Auslegungspredigt von Michael Leister
In Matthäus 18, 15-20 spricht Jesus Christus das erste Mal über eine Lehre (Jesus sagt, meine Gemeinde muss heilig sein.), die im Bezug auf die Ortsgemeinde weitergeben wird. Das unterstreicht die Wichtigkeit dieser Lehre. Ermahnung in der Gemeinde wird in der heutigen Zeit aufgrund eines fatalen Irrglaubens kaum noch praktiziert: Weil man den anderen liebt, ermahnt man ihn nicht. Die Wahrheit ist, man liebt sich selbst zu viel. Wir brauchen den anderen, wir brauchen Ermahnung und wir brauchen Wiederherstellung. Das Motiv der Gemeindezucht muss sein, deinen Bruder und deine Schwester in der Ortsgemeinde wieder gebrauchsfähig zu machen. Dazu erläutert Christus einen Prozess, welcher in der Gemeinde befolgt werden soll:
I. Überführe ihn zwischen dir und ihm allein, um ihn zu gewinnen.
II. Tut er keine Buße, ziehe Zeugen (Freunde der Person) hinzu, die helfen ihn zu gewinnen.
III. Tut er keine Buße, trage es vor die Gemeinde, damit die Gemeinde hilft ihn zu gewinnen.
IV. Behandle ihn wie einen Heiden und Zöllner, wenn er noch stets unbußfertig ist. Mittels Gemeindezucht, denn es geht um die Reinheit der Gemeinde.
//Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen. (Matthäus 18, 15)//
//Ein Freund meint es gut, selbst wenn er dich verletzt; ein Feind aber schmeichelt dir mit übertrieben vielen Küssen. (Sprüche 27,6)//
Wichtige Bibelstellen Matthäus 18, 15-20; Sprüche 27,6
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