Seit 10 Jahren gibt es im Aschaffenburger Roßmarkt ein Geschäft, dass aus dem Rahmen fällt: Schon sein Name „Heilands ökumenischer Kirchenladen“ klingt ungewöhnlich. Die Mitarbeiter im Geschäft sind zum großen Teil Ehrenamtliche und man kann dort nicht nur religiöse Bücher und Gegenstände kaufen, man darf dort auch mal Pause machen, durchatmen, oder ein Gespräch führen. Denn das gehört zum Konzept des Kirchenladens, der in diesen Tagen sein Jubiläum mit den Mitarbeitern und mit den Kunden feiert. Burkard Vogt wollte wissen, was denn genau hinter der Idee der evangelischen und katholischen Kirche steckt, in der Aschaffenburger Fußgängerzone einen gemeinsamen Laden zu betreiben.