Bezirkspodcast

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By Norbert NetschSociety & Culture
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Bezirkspodcast episodes

  • Dipl.-Ing.oec. Klara Zinke - Lebensberaterin
    Sinn-zentrierte Beratung

    Menschen und ihre persönliche Geschichten haben mich schon immer fasziniert, deswegen wollte ich auch ursprünglich Psychologie studieren.

    Schlussendlich bin ich Dipl. Ökonomin geworden, aber statt den Zahlen und Daten galt mein eingehendes Interesse weiterhin viel mehr lebensphilosophischen und psychosozialen Themen.
    Nach dem Studium war ich zunächst Fachlehrerin für Betriebswirtschaft und Psychologie im beruflichen Kontext, mit Zusatzausbildungen in der Pädagogischen Psychologie.
    Nachfolgend zwei Jahrzehnte in einem Wiener Consulting Unternehmen tätig, zuständig für Management und strategische Beratung.

    "Die Aufgabe wechselt nicht nur von Mensch zu Mensch – entsprechend

    der Einzigartigkeit jeder Person – sondern auch von Stunde zu Stunde,
    gemäß der Einmaligkeit jeder Situation.“
    (Viktor E. Frankl)

    21 min
  • Dipl.-Ing. Regine Anninger - Landschaftsplanerin
    MA 49 (Stadt Wien - Klima, Forst- und Land­wirtschaftsbetrieb)

    Die Abteilung Klima, Forst- und Landwirtschaftsbetrieb sichert nachhaltig wichtige Lebensgrundlagen der Wiener Bevölkerung. Sie betreut und bewirtschaftet Wälder, Wiesen, Gebirgsflächen, Gewässer, Felder und Weingärten.

    26 min
  • Merlin Naisar - Bildungszentrum an der Wien
    Offen für unterschiedliche reformpädagogische Ansätze

    Über zwei Jahrzehnte hinweg diente dieser Ort als Bildungs- und Entwicklungsraum für Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18 Jahren. Die Kooperation mit der Montessorischule in 1140 Wien und die Einführung des International Baccalaureate (IB®) waren Höhepunkte unserer Geschichte. Leider hat sich die Schule nach der Insolvenz im Jahr 2016 nicht mehr vollständig erholt und musste im Sommer 2023 aufgrund mangelnder SchülerInnenzahlen schließen.

    Seit dem Sommer hat der aktuelle Vorstand intensiv daran gearbeitet, den Standort wieder seinem ursprünglichen Zweck zuzuführen. Allerdings wurde diese Bemühung erst im Februar 2024 realisierbar, als der letzte Vorstand in seiner abschließenden Amtshandlung den Verein ohne zwingenden Grund in eine zweite Insolvenz führte.

    Trotz dieser Herausforderungen wird der Verein aktuell durch private Mittel des Vorstandes und die tatkräftige Unterstützung am Standort vieler engagierter Ehrenamtlicher am Leben erhalten. Unser vorrangiges Ziel ist es, den Kindergarten und die Kleinkindgruppe so schnell wie möglich wieder zu eröffnen, gefolgt von der Hortbetreuung.

    Wir planen, die Schule neu zu konzipieren und auf eine gesunde und innovative Basis zu stellen. Dieser Prozess soll bis zum Sommer 2025 abgeschlossen sein, um im Herbst neue SchülerInnen willkommen zu heißen. Im Zuge dieser Neuausrichtung wurden auch die Statuten, Mitgliederpflichten und das Branding, einschließlich des Namens und der Webseite, überarbeitet.

    25 min
  • Sonja Kinigadner - Erzählerin
    Sie findet Geschichten für jeden Anlass

    Immer wenn wir Geschichten, Erzählungen, Märchen, Sagen zuhören, dürfen wir in die Welt von Menschen oder Tieren eintauchen, die uns so fremd wie vertraut sein können. Es ist eine Zeit, sich zu hinzusetzen und zu lauschen, den Geist, die Seele und das Herz eine Reise machen zu lassen. Freies mündliches Erzählen geschieht im Kontakt mit den Zuhörer*innen ohne ein Buch in der Hand. Langsam lässt die Erzählerin eine Welt entstehen, das Ohr wird zum Auge, das Gehörte verwandelt sich in Bilder. So lässt man für eine Weile den Alltag ein wenig beiseite und erfährt, wie die Helden der Geschichten mit ihrem Leben zurechtkommen. Freies mündliches Erzählen gehört zum immateriellen Weltkulturerbe, es ist die älteste Kulturtechnik von uns Menschen.

    Erzählen bei Festen
    Eine Liebesgeschichte bereichert die Hochzeit, bei Geburtstagen kann es eine Geschichte von einem glücklichen Verlauf sein, bei einer Taufe die Geschichte von König und Königin, die sich sehnlichst ein Kind wünschen.
    Erzählstunden
    Zusammensitzen, es gemütlich haben, den Weisen Narren Nassredin Hodschin oder Till Eulenspiegel zuhören, mit dem Prinzen mit der Glückshaut in die Fremde aufbrechen, oder der Weihnachtsgeschichte vom falschen Weihnachtsmann lauschen.
    Erzählevents
    Mehrere Erzählerinnen und Erzähler kommen zusammen und greifen in ihre Geschichtenschatzkiste: Erzählfestival GANZ Ohr im Oktober, am Weltgeschichtentag 20. März, zur Walpurgisnacht am 30. April, im Juni am Friedrichshof im Burgenland, bei den Erzählkreisen.

    21 min
  • Mag. Ing. Markus Fiala - CG Shop
    Geschäftsführer CG Shop und Obmann von Wir23
    1. Preise: wir sind stets um faire Preise bemüht, vor allem möchten wir Sie aber durch unsere Beratung überzeugen und Ihnen helfen, die für Sie BESTE Lösung zu finden – mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Wir möchten Ihnen helfen, Ihren beruflichen Alltag effizienter zu gestalten und mit Ihrer neuen Hard- & Software Ihre Arbeit erleichtern – dies ist oft nicht mit der billigsten Lösung vereinbar, aber es gibt bei den meisten Herstellern verschiedene Lizenzierungswege / Promotionen etc., aus denen wir gerne die für Sie passenden auswählen – d.h. unterm Strich sollten Sie von uns dann die für Sie beste Lösung zum bestmöglichen Preis bekommen!

    2. Persönliche Beratung: Wir bieten Ihnen eine kostenlose und unverbindliche Kaufberatung – je nach Möglichkeit/Verfügbarkeit bei uns im Geschäftslokal, bei einer unserer Veranstaltungen, per e-mail, per Telefon. Gerade bei hochpreisiger Hard- & Software ist eine eingehende vorangehende Beratung / Information wichtig, um Ihre Zufriedenheit zu garantieren!

    3. Service: gerne vermitteln wir Einschulung, Installation, Wartung aber auch Projektunterstützung u.ä. zu Ihrer Software! Zu vielen Produkten bieten wir auch in Zusammenarbeit mit den Herstellern Wartungsverträge an, bei denen Sie i.d.R. Support und/oder Updates bekommen. Bitte beachten Sie auch unsere Social-Media Aktivitäten – so z.B. bieten wir zu mehreren Artikeln passende XING Gruppen an, in denen Sie Kooperationspartner finden können, Hilfe bei Anwendungsfragen bekommen etc. Zu vielen Artikeln bieten wir auch regelmässige Info-Veranstaltungen und Trainings in unserem Geschäftslokal in der Anton-Baumgartnerstr. 5, 1230 Wien.

    4. Kostenlose Zustellung: in Österreich, Lieferungen ins Ausland erfolgen mit günstigen Versandpauschalen

    5. UNSER ZIEL: Wir möchten Sie/Dich als unseren Kunden für viele Jahre begleiten und Ihr verlässlicher Ansprechpartner in allen CG- Hard- & Softwarefragen sein.

      Wir verstehen uns gleichzeitig auch als Community-Träger für die Bereiche Grafik/Design & Game Development in Österreich und sind daher um die Veranstaltung regelmässiger Events sowie Sponsoring von Community-Events bemüht. Zusätzlich möchten wir – gerade über unsere Social Media Aktivitäten – auch als „Drehscheibe“ fungieren und Freelancer untereinander vernetzen / Kooperationen fördern und die „Szene“ in Österreich stärken. Durch die Stärkung der Community stärken wir SIE/DICH in Ihrer/Deiner Arbeit und damit unsere Kundenbasis – dadurch gewinnen wir im Endeffekt alle… Wir würden uns freuen, auch Sie/Dich zu unseren Stammkunden zählen zu dürfen!

      26 min
    6. Nora Vogler - Heilmasseurin
      Neue Praxis am Maurer Hauptplatz

      Heilmassage dient zur Lösung und Behebung von Blockaden und starken Verspannungen, verbessert die Wundheilung, steigert den Zellstoffwechsel im Gewebe und verhilft zur Regeneration der Leistungsfähigkeit.

      Nora Vogler erzählt: Ich wurde 1982 in Wien geboren und habe zwei Kinder. Nach der Schule verbrachte ich sechs Jahre in einer christlichen Gemeinschaft in Italien, um bei einem Rehabilitations-Programm für Jugendliche in Krisensituationen mitzuarbeiten. Diese Zeit hat mich geprägt, viel über das Leben und die Nächstenliebe gelehrt und mir meinen Weg gezeigt.

      Der Wunsch für Menschen da zu sein, ihnen zu helfen und Gutes zu tun, brachte mich dazu, eine langjährige Ausbildung zur Heilmasseurin zu absolvieren. Weiters bin ich diplomierte Absolventin der Dr. Vodder Akademie, in der die Manuelle Lymphdrainage nach Dr. Vodder gelehrt wird.

      So kann ich tagtäglich mit Freude einer Arbeit nachgehen die mich erfüllt, glücklich macht und meinen Idealen entspricht.

      „Es ist ein schönes Gefühl, wenn man jemanden lächeln sieht

      und weiß, dass man dazu beitragen konnte.“

      21 min
    7. Sigrid Hruby - Diplom Lebensberaterin - Zertifizierte Aufstellerin
      Beratung für Hochsensible und Selbsthilfegruppe für Hochsensible!

      Lebensstilanalyse/Timeline

      Woher komme ich?
      Was hat mein Leben geprägt?
      Wie möchte ich, dass es weitergeht?

      Lebensstationen benennen.

      Was habe ich in jedem Lebensjahrzehnt durchlebt, erkannt und dazu gelernt?

      Welche Glaubenssätze bestimm(t)en mich? Was gehört zu mir? Was nicht?

      An wen, möchte ich was zurückgeben?

      Wie möchte ich in der Zukunft leben.

      Wage ich es zu vergeben?
      Ziele und neue Glaubenssätze formulieren und verinnerlichen.

      Aufstellungsarbeit

      Familienaufstellung
      Problem Aufstellung
      Aufstellung in einer Entscheidungssituation
      Darstellung des Inneren Teams
      (Glaubenssätze, innere Antreiber)

      Genaues Hinschauen, was ist gerade da.

      Welches Thema brennt mir am Herzen.
      Mit Hilfe des Systembretts (oder mit Sesseln) finden wir spielerisch einen Zugang zu diesem Thema, das Verborgene wird sichtbar und Lösungen können sich zeigen.

      Walk and Talk

      Beim Gehen kommen auch die Gedanken in Bewegung.
      Worauf fällt mein Blick?
      Was verändert sich beim Gehen?

      Schritt für Schritt in ein tieferes Erkennen kommen.

      Mit einer kleinen Wanderung können Tiefen und Höhen besprochen werden.
      Natur und Weg unterstützen das Erkennen und am Ziel angekommen kann sich der Blick weiten.

      Kosten pro Angebot (ca.5 Std): 270 €

      Kontaktmöglichkeit siehe unten

      Angebot für die kleine Geldbörse: Doppelstunde oder 2 Einzelstunden: 90€

      Zum Beratungsprozess:

      Der kreative Zugang über Aufstellungsarbeit, Walk and Talk in der Natur, Lebensstilanlalyse (Timeline Arbeit) und Bildmeditationen öffnet Wege. Unsichtbares darf sichtbar werden.

      Mit Fragen die in die Tiefe führen, entdecken wir uns selbst.

      Was glaubt mein Herz?

      Aus welcher Lebensgeschichte komme ich? Was habe ich schon gut bewältigt?

      Was blockiert mich aktuell? Welche Glaubenssätze steuern mich?

      Wenn Sie genauer hinsehen wollen, möchte ich Sie herzlich in meine Beratungspraxis in Brunn am Gebirge einladen.

      Hier ist Zeit zum Durchatmen und Entspannen, um sich selbst zu begegnen. Im Austausch hat Ihre Geschichte Raum.

      Im Erkennen und benennen weitet sich der Blick und Schritt für Schritt fällt wieder Licht auf den Lebensweg.

      25 min
    8. Albert Reifert - Pianist, Komponist, Lehrer für Piano
      Mit 15 wechselte er von Klassik zu Jazz

      Seit 1992 selbständiger Konzertmusiker. Auftritte solo/mit eigenen Bands und anerkannten Formationen der heimischen Musikszene sowie rege Tätigkeit als Komponist, Liedtexter und Arrangeur (u.a. für das NÖ Tonkünstler Orchester).

      1993-2008 fixes Mitglied des Orchesters Tony Jagitsch (vormals Swingtime Big Band). Tournee in Europa und den USA.

      1997 Gründung des "Albert Reifert Trios".

      1996-2003 Lehrer am Franz Schubert Konservatorium , seit 1992 Korrepetitor an diversen Wiener Volkshochschulen und Privatunterricht mit Schwerpunkt Gesangsbegleitung (Korrepetition) .

      Seit 2011 Lehrtätigkeit im Popularfach Klavier an der "Joe Zawinul Musikschule" in Gumpoldskirchen

      Zusammenarbeit mit Buddy De Franco, Peanuts Hucko, Dee Dee Bridgewater, Kevin Mahogany, Louis Austen, Thomas Faulhammer, Bernhard Wiesinger, Norbert Schneider (Amadeus Gewinner 2015), Andy Baum, Ursula Gerstbach, Dana Gillespie, Edi Köhldorfer,Thomas Kugy, Betty Semper, Elly Wright, Ines Reiger, Hans Salomon, Marianne Mendt, Richard Oesterreicher, Oscar Klein, Horst Winter, Karl Ratzer, Carole Alston, Andreas Steppan, Maya Hakvoort, Sheila Cooper u.a. sowie für Luzia Nistler (Österreichisches Musiktheater) & als musikalischer Auditionleiter des Kabarett Simpl (2012-2013).

      Auslandsgastspiele in Bologna, Mailand, Opatija und Amsterdam mit Papa Bileck Group und Wolfgang Trojan Orchester.

      Veröffentlichung des Buches "Styles & Stories-Musikstile der Gegenwart" im November 2013 in der Hauptbibliothek Wien.

      29 min
    9. Claudia Schmid - Kindergruppen-Leiterin
      „Purz’lbaum“ und „Sonnenstrahlen“ Kinder mit SeniorInnen

      Generationsübergreifendes Arbeiten mit Kindern und Senioren

      Motto:
      Mit viel Liebe und Spaß durch’s Jahr!
      Öffnung der Kindergruppe:
      BewohnerInnen des Pensionistenhauses sind bei uns herzlich willkommen
      Gemeinsame Aktivitäten für „Jung und Alt“:
      Bastelstunde
      Spaziergänge
      Malstunden
      Puzzlespiele
      Tierrunde
      Montessorigruppe
      Geschichten erzählen (auch von „früher“)
      Kuchen backen, Apfelkompott kochen etc.
      Geburtstagfeiern von 1 ½ – 110 Jahre
      Mittagstisch
      Turnrunde
      Rumlaufen, Ballspielen und Pritscheln im Garten
      Jahreskreis: Ostereier färben, Laternen basteln, Weihnachtskekse backen
      viele Feste miteinander feiern
      Merkmale und Bildungsinhalte:

      Ganzheitliches Lernen: neben dem spielerischen Lernen mit allen Sinnen erfahren die Kinder das Leben in seiner Gesamtheit: Von der Geburt und dem Kleinkindalter bis zum Altern und dem Tod.

      Nicht nur das Arbeitstempo von Senioren und Kindern harmoniert wunderbar, sondern beide Altersgruppen teilen auch die Freude am Spielen, Singen und kleinen Handarbeiten. Die Erfahrung zeigt, dass es auch sehr fein ist, „einfach miteinander zu sein“. Beide Generationen profitieren davon: die Kinder erfahren von den älteren Menschen viel Liebe und Aufmerksamkeit, lernen von ihnen und lernen auch, auf diese Rücksicht zu nehmen. Die Kinder wiederum geben den Senioren viel Freude und Lebensenergie.

      Unsere Erfahrungen zeigen deutlich, dass aus dem bereichsübergreifendem Miteinander sinnvolle Synergien gewonnen werden und ein Wissenstransfer in den verschiedenen Bereichen stattfindet. Daraus ergibt sich eine Qualitäts­steigerung für alle Beteiligten.

      Kinder und Senioren erfreuen sich am Miteinandersein ­– erleben, betrachten und bewundern sich gegenseitig.

      Die Idee

      Kinder und alte Menschen zählen zu den Schwächeren in unserer Gesellschaft, für die es daher eine wichtige und große Aufgabe ist, alte Menschen zu achten und nicht wegzuschieben, gleichzeitig aber auch Kinder und deren besondere Bedürfnisse zu respektieren und ernst zu nehmen.

      Die jeweiligen Lebensformen der verschiedenen Generationen haben dazu geführt, dass viele unserer Kinder nur noch sporadisch mit älteren Menschen in Kontakt kommen. Umgekehrt verlieren viele Menschen im Alter den Kontakt zu Jüngeren, weil verschiedene Generationen nicht mehr unter einem Dach wohnen.

      Kinderwelten, aber auch die Lebenssituationen alter Menschen sind oft weit entfernt vom Zentrum des gesellschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Lebens unserer Gesellschaft. Und es gibt weitere Parallelen zwischen Kindern und Senioren, sei es in der eigenen Geschwindigkeit, ihrem Bedarf nach Pflege, Zuneigung und Unterstützung bei alltäglichen Handlungen.

      Nahe liegend und faszinierend ist daher die Idee, Kinder und Senioren in einem Haus, unter einem Dach zu betreuen:

      Einander begegnen, miteinander spielen, turnen, basteln, singen und feiern oder einfach Spaß haben und Lebensfreude spüren. Weiters zeigen Erfahrungen, dass aus bereichsübergreifendem Miteinander gute Synergien gewonnen werden und Wissenstransfer in den verschiedenen Bereichen stattfindet. Kontakte wachsen schrittweise und werden von den BetreuerInnen, Animatorinnen, ErgotherapeutInnen und Ehrenamtlichen der BewohnerInnen und der Purz’lbaumkinder behutsam begleitet. Sowohl die Kinder, ihre Eltern und die KindergruppenbetreuerInnen auf der einen Seite als auch die BewohnerInnen, ihre Angehörigen, die MitarbeiterInnen auf der anderen Seite (jene, die wollen) sollen von dem miteinander profitieren können

      Bei dem Wettbewerb „Innovationspreis der österreichischen Altenpflege" hat das intergenerationelle Projekt „Kinder und Senioren unter einem Dach“ den 5. Platz von 35 eingereichten Projekten erreicht.

      link: www.lebensweltheim.at

      Die Idee in der Praxis

      Kinder und Senioren unter einem Dach – im Jahre 2004 suchten zwei engagierte Kinderpädagoginnen Räumlichkeiten und ein Direktor eines Pensionisten-Wohnhauses eine Kindergruppe – das Ergebnis ist eine Kooperation zwischen der „Kindergruppe Purz’lbaum und dem Haus Hetzendorf. Nach einem sehr vorsichtigen Start im September 2004 gehören die Purz’lbaumkinder mit ihren BetreuerInnen nun schon so zum Haus , dass die BewohnerInnen voll Stolz von „unseren Kindern“ sprechen.
      Somit ist die Kindergruppe Purz’lbaum – Kinder und Senioren unter einem Dach eine ganz besondere Kindergruppe in einem ganz besonderem Pensionisten-Wohnhaus.

      Es ist das Haus Hetzendorf vom Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, eines der 31 Häuser zum Leben. Frau Direktor Karin Waidhofer unterstützt das Projekt.

      Die Kindergruppe befindet sich in dem wunderschönen ausgebauten Souterrain des Pensionisten-Wohnhauses. Der Kindergruppe wurde der ehemalige Speisesaal des Personals zur Verfügung gestellt und liebevoll eingerichtet. Neben einer Garderobe, einem Bad und dem WC bietet das Pensionisten-Wohnhaus auch die Möglichkeit den voll ausgestatteten Turnsaal mit zu benutzen. Darüber hinaus stehen uns ein großer Teil des wunderschönen Gartens und der Garten der Betreuungsstation zum täglichen Austoben zur Verfügung. Gerne besuchen wir mit unseren Kindern auch die zahlreichen umliegenden Spielplätze in Hetzendorf.

      Die Kindergruppe wird von der MA 10 gefördert.

      In der Regel besuchen 14 Kinder im Alter zwischen eineinhalb und vier Jahren unsere Gruppe, unser personelles Angebot garantiert daher jedem Kind individuelle und liebevolle Betreuung. Ein guter und regelmäßiger Kontakt zu den Eltern der Kinder ist integrierter Bestandteil unserer Arbeit, um die Kinder auch in schwierigeren Fasen ihrer Entwicklung und anfallenden Problemen begleiten zu können.

      Die Kontakte zwischen den Kindern und den BewohnerInnen des Pensionisten-Wohnhauses erfolgen Schritt für Schritt und mit großer Behutsamkeit aller Beteiligten. Niemand, weder unsere Kinder, deren Eltern und natürlich auch die BewohnerInnen werden zwangsbeglückt oder überfordert. Gerade dadurch lernen wir alle den rücksichtsvollen und von gegenseitigem Respekt geprägten Umgang.

      Durch die professionelle Herangehensweise der Initiatorinnen konnte sich die Kindergruppe nach und nach im Wohnhaus etablieren und ist mittlerweile ein allseits anerkannter und beliebter Bestandteil des Pensionisten-Wohnhauses Hetzendorf.

      Die Kinder bringen viel Leben ins Haus. Sie zaubern den BewohnerInnen täglich ein Lachen ins Gesicht. Lachen ist ein Ausdruck der Heiterkeit, für viele BewohnerInnen bringt dies auch Distanz zu den manchmal auftretenden Krankheiten und Schmerzen. Wenn die Kinder die alten Menschen besuchen und aufheitern, bewegen sie Emotionen und wecken Erinnerungen.

      Für viele BewohnerInnen heißt das auch lieber gemeinsam statt einsam. Sehr bald nach dem Start des Pilotprojektes stellte sich heraus, wie wichtig es ist, gerade alten Menschen Glücksmomente zu schenken.

      Die Kinder lernen mit den Senioren umzugehen, es bestehen kaum Berührungsängste. Oft sind ruhige, zurückhaltende Kinder bei den alten Menschen sehr offen, anlehnungsbedürftig und trauen sich bei ihnen aus sich herauszugehen.

      Gegenseitige Toleranz und gegenseitiger Respekt werden täglich geübt und gelebt.

      Kinder und Senioren leben ganz einfach miteinander –

      etwas ganz Selbstverständliches und Normales

      und doch etwas Außergewöhnliches und Wunderschönes.

      An dieser Stelle wollen wir uns auch bei allen Mitwirkenden für das große Engagement bedanken, damit das Projekt „Kinder und Senioren unter einem Dach“ gelingt.

      Die Beteiligten sagen:

      Claudia Schmid sagt:

      „Die gemeinsamen Turn- und Bastelstunden mit Kinder und Senioren für Kinder und Senioren machen sehr viel Spaß. Sehr sportlich wird geturnt, dass auch wirklich alle schwitzen. In den Bastelstunden entstehen echte Kunstwerke von Jung und Alt.

      Die Kinder besuchen die BewohnerInnen und die BewohnerInnen von der Betreuungsstation und umgekehrt zum Vorlesen, Plaudern und einfach um Miteinander zu sein. So entstehen nach und nach, ganz ungezwungen, ehrlich gemeinte Beziehungen.

      Wenn die Kinder durch die Gänge der Betreuungsstation gehen, öffnen sie vorsichtig die eine oder andere Zimmertüre, ganz leise und langsam, winken den Leuten in den Zimmern und gehen wieder. Die BewohnerInnen bedanken sich oft für den liebevollen, aufheiternden Besuch.

      Die BewohnerInnen sorgen sich um die Kinder und wollen sie beschützen. Beinahe wäre ein Kind einmal von einem Sessel gefallen, schnell versuchte die daneben sitzende Pensionistin das Kind zu stützen und aufzufangen.

      Das Projekt zeigt wie schön und wichtig die Freundschaften von Kindern und älteren Menschen sein können.“

      Ehemaliger Direktor Vinzenz Kiener sagt:

      „Es ist wunderbar zu sehen wie hier eine Symbiose entsteht, von der letztendlich beide profitieren. Die Kinder lernen ganz natürlich den Umgang mit älteren Menschen, auch Rücksichtnahme, ohne sich dabei in ihrem kindlichen Übermut zurücknehmen zu müssen. Es bleibt noch genug Freiraum für sie, damit sie sich so richtig austoben können.“

      „Die Ruhe des Hauses überträgt sich auch auf die Kleinen. Da gibt es zum Beispiel eine alte Frau, die kaum noch Emotionen zeigt und fast nicht mehr reagiert. Sie hat an einer Kinderbastelstunde teilgenommen. Ein kleines Mädchen nahm eine Stoffmaus und ist ihr über die Hand bis zur Schulter langsam hinauf gefahren, ganz selbstverständlich. Die alte Frau hat glücklich gelächelt. Das sind natürliche und sehr schöne Momente!“

      Oft kommen die Senioren ganz unvermittelt auf einen Kurzbesuch in der Kindergruppe Purz’lbaum vorbei und man hat das Gefühl, als wollten sie die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der Kinder auftanken.

      Karl Kritsch und Elfi Wawruschka, Bewohner des Hauses sagen:

      „Die Kleinen sind einfach ein Jungbrunnen für uns und wir sind für sie wie Großeltern die Zeit haben! Wir kommen regelmäßig vorbei, bleiben manchmal auch lange hier und spielen sehr gerne mit den Kindern.“

      Die Kinder lernen sehr viel von den erfahrenen, älteren Menschen, z.B. Grüßen.

      Herr Kritsch begrüßt jedes Kind einzeln, mit Hand schütteln, natürlich die rechte Hand bitte unbedingt ! Mittlerweile sagt ein Kindergruppenkind, namens Emily, schon zu ihm: Onkel Karli, Grüß Gott, gib’ mir die Hand “

      14 min

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