Anläßlich des bevorstehenden Startes der H1N1-Impfung in Österreich bat Billrothhaus-News Univ.-Prof.Dr.Herwig Kollaritsch, vom Institut für spezifische Prophylaxe und Tropenmedizin der Medizinischen Universität Wien, um eine Statement.
Neben Fragen zu den Impfstoffarten, der Verträglichkeit und der notwendigen Anzahl der Impfungen, geht Prof. Kollaritsch vor allem auf das Problem der Verfügbarkeit des Impfstoffes ein.
Es ist zu erwarten, dass vorerst nicht genug Impfstoff verfügbar sein wird, um die gesamte Bevölkerung durchzuimpfen. Deshalb werden in nationalen und internationalen Organisationen Prioritätenlisten ausgearbeitet, die festlegen, welche Gruppen bevorzugt geimpft werden sollen. Dazu gehören die Angehörigen der Gesundheitsberufe, schwangere Frauen und Kinder.
Prof. Kollaritsch appeliert darüberhinaus eindringlich, neben der H1N1-Impfung auch auf die saisonale Grippeimpfung nicht zu vergessen.