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Das sagt die Frau, die als Kaffee-Gräfin berühmt wurde. Sie hat ein marodes 80-Zimmer-Schloss saniert, mit Kreativität und größtem Einsatz ein florierendes Unternehmen gegründet und sechs Kinder großgezogen. Ihr Rezept, um auch Schicksalsschläge auszuhalten: immer nach vorne schauen.
Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel ist die „Gräfin ohne Krone“ – Unternehmerin, Mutter von sechs Kindern und eine Frau, die sagt: „Ich habe Glück gehabt.“ Bekannt wurde sie als Kaffee‑Gräfin, doch ihr eigentliches Lebenswerk liegt in Tüßling: Nach dem Tod ihres Vaters erbte sie ein verfallenes Renaissanceschloss mit über 80 Zimmern. Mit Kreativität, Mut und enormem Einsatz sanierte sie das Anwesen und machte es zu einem lebendigen Ort mit Open‑Air‑Konzerten, Gartentagen und Kulturprojekten.
Die studierte Forstwissenschaftlerin ist Unternehmerin, Bürgermeisterin von Tüßling und jemand, der Herausforderungen frontal begegnet. Sie sagt: Immer nach vorne schauen – das sei ihr Rezept, auch schwere Zeiten auszuhalten. 2019 verlor sie ihren ältesten Sohn bei einem Unfall, ein Schicksalsschlag, der sie bis heute prägt.
Auf der Blauen Couch erzählt Stephanie Gräfin Bruges von Pfuel, wie man ein Schloss rettet, wie man Familie, Geschäft und Verantwortung zusammenhält und warum Adel für sie vor allem eines bedeutet: anpacken.
Lasst uns gerne ein Abo da, wenn euch das Gespräch mit Stephanie Gräfin Bruges-von Pfuel und Thorsten Otto gefallen hat.
Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit den Unternehmern Alexandra und Benedikt von Poschinger, Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler oder Managerin Dr. Irene Bader.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
Noch mehr gute Podcasts gefällig? Hier geht es zu unserem Podcast Besser Leben. Der Nachhaltigkeitspodcast. Mit vielen praktischen Tipps, wie wir unseren Alltag nachhaltiger und umweltfreundlicher gestalten können.
Der Münchner Comedian Yalcin Norton hat persische Wurzeln, seine Familie und seine Kindheit bezeichnet er liebevoll als laut und chaotisch: "Und ich bin nicht der Witzigste von allen". Dass er den Humor zu seinem Beruf gemacht hat, war lange Zeit nicht klar. Erst ein Freund brachte ihn vom Business-Leben zur Bühne. Was wiederum seine Familie erst verkraften musste. Bei Thorsten Otto erzählt Yalcin Norton, wie er sein Publikum am liebsten zum Lachen bringt, wie mutig seine Eltern sind und welche kulturellen Eigenheiten er selbst zum Schmunzeln findet.
Yalcin Norton ist Stand‑up‑Comedian aus München – mit persischen Wurzeln, einer lauten, liebevollen Großfamilie und der Haltung: „Meine Message ist, dass man sich nicht so ernst nehmen sollte.“ Dass er einmal auf der Bühne stehen würde, war lange nicht absehbar. Seine Eltern flohen aus dem Iran, der Vater überlebte Gefängnis und Folter. Leistung war wichtig, Humor eher Nebensache.
Yalcin selbst bezeichnet sich rückblickend als Klassenclown, studierte später in Australien BWL, handelte mit Immobilien – bis ein Freund ihn überzeugte, seine künstlerische Seite auszuleben. Er besuchte eine Schauspielschule, wechselte ins Comedy‑Fach und gab sich den Künstlernamen Norton nach seinem Lieblingsschauspieler Edward Norton.
Heute erzählt er auf der Bühne von seiner persischen Großfamilie, kulturellen Eigenheiten und dem Chaos seiner Kindheit. Bei Thorsten Otto spricht Yalcin Norton darüber, wie er sein Publikum am liebsten zum Lachen bringt, warum seine Eltern die Mutigsten in seinem Leben sind und weshalb Humor für ihn ein Weg ist, Leichtigkeit in die Welt zu bringen.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Kabarettist Christoph Sieber, Kabarettist und Autor Norbert Neugirg oder Kabarettistin Luise Kinseher.
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Lisa Augustin ist Textilunternehmerin aus dem Fichtelgebirge. Sie übernahm die Siebdruckerei ihrer Mutter, schwärmt für das Handwerk und setzt auf mehrere Standbeine. Über ihre erste Leidenschaft fürs Skifahren, aber auch über unternehmerischen Mut, über Nachhaltigkeit und die Herausforderungen ihrer Branche, spricht sie auf der Blauen Couch.
Lisa Augustin ist Textilunternehmerin aus dem Fichtelgebirge – und jemand, der Mut, Handwerk und Heimatliebe verbindet. Eigentlich wollte sie Skiprofi werden, ging dafür sogar aufs Skigymnasium in Österreich. Der Sprung in die Weltspitze gelang nicht, aber der Sport gab ihr Durchhaltevermögen und Disziplin mit auf den Weg. Nach dem Studium in Innsbruck kehrte sie zurück nach Hause und übernahm die Siebdruckerei ihrer Mutter.
Der Start war hart: Wichtige Kunden sprangen ab, Aufträge blieben aus. Statt sich entmutigen zu lassen, setzte Lisa auf mehrere Standbeine – von Fichtelgebirgs‑Shirts bis zu Heimtextilien. Eines ihrer Herzensprojekte ist ein Werkstattcafé, das heute ein Treffpunkt für die Dorfgemeinschaft ist. Nachhaltigkeit, regionale Produktion und die Liebe zum Handwerk prägen ihre Arbeit.
Auf der Blauen Couch erzählt Lisa Augustin, wie sie unternehmerische Krisen gemeistert hat, warum Handwerk für sie Identität bedeutet und wie man mit Mut und Kreativität eine ganze Region beleben kann.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Profi-Trailrunnerin Kim Schreiber, Natascha Wegelin, Finanzexpertin für Frauen oder Ironman-Gewinnerin Anne Haug.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
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Annette Dittert hat 18 Jahre lang für die ARD aus London berichtet. Jetzt sendet sie aus ihrem Kanalboot und hat eine kritische Liebeserklärung an Großbritannien geschrieben. Über die Rolle der Monarchie, über Gentlemen's Clubs, den britischen Humor und ihre Lieblingsorte erzählt sie bei Thorsten Otto.
Annette Dittert hat 18 Jahre lang als ARD‑Korrespondentin aus London berichtet – mit wachem Blick, extravaganter Erscheinung und glasklaren Analysen. Nach Stationen in Warschau und New York zog die gebürtige Kölnerin in ihre Lieblingsstadt und erklärte den Deutschen von dort aus die britische Sicht auf den Brexit, Skandale im Königshaus, Staatsbesuche und das Leben in einer Gesellschaft voller Traditionen und Widersprüche.
Heute sendet sie von ihrem schmalen Kanalboot Emilia, zwei Meter breit und ihr Zuhause. Von hier aus berichtet sie jeden Donnerstag auf Instagram über Politik, Kultur, Gesellschaft und die Royals. In ihrem neuen Buch „Dear Britain“, das direkt auf Platz 1 der Bestsellerlisten landete, schreibt sie eine kritische Liebeserklärung an das Vereinigte Königreich – über Monarchie, Gentlemen’s Clubs, britischen Humor und ihre liebsten Orte.
Auf der Blauen Couch erzählt Annette Dittert, wie sie Großbritannien erlebt, warum sie inzwischen auch britische Staatsbürgerin ist und was sie an diesem Land trotz aller Brüche so fasziniert.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Natascha Wegelin, Finanzexpertin für Frauen, Katrin Küx und Martin Breitkopf, BR-Korrespondenten oder Florian Vitello, Mitgründer des Good News Magazins.
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Sie war eine der ersten deutschen Skispringerinnen und eine der erfolgreichsten: sieben Mal Weltmeisterin, zwei Mal holte sie Silber bei Olympischen Spielen, 19 Weltcups hat sie gewonnen. Katharina Schmid, die als Katharina Althaus ihre Karriere startete, wollte erst mal nur besser werden als ihr großer Bruder. Wen sie auf dem Schanzentisch im Blick hatte, wie sich ein Anlauf mit 90 km/h anfühlt und wie sie sich jetzt für den Nachwuchs einsetzt, erzählt sie bei Thorsten Otto.
Katharina Schmid – vielen noch als Katharina Althaus bekannt – gehört zu den erfolgreichsten Skispringerinnen der Welt: sieben Weltmeistertitel, zwei olympische Silbermedaillen, 19 Weltcupsiege. Sie war eine der ersten deutschen Frauen auf der Schanze und hat den Sport mit ihrem Einsatz geprägt – sportlich wie gesellschaftlich. Als Fahnenträgerin bei den Olympischen Spielen erlebte sie kurz vor Karriereende noch einen ihrer größten Momente.
Zum Skispringen kam sie über ihren Bruder Daniel: „Ich wollte immer besser als mein großer Bruder sein.“ In ihren Profijahren setzte sie sich unermüdlich für das Frauenskispringen ein – etwa für gleiche Preisgelder. Mit fast 90 km/h über den Anlauf, den Blick fest auf den Schanzentisch gerichtet: Diese Welt hat sie geliebt.
Nach ihrem Karriereende ist sie nun in die Nachwuchsförderung eingestiegen. Rückblickend sagt sie: „Ich hatte das Privileg, mit dem Sport zu wachsen – es war eine mega Zeit.“
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Profi-Trailrunnerin Kim Schreiber, Apnoetaucher Tom Sietas oder Ironman-Gewinnerin Anne Haug.
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Mit seiner Band "Quadro Nuevo" spielt er seit 30 Jahren auf der ganzen Welt. Ob in China, New York oder auf einem griechischen Berg, jede Reise, jedes Konzert in einem anderen Land bringt Francel und seine Musik weiter. Seine Leidenschaft wurde geweckt durch die Jazz-Platten seines früh verstorbenen Vaters.
Mulo Francel steht seit 30 Jahren mit seiner Band Quadro Nuevo auf Bühnen in aller Welt. Der gebürtige Münchner brachte sich als Teenager das Saxophon selbst bei – inspiriert vom Jazz‑Erbe seines früh verstorbenen Vaters. Mit Gitarre und Saxophon spielte er zu dessen Plattensammlung und legte damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Musikerkarriere.
Seit 1996 ist Francel Teil von Quadro Nuevo, tourte durch Europa, Nord‑ und Südamerika, Australien, Israel, Ägypten, Indien und China. Die Bandbreite reicht von Straßenmusik bis zur Carnegie Hall. Ihre Alben entstehen auf Berggipfeln, am Meeresstrand, auf einem Segelboot – und manchmal ganz klassisch im Studio. Seine Mission: Brücken bauen mit Musik.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Moderator Markus Kavka, Musikerin und Demenzexpertin Sarah Straub oder Dr. Pop Markus Henrik.
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Alice Walchshöfer und ihre Kinder Kathrin und Felix sind die wohl berühmteste Triathlon-Familie der Welt. Sie veranstalten jedes Jahr einen Langdistanz-Triathlon, bei dem eine ganze Region mitfiebert und mithilft. Für die Walchshöfers ist Triathlon nicht nur ein Sport oder ein Event, sondern eine Lebenseinstellung. Bei Thorsten Otto erzählen Mutter und Tochter, wie sie den Challenge Roth erfolgreich gemacht haben, wie der ganze Landkreis sie unterstützt und warum ihr Leben dennoch nicht sorgenfrei ist.
Alice Walchshöfer und ihre Kinder Kathrin und Felix sind die wohl berühmteste Triathlon‑Familie der Welt. Seit Jahrzehnten organisieren sie den Challenge Roth, einen Langdistanz‑Triathlon, bei dem eine ganze Region mitfiebert und mithilft. Für die Walchshöfers ist Triathlon nicht nur ein Sport, sondern eine Lebenseinstellung.
Nach dem frühen Tod ihres Mannes Herbert übernahm Alice die Verantwortung für das damals noch junge Event – während ihre Kinder noch im Studium waren. Kathrin wuchs mit dem Triathlon auf, wollte eigentlich Schauspielerin werden, studierte dann Medienmanagement und versprach ihrem kranken Vater schließlich, in die Firma einzusteigen. Heute führen Mutter und Tochter das Rennen gemeinsam – mit Herz, Mut und einer beeindruckenden Community im Rücken.
Weniger bekannt: Beide Walchshöfer‑Frauen leben mit einer Herzerkrankung. Wie sie damit umgehen, wie sie den Challenge Roth weiterentwickeln wollen und warum der ganze Landkreis hinter ihnen steht, erzählen sie bei Thorsten Otto auf der Blauen Couch.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Profi-Trailrunnerin Kim Schreiber, Apnoetaucher Tom Sietas oder Ironman-Gewinnerin Anne Haug.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeber Thorsten Otto.
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Alexandra und Benedikt von Poschinger betreiben ein Landgut im Bayerischen Wald mit Vieh, Obstbäumen, Brennerei und Forstwirtschaft. Ihr Fokus liegt dabei auf Nachhaltigkeit, unkonventionellen Ideen und Kultur. Wie die beiden "Alphatiere" Ehe und Geschäftsprojekte unter einen Hut bringen, wie sehr "Adel verpflichtet" und wie das Leben in der Idylle wirklich abläuft, das erzählen Alexandra und Benedikt von Poschinger bei Dominique Knoll.
Für Alexandra und Benedikt von Poschinger ist das Gut Oberfrauenau im Bayerischen Wald ihr „Lebensort“. Hier betreiben sie nachhaltige Land‑ und Forstwirtschaft, kümmern sich um Tiere, Obstbäume, Wald und Wiesen – und haben Hofladen, Brennerei und Restaurant zu einem regionalen Anziehungspunkt gemacht. „Das meiste, was wir anpacken, wollen wir anders machen“, sagen die beiden.
Benedikt entstammt einem alten bayerischen Adelsgeschlecht und möchte aus seinem Erbe etwas gestalten. Alexandra war früher PR‑Frau und arbeitet heute freiberuflich als Kulturmanagerin und Autorin. Gemeinsam entwickeln sie Ideen für das Gut – ihre Remise wurde sogar als eines der schönsten Häuser Deutschlands ausgezeichnet. Nach einer Reise nach Afrika engagieren sie sich außerdem für Schulprojekte in Tansania.
Auf der Blauen Couch erzählen die beiden, wie zwei „Alphatiere“ Ehe und Geschäft verbinden, warum „Adel verpflichtet“ für sie kein leeres Wort ist und wie das Leben in der ländlichen Idylle wirklich aussieht.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Hotelier-Ehepaar Anna-Maria und Michael Fäßler, Gastronom Luis Fernando Gonzales Cortes oder Denise Peters, Pâtissiere Konditormeisterin.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Kung Fu bedeutet harte Arbeit über einen langen Zeitraum. Es muss nicht unbedingt mit sportlicher Höchstleistung und Schmerzen verbunden sein, auch geistige Arbeit zählt. "Es ist die Art, wie man bewusst durchs Leben geht", so erklärt Sacha Wenk die Philosophie des Shaolin Kung Fu. Er hat als Kind zum ersten Mal eine Show von Gleichaltrigen gesehen und war sofort fasziniert. Als Teenager mit Schulschwierigkeiten hatte er in München kurz vor dem Abi keine Lust mehr und ging nach China, um seinen Traum zu leben. Meine Eltern, sagt er heute, haben mir auf meinem Weg immer vertraut.
Sacha Wenk zählt heute zu den wichtigsten Botschaftern des Shaolin Kung Fu – ein Weg, der in seiner Jugend alles andere als vorgezeichnet war. Als Teenager erschöpft und orientierungslos, sah er in China erstmals eine Show gleichaltriger Shaolin‑Kinder. Die Disziplin und Klarheit faszinierten ihn so sehr, dass er mit 17 ins Kloster Shaolin eintrat.
Für Wenk bedeutet Kung Fu nicht nur körperliche Härte, sondern vor allem Bewusstsein, geistige Arbeit und Selbstüberwindung. 2024 eröffnete er mit seinem chinesischen Lehrmeister eine eigene Schule in China. Seine Mission: Menschen helfen, ihre innere Stärke zu finden – als Gegenmodell zu Bequemlichkeit und Haltlosigkeit.
Auf der Blauen Couch erzählt er, wie Schmerz zum Lehrer werden kann, warum Disziplin Freiheit schafft und weshalb Kung Fu für ihn vor allem eine Lebenshaltung ist.
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Profi-Trailrunnerin Kim Schreiber, Apnoetaucher Tom Sietas oder Langstreckenwanderin Christine Thürmer.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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Anne Haug aus Bayreuth hat Triathlon-Geschichte geschrieben: 2019 hat sie als erste Deutsche den legendären Ironman auf Hawaii gewonnen. Als Leistungssportlerin war sie eine Spätstarterin, hat erst mit 20 Jahren das leistungsorientierte Schwimmen gelernt. Seit vergangenem Jahr ist sie nun Triathlon-Rentnerin auf der Kanaren-Insel Lanzarote und blickt dankbar auf die Zeit im Leistungssport. Warum sie von einem Moment auf den anderen wusste, dass ihre Karriere vorbei ist, welche Pläne sie jetzt hat und wie jeder von uns seine eigenen Grenzen sprengen kann, das erzählt Anne Haug bei Dominique Knoll.
Anne Haug hat Triathlon‑Geschichte geschrieben: 2019 gewann die Bayreutherin als erste Deutsche den legendären Ironman auf Hawaii – ein Moment, der sie weltweit bekannt machte. Dabei war sie eine Spätstarterin: Erst mit 20 Jahren lernte sie leistungsorientiert schwimmen, ihren Traum von einer Olympiamedaille konnte sie sich nicht erfüllen. Doch in der Langdistanz wurde sie Weltklasse.
Vor bald einem Jahr hat Anne Haug ihre Karriere beendet. Mitten im Rennen wusste sie plötzlich, dass es Zeit war aufzuhören. Heute lebt sie als Triathlon‑Rentnerin auf ihrer Wahlheimat Lanzarote, blickt dankbar auf ihre sportlichen Jahre zurück und genießt ein neues Leben voller Freiheit, Sonne und Pläne jenseits des Leistungssports.
In ihrer aktuellen Biografie erzählt sie von Höhen und Rückschlägen, von Verletzungen, Erfolgen und der mentalen Stärke, die sie durch all das getragen hat. Ihr Lebensmotto: „A winner is just a loser who tried one more time.“
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Hört hier weitere spannende Episoden unseres Interview-Podcasts Blaue Couch: zum Beispiel mit Profi-Trailrunnerin Kim Schreiber, Apnoetaucher Tom Sietas oder Langstreckenwanderin Christine Thürmer.
Hier findet ihr kleine Porträts unserer Blaue Couch Gäste der Woche und die Infos, wer wann auf der Blauen Couch sitzt - bei Gastgeberin Dominique Knoll.
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