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Ob bei Ortswechseln oder Jobangeboten: Hubertus Meyer-Burckhardt hat sich in die vielen Möglichkeiten in seinem Leben mit Freude hineingestürzt. Mehr oder weniger angstfrei, mit viel Optimismus und immer geleitet vom Drang nach Freiheit hat er Medien-, Agentur- und Moderationsarbeit verfolgt.
Hubertus Meyer‑Burckhardt ist Gastgeber der legendären NDR Talkshow – doch die Position vor der Kamera war für ihn immer eher Nebenrolle. In erster Linie ist er ein erfolgreicher Film‑ und Serienproduzent, viele seiner Werke sind preisgekrönt. Als langjähriger Vorstand großer Medienkonzerne sieht er sich selbst eher als Kaufmann denn als Quasselstrippe. Die Bühne betrat er schon mit 15 als Statist in Kassel.
Sein Weg war alles andere als leicht: Der Vater, kriegsversehrt und alkoholkrank, war so gewalttätig, dass Hubertus ihn mit zwölf Jahren aus der Wohnung warf. Die ersten Jahre waren schwer für ihn und seine Mutter. Vielleicht um das Leben besser zu verstehen, begann er früh, Zitate in ein kleines Notizbuch zu sammeln. Diesen vielen klugen Gedanken hat er nun eigene hinzugefügt – und daraus ein Buch gemacht.
Beruflich stürzte er sich immer wieder angstfrei in neue Möglichkeiten: Ortswechsel, Jobangebote, Medien‑ und Agenturarbeit, Moderation. Sein Leben ist geprägt von Optimismus, Freiheit und Neugier – und davon, Chancen nicht nur zu sehen, sondern zu nutzen.
Auf der Blauen Couch erzählt Hubertus Meyer‑Burckhardt, warum ihn Zitate durchs Leben tragen, wie man trotz schwerer Kindheit frei wird, und weshalb Mut und Offenheit seine wichtigsten Begleiter sind.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Hubertus Meyer-Burckhardt und Dominique Knoll gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Sozialpsychologin Dr. Johanna Degen, Drillingsmama Caroline Philipp oder Tech-Unternehmer Markus Pflitsch.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
Noch mehr gute Podcasts gefällig? Hier geht es zu unserem Podcast Besser Leben. Der Nachhaltigkeitspodcast. Mit vielen praktischen Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten können.
Beim Casting für James Bond hat er mit diesem Zitat gepunktet. Für Götz Otto war die Rolle als Bösewicht vor 30 Jahren der internationale Durchbruch. Sein "normales" Leben findet auf deutschen Bühnen und in einem alten Feuerwehrauto statt. Mit dem ist er unterwegs für ein Europa-Projekt.
Götz Otto hat mit einem einzigen Satz beim James‑Bond‑Casting gepunktet – und wurde vor 30 Jahren als Bösewicht in „Der Morgen stirbt nie“ international bekannt. Die Rolle öffnete ihm Türen in Hollywood, brachte ihm viele weitere Schurkenfiguren ein, die ihm anfangs nicht immer gefielen. Heute sagt er: Jede dieser Rollen war ein Geschenk, gerade auch die im Ausland.
Dabei findet sein „normales“ Leben fernab von Glamour statt: auf deutschen Bühnen und in einem historischen Feuerwehrfahrzeug, mit dem er für sein Europa‑Projekt „Go Europe“ unterwegs ist. Für seinen YouTube‑Kanal fährt er quer durch den Kontinent, spricht mit den unterschiedlichsten Menschen über den europäischen Gedanken und zeigt, wie vielfältig und lebendig Europa ist.
Otto ist ein Schauspieler mit großer Bandbreite – komisch, ernst, international, bodenständig. Und einer, der sich immer wieder neu erfindet.
Auf der Blauen Couch erzählt Götz Otto, wie ein Bond‑Casting sein Leben veränderte, warum er Bösewichte heute mit Freude spielt, und weshalb er mit einem alten Feuerwehrauto Europa bereist.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Schauspieler Wolfgang Fierek, Schauspielerin Esther Schweins oder Schauspieler Maximilian Brückner.
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Bis Mitte 30 hatte Caro Philipp vergeblich auf die ganz große Liebe gewartet und ihren Kinderwunsch schon fast aufgegeben. Dann ging auf einmal alles ganz schnell. Statt eines Wunschkindes Nummer drei wuchsen plötzlich drei gleichzeitig heran. Von ihrer glücklichen Großfamilie mit fünf Kids erzählt Caro Philipp bei Dominique Knoll.
Caroline Philipp hatte mit 35 nicht einmal die Idee, eine Familie zu gründen. Sieben Jahre später ist sie Mutter von fünf Kindern – darunter Drillinge, die völlig überraschend kamen. Aus dem „eventuell dritten Kind“ wurde eine Großfamilie, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellte. Bekannt wurde sie über Social Media, wo sie ihren turbulenten Alltag mit viel Humor und Ehrlichkeit zeigt – und die eigene Bekanntheit durchaus kritisch betrachtet.
Bevor sie Mutter wurde, wartete sie lange vergeblich auf die große Liebe und hatte ihren Kinderwunsch fast aufgegeben. Dann ging alles schnell: zwei Kinder, ein „vielleicht“ fürs dritte – und plötzlich drei gleichzeitig. Heute erzählt sie offen davon, wie herausfordernd, chaotisch und wunderschön ihr Leben ist. In ihrem Buch „Heulen bringt dich auch nicht weiter“ beschreibt sie, wie sie versucht, sich selbst nicht zu verlieren zwischen Windeln, durchwachten Nächten und Familienwahnsinn.
Auf der Blauen Couch spricht Caroline Philipp darüber, warum man Pläne manchmal loslassen muss, wie man im Chaos bei sich bleibt, und weshalb Humor ihr wichtigstes Überlebenswerkzeug ist.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Astronautentrainerin und Hubschrauberpilotin Laura Winterling, der ehemaligen Skispringerin Katharina Schmid oder den Challenge-Roth-Chefinnen Alice und Kathrin Walchshöfer.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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In seiner Jugend war er schüchtern und lebte nur auf der Bühne auf. Dass aus dem schlechten Schüler ein erfolgreicher Werbezeitenverkäufer beim Privatfernsehen würde, war nicht zu erwarten. Noch weniger seine große Karriere als Kabarettist. Heute ist Krebs für alles in seinem Leben sehr dankbar.
Wolfgang Krebs gehört zu den erfolgreichsten Kabarettisten in Bayern – und das, obwohl er als Jugendlicher schüchtern war und nur auf der Bühne aufblühte. Dass aus dem schlechten Schüler einmal ein gefragter Werbezeitenverkäufer beim Privatfernsehen und später ein Kabarett‑Star werden würde, war nicht abzusehen. Heute ist Krebs für alles in seinem Leben sehr dankbar.
Seine Karriere begann mit politischen Parodien: erst Franz Josef Strauß, dann Helmut Kohl. 1993 fand er seine Herzensrolle – Edmund Stoiber. Seitdem verschmilzt er mit dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten, und bei Bayern 1 ist er morgens mit den „Superbayern“ zu hören, wo er blitzschnell von Stoiber zu Söder zu Aiwanger und wieder zurück springt. Rasend lustig, nie bösartig – das ist sein Markenzeichen.
Bevor er endgültig vom Kabarett leben konnte, drehte Krebs einige Schleifen: Er arbeitete bei der Post, beim Privatradio und verkaufte Werbezeiten. Doch die Bühne zog ihn immer an. Heute hat er bis zu 150 Auftritte im Jahr und gehört zu den erfolgreichsten Kabarettisten im Freistaat.
Auf der Blauen Couch erzählt Wolfgang Krebs, wie aus einem schüchternen Jungen ein Bühnenmensch wurde, warum Humor ohne Bosheit stärker wirkt, und weshalb seine Parodien so treffsicher sind.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Stand-up-Comedian Yalcin Norton, Kunst-Comedian Jakob Schwerdtfeger oder Kabarettist Christoph Sieber.
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Schon als Kind stand Andrea L'Arronge vor der Kamera, lernte früh, zu funktionieren und es den Anderen recht zu machen. In fast allen großen deutschen Produktionen spielte sie im Lauf ihres Lebens mit, von "SOKO Kitzbühel" über "Die Schwarzwaldklinik" bis "Der Lehrer". Trotz des Erfolgs wurde sie immer unglücklicher. Erst mit über 50 Jahren wagte sie den Schritt in ihr eigenes, unabhängiges Leben. Sie erfüllte sich einen lang gehegten Wunsch: das Haus am See in Italien. Von ihrem Weg hin zu Selbstbestimmung und purer Lebensfreude erzählt sie bei Dominique Knoll.
Andrea L’Arronge stand schon als Kind vor der Kamera – und lernte früh, zu funktionieren und es allen recht zu machen. Im Laufe ihres Lebens spielte sie in fast allen großen deutschen Produktionen: von der Schwarzwaldklinik über das Traumschiff bis zu SOKO Kitzbühel, wo sie 20 Jahre lang als „Gräfin Schönberg“ dem Verbrechen auf der Spur war. Der Erfolg war da, das Glück nicht. Sie fühlte sich fremdbestimmt, erschöpft und gefangen in Erwartungen, die nicht ihre eigenen waren.
Erst mit über 50 wagte sie den radikalen Schritt in ein unabhängiges Leben. Ihr Körper hatte ihr deutlich signalisiert, dass es so nicht weitergehen konnte. Sie trennte sich nach mehr als 30 Jahren Ehe, kaufte sich ein Haus am See in Italien und begann, sich ganz auf sich selbst zu konzentrieren: auf ihre Zitronen‑ und Olivenbäume, auf das Dolce Vita, auf die Stimme ihres Herzens.
Heute lebt Andrea L’Arronge in der Nähe von Rom und sagt: Ein Neuanfang lohnt sich immer – egal, wie spät er kommt.
Auf der Blauen Couch erzählt Andrea L’Arronge, wie sie sich aus Fremdbestimmung befreit hat, warum Erfolg nicht automatisch glücklich macht, und weshalb ein Haus am See manchmal der Beginn eines neuen Lebens ist.
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So blickt Malina Güthner auf ihre Entscheidung zurück, als Wal-Tour-Guide auf eine kleine Insel im Atlantik zu gehen. Bereut hat sie die Entscheidung keinen Moment. Seit dem Abitur war sie Rettungssanitäterin, hat eine eigene Eissorte entwickelt und als Digitalnomadin ihr Geld verdient.
Eine einzige Begegnung kann ein Leben verändern – davon ist Malina Güthner überzeugt. Im Urlaub sah sie ihren ersten Pottwal, und nur ein Jahr später heuerte sie als Wal‑Tour‑Guide auf den Azoren an. Die kleine Insel Pico wurde für sechs Monate ihr Zuhause, weit weg von Freunden, Partner, Hund und Familie. Angst hatte sie reichlich, sagt sie – bereut hat sie keinen Moment.
Die heute 26‑Jährige hat schon vieles ausprobiert: Sie arbeitete als Rettungssanitäterin, entwickelte eine eigene vegane Eissorte, lebte als digitale Nomadin und verkaufte ihre Produkte an lokale Cafés. Schritt für Schritt tastet sie sich mit der Methode „Versuch und Irrtum“ in Richtung Traumberuf. Ihr Motto: „Sei schneller als deine Zweifel!“
Inzwischen hat Malina auch in Australien Waltouren geführt und den Winter bei der Pistenrettung in den österreichischen Alpen verbracht. Ihr nächster Traum: ein Job in der Antarktis – dort, wo die Natur noch radikaler, stiller und überwältigender ist.
Auf der Blauen Couch erzählt Malina Güthner, wie man trotz Angst mutig losgeht, warum Wale ihr Leben verändert haben, und weshalb Freiheit manchmal bedeutet, alles hinter sich zu lassen.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Astronautentrainerin und Hubschrauberpilotin Laura Winterling, der ehemaligen Skispringerin Katharina Schmid oder den Challenge-Roth-Chefinnen Alice und Kathrin Walchshöfer.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Seine Eltern hätten sich eine sichere Stelle für ihn gewünscht, Wittmann aber wollte immer auf die Bühne. Viele Jahre hat er Bösewichte gespielt, bis dann sein komödiantisches Talent entdeckt wurde. Als anstrengender Bruder von Dorfpolizist Franz Eberhofer wurde er über die bayerischen Landesgrenzen bekannt.
Gerhard Wittmann kennt man in Bayern in zwei Paraderollen: als Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter auf dem Nockherberg – und als Leopold, den bieder‑braven, leicht nervigen Bruder von Dorfpolizist Franz Eberhofer in den Kult‑Krimis. Wittmann spielt ihn mit größter Leidenschaft und sagt: „Eigentlich ist der Leopold ein ganz Lieber.“
Der Weg dorthin war alles andere als vorgezeichnet. In seiner Familie stieß der Wunsch, Schauspieler zu werden, zunächst auf blankes Unverständnis. Wittmann setzte sich trotzdem durch, absolvierte die Schauspielschule und wurde viele Jahre in ernsten Rollen an Theatern besetzt. Erst Regisseur Marcus H. Rosenmüller erkannte sein komödiantisches Talent – und ebnete ihm den Weg vom Nockherberg bis ins Kino.
Heute ist Wittmann über die bayerischen Grenzen hinaus bekannt, weil er Figuren spielt, die man nicht vergisst: bodenständig, liebenswert, ein bisschen anstrengend – und immer mit Herz.
Auf der Blauen Couch erzählt Gerhard Wittmann, wie aus einem Theater‑Bösewicht ein Comedy‑Liebling wurde, warum der Leopold mehr Tiefe hat, als man denkt, und weshalb er sich auf der Bühne zuhause fühlt, egal ob ernst oder komisch.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Gerhard Wittmann und Thorsten Otto gefallen hat.
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Pflitsch beschäftigte sich schon lange mit Quanten-Computing, bis er sich den Sprung ins kalte Wasser traute. Er wurde vom Banker zum milliardenschweren Unternehmer, der in New York an die Börse geht. Heute verhandelt er über Cyber-Security mit der amerikanischen Regierung und philosophiert mit dem Papst über KI.
Markus Pflitsch hat sich getraut, was viele nur denken: den Sprung ins kalte Wasser. Der frühere Banker machte seine Leidenschaft für Quantenphysik zum Beruf – und wurde zum milliardenschweren Unternehmer, dessen Firma Terra Quantum heute weltweit zu den führenden Anbietern im Bereich Quantencomputer und Quantentechnologien zählt. Aktuell strebt er mit seinem Unternehmen einen Börsengang in den USA an, verhandelt über Cyber‑Security mit der amerikanischen Regierung und philosophiert sogar mit dem Papst über KI.
Pflitsch stammt vom Bauernhof im Bergischen Land bei Köln, war als Kind viel in der Natur und bezeichnet sich selbst als „Nerd der ersten Lebenshälfte“. Mathematik, Physik und die großen Fragen des Lebens faszinierten ihn früh. Er studierte in Aachen und am CERN in Genf, arbeitete später als Unternehmensberater und Banker – bis er sein bisheriges Leben infrage stellte und neu begann.
Heute zeigt sein Weg, wie radikal man sich verändern kann, wenn man seiner Neugier folgt.
Auf der Blauen Couch erzählt Markus Pflitsch, wie man vom Bauernhof ins CERN kommt, warum Quantencomputing für ihn Zukunft bedeutet, und weshalb Mut manchmal wichtiger ist als ein perfekter Plan.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit den Unternehmern Alexandra und Benedikt von Poschinger, Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler oder Brauereigründer Steffen Marx.
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Manfred May hat das Schlimmste erlebt, was einem Vater passieren kann. Sein Sohn ist im Alter von 14 Jahren am plötzlichen Herztod gestorben. Mit der Nicolas-May-Stiftung kämpft er jetzt für bessere Aufklärung und Früherkennung von Herz-Kreislauf-Krankheiten.
Manfred May hat das Schlimmste erlebt, was einem Vater passieren kann: Vor vier Jahren starb sein Sohn Nicolas mit nur 14 Jahren an einem plötzlichen Herztod – ausgelöst durch eine unerkannte Herzmuskel‑Erkrankung. Vermutlich hätte eine einfache Untersuchung sein Leben retten können. Aufgeben war für Manfred May keine Option. Gemeinsam mit Prof. Nikolaus Haas, dem Leiter der Kinderkardiologie am LMU‑Klinikum Großhadern, gründete er die Nicolas‑May‑Stiftung.
Ihr Ziel: bessere Aufklärung über Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen im Kindes‑ und Jugendalter, routinemäßige Früherkennung und ein Bewusstsein dafür, dass auch junge, sportliche Kinder gefährdet sein können. Manfred May kämpft dafür, dass kein anderes Kind an einer übersehbaren Erkrankung stirbt – und sagt: „Wenn nur ein Kind durch eine solche Untersuchung gerettet würde, dann wäre Nics Tod nicht ganz umsonst.“
Auf der Blauen Couch spricht Manfred May darüber, warum Früherkennung Leben retten kann, wie man nach einem unfassbaren Verlust weiterlebt, und weshalb seine Stiftung für ihn zu einer lebenswichtigen Aufgabe geworden ist.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Künstler und Palliativ-Pfleger Uli Scherbel, Unternehmerin Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel oder Barbara Pachl-Eberhart, Autorin und Clownin.
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Mit dem Fahrrad lässt sich eine Region am besten entdecken: Davon ist Reiseleiter Sébastien Soulès aus Frankreich überzeugt. Dabei war Radfahren lange nur ein Hobby. Soulès war fast zwanzig Jahre lang erfolgreicher Opernsänger. Über ein prägendes Erlebnis im Musikunterricht, über den Druck als Sänger, sein unabhängiges und freies Leben, über Kultur und Kulinarik spricht er auf der Blauen Couch.
Sébastien Soulès ist überzeugt: Mit dem Fahrrad entdeckt man eine Region am besten. Heute arbeitet der Franzose als Bike‑Guide und Reiseleiter – doch Radfahren war lange nur ein Hobby. Fast 20 Jahre lang war Soulès nämlich Opernsänger, ausgebildet in Paris und Berlin, ausgezeichnet bei Wettbewerben, engagiert in über 20 Ländern. Er debütierte in Hof und am Tiroler Landestheater, war Gast bei den Bregenzer Festspielen und ist sogar in einem James‑Bond‑Film zu sehen.
Soulès wuchs in Frankreich auf und erlebte im Musikunterricht ein prägendes Erlebnis, das ihn zur Oper führte. Doch der Druck im Sängerberuf war enorm. Während der Pandemie, als Kultur und Reisen stillstanden, kehrte er nach Frankreich zurück – und fuhr zunächst als Fahrrad‑Lieferfahrer durch die Straßen. Heute lebt er unabhängig, frei und mit viel Neugier auf die Welt: als Reiseleiter, Kulturvermittler und leidenschaftlicher Radfahrer.
Auf der Blauen Couch erzählt Sébastien Soulès, wie man von der Oper auf den Fahrradsattel wechselt, warum Freiheit für ihn wichtiger ist als Routine, und weshalb Kultur, Kulinarik und Bewegung für ihn zusammengehören.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Sébastien Soulès und Thorsten Otto gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Astronautentrainerin und Hubschrauberpilotin Laura Winterling, der ehemaligen Skispringerin Katharina Schmid oder den Challenge-Roth-Chefinnen Alice und Kathrin Walchshöfer.
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