Zehn Jahre ist es jetzt her, dass man die katholische Kirche Hildegard von Bingen offiziell zur Kirchenlehrerin ernannt hat. Sie war damit weltweit erst die vierte Frau, die diesen Titel tragen darf. Der drückt aus, dass sie einen prägenden Eindruck auf die Theologie der Kirche hat. Doch bekannt ist der Name Hildegard von Bingen, weil er auf Gesundheitsprodukten zu finden ist. Hildegard Gosebrink ist Leiterin der Arbeitsstelle Frauenseelsorge bei der bayerischen Bischofskonferenz und hat ein Buch über ihre Namensvetterin geschrieben, Burkard Vogt hat sich mit ihr unterhalten und wollte wissen, was man denn von dieser Frau wissen muss und was es denn nun mit ihrem Ruf als Heil- und Kräuterkundige auf sich hat.
Neugierig geworden? Wer mehr über diese Frau wissen will, kann zu Gosebrinks Vortrag im Martinushaus am kommenden Dienstag kommen. Dort stellt sie unter der Überschrift "Ich bin ein Mensch, die ungelehrt ist" die Kirchenlehrerin Hildegard von Bingen vor. Los geht es am Dienstag, dem 22. November, um 19.30 Uhr im Martinushaus in der Aschaffenburger Treibgasse.
Und wer sich für das Buch interessiert: Es heißt „Hildegard von Bingen: Die Welt ist voll Licht“, ist im Patmos-Verlag erschienen und kostet 20 Euro.