Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Hanns-Jörg Sippel, Stiftung Mitarbeit Gute Praxis: Wie Beteiligung verankert werden kann


    Wie gelingt in den Städten eine gute Kooperation zwischen Bürger/innen, lokaler Politik und Verwaltung? Viele Kommunen haben sich auf den Weg gemacht und Erfahrungen gesammelt, wie Dialog und Entscheidungsprozesse neue Impulse erhalten können, wie Konflikten vorgebeugt werden kann und wie Ideen und Know-how aus der Bevölkerung in die Stadtpolitik einfließen können. Bürgerbeteiligung wird in Leitbildern und Satzungen verankert, Verwaltungen öffnen sich einer neuen Kommunikation, neue Anlaufstellen und Netzwerke sind entstanden. Das Land Berlin hat bereits 2011 einen Zwischenstand zur Praxis guter Beteiligung veröffentlicht („Handbuch zur Partizipation“).


    Kommunale Politik, Verwaltung und Initiativen überprüfen ihre Rollen: Wohin geht die Entwicklung? Auf welche Konflikte treffen wir und welche innovativen Lösungen wollen wir vorantreiben, um gute Beteiligung auf Dauer zu sichern? Wir laden aktive Bürger/innen, kommunalpolitisch Engagierte, Stadtpolitiker/innen, Landtagsabgeordnete, Verwaltungsfachleute, Initiativen und Fortbildner/innen zu Austausch und Debatte ein.



    Mit:

    Prof. em. Helmut Klages, Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer

    Antje Kapek MdA, Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen, Berlin

    Felicitas Kubala, Bürgermeisterin Dezernat V – Bürgerservice, Umwelt, technische Betriebe, Stadt Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen

    Klaus Mindrup MdB, Bundestagsfraktion SPD

    Susanne Walz, L.I.S.T. Lösungen im Stadteil GmbH, Berlin

    Prof. Robert Müller-Török, stellv. Leiter, Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg

    Hanns-Jörg Sippel, Vorsitzender des Vorstands, Stiftung Mitarbeit, Bonn

    Heiko Wichert, Leiter Haus der Jugend, Stiftung SPI, Berlin

    u.a.



    Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Stiftung Mitarbeit und BiWAK e.V. Berlin

    20 min
  • Einfach.Jetzt.Machen! Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen

    Buchvorstellung von und mit Rob Hopkins




    Wir befinden uns im Jahre 2014 n. Chr. Der ganze Erdball steht der Verknappung unserer Ressourcen und dem Klimawandel ohnmächtig gegenüber. Der ganze Erdball? Nein! Mehr als 1.000 engagierte Kommunen und Initiativen haben begonnen, vor Ort Widerstand zu leisten. Ihre Bewegung hat einen Namen: Transition, ihre Ziele sind Krisenfestigkeit und der Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Ob es nun darum geht, Solaranlagen zu errichten, gemeinsam zu gärtnern oder sich bei der Erstellung einer Homepage zu unterstützen, ob in Seattle eine "Tool Library" ins Leben gerufen wird oder eine "Pflückoase" im hessischen Witzenhausen – überall auf der Welt werden Menschen aktiv und nehmen ihre Zukunft selbst in die Hand. Anhand zahlreicher Beispiele des Gelingens schildert das Buch "Einfach. Jetzt. Machen!", wie man Probleme vor Ort identifiziert, Lösungen entwickelt und Mitmenschen mobilisiert, frei nach dem Motto: Mit lokalem Tun die Welt verändern.



    Die Präsentation des Buches von und mit Rob Hopkins wird Chancen und Grenzen lokaler Initiativen angesichts globalisierter Wirtschaftsstrukturen und Machtverhältnisse ausloten.



    Mit:

    Rob Hopkins, Mitgründer und Autor, Transition Network, Großbritannien

    Dieter Janecek, MdB, Sprecher für Wirtschaftspolitik, Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Gerd Wessling, Co-Autor und Mit-Übersetzer "Einfach. Jetzt. Machen!‟ und Vorstand, Transition Netzwerk e.V, Bielefeld

    Moderation: Dorothee Landgrebe, Heinrich-Böll-Stiftung





    Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit dem oekom verlag GmbH





    Zum Buch: http://www.oekom.de/buecher/vorschau/buch/einfach-jetzt-machen.html

    1 hr 53 min
  • Studienpräsentation - Energetisch Modernisieren bei fairen Mieten

    Bezahlbarer Wohnraum wird knapp, besonders in attraktiven Lagen von Großstädten. Die Finanzkrise hat auf den Immobilienmärkten einen wahren Nachfrageboom ausgelöst. In der Folge steigen die Preise für Eigentumswohnungen, aber auch die Mieten. Im Mieterland Deutschland bringt das vielen Menschen Probleme.




    Energetische Gebäudemodernisierung soll für sinkende Heizkosten sorgen. Das ist auch nötig, denn die Heizpreise sind in den letzten Jahren viel stärker gestiegen als die sonstigen Lebenshaltungskosten und die Löhne. Ohne die Wärmewende droht immer mehr Haushalten die Energiearmut. Kurzfristig verteuert aber die energetische Sanierung die Mietwohnungen noch zusätzlich. Geringverdiener/innen können sich energieeffiziente Wohnungen kaum leisten. Ein Dilemma, aus dem es keinen Ausweg gibt?



    Das Potsdamer Institut für soziale Stadtentwicklung (Ifss) hat im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht, wie sich in vier Beispielstädten Leipzig, Berlin, Dortmund und Heidelberg der Wohnungsmarkt entwickelt und wie energetische Modernsierung wirkt. Dabei befördert es interessante Ergebnisse zutage: Zum Beispiel, dass Vermieter in Leipzig zwar vielfach modernisieren, dabei aber nicht den normalen Weg der Modernisierungsumlage beschreiten. Sie vereinbaren mit den Mieter/innen pauschal die zukünftige Miethöhe, was für die Mieter/innen deutlich günstiger ist. In Berlin sind dagegen in Einzelfällen sprunghafte Mietsteigerungen zu verzeichnen. Diese Trends liegen nach Einschätzung des Ifss daran, wie die Modernisierungsumlage nach § 559 BGB derzeit gestaltet ist. Außerdem werden „Härtefälle“ unter den Mieter/innen nicht wirklich durch das Mietrecht oder das Wohngeld abgesichert. Das Kurzgutachten zeigt Reformbedarf bei der Modernisierungsumlage, beim Wohngeld und bei den Kosten der Unterkunft auf.





    Mit:

    Peter Siller, Leiter der Abteilung Inland, Heinrich-Böll-Stiftung

    Armin Hentschel und Julian Hopfenmüller, Institut für soziale Stadtentwicklung, Berlin

    Reiner Wild, Berliner Mieterverein

    Christian Kühn MdB, Bündnis 90/Die Grünen, wohnungs- und stadtentwicklungspolitischer Sprecher

    Axel Gedaschko, Präsident, GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

    2 hr 7 min
  • Consumerism, Censorship and Media Globalization in India

    Sprache: Englisch




    mit Nadja-Christina Schneider (Humboldt-Universität Berlin)



    Indien ist in seiner politischen Komplexität für Außenstehende nur schwer zu verstehen. Einerseits schafft es das aufstrebende Schwellenland 1,2 Milliarden Menschen demokratisch zu einen, andererseits bleiben soziale und wirtschaftliche Probleme unübersehbar. Trotz global-politischem Machtanspruch scheint Indiens internationale Bedeutung vor allem auf seiner demographischen Größte zu beruhen und (noch) nicht auf Gestaltungswillen und Gewicht in der Außenpolitik und Weltwirtschaft. In den westlichen Medien dominiert das Bild einer Gesellschaft, in der auch 65 Jahre nach der Unabhängigkeit patriarchalische und elitäre Strukturen herrschen, die eine soziale Inklusion aller Bevölkerungsschichten verhindern und die Frauen als Menschen zweiter Klasse erscheinen lassen. Aber wie entwickelt sich die indische Gesellschaft wirklich und welche Akteurinnen und Akteure bestimmen die Politik?



    Wenn dieses Jahr 800 Millionen Wahlberechtigte ein neues Parlament wählen, richtet sich der Blick vor allem auch auf die 120 Millionen Erstwählerinnen und -wähler, die die Politik ihres Landes mitbestimmen werden. Wie werden sie sich positionieren?



    Wir nehmen die Wahlen zum Anlass um weiter zu fragen:



    Wie funktioniert Indiens Demokratie und welche Rolle spielen die Medien bei politischen Entscheidungen?

    Welche wirtschaftlichen Möglichkeiten kann das Land entfalten und was heißt das für die Region?

    Welche Gefahren birgt die Fokussierung auf eine nukleare Energieversorgung?

    Wie rechtfertigt Indien eine Gesellschaftspolitik, in der Frauen weiterhin diskriminiert werden und das offiziell abgeschaffte Kastensystem immer noch eine dominierende Rolle in politischen und wirtschaftlichen Beziehungen spielt?



    Web-Dossier: Indien im Wahljahr https://www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr

    51 min
  • Sieg auf ganzer Linie? Die EU und ihre Skeptiker nach der Wahl

    Die EU und ihre Skeptikerinnen und Skeptiker nach der Wahl




    Die Finanzkrise hat die Europäische Union stark verändert, nun wählen 500 Millionen EU-Bürgerinnen und Bürger ein neues Europäisches Parlament. Ein breites Spektrum von Euroskeptikern, EU-Kritikerinnen und Anti-EU-Populisten möchte die Wahlen zu einem Plebiszit über die europäische Integration machen. Populistisch und aggressiv greifen sie zentrale Politikfelder der EU an und knüpfen dabei an berechtigte Ängste und Sorgen der Bürgerinnen und Bürger an.



    Im Rahmen der Diskussion fragen wir, woraus sich die Unterstützung von Europa-skeptischen Bewegungen speist. Dabei richten unsere Gäste den Blick auf unterschiedliche EU-kritische Parteien in westlichen und östlichen Staaten der EU. In welchen Ländern und Regionen sind sie besonders stark und wo kaum verankert? Geht die Kritik an der europäischen Integration bei den unterschiedlichen Parteien notwendigerweise mit xenophoben Ressentiments einher? Wie stark und wie gefährlich für den parlamentarischen Prozess könnten diese Kräfte im künftigen Europäischen Parlament werden?



    Zum Auftakt schildert der Berliner Autor Martin Speer im Gespräch mit Sergey Lagodinsky seine Erfahrungen bei Begegnungen mit jungen Europäerinnen und Europäern in 14 EU-Ländern

    Informationen zum Projekt: "Finding Young Europe" – Eine Reise zur jungen Generation Europas



    Mit:

    Ulrike Guérot, Open Society Foundation Europe, Berlin

    Sergey Lagodinsky, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin

    Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin

    Ondřej Liška, Vorsitzender der "Grünen Partei Tschechiens, Prag

    Martin Speer, Autor, Berlin

    Volker Weichsel, Zeitschrift Osteuropa, Berlin



    Eine Kooperation der Heinrich-Böll-Stiftung mit Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde



    Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe "Europa Neu Denken".

    1 hr 57 min
  • Teilhaben im Alter. Politische Antworten auf eine Gesellschaft im Wandel

    Marianne Birthler berichtet aus einer sehr persönlichen Perspektive über Möglichkeiten, den dritten und vierten Lebensabschnitt sinnstiftend zu gestalten. Serge Embacher vom Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement zeigt die Vielschichtigkeit bürgerschaftlichen Engagements auf und skizzierte aktuelle Trends und Tendenzen in diesem Bereich.

    49 min
  • India and its Democracy

    "India and its Democracy"




    with Rajeev Bhargava (Centre for the Study of Developing Societies, India)



    This is a recording of the lecture "India and its Democracy" that was held May 13th, 2014 at the Heinrich Boell Foundation in Berlin.



    About Rajeev Bhargava:

    Rajeev Bhargava was until recently Director of the Centre for the Study of Developing Societies (CSDS). He is currently a Professor at the centre and the director of its newly launched Institute of Indian Thought. He has been a Professor at the Centre for Political Studies, Jawaharlal Nehru University, New Delhi (1980-2005), and between 2001 and 2005 Head of Department of Political Science at the University of Delhi. Rajeev Bhargava did his BA in economics at the University of Delhi, and his MPhil and DPhil at Oxford University. He is a Honorary Fellow, Balliol college Oxford and Professorial Fel¬low at the Institute of social justice, ACU, Sydney. He has also been a Fellow at Harvard Univer¬sity, University of Bristol, Institute of Advanced Studies, Jerusalem, Wissenschaftskolleg Berlin, and the Institute for Human Sciences, Vienna. He has also been a Distinguished Resident Scholar, Institute for Religion, Culture and Public Life at Columbia University, and the Asia Chair at Sciences Po, Paris. Bhargava has held visiting professorships at several universities.



    Bhargava’s publications include Individualism in Social Science (1992), What is Political Theory and Why Do We Need It? (2010), and The Promise of India’s Secular Democ-racy (2010). His edited works are Secularism and Its Critics (1998) and Politics and Ethics of the Indian Constitution (2008). His work on secularism and methodological individualism is internationally acclaimed. He has contributed to the Routledge Encyclopedia of Philoso-phy and the Oxford Handbook of Political Theory. Bhargava is on the advisory board of sev-eral national and international institutions, and was a consultant for the UNDP report on cul-tural liberty.





    Web-Dossier: Indien im Wahljahr www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr

    1 hr 40 min
  • Election in India – Dynamics of political change in India

    "Election in India – Dynamics of political change in India"


    with Vidya Subrahmaniam (The Hindu, India)



    This is a recording of the lecture "Election in India – Dynamics of political change in India" that was held April 1st, 2014 at the Heinrich Boell Foundation in Berlin.



    About Vidya Subrahmaniam:

    Vidya Subrahmaniam is Associate Editor with the leading Indian newspaper The Hindu. She writes news stories, editorials and opinion pieces on a wide range of subjects but with the focus mostly on politics and socio-political conflicts and interests. Her passion lies in election reporting which she has done extensively over the past two decades – and with a degree of success -- tracking in particular the translation of subaltern aspirations into politi¬cal power in Uttar Pradesh. She will be watching the upcoming general election to see if the anticipated polarisation of votes happens and if resurgent Hindutva can win back the ground it lost to OBC and Dalit politics.

    In 2010, Ms. Subrahmaniam wrote a monograph on Indian Elections for Penguin Books, set-ting the context in pre-Independence India and tracing India’s electoral transformation from single party-dominance to multi-party coalitions reflecting the rise of regional and caste-community aspirations.

    In July 2013, she was awarded the Ramnath Goenka Award for Excellence in Journalism in the category ‘Commentary and Interpretative writing.’

    In February 2013, she received Star-Vijay TV’s `Best woman journalist’ award.

    In December 2013, President Pranab Mukherjee nominated her to the jury of the Dr. Ambedkar National Award in the category `eminent journalist’. The seven-member jury is headed by the Vice-President with the Chief Justice of India as ex-officio member.





    Web-Dossier: Indien im Wahljahr www.boell.de/de/dossier-indien-im-wahljahr

    1 hr 43 min
  • Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Panel 2

    Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"

    Panel "Drei Beispiele: Gesamtstrategie Abfallwirtschaft und Cradle - to Cradle"

    mit
    Anja Ritschel, Beigeordnete für Umwelt und Klimaschutz, Stadt Bielefeld

    Yvette Marijnissen, Onsburo,Valkenswaard, Niederlande

    Andreas Thürmer , Berliner Stadtreinigungsbetriebe

    Moderation:
    Stefan Schurig, World Future Council, Hamburg

    1 hr 31 min
  • Null Müll – eine Vision für Kommunen? - Podiumsdiskussion

    Mitschnitt unserer Veranstaltung vom 28. Februar im Rahmen der Reihe "Die regenerative Stadt"

    Podiumsdiskussion mit
    Anja Ritschel, Beigeordnete für Umwelt und Klimaschutz, Stadt Bielefeld

    Karin Opphard, uve GmbH für Managementberatung, Geschäftsführerin RETech Partnership e.V

    Katleen de Flander, Institute for Advanced Sustainability Studies, Potsdam

    Enzo Favoino, Vorsitzender des wissenschaftlichen Kommittees „Zero Waste Europe“

    Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung

    1 hr 5 min