Was Wegovy, Mounjaro & Co. für BU-Anträge bedeuten – und warum nachhaltige Gewichtsverläufe entscheidend sind
In Folge 48 von Biometrie2Go geht es um einen Trend, der inzwischen auch in der Versicherungs- und Risikoprüfungspraxis angekommen ist: sogenannte Abnehmspritzen.
Nadine, Jessica und Panos ordnen ein,
warum Abnehmspritzen aktuell so präsent sind,welche Medikamente wie Wegovy oder Mounjaro dahinterstehen,wie GLP-1-basierte Wirkstoffe den Blutzucker, die Magenentleerung und das Hungergefühl beeinflussen,warum diese Wirkstoffe ursprünglich aus der Diabetes-Behandlung kommen,wann die Medikamente bei Adipositas oder starkem Übergewicht verordnet werden können,weshalb die Therapie immer auch Ernährung, Bewegung und Lebensstiländerung umfasst,welche Gewichtsverluste möglich sind und warum viszerales Fett dabei besonders relevant ist,welche Kosten auf Patientinnen und Patienten zukommen können,wann die gesetzliche Krankenkasse zahlt – und wann eher nicht,welche Nebenwirkungen wie Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, Unterzuckerung, Schwindel oder Erschöpfung auftreten können,warum ärztliche Begleitung und passende Dosierung so wichtig sind,weshalb das Absetzen der Medikamente häufig zu erneuter Gewichtszunahme führen kann,und was all das für BU-Antrag, Risikovoranfrage und Versicherbarkeit bedeutet.Besonders wichtig für die Risikoprüfung: Ein kurzfristiger Gewichtsverlust allein reicht für eine fundierte Einschätzung nicht aus. Entscheidend sind unter anderem Therapiedauer, Ausgangsgewicht, aktueller BMI, Begleiterkrankungen, Stabilität des Gewichtsverlaufs, Lebensstiländerungen und möglichst aussagekräftige ärztliche Unterlagen.
Fazit der Folge: Abnehmspritzen können Betroffene motivieren und unterstützen. Die Grundlage bleibt aber eine nachhaltige Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltensänderung.