Heute knöpfen wir uns das lang ersehnte 4. Unwort vor, das unsere Produktivität bremst, wenn wir es unbedacht im Alltagsgebrauch verwenden.
Genau wie die Vorigen ist es so simpel, weil uns dieses Wort im Unterbewusstsein blockiert.
Unser Unterbewusstsein nimm nur die Worte auf, die wir von uns geben, oder die wir denken. Aber es filtert einfach nicht.
Und dieses weitere Wort drängt unser Unterbewusstsein regelrecht dazu, die Augen vor guten Blickwinkeln zu verschließen.
Ich spreche von keinem anderen Unwort als „schlecht“.
Damit wird einer Situation oder einem Gegenstand direkt ein negativer „Stempel“ verpasst. Die meisten Dinge sind aber eigentlich gar nicht schlecht. Also wenigstens nicht von Grund auf.
Viel mehr drücken wir damit aus, dass wir „das Thema“ nicht wollen oder nicht mögen. Und deshalb betiteln wir es gleich mit schlecht.
Das Unterbewusstsein ist aber nicht spitzfindig genug, um diesen Unterschied wahrzunehmen.
Also stärkt sich von innen heraus eine Abneigung gegen das betroffene Topic.
Wir fördern also regelrecht ein Schwarz-Weiß-Denken. Jeden Tag und ohne Pause.
Wenn wir Dinge oder Situationen als schlecht darstellen, verbauen wir uns selbst die Chance, herauszufinden, wie die Situation uns vielleicht sogar von Nutzen sein könnte.
Also wozu sich verschließen?
Wirst Du damit produktiver? Nein?
Na dann lade ich Dich ein, auch dieses Wort enorm aus Deinem Wortschatz zu entfernen. Bis auf die wenigen Situationen, in denen es wirklich der Fall ist.
Also wenn zum Beispiel eine Bombe explodiert, ist das wirklich schlecht. Auch wenn vielleicht einige Baufirmen davon profitieren, den Schutt wieder in Stand zu setzen.
Aber wenn es einfach um die schlechte oder fehlende WLAN Verbindung geht, die Dich gerade vom Arbeiten hindert kann dies ja auch wirklich zu Deiner Produktivität beitragen, wenn Du auch von Social Media fern gehalten wirst.
Oder es bringt Dich ggf. dazu andere Tätigkeiten durchzuführen, die Du schon lange vor Dir her schiebst, für die kein WLAN benötigt wird. Auch wenn das andere jetzt natürlich besser wäre.. Jedenfalls ist es für die andere Seite gut und förderlich.
Deshalb wäre es nicht zielgerichtet sich selbst zu begrenzen und sich vielleicht sogar noch darüber aufzuregen, weil die Situation damit ja nicht besser wird.
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