Warum die BU den Beruf und die Grundfähigkeitsversicherung definierte Fähigkeiten prüft – und was das für Leistung, Beratung und Tarifvergleich bedeutet.
In Folge 49 von Biometrie2Go beschäftigen sich Nadine, Jessica und Panos mit einer der häufigsten Fragen aus der Beratungspraxis: Ist die Grundfähigkeitsversicherung eine günstigere Berufsunfähigkeitsversicherung – oder handelt es sich um ein grundlegend anderes Absicherungskonzept?
In dieser Folge erfährst du:
warum Berufsunfähigkeits- und Grundfähigkeitsversicherung keine identischen Produkte mit unterschiedlichem Preis sind,welcher Leistungsauslöser bei der BU und welcher bei der Grundfähigkeitsversicherung entscheidend ist,warum die konkrete Tätigkeitsbeschreibung bei der BU unverzichtbar ist,weshalb der ausgeübte Beruf bei der Leistungsprüfung einer Grundfähigkeitsversicherung grundsätzlich nicht im Mittelpunkt steht,was das Beispiel eines Fliesenlegers mit Kniebeschwerden über die unterschiedlichen Leistungslogiken zeigt,warum eine berufliche Einschränkung nicht automatisch zu einer Leistung aus der Grundfähigkeitsversicherung führt,weshalb die Grundfähigkeitsrente auch gezahlt werden kann, wenn die versicherte Person weiterhin arbeitet oder sich beruflich neu orientiert,wie die Rente finanziellen Spielraum für eine reduzierte Arbeitszeit, einen angepassten Arbeitsplatz oder einen Tätigkeitswechsel schaffen kann,warum eine Grundfähigkeit einen starken praktischen Bezug zum Beruf haben kann, ohne dass der Beruf selbst geprüft wird,weshalb Grundfähigkeitstarife aufgrund unterschiedlicher Definitionen und Leistungsschwellen nur schwer vergleichbar sind,warum beim Tarifvergleich nicht allein die Anzahl oder der Name der versicherten Fähigkeiten zählen,worin sich „Hören“ und „Hör- und Warnsignalwahrnehmung“ hinsichtlich Hörverlust und geprüftem Frequenzbereich unterscheiden,warum „Fingerfertigkeit“ und „Basteln“ trotz ähnlicher Bezeichnungen unterschiedliche Bewegungsabläufe und gesundheitliche Einschränkungen erfassen,weshalb neue Grundfähigkeiten einen echten Mehrwert bieten können, wenn sie praxistauglich definiert sind oder niedrigere Leistungsschwellen vorsehen.Die Grundfähigkeitsversicherung ersetzt nicht die Leistungslogik einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie kann jedoch eine wichtige und für bestimmte Berufsgruppen bezahlbare Absicherung funktioneller Einschränkungen sein. Entscheidend ist, dass Kundinnen und Kunden verstehen, welches Risiko versichert ist – und welches Restrisiko bestehen bleibt.