In der neuen Folge von billig & gerecht sprechen Susanne Gössl und Matthias Braun über digitale sexualisierte Gewalt. Ein Thema, das vor allem seit dem Fall von Collien Fernandes politisch, rechtlich und gesellschaftlich breit diskutiert wird. Was ist die derzeitige Rechtslage? Wo liegen Probleme bei der Verantwortungszuschreibung? Und warum ist körperliche Integrität auch im digitalen Raum so zentral?
Die beiden diskutieren die Möglichkeit von Consent im digitalen Raum und ob es sinnvoll ist, bestimmte Prompts zu verbieten. Sie kommen zu dem Schluss: Die Unantastbarkeit der Menschenwürde muss auch im digitalen Raum und in der Verpflechtung zwischen digitaler und analoger Welt verteidigt werden.
Unser Paragraph aka unser Urteil des Tages ist: „Unzureichender Schutz vor Verbreitung von Nacktfotos im Internet durch Ex-Freund“ (EGMR M. Ș. D. gg Rumänien, Urteil vom 3.12.2024, Kammer IV, 28935/21 in NLMR 2024, 499).
Im Podcast (1:40) vermutet Susanne, dass der Fall Collien Fernandes von den spanischen an die deutschen Behörden abgegeben wird. Dies ist am 14.04.2026 geschehen.
Hosts: Susanne Gössl, Matthias Braun
Producer/ Redaktion: Susanne Gössl, Matthias Braun, Denise Wallat, Eliane Flugel
Diese Folge wurde am 27.03.2026 aufgenommen.