Böll.Mitschnitt

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By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Energiewende 2.0 - Begrüßung, Keynote, Kommentar und Diskussion

    Begrüßung: Ralf Fücks Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin




    Keynote: Wie weiter mit der deutschen Energiewende? - Pläne der neuen Bundesregierung

    Rainer Baake Staatssekretär für Energie, BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft

    und Energie, Berlin



    Kommentare und Diskussion: Prof. Dr. Dr. Klaus Töpfer Leiter IASS Potsdam und Vorsitzender des Rates von Agora

    Energiewende, Berlin

    Hildegard Müller Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung und Mitglied des Präsidiums,

    BDEW - Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft, Berlin

    Oliver Krischer MdB stellvertretender Fraktionsvorsitzender BÜNDNIS '90/DIE GRÜNEN, Berlin

    Holger Lösch Mitglied der Hauptgeschäftsführung, BDI - Bundesverband der Deutschen

    Industrie, Berlin

    Rainer Baake Staatssekretär für Energie, BMWi - Bundesministerium für Wirtschaft

    und Energie, Berlin

    Moderation: Ralf Fücks Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

    2 hr 40 min
  • Nach der „Pädophilie“-Debatte: Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt in der Sackgasse!?

    Diskussion im Rahmen der Reihe "StreitWert – Politik im Dialog"des Gunda-Werner Instituts in der Heinrich Böll Stiftung.

    Mitschnitt vom 3.12.2013



    Der Wahlkampf ist vorbei, die Frage nach angemessener Aufarbeitung sogenannter „Pädophilie“ u.a. bei den Grünen ist geblieben. Auch andere Einrichtungen, Vereine und Parteien haben mit dem Problem zu kämpfen. Worum geht es eigentlich: Um „Pädophilie“ – oder Pädokriminalität und sexualisierte Gewalt an Kindern? Wie konnte es zur Verharmlosung sexualisierter Gewalt in alternativen Milieus kommen? Haben Feminist_innen nicht interveniert? Wie muss heute eine gesellschaftliche Debatte über sexualisierte Gewalt an Kindern gefördert werden? Wie ist Missbrauch zu verhindern, wie kann (potentiellen) Opfern bzw. Überlebenden Gerechtigkeit widerfahren?

    2 hr 31 min
  • Workshop: Schrumpfende Kommunen/Regionen

    Was für wesentliche Herausforderungen stellen sich an schrumpfende Kommunen und Re-gionen in Folge rückläufiger Wirtschaftskraft und Steueraufkommen? Was für Änderungen sind für die öffentliche Daseinsvorsorge erforderlich? Was für unterschiedliche Antworten wurden gefunden bzw. werden praktiziert? Welche neuen Lebensperspektiven eröffnen sich für die Menschen? Wie kann Beteiligung und Demokratie in schrumpfenden Regionen bes-ser gelingen?


    Manuel Slupina, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung

    Axel Dosch, Geschäftsführer des Beratungsunternehmens stadt.land.freunde

    Axel Vogel MdL, Fraktionsvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg

    Moderation: Inka Thunecke, Geschäftsführerin Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg

    anschließend Diskussion

    1 hr 52 min
  • Forum: Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?

    Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?


    - erwartetes Renteneinkommensniveau – verstärkte Altersarmut

    - höhere durchschnittliche Lebenserwartung – aktives Altern – mehr Hochbetagte

    - mehr Chancen für junge Menschen in Ausbildung und Beruf – im Durchschnitt längere Erwerbstätigkeit (Rente mit 67 wird konkret)

    - alt aber glücklich

    - mehr Zusammenhalt oder mehr Auseinanderfallen der Gesellschaft

    Keynote: Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

    Keynote: Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stiftung

    Welche Chancen und Risiken sind mit der demografischen Entwicklung verbunden?

    - erwartetes Renteneinkommensniveau – verstärkte Altersarmut

    - höhere durchschnittliche Lebenserwartung – aktives Altern – mehr Hochbetagte

    - mehr Chancen für junge Menschen in Ausbildung und Beruf – im Durchschnitt längere Erwerbstätigkeit (Rente mit 67 wird konkret)

    - alt aber glücklich

    - mehr Zusammenhalt oder mehr Auseinanderfallen der Gesellschaft

    Keynote: Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

    Keynote: Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stiftung

    anschließend Podiumsdiskussion mit:

    Dr. Manfred Kühn, IRS Leibniz-Institut für Regionalentwicklung und Strukturplanung

    Petra Klug, Senior Project Manager Programm LebensWerte Kommune, Bertelsmann Stif-tung

    Katja Dörner MdB, Bündnis 90/Die Grünen

    Moderation: Peter Siller, Abteilungsleiter Politische Bildung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung

    0 min
  • “Doughnut Economics” – Green Lecture mit Kate Raworth

    Vortrag mit Diskussion




    Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts als Wohlstandsindikator entspricht nicht den komplexen gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen des 21sten Jahrhunderts. In den letzten 60 Jahren wurden durch unsere Art zu produzieren und zu konsumieren die ökologischen Grenzen unseres Planeten, innerhalb derer wir leben und wirtschaften können, ohne der Umwelt irreparable Schäden zuzufügen, massiv überschritten: Das Klima ändert sich, Ressourcen gehen zur Neige, der Verlust von Biodiversität ist kaum noch zu stoppen und Meere sind überdüngt. Gleichzeitig haben sich weltweit soziale Ungerechtigkeiten verschärft. Das Recht auf Nahrung und Entwicklung und der Schutz vor Armut sind für viele Millionen Menschen auf dieser Erde nicht gewährleistet. Soziale Gerechtigkeit und ökologische Grenzen sind untrennbar miteinander verbunden.



    Die Ökonomin Kate Raworth vom Environmental Change Institute der Oxford University betritt mit ihrer Sicht der Wirtschaft Neuland: Sie entwickelt ein Konzept, das die ökologischen Grenzen unseres Planeten und die Menschenrechte zusammenzudenkt. So verabschiedet sie sich von Jahrzehnten klassischer ökonomischer Lehre und betrachtet die Welt durch einen „Doughnut“.



    Der äußere Rand des Doughnuts wird bestimmt durch die ökologischen Grenzen unseres Planeten, der innere Rand wird definiert durch soziale Gerechtigkeitsstandards, die eingehalten werden müssen, damit Menschenrechte gewährleistet werden. In einem Wirtschaftssystem, das diese Grenzen respektiert, darf nicht nur der Kreislauf von Geld und Waren betrachtet werden, sondern auch die Umwelt, unbezahlte Sorgearbeit und soziale Ungerechtigkeiten müssen als integrale Bestandteile wahrgenommen werden.

    1 hr 52 min
  • InderKinder - ein Gespräch über Zuschreibungen und Zugehörigkeiten

    "Die Metapher 'Zwischen den Stühlen sitzen' gehört zur deutschen Integrationsdebatte und ist vermutlich allen in Deutschland Lebenden bekannt. Angenommen wird, dass die zwischen-den-Stuhlen Sitzenden aus 'unterentwickelten' Landern kommen. Da Indien nach weiem deutschem Mastab ein Status von 'Unterentwicklung' anhaftet, wird auch der zweiten Generation Inderinnen und Indern unterstellt, sie wurden zwischen einer 'indischen Kultur' und einer 'deutschen Kultur' sitzen. Dabei sitzen sie höchstens zwischen einengenden Erwartungen, schreibt die in Berlin geborene Pia Thattamannil in InderKinder.




    Der Titel des Buches verweist auf die von Jurgen Ruttgers im Marz 2000 ausgerufene Kampagne Kinder statt Inder, die auf die Green-Card-Initiative fur sogenannte Computer-Inder, also Fachleute im IT-Bereich, replizierte und die die Gruppe der in Deutschland leben Menschen mit biographischem Bezug zu Indien erstmals in den Fokus einer rassistischen Kampagne ruckte. In der Auseinandersetzung mit der Kampagne lasst sich einiges uber das deutsche Indienbild, das deutsche Bild von Fremden uberhaupt und vor allem etwas uber die Angste der Deutschen lernen. Die Wortschopfung InderKinder im Buchtitel ist dabei eine selbstbewusste und ironisierende Aneignung dieser rassistischen Ausgrenzung.



    Die Beitragenden des Buches Merle Kroger, Nivedita Prasad und Pia Thattamannil diskutieren gemeinsam mit der 1968 nach Deutschland gekommenen Journalistin Navina Sundaram aus einer rassismuskritischen und feministischen Perspektive uber Zuschreibungen und Zugehorigkeiten in Deutschland sowie uber die Bedeutung und Begrenzungen der Kategorie InderKinder hierbei.



    Mit:

    Merle Kroger, Filmemacherin und Autorin, Berlin

    Nivedita Prasad, Alice Salomon Hochschule Berlin, Tragerin des Anne-Klein-Frauenpreises 2012, Berlin

    Navina Sundaram, Journalistin, Hamburg

    und

    Pia Skariah Thattamannil, Doktorandin am Institut fur Europaische Ethnologie/Kulturwissenschaft, Marburg



    Moderation:

    Urmila Goel, Kultur- und Sozialanthropologin, Herausgeberin von InderKinder. Uber das Aufwachsen und Leben in Deutschland

    2 hr 5 min
  • Zum Stand von Robotisierung, Digitalisierung und Cyberwar

    Prof. Peter Dombrowski, Vorsitzender, Strategic Research, U.S. Naval War College, Newport




    Dr. Yabin Liang, Institute for International and Strategic Studies, Parteischule des Zentralkomitees der KPCh, Beijing



    Dr. Marcel Dickow, Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin



    Prof. Noel Sharkey, Professor fur Kunstliche Intelligenz und Robotik, University of Sheffield



    Omid Nouripour, MdB, Sprecher Sicherheitspolitik, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Berlin



    Dr. Niklas Schornig, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Frankfurt



    Moderation: Dr. Sylke Tempel, Chefredakteurin, Internationale Politik, Berlin

    1 hr 39 min
  • Völkerrecht, Rüstungswettlauf und Abrüstungsregime

    Philipp Stroh, Diplomjurist, Projektmitarbeiter, Institut fur Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht, Justus-Liebig-Universitat Gießen




    Wolfgang Richter, Oberst a.D.; Forschungsgruppe Sicherheitspolitik, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin



    Moderation: Dr. Jürgen Altmann, Stellvertretender Sprecher, International Committee for Robot Arms Control und Technische Universitat Dortmund

    1 hr 36 min