Wenn in der Kirche eine Krippe aufgebaut wird, dann ist es in der Regel Dezember. Die Figuren, das Kind auf Heu und Stroh, der Stern über dem Stall - irgendwie gehört das zu Weihnachten. Aber spätestens im Januar wird die Installation auch wieder abgebaut. Warum also im Mai von einer Krippe sprechen?
Ganz einfach: Weil es in der Kirche von Johannesberg bei Aschaffenburg eine dieser Krippe gibt, die das ganze Jahr über zu sehen sind.
Jahreskrippen nennt man die und sie zeigen nicht nur die Weihnachtsszene, sondern auch andere biblischen Motiven.
Burkard Vogt wollte vor Ort vom Erbauer mehr über diese Tradition wissen. Und er hat auch gleich mal eine Münze in die dort angebrachte Kasse geworfen, um zu sehen, was dann passiert.