Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Jugendarbeitslosigkeit - Demografischer Wandel - Fachkräftemangel

    Jugendarbeitslosigkeit – Demografischer Wandel - Fachkräftemangel


    Mit:

    Kai Gehring, MdB, Sprecher für Bildungs- und Hochschulpolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

    Markus Kiss, DIHK, Referatsleiter Ausbildungspolitik, Ausbildungspakt, Berlin

    Peter Michael Rulff, Schulleiter Oberstufenzentrum Druck- und Medientechnik, Berlin

    Jürgen Spatz, Bundesagentur für Arbeit, Nürnberg, Bereichsleiter Arbeitsmarktinstrumente SGB III und Jugendliche



    Moderation:

    Peter Sellin, Referent für Sozialpolitik und demografischen Wandel, Heinrich-Böll-Stiftung



    Derzeit haben 15 Prozent der 20 bis 29-Jährigen keine abgeschlossene Berufsausbildung. Das sind 1,5 Mio. Menschen mit schlechten Aussichten auf einen Job. Problematisch ist, dass mehr als die Hälfte dieser Jugendlichen Altbewerber/innnen sind. Viele davon haben einen Migrationshintergrund.



    Zwischen allgemeiner Schule und Berufsausbildung geraten fast 300.000 Jugendliche jährlich in staatlich finanzierte Qualifizierungsmaßnahmen. Sie reichen von sog. berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen über Einstiegsqualifizierungen bis zu Ein-Euro-Jobs. Jedes Jahr

    wiederholt sich der Prozess, dass Jugendliche ohne Schulabschluss und/oder Berufsausbildung in eine ungewisse Zukunft gehen. Viel Potenzial für eine erfolgreiche Berufsausbildung und bessere Zukunftschancen gehen für die jungen Menschen und für die gesamte Gesellschaft verloren.



    Die aktuelle Situation wirft eine Reihe von Fragen auf:

    Wie kann dieser brachliegende Bildungsschatz für die Gesellschaft gehoben werden?

    Wie können Wirtschaft, Handwerk und Berufsschulen aus bisher nicht erreichten Jugendlichen motivierte Auszubildende machen?

    Was leisten staatlich finanzierte Qualifizierungsmaßnahmen häufig nicht?

    Wie kann dem akuten Fachkräftemangel mit mehr eigenen Bildungsanstrengungen durch Wirtschafts-und Handwerksunternehmen erfolgreich entgegengearbeitet werden?

    Wie kann erreicht werden, dass mehr Jugendliche mit Migrationshintergrund eine qualifizierte Berufsausbildung abschließen?

    Diese Fragen möchten wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutieren.



    Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe "Demografischer (Alb-)traum?"

    1 hr 54 min
  • Ungarn 2014 - Herausforderungen für die demokratische Opposition




    2014 wird in Ungarn gewählt. Für die demokratische Opposition stellen diese Parlamentswahlen eine große Herausforderung dar. Denn die rechtspopulistische Regierung von Ministerpräsident Viktor Orbán hat ihre

    2010 gewonnene Zweidrittelmehrheit im Parlament für eine autoritäre Wende genutzt. Die Gewaltenteilung wurde eingeschränkt, Fernsehen und Rundfunk staatlicher Kontrolle unterstellt. Die seit 2012 geltende

    Verfassung, die ohne Einbeziehung der Opposition verabschiedet wurde, ist inzwischen bereits zum vierten Mal geändert worden. Die letztmaligen Änderungen bedeuten vehemente Einschränkungen der Befugnisse des Verfassungsgerichts. Dadurch wird der ohnehin schon geschwächte Rechtsstaat weiter ausgehöhlt.



    Vor welchen Herausforderungen stehen demokratische Akteurinnen und Akteure, die eine Wiederwahl Orbáns verhindern möchten? Welche Strategien verfolgt die Mitte-Links-Opposition und wie erfolgversprechend sind sie? Welches sind ihre wichtigsten Botschaften in Bezug auf die soziale und politische Situation im Land? Wie können europäische Partnerinnen und Partner die ungarische demokratische Opposition unterstützen?



    Begrüßung und Moderation:

    Ralf Fücks, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung



    Einführung:

    Péter Krekó, Forschungsleiter, Political Capital Institute, Budapest



    Anschließende Diskussionsrunde mit:

    Gordon Bajnai, ehemaliger Premierminister Ungarns, Wahlallianz "Gemeinsam 2014"

    Benedek Jávor, Párbeszéd Magyarországért (Dialog für Ungarn), Mitglied des ungarischen Parlaments

    Viola von Cramon, MdB, Bündnis 90/Die Grünen



    Eine Kooperation mit dem Büro der Heinrich-Böll-Stiftung in Prag

    Sprache: Englisch/Deutsch mit Simultanübersetzung



    Englischsprachiges Dossier „Focus on Hungary“ mit Artikeln und Interviews zu den politischen Entwicklungen in Ungarn: www.boell.de/focus-on-hungary

    1 hr 50 min
  • Gewaltloser Widerstand in Palästina

    Eine Friedenslosung in Nahost ist in weite Ferne gerückt. Verhandlungen zwischen Israel und Palästina finden nicht mehr statt, aber die Besatzung geht weiter. In der palästinensischen Zivilgesellschaft gibt es Bestrebungen, gewaltfreie Strategien und Antworten jenseits der etablierten Parteien und Strukturen, die an Einfluss verlieren, zu finden. Irene Nasser und Lama Nazeeh repräsentieren eine Generation junger palästinensischer Aktivistinnen, die sich fur eine neue Form des Protests gegen die israelische Besatzung einsetzen. Irene Nasser arbeitet fur die NGO Justvision. Sie hat an der Produktion mehrerer Filme und einer Graphic Novel uber den Widerstand gegen die Besatzung mitgewirkt. Lama Nazeeh hat einen Bachelorabschluss in Jura von der Al-Quds Universitat in Ost-Jerusalem und arbeitet derzeit fur die palastinensische Autonomiebehorde. Sie hat an der Errichtung der Zeltstadt Bab Al-Shams teilgenommen, die auf dem Land des umstrittenen E1-Siedlungsprojektes nahe Jerusalem errichtet wurde und auch international fur Aufsehen in den Medien sorgte.




    Mit:

    Irene Nasser, Filmemacherin und Aktivistin, Jerusalem

    Lama Nazeeh, Juristin und Aktivistin, Ramallah



    Sprache: Englisch/Deutsch



    1 hr 58 min
  • Podiumsdiskussion: Auf die Kinder Hören

    Podiumsdiskussion zur Studie "Starke Kinder-Starke Familien, Wohlbefinden von Kindern in Städten und Gemeinden"




    Mit:



    Prof. Dr. Hans Bertram, Lehrstuhl für Mikrosoziologie, Humboldt-Universitat Berlin

    Prof. Dr. Tine Stein, Professur für Politikwissenschaft, Christian-Albrechts-Universität Kiel

    Katja Dörner, MdB, Kinder- und Familienpoltische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen

    Moderation: Elisabeth Niejahr, Journalistin, Die Zeit



    Eine zukunftsfahige Gesellschaft braucht starke Kinder. Auf den Kindern ruhen unsere Hoffnungen auf eine lebenswerte und bessere Zukunft. Unsere Wohlstands- und Arbeitsgesellschaft zeigt allerdings in vielerlei Zusammenhangen ein kinderunfreundliches Gesicht. Das Wohlbefinden von Kindern leidet in einer stark durchrationalisierten Welt. Kinder lassen uns das auf unterschiedliche Art und Weise spuren.



    Die bisherige gesellschaftliche und politische Diskussion dazu verlauft zu eindimensional und nimmt vornehmlich die Qualitat der fruhkindlichen Forderung und der schulischen Bildung in den Blick.



    Es genugt aber nicht, die Gesundheit von Kindern und ihre intellektuellen Fahigkeiten zu fordern. Vielmehr mussen sie selbst in die Lage versetzt werden, ihre Bedurfnisse zu formulieren. Das bedeutet, dass Kinder als Expert/inn/en fur sich selbst verstanden werden sollten und in die Gestaltung ihres Lebensumfeldes einbezogen werden mussen.



    Mit den Autorinnen und Autoren der Studie Starke Kinder-starke Familien der Robert Bosch Stiftung diskutierten wir: Was konnen gesellschaftliche Initiativen leisten, um das Wohlbefinden von Kindern zu starken? Welche Rolle spielen die Kommunen und lokale Kooperationen? Was fur neue arbeitsmarktpolitische Rahmenbedingungen sind fur die Teilnahme am Erwerbsleben von Frauen und Mannern erforderlich, um das Wohlbefinden von Kindern verbessern zu konnen? Warum spielt fur das Wohlbefinden von Kindern und Eltern die Einlosung des Rechtsanspruchs auf einen Kinderbetreuungsplatz ab Sommer 2013 eine besonders wichtige Rolle?

    1 hr 39 min
  • Konferenz: Energiewende europäisch denken - Workshop 4

    Hans-Josef Fell, Mitglied des Bundestags, Sprecher fur Energie, Bundnis 90/Die Grunen, Berlin


    Jose Donoso, Generaldirektor, Union Espanola Fotovoltaica (UNEF), Madrid

    Rolf Wustenhagen, Good Energies Professor for Management of Renewable Energies and Director, Institute for Economy and the Environment, Universitat St. Gallen

    Moderation: Ferdi de Ville, Researcher, Centre for EU Studies, Gent Universitat

    1 hr 11 min
  • Konferenz: Energiewende europäisch denken - Workshop 2

    Oliver Krischer, Mitglied des Bundestags, Sprecher fur Energiewirtschaft, Bundestagsfraktion Bundnis 90/Die Grunen, Berlin


    Raffaele Piria, Programmdirektor, Smart Energy for Europe Platform (SEFEP), Berlin

    Moderation: Silvia Brugger, Referentin Klima- und Energieprogramm, Heinrich-Boll-Stiftung, Brussel

    1 hr 27 min
  • Konferenz: Energiewende europäisch denken - Streitgespräch

    Klaus-Dieter Borchardt, Direktor, Direktion Energiebinnenmarkt, Europaische Kommission, Brussel


    Hans-Josef Fell, Mitglied des Bundestags, Sprecher fur Energie, Bundnis 90/Die Grunen, Berlin

    Moderation: Camilla Bausch, Senior Management, Internationale Klimapolitik, Ecologic Institut, Berlin

    1 hr 1 min
  • Konferenz: Energiewende europäisch denken - Fazit und Ausblick

    Martin Bursik, Tschechischer Umweltminister a.D., Vorsitzender, Chamber of Renewable Energy Resources, Prag


    Stephane Bourgeois, Head of Regulatory Affairs, European Wind Energy Association (EWEA), Brussel

    Antony Froggatt, Senior Research Fellow, Energie, Umwelt und Ressourcen, Chatham House, London

    Andre Poschmann, Referatsleiter, Referat E I 2, Koordinierung und Monitoring der Energiewende, Bundesministerium fur Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Berlin

    Moderation: Margarete Wohlan, Deutschlandradio Kultur, Berlin

    2 hr 9 min