Nicolette Fountaris zu Gast bei BISS-NESS
Zum ersten Mal sitzt bei BISS-NESS ein Gast mit am Tisch - und dafür haben wir uns direkt eine Frau eingeladen, die selten um eine klare Meinung herumredet: Nicolette Fountaris.
Unternehmerin, Autorin, Content Creatorin und eine Frau, die gesellschaftliche Tabus lieber auseinandernimmt, als um sie herumzureden.
Los geht es mit einer Frage, bei der wir uns selbst regelmäßig widersprechen: Ist Body Positivity eigentlich noch Body Positivity, wenn wir gleichzeitig jeden Promi-Körper öffentlich sezieren?
Am Beispiel von Ariana Grande sprechen wir darüber, wann vermeintliche „Sorge“ in Bodyshaming kippt und warum Frauen es eigentlich nie richtig machen können. Lässt man nichts machen, „lässt man sich gehen“. Lässt man etwas machen, darf man angeblich nicht mehr über Selbstliebe sprechen.
Dann wechseln wir von Bodies zu Boys.
Warum mutieren Männer plötzlich zu Prinzessinnen? Haben wir Frauen ihnen das Zepter vielleicht teilweise selbst aus der Hand genommen? Und können wir gleichzeitig einen Provider, Gentleman und Beschützer erwarten - aber empört reagieren, sobald ein Mann seinerseits traditionelle Erwartungen an eine Frau formuliert?
Nicolette sagt: Wenn du einen Mann möchtest, der dir das Dach repariert, den Pax aufbaut und dich beschützt, darfst du nicht automatisch empört sein, wenn er sich wiederum Fürsorge und ein gekochtes Essen wünscht.
Es geht um 50/50 beim ersten Date, Princess Treatment, Gentleman-Attitude, weibliche und männliche Rollenbilder - und darum, warum Dating vielleicht weniger kompliziert wäre, wenn wir klarer wüssten, was wir eigentlich wollen.
Das teure Parfum? Heute benutzen.
Das schöne Kleid? Heute tragen.
Jemandem sagen, dass man ihn liebt? Heute.
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