die Frau neben ihm noch schläft. Es geht um räuberische Erpressung, seine damalige Einstellung und seinen Alltag zwischen Nachtleben und Geldverdienen.

    Mo spricht außerdem über seine Jahre als Türsteher und im Rotlichtmilieu. Über Schlägereien, Schüsse und einen Mann, der eine Frau mit einer Pistole bedrohte. Mit seiner direkten Art und seinem trockenen, schwarzen Humor erzählt er von Situationen, die zwischen absurd und lebensgefährlich liegen.

    Zum Schluss geht es um die Spuren, die dieses Leben hinterlassen hat, seinen Wechsel zur Musik und die Frage, ob er heute noch einmal denselben Weg gehen würde.

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    28 min
  • BESUCHSZEIT mit MO DOUZI 1/2

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    Im ersten Teil von BESUCHSZEIT erzählt MO DOUZI von einer Verhaftung, mit der er nach eigener Aussage überhaupt nicht gerechnet hatte. Auslöser ist ein kurzes Handyvideo aus Spanien, auf dem Cannabis zu sehen ist, im Hintergrund einer seiner Songs läuft und sein Name erwähnt wird. Obwohl er selbst auf dem Video gar nicht zu sehen ist, wird gegen ihn wegen des Verdachts auf Drogenhandel im großen Stil ermittelt.

    An einem ganz normalen Tag fährt Mo nach Hause nach Offenbach. Er raucht eine Zigarette auf dem Balkon, unterhält sich mit seinem Nachbarn und wundert sich darüber, dass dieser sich plötzlich merkwürdig verhält. Kurz darauf sitzt er auf der Toilette und schaut auf sein Handy. Plötzlich fliegt die Tür auf und bewaffnete Polizisten stürmen seine Wohnung. Mo sitzt noch mit heruntergelassener Hose da, während die Beamten ihn auffordern, die Hände hochzunehmen.

    Er erzählt vom chaotischen Polizeieinsatz, von maskierten Beamten, die er mit Ninja Turtles vergleicht, und von einem Polizeirevier, in dem es seiner Beschreibung nach aussieht, als hätte man gerade Pablo Escobar festgenommen. Trotzdem geht er davon aus, dass sich das vermeintliche Missverständnis schnell aufklären wird.

    Am nächsten Morgen steht er vor dem Haftrichter. Mo rechnet fest damit, wieder nach Hause gehen zu können. Doch statt der erwarteten Freilassung wird er in Haft genommen. Für ihn beginnt eine Zeit, in der er durch insgesamt sieben verschiedene Gefängnisse kommt.

    Während er in der ersten Haftanstalt von Bekannten begrüßt und mit Lebensmitteln, Zigaretten und sogar Nutella versorgt wird, erlebt er in anderen Gefängnissen das genaue Gegenteil. Er berichtet von schwierigen Haftbedingungen, Konflikten mit Beamten und Begegnungen mit Gefangenen, deren Geschichten ihn selbst sprachlos machen.

    Besonders eskaliert die Situation in einem Kölner Gefängnis. Mo leiht sich von einem russischen Mitgefangenen einen Wasserkocher und gibt ihn später an einen anderen Häftling weiter. Als dieser verlegt wird, landet der Wasserkocher in der Verwahrung der Haftanstalt und kommt nicht rechtzeitig zurück. Was zunächst nach einem völlig harmlosen Gegenstand klingt, entwickelt sich zu einer heftigen Auseinandersetzung.

    Eines Morgens trifft Mo den Besitzer des Wasserkochers unter der Dusche wieder. Es kommt zu einer körperlichen Konfrontation, bei der Mo nach eigener Schilderung verletzt wird. Was anschließend passiert und welche Folgen die Geschichte für ihn hat, erzählt er mit seinem unverwechselbaren Humor.

    Wie kann ein kurzes Video zu einer derart schweren Anklage führen? Was passiert, wenn plötzlich bewaffnete Polizisten in der eigenen Wohnung stehen? Wie unterschiedlich ist der Alltag in sieben Gefängnissen? Und wie kann ein ausgeliehener Wasserkocher im Knast eine solche Eskalation auslösen?

    Der erste Teil von BESUCHSZEIT erzählt von einer außergewöhnlichen Verhaftung, sieben Gefängnissen, absurden Knastgeschichten und der mittlerweile bekannten Wasserkocher-Story. Mo Douzi berichtet mit trockenem Humor, deutlichen Worten und ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen über eine Zeit, in der er immer wieder zwischen völlig absurden Situationen und bitterem Ernst landet.

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    29 min
  • BESUCHSZEIT mit SEDO WEXX 2/2

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    Im zweiten Teil von BESUCHSZEIT geht die Geschichte genau dort weiter, wo Teil 1 aufgehört hat. Sein Bruder war als Fahrer an einem Casinoüberfall beteiligt. Um ihn aus der Sache herauszuhalten, fasst unser Gast einen folgenschweren Entschluss: Er steigt selbst wieder ein und beteiligt sich an weiteren Überfällen.

    Die Gruppe besteht aus mehreren Leuten mit unterschiedlichen Aufgaben. Casinos werden vorher beobachtet, einer wartet teilweise stundenlang als Lockvogel im Laden, andere kümmern sich um die Automaten, die Kasse oder den Zugang. Unser Gast erzählt, wie er selbst mehrere Stunden im Casino spielte, Geld verlor und anschließend das Zeichen gab, wann die anderen kommen konnten.

    Damit der Verdacht nicht auf ihn fällt, bleibt er während eines Überfalls teilweise selbst im Casino und spielt das Opfer. Bei einem anderen Einsatz muss er dafür sorgen, dass eine gesicherte Eingangstür offen bleibt, damit die anderen überhaupt hineinkommen können. Doch mit jedem weiteren Überfall wächst das Risiko.

    Dann passieren Fehler. Einer aus der Gruppe wird vor einem Casino von einer Kamera erfasst. Die Polizei beginnt nach seiner Schilderung, Personen aus dem Umfeld zu beobachten. Telefonate geraten ins Visier und selbst scheinbar harmlose Begegnungen auf der Straße bekommen plötzlich eine andere Bedeutung.

    Beim letzten Überfall glaubt die Gruppe noch immer, unentdeckt zu sein. Was sie nicht wissen: Einsatzkräfte sollen ihnen bereits folgen. Nachdem die anderen mit der Beute in die Wohnung zurückkehren, erfolgt der Zugriff.

    Die Tür fliegt auf, Beamte stürmen die Wohnung und auch sein Bruder wird festgenommen. Genau das, was er mit seinem Plan verhindern wollte, ist eingetreten.

    Doch damit ist die Geschichte noch nicht vorbei. Einer aus der Gruppe beginnt auszusagen. Plötzlich geht es nicht mehr nur um die Überfälle, sondern auch darum, wer wen belastet und wer versucht, seine eigene Strafe zu reduzieren. Für unseren Gast bricht damit endgültig der Plan zusammen, die Verantwortung auf sich zu nehmen und seinen Bruder aus der Sache herauszuhalten.

    Er spricht außerdem über die Zeit danach: Haft, Isolation, fehlenden Kontakt zu anderen Gefangenen und einen Alltag, in dem irgendwann selbst Essenszeiten zum einzigen festen Rhythmus werden. Am Ende wird er wegen der Casinoüberfälle zu drei Jahren Haft verurteilt.

    Wie funktionieren Casinoüberfälle mit mehreren Beteiligten? Welche Rolle spielt ein Lockvogel? Wie lange kann eine Gruppe glauben, unbeobachtet zu sein? Was passiert, wenn einer anfängt auszusagen? Und was bleibt von einem Plan übrig, der eigentlich nur dazu gedacht war, den eigenen Bruder zu schützen?

    Der zweite Teil von BESUCHSZEIT erzählt von weiteren Casinoüberfällen, Polizeibeobachtung, einem Zugriff in der Wohnung und einem Plan, der am Ende genau das Gegenteil von dem bewirkt, was er erreichen sollte.

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    29 min
  • BESUCHSZEIT mit SEDO WEXX 1/2

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    Im ersten Teil erzählt Sedo Wexx, wie er mit 15 Jahren von zu Hause abhaut und plötzlich auf sich allein gestellt ist. Freunde lassen ihn zeitweise bei sich schlafen, später verbringt er Nächte in Kellern und Hostels. Während andere Jugendliche abends nach Hause gehen, weiß er oft nicht, wo er die nächste Nacht verbringen soll.

    Mit der Zeit wird das Leben auf der Straße für ihn zum Alltag. Kein fester Wohnsitz, kaum Geld und keine wirkliche Perspektive. Er beschreibt eine Zeit, in der es irgendwann nur noch darum ging, durch den nächsten Tag zu kommen.

    Mit 18 verändert sich alles. Gemeinsam mit einem Freund plant er seinen ersten Casinoüberfall. Maskiert und mit einer Machete betreten sie das Casino und flüchten mit rund 800 Euro Beute. Doch damit endet die Geschichte nicht. Nur wenige Stunden später laufen sie wieder an genau diesem Casino vorbei und überlegen, es ein zweites Mal zu überfallen.

    Nach den ersten Taten beginnt die Polizei nach ihm zu suchen. Sein Vater fordert ihn auf, sich zu stellen, bevor die Situation weiter eskaliert. Schließlich geht er selbst zur Polizei und landet zum ersten Mal im Gefängnis.

    Acht Monate später kommt er wieder raus. Er erhält Bewährung, zieht ins betreute Einzelwohnen und versucht, sein Leben neu aufzubauen. Schule, feste Termine und ein geregelter Alltag sollen ihm dabei helfen, endgültig Abstand von der Straße und den Überfällen zu gewinnen.

    Doch dann stehen eines Tages sein Bruder und mehrere Freunde vor seiner Tür. Sie haben Casinos überfallen und bringen die Beute mit in seine Wohnung.

    Wie wurde aus einem 15-Jährigen ohne festen Schlafplatz ein Casino-Räuber? Wie fühlt es sich an, jahrelang auf der Straße zu leben? Was passiert beim ersten Überfall, wenn aus einem Plan plötzlich Realität wird? Und warum gerät er nach seiner Entlassung wieder genau in die Welt hinein, die er eigentlich hinter sich lassen wollte?

    Der erste Teil von BESUCHSZEIT erzählt von Jugend auf der Straße, den ersten Casinoüberfällen, Haft und dem Versuch eines Neuanfangs. Eine Geschichte darüber, wie aus einzelnen Entscheidungen eine Spirale entsteht, aus der es immer schwerer wird auszusteigen.

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    30 min
  • BESUCHSZEIT mit GOLDSTEIN KOLJA 2/2

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    Im zweiten Teil mit KOLJA GOLDSTEIN geht es um die Strukturen hinter dem internationalen Drogengeschäft. Wie entstehen Kontakte nach Südamerika? Wie gelangt Kokain über verschiedene Länder nach Europa? Und warum ist Amsterdam für Kolja einer der wichtigsten Knotenpunkte der Unterwelt?

    Kolja beschreibt ein Netzwerk aus internationalen Teams, Produzenten, Transporteuren, Hafenmitarbeitern und Abnehmern. Entscheidend sind Kontakte: Wer kennt die richtigen Menschen? Wer hat Zugang zu wichtigen Informationen? Und wer kann dafür sorgen, dass eine Lieferung am Ende ihr Ziel erreicht?

    Er spricht über Container, Frachtschiffe und europäische Häfen wie Rotterdam und Antwerpen. Über ständig wechselnde Routen, strengere Kontrollen und ein System, in dem eine einzige Information Millionen wert sein kann.

    Auch verschlüsselte Kommunikation spielt eine zentrale Rolle. Kolja erklärt, warum vermeintlich sichere Handys und Nachrichten Jahre später zur Gefahr werden können. Menschen glauben, ihre Vergangenheit sei abgeschlossen – bis alte Daten plötzlich neue Ermittlungen auslösen.

    In dieser Welt können innerhalb weniger Wochen Millionen entstehen. Kolja erzählt von jungen Männern, die mit ihren Teams in kürzester Zeit ein Vermögen verdient haben sollen. Doch mit dem Geld wachsen Macht, Paranoia und das Gefühl, unantastbar zu sein. Waffen, Gewalt und der Konflikt mit den falschen Menschen werden schnell Teil des Alltags.

    Wie gelangt Kokain von Südamerika nach Europa? Welche Rolle spielen Häfen und internationale Kontakte? Wie sicher ist verschlüsselte Kommunikation wirklich? Und was passiert mit Menschen, die plötzlich Millionen verdienen und glauben, über allen Regeln zu stehen?

    Kolja Goldstein gibt einen seltenen Einblick in die internationale Kokain-Route nach Europa. Eine Geschichte über Kontakte, Container, Häfen, Millionen und ein System, in dem ein einziger Fehler alles beenden kann.

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    29 min
  • BESUCHSZEIT mit GOLDSTEIN KOLJA 1/2

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    KOLJA GOLDSTEIN wächst in einem guten Elternhaus auf. Trotzdem kommt er schon mit 13 oder 14 Jahren mit dem Drogengeschäft in Berührung. Wenn abends Kunden ans Fenster klopfen, weiß er, was zu tun ist. Aus kleinen Übergaben werden größere Geschäfte. Aus Kontakten entstehen Strukturen. Irgendwann wird aus der Straße die Unterwelt.

    Seine erste Haft schreckt ihn nicht ab. Hinter Gittern lernt er Menschen kennen, die dasselbe Ziel verfolgen: möglichst viel Geld in möglichst kurzer Zeit. Eine Fahrt mit 240.000 Euro endet für ihn in einem bosnischen Gefängnis. Nach seiner Freilassung durchtrennt er seine elektronische Fußfessel und flieht zurück nach Deutschland.

    Später führen ihn seine Geschäfte nach Dänemark. Dort kommt es zu einer Schießerei. Kolja verbringt zehn Wochen in Untersuchungshaft und wird anschließend freigelassen, weil ihm laut eigener Aussage keine Beteiligung nachgewiesen werden kann.

    Nach seiner Rückkehr wird er in Deutschland in einem anderen Verfahren erneut festgenommen. Sein Vermögen wird eingezogen, seine damalige Freundin verbringt ebenfalls rund 100 Tage in Haft und Kolja sitzt fast eineinhalb Jahre in Untersuchungshaft.

    Dann kommt Amsterdam.

    Kolja beschreibt eine Welt, in der internationale Organisationen Transporte, Logistik und Vollstreckung getrennt organisieren. Eine Welt, in der laut seiner Schilderung ein Kopfschuss nur wenige tausend Euro kosten kann, Schulden über Ländergrenzen verfolgt werden und es bei Konflikten um Hunderte Millionen Euro geht.

    Er spricht von schätzungsweise 120 Menschen, die in diesem Umfeld verschwunden sein sollen. Viele wurden nie gefunden. Kolja erzählt von der Vermutung, dass manche von ihnen in Säure aufgelöst wurden.

    Was passiert, wenn jemand nicht bezahlt, die falschen Menschen betrügt oder versucht, eine bestehende Struktur zu übernehmen? Wie weit reicht die Macht dieser Organisationen? Und wie lebt man weiter, wenn Gefängnis, Gewalt und Millionen irgendwann zum Alltag gehören?

    Kolja Goldstein erzählt von seinem Weg aus einem normalen Elternhaus bis in die Amsterdamer Unterwelt. Eine Geschichte über Geld, Loyalität, Haft, Schießereien und eine Welt, in der ein Fehler reichen kann, um spurlos zu verschwinden.

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    29 min
  • BESUCHSZEIT mit MO ABDALLAH

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    MO ABDALLAH war Profikämpfer und bei ProSieben und Sat.1 unter Vertrag. Dann kam Corona, seine Kämpfe fielen aus und er stieg mit zwei Freunden in das Geschäft mit Schutzmasken ein.

    Eine Million Masken. Mehrere Millionen Euro. Vier Tage später beginnt eine Geschichte, mit der keiner von ihnen gerechnet hatte.

    Erst wird einer seiner Geschäftspartner festgenommen. Dann steht morgens um sechs das SEK vor dem Haus seiner Familie. Mo ist zu diesem Zeitpunkt im Urlaub. Trotzdem kommt er freiwillig zurück nach Deutschland und fährt mit seiner Frau und seinem Anwalt zur Polizei – ohne zu wissen, ob ein Haftbefehl gegen ihn vorliegt.

    Der Vorwurf: organisierter Bandenbetrug. Mindeststrafe fünf Jahre.

    Mo erzählt von sieben Monaten Untersuchungshaft, 23 Stunden am Tag in der Zelle, seinem Geburtstag im Knast und einer Kaution von 100.000 Euro, die er selbst zahlen sollte, obwohl seine Konten eingefroren waren.

    Am Ende kommt er frei. Aber einen Freispruch bekommt er nicht.

    Was danach mit ihm passiert, war schlimmer als die Haft selbst. Mo spricht über seinen Zusammenbruch, 30 verlorene Kilo, Monate ohne zu reden und den langen Weg zurück ins normale Leben.

    Eine Geschichte über Millionen, Corona-Masken, U-Haft und die Frage, was von einem Menschen übrig bleibt, wenn sein komplettes Leben von heute auf morgen auseinanderbricht.

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    27 min
  • BESUCHSZEIT mit OMAR 2/2

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    OMAR ist zurück für Teil 2.

    Nach der filmreifen Verhaftung beginnt der Teil der Geschichte, über den weniger gelacht wird. Stammheim, schwarze Liste, Einzelhaft, kein normaler Knastalltag mehr. Freunde weg. Einkauf gesperrt. Kein Geld. Kein gutes Essen. Nur noch Druck.

    Omar erzählt von Monaten, die ihn verändert haben. Von Hunger, Isolation und diesem Gefühl, morgens aufzuwachen und zu merken, dass der Kopf nicht mehr zur Ruhe kommt.

    Diese Folge zeigt die andere Seite vom Film. Nicht die lauten Momente, nicht die Action, nicht die Legende. Sondern den Preis, den man zahlt, wenn man diesen Weg zu lange geht.

    Für alle, die Teil 1 gesehen haben. Und für alle, die verstehen wollen, was danach wirklich passiert ist.

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    28 min
  • BESUCHSZEIT mit OMAR 1/2

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    OMAR erzählt von einem Tag, den man nicht vergisst. Erst sind es nur fremde Gesichter im Viertel, ein komisches Gefühl, ein paar Sekunden Unsicherheit. Dann kommt der Anruf, der Helikopter, der Zugriff. Und plötzlich ist klar: Das hier geht nicht mehr gut aus.

    Danach landet er in Stammheim. Zellen, Druck, Streit, Verrat und diese Momente, in denen man merkt, wie schnell draußen alles weit weg sein kann.

    Diese Folge ist keine klassische Knastgeschichte. Sie fühlt sich an wie ein Film, nur dass sie echt passiert ist.

    Für alle, die sie damals gesehen haben.

    Und für alle, die jetzt verstehen wollen, warum diese Geschichte legendär wurde.

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    27 min

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