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Judika Bartels und Eilert Bartels sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
2004 war das, was man klassischerweise Familienplanung nennt, abgeschlossen.
Die folgenden Jahre 2005 bis 2007 waren für uns mit Alltag so angefüllt, dass wir anfingen, uns als Paar selbstverständlich hinzunehmen. So vergingen die nächsten Jahre für uns ohne nennenswerte Marker, in denen unsere Sexualität nahezu brachlag und sich die kommenden Paarkonflikte schleichend anbahnten. Dies hinzunehmen, hat uns rückblickend möglicherweise aber auch geholfen, diese Zeit zu überstehen, weil wir für Beziehungsarbeit wohl gar keine Kapazität gehabt hätten …
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
„Da hast du mich schon wieder getriggert!“ Diesen Vorwurf hören wir manchmal in unserer Praxis von dem einem Partner an den anderen gerichtet. Wir fragen uns:
Wir klären, was Trigger eigentlich überhaupt sind, und wie sie sich unterscheiden von Momenten, in denen wir einfach nur starke Emotionen haben.
Wir erzählen von Triggermomenten in unserer Partnerschschaft, und wie wir heute damit umgehen. Dabei stellen wir fest, dass es bei unseren Triggern ganz oft um die Bewältigung alter Erfahrungen geht, in denen wir uns schon als Kind entwürdigt gefühlt hatten.
Wenn wir uns über Verletzungen, die in der Partnerschaft vor Jahren passiert sind, auch über Jahre hin nicht beruhigen können, ist dies häufig ein deutlicher Hinweis auf viel ältere traumatische Erlebnisse, die oft weit zurück in der Kindheit liegen.
Es kann viel Frieden in Beziehungen bringen, wenn ein alter Schmerz wieder an die wirklich ursprüngliche Stelle rücken kann.
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Judika Bartels und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
2003 kam unser zweites Kind zur Welt und der Bau unseres Hauses begann. während es Judika ganz gut gelang, den Dingen mit Gelassenheit zu begegnen und einfach für die Kinder da zu sein, kam Eilert immer mehr in die Situation, sich Verantwortung für alles mögliche aufzuladen. Die patriarchale Falle - Judika als Mutter zuhause und Eilert als Geldbeschaffer - war in der Zeit ziemlich nah. In jedem Fall blieb uns relativ wenig Zeit für uns selbst.
Ihre zweite Geburt war für Judika noch mal besonders bedeutsam, hat sie sich bei ihrer Geburt doch voll und ganz in ihrer Kraft gespürt. Darüber hinaus war ihr klar: „Als Familie sind wir nun vollständig. Das was sein sollte, ist passiert.“
Wir stellen aber auch fest, dass das Modell: „die Frau geht als Mutter in die Hingabe und der Mann als Geldbeschaffer hält ihr den Raum“ langfristig als Beziehungsmodell echt nach hinten losgehen kann.
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
Nach einer viermonatigen Pause und inneren Neuausrichtung nehmen wir nun unseren Podcast Beziehungsperspektive wieder auf.
So geht es diesmal - für uns als Paar gerade aktuell - um Veränderungsprozesse die dazu führen, noch mehr zu sich selbst zu stehen. Das bedeutet für jeden von uns auch, Dinge loszulassen, die ihren Zweck erfüllt haben und nun heute nicht mehr dienlich sind. So entsteht mehr Raum für Lebendiges und damit auch für uns als Paar noch mehr Verbundenheit.
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Alle Tischgespräche auch als Audiopodcast:
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
Was bedeutet es, Eltern zu werden und zu sein. Darüber habe ich schon im Podcast "Zurück von Mars und Venus" Gespräche mit @Martin Noack, mit @Crhistopher End und @Kaiya Magdalena geführt.
Zahlreiche Kinderarztbesuche, das Erfüllen oder auch das Nichtannehmen von Rollenbildern, unser Umgang als Vater und Mutter mit Erwartungen und Reaktionen von außen, Momente innerer Überforderung - das hat uns in diesem Gespräch beschäftigt.
Abschließend spüren wir noch einmal der Frage nach, inwieweit wir eigentlich Rollenklischees gefolgt sind, bzw. inwieweit wir einfach das getan haben, was uns selbst entsprochen hat.
Mehr zu uns und unserer Arbeit findet ihr hier:
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Podcast "Zurück von Mars und Venus":
https://open.spotify.com/show/6GJVYNk4JPDHLdMw0Ikw81?si=24bf280c6dc149cd
*Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeutin, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
Wir starten unser heutiges Tischgespräch mit der Zeit ab der Geburt unseres ersten Kindes im Mai 2001. Wir sprechen von den Herausforderungen und Freuden der ersten Tage und Wochen, und wie unfassbar wichtig in der allerersten Zeit unsere Wochenbett-Hebamme war. Wie wir als junge Familie, als frischgebackene Mutter und Vater – jeder von uns für sich, und wir zu dritt gemeinsam – wieder in unseren Alltag gefunden haben. Was für ein intensives Jahr 2001 für uns war!
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
Wir erzählen heute von unserem letzten Urlaub, bevor die Kinder kamen:
Eine Woche Dänemark mitten im Winter, Januar 2001, von Vorfreude auf unser erstes Kind, von alten Mustern, erst für andere und dann für sich zu sorgen, aber auch von Spaziergängen in sphärisch durch Nebel verzauberte Winterlandschaft.
Und dann von der langen Geburt unseres ersten Kindes, die sich tatsächlich über zweieinhalb Tage zog und uns völlig erschöpft, aber auch unfassbar stolz gemacht hat.
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 34 Jahren ein Paar.
Diesmal sprechen wir über unsere Autofahrt ins Millenium. Wir hatten verschiedenste große Pläne und waren offen dafür, Kinder zu bekommen.
Trotzdem hat mich während Judikas Schwangerschaft eine Angst gepackt, es könnte bei der Geburt zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Für Judika war das gar nicht so einfach, mit meiner Angst umzugehen, war sie doch mit dem Kind im Leib voll mit dem Leben verbunden.
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Judika und Eilert sind nicht nur Paar- und Sexualtherapeut*in, sondern auch seit über 33 Jahren ein Paar.
1999 waren wir schon zehn Jahre zusammen, und sind heute selbst überrascht, wie lange das schon her ist.
Wir sprechen über den Umgang mit Geld in der Partnerschaft, gemeinsames Bank-Konto versus getrennte Konten, darüber, wie über das Thema Geld verknüpft ist mit der Fragen: "Lasse ich mich wirklich auf die Beziehung ein?" und "Stehen wir füreinander ein?"
1999 war aber auch das Jahr, ab dem wir bereit waren, Kinder kommen zu lassen. Glücklicherweise wurden wir bei dem Thema von außen her - Eltern, Freunden - weitgehend in Ruhe gelassen.
Wir überlegen, ob und wie sich unser Sex verändert hat, als wir aufgehört haben, zu verhüten und das Bewusstsein da war, dass jetzt jederzeit ein Kind dabei entstehen kann. Für uns waren es Schritte, mehr und mehr ins Leben zu vertrauen.
Insgesamt scheint es sich durch unsere Partnerschaft zu ziehen, dass wir vieles erst dann angefangen haben, wenn es sich stimmig anfühlte.
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Nach zwei Monaten Podcast-Pause setzen Judika und ich uns wieder für unsere Tischgespräche zusammen.
Judika hat Theater gespielt, und Eilert hat sich aus Facebook verabschiedet.
Wir sprechen darüber, was an der Zeit mit social media gut war, und wo aber auch Probleme entstanden sind und welche Angst vor Begegnung dadurch umgangen werden kann und welche Sehnsucht dann oft offenbleibt.
Dann kommen wir noch auf unseren aktuellen sexuelle Entwicklung zu sprechen.
Wir sprechen über sexuelle Eigenständigkeit, und das Erkennen, dass auch in unserer partnerschaftlichen sexualität Phasen voller Leichtigkeit sich abwechseln mit Phasen, in denen alte Themen gerade deshalb wieder wach werden, eben weil persönliche Entwicklung mit neuen Perspektiven auch ein neues Berührt-Sein in alten Themen mit sich bringt.
Es wird dann nicht immer einfach nur besser, besser, besser …, sondern es geht dann eben auch tiefer und intensiver um Identität, das eigene Sein und den eigenen Sinn. Und dennoch darf bei alledem auch Leichtigkeit im Sex und Sex zur Entspannung sein. Nicht als zu erreichendes Ziel, aber als Möglichkeit im großen Fächer unseres sexuellen Erlebens.
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