„Der Herr der Ringe“ von Tolkien ist einer der großen Erfolge sowohl der Literatur- wie auch der Filmgeschichte. Dabei ist aber nicht zu verleugnen: Der Brite Tolkien hat sich gewaltig von Richard Wagner inspirieren lassen, besonders von dessen Opernmonumentalwerk „Der Ring des Nibelungen“. Weltweit gehören Aufführungen des vierteiligen Zyklus zu den Preziosen der Opernhäuser - und sie erfordern einen gewaltigen Aufwand. Nun schmiedet auch das Mainfrankentheater Würzburg einen „Ring“, zeitlich Stück für Stück, auf mehrere Jahre verteilt. Allerdings beginnt man hier mit dem Ende, nämlich der „Götterdämmerung“. Warum das Sinn macht, erläutern Operndirektor Berthold Warnecke und Lothar Reichel.