Big Trend Energy -  Wöchentliche Social Media Trends

Big Trend Energy - Wöchentliche Social Media Trends

By Lea Schwegler, Frederik DreierBusinessMarketing
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Big Trend Energy - Wöchentliche Social Media Trends episodes

  • Kinda Chic To, And For My Final Trick & der Nemzzz-Ghosting-Sound
    Von Alltag als Identität bis zum grössten Grind-Sound auf TikTok: drei neue Trends und was davon für Brands taugt.

    Warum Sonnencreme und Secondhand-Möbel plötzlich als Identität funktionieren. Was Reese Witherspoon damit zu tun hat. Und wie aus einer Ausrede fürs Nicht-Antworten der beste Grind-Flex für kleine Unternehmen wird.

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Jede Woche drei neue Trends von Instagram und TikTok und die ehrliche Einschätzung, was davon wirklich für Brands funktioniert.

    Trend 1: Kinda Chic To…

    Gestartet auf Instagram und TikTok rund um Body Positivity und Mental-Health-Framing, inzwischen weit darüber hinaus verbreitet. Meist ein Carousel-Post, bei dem jede Slide ein Foto mit einer Caption kombiniert, die mit "Kinda chic to…" beginnt und bei etwas völlig Alltäglichem landet: Secondhand-Möbel kaufen, jeden Tag Sonnencreme tragen. Der Trend verwandelt Angewohnheiten in Identität und macht sie aspirational, ohne belehrend zu wirken. Subtil, aber wirkungsvoll, weshalb sowohl kleine Accounts als auch Reese Witherspoon aufgesprungen sind, mit Sätzen wie "kinda chic to unapologetically be yourself" oder "kinda chic to be in your fifties". Noch nicht gesättigt, also lohnt sich das Ausprobieren jetzt.

    Trend 2: And For My Final Trick…

    Läuft über den Song "Intro" von Black Country, New Road, ein aufsteigendes 30-Sekunden-Instrumental, das mittlerweile über 32'000 Reels vertont. Dazu eine fette gelbe Schrift, fast über das ganze Bild gezogen, über B-Roll aus dem echten Leben der Creator, was zusammen eine gut erkennbare Ästhetik bildet: mit dem Hund am Strand spazieren, Cupcakes dekorieren. Der Text folgt immer demselben Aufbau, "And for my final trick…" oder "And for my next trick, I'm going to…", bevor er bei einem Ziel landet: den Job kündigen fürs eigene Kunstbusiness, jeden Tropfen Kreativität nutzen, endlich das Leben leben, das man sich vorgenommen hat. Eine leise, persönliche Aussage, manchmal hoffnungsvoll, manchmal roh, gelegentlich ironisch, wenn der "Trick" eigentlich nur der normale Alltag ist. Super simpel zu reproduzieren: ein authentischer Clip, das gelbe Overlay mit deinem finalen Trick, und der Sound liefert den aspirational-upbeaten Charakter.

    Trend 3: I've Been Ghosting You Cause I'm Working

    Der Sound von Nemzzz ist mit über 7,8 Millionen Posts aktuell einer der grössten Trend-Sounds auf TikTok. Der Ursprung liegt im UK-Rap, Nemzzz erklärt im Track, warum er auf Nachrichten nicht reagiert hat, und genau diese Zeile ist zur universellen Ausrede für alles geworden. Creator legen den Sound über Clips, die zeigen, womit sie angeblich zu beschäftigt waren: mal als ehrlicher Grind-Flex mit harter Arbeit am eigenen Business, mal komplett ironisch gebrochen, wenn das Video stundenlanges Scrollen oder Nichtstun zeigt. Anders als die meisten Formate funktioniert dieser Trend ganz ohne geschriebenen Text, die Aussage steckt im Sound. Viele schreiben die Lines trotzdem aufs Bild, was für alle hilft, die lautlos scrollen. Stark für Business-Content, besonders für kleine Unternehmen und Personal Brands, die zeigen wollen, woran sie gerade arbeiten.

    Kapitel:

    (00:00) Intro
    (02:56) Kinda Chic To…
    (11:33) And For My Final Trick…
    (19:11) I've Been Ghosting You Cause I'm Working

    Mehr von uns:

    Alle Beispiele zum Mitschauen gibt es als Repost auf Instagram: @bigtrendenergy
    Big Trend Energy läuft auf Spotify, Apple Podcasts, Deezer, Audible und überall, wo es Podcasts gibt. Folgt für wöchentlich frische Social Media Trends, Reels-Formate und Content-Ideen für Creators und Brands.

    26 min
  • Things That Don't Mix Well, I Would Do Anything For You & And For The Lady
    Drei Text-Overlay-Trends: von klaren Werte-Statements bis zum unauffälligen Product Placement.

    Darum geht's diese Woche:

    Warum Öl und Wasser die perfekte Einleitung für ein Werte-Statement sind. Wie eine grosse Liebeserklärung an der Bitte, mal ein Restaurant auszuwählen, komplett zerbricht. Und wie aus einem Salat-Audio unauffälliges Product Placement wird.

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Jede Woche drei neue Trends von Instagram und TikTok und die ehrliche Einschätzung, was davon wirklich für Brands funktioniert. Diesmal mit einer Gemeinsamkeit: Alle drei Formate laufen über simples Text-Overlay.

    Trend 1: Things That Don't Mix Well

    Fällt in dieselbe Kategorie wie der "Reasons To Unfollow Me"-Trend von letzter Woche: klare Meinungen, Haltungen und Werte-Statements. Eine anpassbare Vorlage, in der Creator per Text auf dem Screen Kombinationen auflisten, die grundsätzlich unvereinbar sind. Meist startet es mit allgemein anerkannten, wörtlich gemeinten Gegensätzen wie Öl und Wasser und geht dann schnell in nachvollziehbare persönliche Grenzen über: "me & racism", "me & boys will be boys", oder etwas softer "me & Leute mit Opfermentalität". Wie mutig ihr werdet, ist euch überlassen. Je polarisierender, desto besser performt der Post, aber desto grösser ist auch das Risiko, jemanden zu verärgern.

    Trend 2: I Would Do Anything For You

    Läuft über den Milky-Sound "Just the Way You Are" und braucht ein bisschen Selbstironie. Person A sagt per Text on Screen "I would do anything for you". Person B antwortet mit etwas völlig Banalem wie "dann antworte auf meine Texts" oder "wähl mal ein Restaurant aus". Person A dreht sich kommentarlos um und geht. Kein Zögern, keine Ausrede. Der Witz ist, wie gnadenlos schnell die grosse Geste in sich zusammenfällt, obwohl es um eine Kleinigkeit geht, die viele als Pain Point bestens kennen. Fast schon eine Charakterstudie, und das Keyword heisst Relatability. Für Unternehmen adaptierbar, wenn die Brand Person A ist: "We'll do anything for you", der Kunde antwortet "dann macht halt einfach eure Website schneller", Brand geht. Selbstironisch, benennt einen echten Pain Point und wirkt trotzdem nicht defensiv.

    Trend 3: And For The Lady…

    Die meisten kennen das Audio: "And for the lady… perhaps a salad? Perhaps not." Das ist nicht der Trend selbst, aber daher stammt die Wortwahl. Das Format: Creator weisen per Text-Overlay auf etwas hin, das gut zu ihnen, ihrem Lifestyle oder einer Stimmung passt, unterlegt mit einem passenden B-Roll-Clip. Etwa "and for the lady, perhaps a sparkling water" über einem in der Sonne glänzenden Meer. Nach "And for the lady…" lässt sich auf jede Zielgruppe und jede Stimmung umschreiben, was es leicht als Product Placement nutzbar macht: "and for the lady… a calendar that actually lets you organize everything visually." Wichtig: Kommt die Auflösung zu glatt, wirkt es schnell wie klassische Werbung. Je spezifischer die Persona und je überraschender die Auflösung, desto eher bleibt es ein Trend-Bit statt Ad-Spot.

    Kapitel:

    (00:00) Intro
    (XX:XX) Things That Don't Mix Well
    (XX:XX) I Would Do Anything For You
    (XX:XX) And For The Lady…

    Mehr von uns:

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    11 min
  • Jul. 28, 26 - Reasons To Unfollow Me, Saxophones & You Will Be Art
    Von maximal polarisierend bis richtig soft: drei neue Trends und was davon für Brands taugt.

    Warum ein Post, der zum Entfolgen auffordert, genau das Gegenteil bewirkt. Was ein Saxophon aus einem Film von 1991 mit deiner Süsskartoffel zu tun hat. Und ein Satz, der aus jedem Gesicht (und jeder Ananas-Pizza) Kunst macht.

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Jede Woche drei neue Trends von Instagram und TikTok und die ehrliche Einschätzung, was davon wirklich für Brands funktioniert.

    Trend 1: Reasons To Unfollow Me

    Creator zählen, direkt in die Kamera gesprochen oder als kurze Textliste, bewusst polarisierende Gründe auf, warum man ihnen entfolgen könnte. Oft eingeleitet mit "in case you needed a reason to unfollow me", meistens geht es um eine klare Meinung, eine Lebenseinstellung oder ein Werte-Statement. Der Punkt ist natürlich nicht, Follower zu verlieren, sondern das Gegenteil: Wer Position bezieht, zieht genau die Leute an, die diese Haltung teilen. Ein Community-Filter, verpackt als Abschieds-Ansage. Für Personal Brands und Creator stark, für Unternehmensmarken riskanter, aber mit entsprechendem Reward, wenn die Haltung wirklich zur Marke gehört. Eine vegane Marke etwa kann sich hier klar positionieren, ohne die eigene Community zu verschrecken, und gewinnt vielleicht sogar neue dazu.

    Trend 2: Saxophones Getting Louder

    Ein Audio, bei dem ein Saxophon im Verlauf immer lauter und hektischer wird. Der Sound stammt aus dem Film "Boyz n the Hood" von 1991, wo er in einer angespannten Szene läuft, und genau dieses "gleich geht was schief"-Gefühl wird jetzt auf Alltagsmomente übertragen. Creator zeigen etwas völlig Banales, das dramatischer wird als geplant, dazu ein Text-Overlay: "when you're chopping sweet potatoes but the saxophones are getting louder". Oder man verschickt eine heikle Nachricht, sieht "typing" erscheinen, und das Saxophon schwillt an. Für Brands ein günstiger Moment, mal unterhaltsamer zu sein: Es reicht eine ganz normale kleine Krise aus dem eigenen Arbeitsalltag.

    Trend 3: In The Right Eyes You Will Be Art

    Der leise Gegenpol zum ersten Trend. Alles läuft über einen einzigen Satz, "In den richtigen Augen wirst du immer Kunst sein", meist als Text-Overlay über Nahaufnahmen von Gesichtern, dazu ruhige, poetische Musik. Inhaltlich geht es um Selbstliebe und die Idee, dass Schönheit von der Perspektive des Betrachters abhängt: Wer dich richtig sieht, erkennt dich als Kunst, mit allen vermeintlichen Makeln. Für Beauty-, Wellness- und Mental-Health-Marken naheliegend, etwa als UGC-Kampagne rund um Selbstakzeptanz. Lässt sich aber auch von Gesichtern auf Produkte übertragen: die Ananas-Pizza, die im Auge des richtigen Betrachters eben auch Kunst ist. Liebe für etwas, das es nicht immer leicht hat.

    Kapitel:

    (00:00) Intro
    (01:55) Reasons To Unfollow Me
    (10:55) Saxophones Getting Louder
    (18:23) In The Right Eyes You Will Be Art

    Mehr von uns:

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    25 min
  • Jul 21, 26 - Bad Bunny abgesagt (Lea war dabei), WM-Recap & 3 Social-Media-Trends
    Von Leas abgesagtem Bad-Bunny-Konzert bis zu drei neue Social Trends und was davon für Brands taugt

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Jede Woche frische Trends von Instagram und TikTok und die ehrliche Einschätzung, was davon wirklich für Brands funktioniert. Diese Woche starten wir mit einem kurzen Recap aus Sport und Pop.

    Zum Einstieg: WM-Recap, Halbzeitshow und Bad Bunny live erlebt

    Kurz zur WM: Spanien ist Weltmeister, 1:0 gegen Argentinien, und die Schweiz darf mit dem Viertelfinale mehr als zufrieden sein. Dazu ein kurzer Blick auf die erste Halbzeitshow der WM-Geschichte mit Madonna, Ronaldo und Ronaldinho, die die Fussballwelt ordentlich gespalten hat. Der eigentliche Aufreger diese Woche ist aber persönlich: Lea war beim abgesagten Bad-Bunny-Konzert in Mailand live dabei. Nach nur sieben Songs zog ein heftiger Hagelsturm auf, rund 80'000 Leute mussten raus, und das Konzert wurde komplett abgesagt. Wie sich das mittendrin angefühlt hat, erzählt sie in der Folge.

    Trend 1: Just Letting You Know

    Creator verkünden einer Person, einem Geschäft oder einer Institution eine offizielle Absage für etwas, das niemand von ihnen verlangt hat. In den Video-Versionen rufen sie wirklich jemanden an, etwa das Schwimmbad, und sagen "Ich wollte nur Bescheid geben, dass ich heute nicht komme", obwohl man sich für ein öffentliches Bad nie abmelden muss. Der Witz ist die echte, unscriptete Verwirrung am anderen Ende der Leitung, im Grunde ein Prank. Mittlerweile gibt es auch Foto-Posts, auf denen Leute einfach auf einer Slide verkünden, was sie nicht tun, gerichtet an ihre Follower. Für Brands ein sehr humorvoller Trend, der leicht als Witz verstanden wird und gut ankommt.

    Trend 2: 5 Things Worth The Money

    Die Person setzt sich vor die Kamera und zählt fünf Dinge auf, die für sie jeden Franken wert sind, egal was sie kosten, meist als simple Liste im Bild. Das Format mischt gerne grosse Investitionen (eine teure Espressomaschine, ein Dyson Airwrap) mit kleinen Alltagsdingen (eine Handcreme für 15 Franken, die man immer wieder nachkauft). Es funktioniert, weil es super persönlich ist, ohne kompliziert zu sein, und sich wie die Empfehlung einer Freundin anfühlt statt wie Werbung. Für Brands genau deshalb passend: Das eigene Produkt muss nur organisch in so eine Liste reinpassen. Kein Setup, keine Produktion, nur eine ehrliche Liste, die für sich spricht.

    Trend 3: Wait, Let Me Wipe The Camera

    Nicht brandneu, aber weiterhin aktuell und wirksam. Das Video startet normal, oft die Umgebung, gerne leicht verschwommen, dazu der Text "wait let me wipe the camera". Die Person tut so, als würde sie die Linse putzen, und danach wird auf etwas viel Ästhetischeres geschnitten: ein schöner Drink, ein Ausblick, ein Shopping-Haul. Im Grunde ein Transition-Trend für den eigenen Aesthetic, eines der einfachsten Formate überhaupt. Der Trick: Das Wischen wird zum unsichtbaren Übergang, der völlig natürlich aussieht, statt nach geplantem Schnitt. Restaurants machen es schon vor, erst ein normaler Tisch, dann "wait let me wipe the camera" und das perfekt inszenierte Gericht. Für Brands ein super einfacher, low-effort Weg, Produkte einfach mal ästhetisch zu zeigen.

    Kapitel:

    (00:00) Intro & Recap: WM, Halbzeitshow, Bad Bunny
    (03:22) Just Letting You Know
    (09:59) 5 Things Worth The Money
    (15:20) Wait, Let Me Wipe The Camera

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    24 min
  • Jul. 14 - WTF is, Secret to Happiness & der Netflix-Documentary-Trend
    Von ehrlichen Hot Takes bis zur eigenen Netflix-Doku: drei Social-Media-Trends und was davon für Brands taugt.

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Jede Woche drei neue Trends von Instagram und TikTok und die ehrliche Einschätzung, was davon wirklich für Brands funktioniert.

    Die Trends dieser Woche:
    WTF is…
    Ein Instagram-Carousel, bei dem auf jeder Slide derselbe Satzanfang steht, "WTF is…", gefolgt von einem Konzept, das die Person schlicht ablehnt. Nicht böse, einfach nicht ihr Ding: "WTF is saving money" über Einkaufstüten, "WTF is productivity" über jemandem auf dem Sofa. Es funktioniert, weil man nach zwei Slides zwar das Prinzip kennt, aber trotzdem weiterswipen will, um die nächsten Hot Takes zu sehen. Und Carousels mit hoher Swipe-Through-Rate werden vom Algorithmus aktiv gepusht. Für Brands leicht zu adaptieren: die "WTF is"-Logik auf die eigene Markenpersönlichkeit anwenden. Was würde eure Brand niemals tun, niemals essen, niemals sein?
    The Secret to Happiness
    Ein atmosphärisches Video, ein See bei Sonnenuntergang, eine belebte Strasse in Südeuropa, spielende Kinder, dazu ein einziger Satz: "I'm not sure what the secret to happiness is. But this is Zurich at 7pm." Kein Hook, kein Twist, keine Pointe, es läuft einfach. Das Format stellt eine offene Frage und gibt gleichzeitig die indirekte Antwort, was den Creator gerade glücklich macht. Für Marken mit Orten, Essen oder Erlebnissen eines der zugänglichsten Formate, eine leichte Produktplatzierung wie eine Pizza im Vordergrund reicht schon. Für alle anderen braucht es nur die Frage: Was ist euer Happy Place?
    Practicing for the Netflix Documentary About…
    Jemand setzt sich auf einen Stuhl, der klassische Netflix-Interview-Shot, dramatische Musik, ein nervöser Blick in die Kamera, als käme gleich eine verrückte Geschichte. Im Text steht dann etwas wie "Practicing for the Netflix Documentary: Surviving My Toxic Job". Das Storytelling kommt komplett aus dem Text-Overlay plus Video und Musik, und weil wir die Szene aus echten Dokus kennen, sitzt der Witz sofort. Ein aktuelles Beispiel: "How I Survived the Heatwave of 2026". Für Brands fast ein Geschenk: Kamera aufstellen, hinsetzen, Musik rein, Titel überlegen, fertig.
    Kapitel:

    (00:00) Intro

    (01:16) WTF is…
    (09:20) The Secret to Happiness
    (16:15) Practicing for the Netflix Documentary

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    25 min
  • Big Krankmeldung Energy
    Leider ist uns eine verlorene Stimme dazwischen gekommen. Wir suchen jetzt mal fleissig & sind dann nächste Woche wieder für euch da!
    2 min
  • Jun. 30, 26 - Hitzewelle, Männer-WM und "Bring me there!"
    Content-Ideen zur Hitzewelle, FIFA World Cup & dem 'Bring me there'-Audio | Social Media Trends

    Big Trend Energy (BTE) ist euer wöchentlicher Podcast für Social Media Trends, Social Media Marketing und Creative Content. Diese Woche wird es besonders: Statt drei konkreter Formate nehmen wir uns drei grosse Anlässe vor und schauen, welchen Content sie inspirieren. Die Logik dahinter: Wenn ein Thema ohnehin in allen Köpfen ist, musst du kein Format erfinden, du reitest auf der kollektiven Aufmerksamkeit mit.

    Themenfeld 1: Die Hitzewelle als Content-Trigger

    Extremwetter ist ein kollektives Echtzeit-Erlebnis. Alle fühlen gleichzeitig dasselbe, und genau das macht es zur einfachsten Reichweite ohne Produktionsaufwand. Die Bandbreite reicht vom reinen Stimmungs-Content wie AI-Pool-Floaties, über nützliche Cooling-Hacks zum Abspeichern bis zur reaktiven Marken-Reaktion. Die naheliegenden Brands (Eis, kalte Drinks, Ventilatoren) haben es leicht, spannender sind die unerwarteten, die mit Humor mitschwitzen. Entscheidend ist das Tempo: Eine Hitzewelle ist ein Fenster von wenigen Tagen, wer schnell reagiert, gewinnt. Unser Take für alle, die Content machen: Wetter ist ein gratis, wiederkehrender Anlass, baut euch ein kleines Reactive-Playbook, damit ihr innerhalb von Stunden draussen seid.

    Themenfeld 2: Der FIFA World Cup als Content-Trigger

    Das grösste gemeinsame Ereignis der Welt läuft gerade, mitten in der K.-o.-Phase, in der jedes Spiel ein Alles-oder-Nichts und damit maximal emotional ist. Der Punkt: Ihr müsst kein offizieller Sponsor sein, um die Aufmerksamkeit zu nutzen, ihr könnt am Gespräch teilnehmen, ohne offizielle Logos oder eine Partnerschaft zu suggerieren. Die stärksten Hebel sind reaktiver Echtzeit-Content rund um die meme-baren Momente, nationale Identität über Trikots und Farben, spielerische Rivalitäten, und die ganze Fan-Experience vom Watch-Party-Snack bis zum kollektiven Jubel. Ein aktueller Sonder-Trend, weil der World Cup in den USA, Kanada und Mexiko stattfindet: Internationale Fans fluten gerade die Feeds mit Reaktionen auf amerikanische Eigenheiten wie Costco-Mengen, Drive-Thrus und Portionsgrössen, Culture-Shock-Content, auf den ihr aufspringen könnt. Und weil es ein Sommer-World-Cup ist, verbindet er sich perfekt mit Themenfeld 1: Fussball schauen bei Affenhitze, kaltes Getränk in der Hand. Podigee

    Themenfeld 3: Das trending Audio "Bring me there"

    Ein Lip-Sync-Trend ums Woanders-sein-wollen: Der Sound wiederholt "C'mon, bring me there", und Creator beschreiben damit Traumtage, Reisepläne, Orte, an denen sie sein möchten, oder Phasen, in die sie zurückwollen. Das Format tappt auf leichte, verspielte Art in die Sehnsucht und bringt die Leute dazu, "same" zu kommentieren. Für Brands ist die Mechanik simpel: Positioniert euer Produkt als Teil der idealen Situation, also nicht das Feature zeigen, sondern den Traum, den es freischaltet. Für kleinere oder lokale Brands funktioniert ein "bring me there" zum Store, zum Event, zum Launch-Tag oder zum Bestseller-Moment. Oft läuft das Ganze als CapCut-Template und bedient kollektives Tagträumen, ganz ohne Reisepass. Einzige Bedingung: Der Trend belohnt echte Sehnsucht, keine plumpe Werbung. GitHub + 4

    Kapitel:

    (00:00) Intro: Anlässe statt Formate

    (03:28) Hitzewelle als Content-Trigger

    (11:12) FIFA World Cup als Content-Trigger

    (19:39) Trending Audio: "Bring me there"

    Mehr von uns:

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    25 min
  • Jun. 23, 26 - Guess what!?, Girl Grip & Good thing I'm not Anna
    Drei aktuelle Social Media Trends, die diese Woche performen!

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    Die Trends dieser Woche:
    Der "Guess What"-Prank

    Du rufst jemanden an, sagst nur "Rate mal" und stimmst dann allem zu, was die Person errät. Sie wird so zur unfreiwilligen Co-Autorin einer Geschichte, die niemand geplant hat. Je verrückter geraten wird, desto chaotischer und lustiger. Betitelt mit Klassikern wie "calling my mom and agreeing with everything she says". Und warum eigentlich nicht mal mit dem Chef oder den Coworkern?

    Sorry, My Hands Are Full / Girl Grip

    Eine absurd hohe Anzahl Dinge in einer Hand balanciert: Coffee to go, Skincare, Schlüssel, Handy, vielleicht noch ein Buch obendrauf, und nichts fällt runter. Das "Sorry" ist keine echte Entschuldigung, sondern ein Flex. Für Brands Gold: die ganze Produktlinie auf einmal in einer Hand, und es wirkt wie plattformkonforme Werbung. Lässt sich leicht abwandeln, etwa als "social media manager grip".

    Good Thing I'm Not Anna

    Du gibst dir selbst einen vernünftigen Rat ("Anna, du brauchst keinen süssen Snack") und entkommst ihm sofort, weil du technisch gesehen einfach die falsche Person bist. Die Mechanik ist beliebig austauschbar: ein Glas Wein, noch eine Folge, online shoppen. Eine Pizzeria könnte so jemanden zeigen, der sich "erlaubt", noch eine Pizza zu bestellen. Albern, aber genau die Art liebevoller Quatsch, die zuverlässig performt.

    Kapitel:

    (00:00) Intro

    (00:57) Der "Guess What"-Prank

    (xx:XX) Sorry, My Hands Are Full / Girl Grip

    (XX:XX) Good Thing I'm Not Anna

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    21 min
  • Jun. 16, 26 - Posted vs. Deleted, Illegal Jobs & Jutsu-Food-Trend
    Drei Social Media Trends, die diese Woche performen!

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    Die Trends dieser Woche:
    Posted vs. Deleted

    Das Carousel-Format, das die perfekte Slide direkt neben die echte Camera Roll stellt. 46 fast identische Fotos, 45 davon gelöscht. Ein Reality-Format ganz ohne grossen Produktionsaufwand, das Marken sympathischer macht als jedes Hochglanzbild.

    Describe your job but make it sound illegal

    Das Textformat, in dem Leute ihren völlig normalen Job so beschreiben, als wären sie kriminell unterwegs. Der Buchhalter, der grosse Summen zwischen Konten bewegt, ohne dass jemand zu viele Fragen stellt. Ein Trend, der in der Kommentarspalte weiterläuft und für Einzelpersonen genauso wie für ganze Unternehmen funktioniert.

    Der Jutsu-Trend

    Die ikonischen Hand-Zeichen aus dem Anime Naruto, gefolgt von einem Cut, nach dem plötzlich ein fertiges Gericht oder ein Cocktail auf dem Tisch steht. Ein Vorher-Nachher-Schnitt im Popkultur-Gewand, der sich von Food problemlos auf andere Bereiche übertragen lässt.

    Kapitel:

    (00:00) Intro

    (01:20) Posted vs. Deleted

    (06:42) Describe your job but make it sound illegal

    (12:40) Der Jutsu-Trend

    Mehr von uns:

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    19 min
  • Jun. 02, 26 - "Wow, ok", The Sound of Water & I dunno about you, but...
    Drei aktuelle Social Media Trends, die diese Woche performen!

    Wir reposten alle Trends auf unserem Insta : [[@bigtrendenergy]

    0:00-01:57 Intro

    01:57-08:45 Trend 1: Wow, okay…
    08:45-14:58 Trend 2: The Sound Of Water vs….
    14:58-22:08 Trend 3: I don't know about you, but…

    Keywords: Social Media Trends, TikTok Trends, Instagram Trends, Employer Branding, Team Content, Wow Okay Trend, Trending Audio, Sound of Water vs, Produktplatzierung, Food Content, Hook Format, Community Engagement, Brand Personality, Relatable Content, Content Strategie, Haltungskommunikation, Brand Values, Engagement Rate, Follower Growth, Performance Content

    23 min

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