Böll.Mitschnitt

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By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Tagung "Hochinklusiv!" - Kommentare & Diskussion

    Meinungen, Kommentare und Diskussion im Rahmen der Tagung "Hochinklusiv! - Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft" (20. Oktober 2012).




    Teilnehmer der Runde:

    Prof. Dr. Elisabeth Tuider, Universität Kassel

    Karl Moehl , Antidiskriminierungsstelle des Bundes

    Dr. Dietrich Engels, Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik, Köln

    Moderation: Ralf Fücks ,Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung



    Kurzinfo zur Tagung:

    Unsere Gesellschaft steht heute unter einem hohen sozialen Druck, der Spaltungs- und Ausgrenzungstendenzen zu verschärfen droht. In zahlreichen städtischen und ländlichen Räumen zeigen sich Exklusionstendenzen durch Arbeitslosigkeit, Wegzug oder fehlende Sozialräume.

    Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen verfolgen mit der Tagung und dem ganzjährigen Verbundprojekt „Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“ das Ziel, die Chancen und die Grenzen einer inklusiven Gesellschaft herauszufinden und will Strategien einer „einschließenden“, integrierenden Politik diskutieren. Dabei geht es um mehr als nur formale, institutionelle Eingliederung in eine demokratische Gesellschaft. Es geht um eine praktische Interpretation der beiden großen Versprechen der Demokratie: politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit.



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    2 hr 24 min
  • Tagung "Hochinklusiv!" - Impulse aus dem Workshop 4

    "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft"


    Tagung vom 20. Oktober 2012 in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin



    Impulse aus dem Workshop 4: Inklusiver Arbeitsmarkt im Zeichen des demografischen Wandels

    In Kooperation mit GEGENBLENDE – Das gewerkschaftliche Debattenmagazin des DGB

    Gangway – Verein für Straßensozialarbeit in Berlin



    Mit: Prof. Dr. em. Helmut Wiesenthal (Grüne Akademie der Heinrich-Böll-Stiftung), Dr. Bettina Kohlrausch (Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen SOFI), Elvira Berndt (Gangway – Verein für Straßensozialarbeit in Berlin) und Dr. Kai Lindemann (Redaktion GEGENBLENDE).

    Moderation: Peter Sellin, Heinrich-Böll-Stiftung



    Die inklusive Arbeitsgesellschaft rückt das Ziel und die Aufgabe in den Mittelpunkt, allen Erwerbsfähigen die gesellschaftliche Teilhabe auf den drei Ebenen sozialer Inklusion zu ermöglichen: Als Fähigkeit und Gelegenheit zur ökonomischen Existenzsicherung, als reale Chance zur persönlichen Entwicklung durch Qualifizierung und beruflichen Aufstieg, und in Gestalt des Zugang zu bzw. der Mitgliedschaft in sozialen Beziehungsnetzen. Im Zeichen des demografischen Wandels bedeutet dies zweierlei. Zum einen müssen Arbeitsplätze alterns- und altengerecht angepasst werden und braucht es Qualifizierungsangebote für Ältere. Zum anderen bedeutet der demografische Wandel einen voraussichtlichen Fachkräftemangel, dem durch verschiedene Maßnahmen wie die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen sowie durch berufliche Perspektiven für Gering- und Niedrigqualifizierte begegnet werden kann. Wir fragen in dem Workshop, mit welchen sozialpolitisch innovativen Strategien nicht nur alterns- und altengerechte Arbeitsplätze geschaffen werden, sondern auch wie das bestehende Erziehungs- und Bildungssystem sowie Qualifizierungsmaßnahmen beschaffen sein müssen, damit Geringqualifizierte, Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen etc. eine berufliche Perspektive bekommen und der Fachkräftemangel dadurch behoben wird.



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    2 hr 8 min
  • Tagung "Hochinklusiv!" - Impulse aus dem Workshop 3

    "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft"


    Tagung vom 20. Oktober 2012 in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin



    Impulse aus dem Workshop 3 mit dem Thema: Soziale Netzwerke in der Stadt stärken!



    Städte sind, so unser Bild von zeitgemäßer Urbanität, vielfältige Lebensorte, wo Junkies und Yuppies, arm und reich als Nachbarn zusammen leben und miteinander zurechtkommen müssen. In letzter Zeit ist allerdings besonders in Städten mit steigender Wohnungsnachfrage eine zunehmende sozialräumliche Spaltung zu beobachten. Inseln relativen Wohlstands entstehen neben Enklaven der sozialen Exklusion.

    In dem Workshop kommen unterschiedliche Akteure mit ihren jeweiligen Ansätzen, diesen Tendenzen entgegenwirken, zu Wort. Der Programmansatz der Sozialen Stadt spielt dabei ebenso eine Rolle wie kommunale Bildungslandschaften. Genossenschaften werden als wohnungswirtschaftliche Akteure und Bündnispartner im Kampf gegen steigende Mieten wiederentdeckt.



    Mit: Dr. Sibyll Klotz (Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung in Berlin Tempelhof-Schöneberg), Sascha Wenzel (Ein-Quadratkilometer-Bildung Berlin-Neukölln), Aino Simon (Initiative Möckernkiez, Berlin-Kreuzberg).

    Moderation: Sabine Drewes, Heinrich-Böll-Stiftung



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    0 min
  • Tagung "Hochinklusiv!" - Impulse aus dem Workshop 2

    "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft"


    Tagung vom 20. Oktober 2012 in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin



    Impulse aus dem Workshop 2 mit dem Thema: Wie kann Diversität in allen Beteiligungssystemen erreicht werden?

    In Kooperation mit Charta der Vielfalt



    Mit Prof. Dr. Karen Schönwälder (Max-Planck-Institut, Autorin der hbs-Studie "Vielfalt sucht Rat"), Prof. Dr. Gertraude Krell (Universitätsprofessorin a.D., FU Berlin ), Martin Zierold (BVV Fraktion Berlin-Mitte, Bündnis 90/Die Grünen) und Aletta Gräfin von Hardenberg (Charta der Vielfalt).

    Moderation: Mekonnen Mesghena (Heinrich-Böll-Stiftung)



    Unterschiedliche Gruppen in der Gesellschaft stoßen häufig auf strukturelle Beteiligungsbarrieren. Diese Gruppen sind in vielen Positionen und kommunalen Ämtern unterrepräsentiert. Ihre Teilhabe an Positionen und Ämtern nimmt mit Bedeutung der jeweiligen Führungsposition ab. Das erste Genderranking deutscher Mittelstädte empfiehlt eine gesetzlich verbindliche Frauenquote, um diesen Zustand zu beheben und auf eine paritätische Beteiligung von Frauen an Ämtern hinzuwirken. Welche Strukturen müssen verändert werden und welche Allianzen müssen entstehen, damit unterrepräsentierte und marginalisierte Gesellschaftsgruppen sich in politische, soziale und ökonomische Prozesse stärker einbringen können? Welche politischen Instrumente sind sinnvoll?



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    2 hr 2 min
  • Tagung "Hochinklusiv!" - Abschlussdiskussion

    Abschlussdiskussion mit dem Titel "Politische und gesellschaftliche Strategien zu einer inklusiven Gesellschaft".




    Anlaß: Tagung "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft" am 20. Oktober 2012 in der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin.



    Mit Dr. Wolfgang Uellenberg-van-Dawen (ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft), Dr. Naika Foroutan (DeutschPlus/Humboldt Universität zu Berlin), Christina Ramb (Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände) und Peter Siller (Heinrich-Böll-Stiftung).



    Moderation: Mekonnen Mesghena, Heinrich-Böll-Stiftung



    Kurzinfo zur Tagung:

    Unsere Gesellschaft steht heute unter einem hohen sozialen Druck, der Spaltungs- und Ausgrenzungstendenzen zu verschärfen droht. In zahlreichen städtischen und ländlichen Räumen zeigen sich Exklusionstendenzen durch Arbeitslosigkeit, Wegzug oder fehlende Sozialräume.

    Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen verfolgen mit der Tagung und dem ganzjährigen Verbundprojekt „Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“ das Ziel, die Chancen und die Grenzen einer inklusiven Gesellschaft herauszufinden und will Strategien einer „einschließenden“, integrierenden Politik diskutieren. Dabei geht es um mehr als nur formale, institutionelle Eingliederung in eine demokratische Gesellschaft. Es geht um eine praktische Interpretation der beiden großen Versprechen der Demokratie: politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit.



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    1 hr 23 min
  • Tagung "Hochinklusiv!" - Keynote Prof. Dr. Heinz Bude

    Keynote: Exklusionstendenzen und Wege zu einer inklusiven Gesellschaft von Prof. Dr. Heinz Bude (Universität Kassel)




    Die Keynote hielt Prof. Dr. Bude anlässlich der Tagung "Hochinklusiv! - Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft" am 20. Oktober 2012 in der Heinrich-Böll-Stiftung Berlin.



    Kurzinfo zur Tagung:

    Unsere Gesellschaft steht heute unter einem hohen sozialen Druck, der Spaltungs- und Ausgrenzungstendenzen zu verschärfen droht. In zahlreichen städtischen und ländlichen Räumen zeigen sich Exklusionstendenzen durch Arbeitslosigkeit, Wegzug oder fehlende Sozialräume.

    Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen verfolgen mit der Tagung und dem ganzjährigen Verbundprojekt „Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft“ das Ziel, die Chancen und die Grenzen einer inklusiven Gesellschaft herauszufinden und will Strategien einer „einschließenden“, integrierenden Politik diskutieren. Dabei geht es um mehr als nur formale, institutionelle Eingliederung in eine demokratische Gesellschaft. Es geht um eine praktische Interpretation der beiden großen Versprechen der Demokratie: politische Partizipation und soziale Gerechtigkeit.



    Weitere Informationen zum Verbundprojekt unter: http://on.boell.de/az; eine Dokumentation zur Tagung gibt es unter: http://on.boell.de/b0.

    30 min
  • Green Lecture mit Rob Hopkins: Transition – Modell für eine zukunftsfähige Lebensweise?

    Internationale Vortragsreihe zu Zukunftsfähigkeit, nachhaltiger Entwicklung und Ressourcengerechtigkeit




    Mit:

    Rob Hopkins, Gründer Transition Network, United Kingdom

    Renate Künast, Vorsitzende der Bundestagfraktion Bündnis 90/Die Grünen



    Moderation:

    Barbara Unmüßig, Vorstand, Heinrich-Böll-Stiftung



    Die Ressourcenkrisen und der fortschreitende Klimawandel machen drastische Änderungen unseres Lebensstils notwendig, um uns gegen externe Schocks und Krisen zu wappnen. Die Transition Bewegung sieht aber auch Chancen, durch diesen Wandel die Lebensqualität schon jetzt deutlich zu erhöhen. Die Aktiven der Graswurzel-Bewegung wollen ihre Kommunen für den Übergang in das postfossile Zeitalter fit machen und setzen dafür u.a. auf die Senkung des Energieverbrauchs und die Minderung der Abhängigkeit von Industrieprodukten und globalen Märkten.



    Mit Rob Hopkins, dem Begründer der Transition Bewegung, starten wir am 28. Februar unsere neue Vortragsreihe „Green Lectures“. Hopkins wird die Vision der Transition Bewegung vorstellen und in den globalen Kontext einordnen.



    Ist die Idee als globaler Transformationsansatz geeignet? Wie sind die Erfahrungen der Transition Initiativen bisher? Welche unserer bisherigen Gewohnheiten müssen wir ändern? Und wie kann dieser Ansatz in die Energiewende und internationale Klimapolitik integriert werden? Diese und andere Fragen werden wir mit Rob Hopkins diskutieren, der zum ersten Mal in Deutschland sprechen wird.



    Gerd Wessling, Koordinator der zahlreichen Transition Initiativen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, wird Rob Hopkins begleiten und für Fragen zur Verfügung stehen.



    Im Anschluss zeigen wir den Dokumentarfilm „Voices of Transition“ von Nils Aguilar. Er zeigt, wie Akteure des agrarökologischen Wandels dem Klimawandel, der Ressourcenverknappung und drohenden Hungersnöten begegnen und damit die Zukunftsfähigkeit von Gemeinden und die Lebensqualität steigern wollen. Der Regisseur wird anwesend sein und nach dem Film für Publikumsfragen zur Verfügung stehen.



    Webseite zum Film: www.voicesoftransition.org



    Mehr Informationen zum Transition-Network gibt es unter:

    www.transitionnetwork.org (Internationales Netzwerk)

    www.transition-initiativen.de (Transition-Initiativen in D/A/CH)





    Zu den Green Lectures:



    Mit der Reihe „Green Lectures“ wollen wir international bekannten Denkerinnen und Denkern ein Forum bieten, ihre Analysen und Perspektiven zu globalen Fragen von nachhaltiger Entwicklung, Zukunftsfähigkeit und Ressourcengerechtigkeit einem breiten Publikum in Deutschland vorstellen. Ihre Einschätzungen und Ansätze werden nach dem Vortrag kommentiert und mit dem Publikum diskutiert. Das Themenspektrum reicht von Umwelt-, Ressourcen- und Klimafragen, über Geschlechtergerechtigkeit bis hin zu neuen ökonomischen Ansätzen und Entwicklungsstrategien.

    1 hr 54 min
  • Green Lecture with Rob Hopkins (Vortrag)

    Green Lecture mit Rob Hopkins: Transition – Modell für eine zukunftsfähige Lebensweise?


    Internationale Vortragsreihe zu Zukunftsfähigkeit, nachhaltiger Entwicklung und Ressourcengerechtigkeit



    Mit:

    Rob Hopkins, Gründer Transition Network, United Kingdom





    Die Ressourcenkrisen und der fortschreitende Klimawandel machen drastische Änderungen unseres Lebensstils notwendig, um uns gegen externe Schocks und Krisen zu wappnen. Die Transition Bewegung sieht aber auch Chancen, durch diesen Wandel die Lebensqualität schon jetzt deutlich zu erhöhen. Die Aktiven der Graswurzel-Bewegung wollen ihre Kommunen für den Übergang in das postfossile Zeitalter fit machen und setzen dafür u.a. auf die Senkung des Energieverbrauchs und die Minderung der Abhängigkeit von Industrieprodukten und globalen Märkten.



    Mit Rob Hopkins, dem Begründer der Transition Bewegung, starten wir am 28. Februar unsere neue Vortragsreihe „Green Lectures“. Hopkins wird die Vision der Transition Bewegung vorstellen und in den globalen Kontext einordnen.



    Ist die Idee als globaler Transformationsansatz geeignet? Wie sind die Erfahrungen der Transition Initiativen bisher? Welche unserer bisherigen Gewohnheiten müssen wir ändern? Und wie kann dieser Ansatz in die Energiewende und internationale Klimapolitik integriert werden? Diese und andere Fragen werden wir mit Rob Hopkins diskutieren, der zum ersten Mal in Deutschland sprechen wird.





    Zu den Green Lectures:



    Mit der Reihe „Green Lectures“ wollen wir international bekannten Denkerinnen und Denkern ein Forum bieten, ihre Analysen und Perspektiven zu globalen Fragen von nachhaltiger Entwicklung, Zukunftsfähigkeit und Ressourcengerechtigkeit einem breiten Publikum in Deutschland vorstellen. Ihre Einschätzungen und Ansätze werden nach dem Vortrag kommentiert und mit dem Publikum diskutiert. Das Themenspektrum reicht von Umwelt-, Ressourcen- und Klimafragen, über Geschlechtergerechtigkeit bis hin zu neuen ökonomischen Ansätzen und Entwicklungsstrategien.

    37 min
  • Sicherheitspolitik im Wandel mit u.a. Thomas de Maizière

    Deutschlands Rolle in der neuen Weltordnung


    Eröffnungsvortrag des Bundesministers der Verteidigung Thomas de Maizière:



    "Internationale Verantwortung als nationale Herausforderung - Deutschlands Rolle in der Welt von heute"



    Anschließende Gesprächsrunde mit:



    Dr. Thomas de Maizière, Bundesminister der Verteidigung

    Omid Nouripour MdB, Sprecher für Sicherheitspolitik, Fraktion B 90 / Die Grünen

    Dr. Constanze Stelzenmüller, Senior Transatlantic Fellow, The German Marshall Fund of the United States

    Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung (Moderation)





    Deutschland sei zu klein für die Welt und zu groß für Europa, hat der frühere amerikanische Außenminister Henry Kissinger einmal gesagt. Er habe weniger Angst vor deutscher Macht als vor deutscher Passivität – so äußerte sich Polens Außenminister Radoslaw Sikorski jüngst in einem anderen Zusammenhang. Beide Aussagen beschreiben plakativ das Spannungsfeld deutscher Außen- und Sicherheitspolitik in der Welt des 21.Jahrhundert. Deutschland muss dabei das richtige Maß zwischen Zurückhaltung und Verantwortung finden.



    Eine offene Auseinandersetzung über Werte und Interessen Deutschlands in der neuen Weltordnung sollte am Anfang dieser notwendigen Neubestimmung der Sicherheitspolitik stehen. Wie definieren wir die internationale Verantwortung der Bundesrepublik in einer sich wandelnden Welt? Dabei geht es auch um den Stellenwert militärischer Machtmittel in der deutschen Politik – bleibt es bei der ausgeprägten Zurückhaltung Deutschlands beim Einsatz von Militär als Mittel der Politik? Oder nähert sich die Bundesrepublik dem französischen und britischen Selbstverständnis an, wonach militärische Fähigkeiten selbstverständlicher Bestandteil der Außen- und Sicherheitspolitik müssen?



    Welche Konsequenzen sollten aus den Erfahrungen in Afghanistan und anderswo gezogen werden? Wie ernst meinen wir es mit der Entwicklung einer gemeinsamen europäischen Politik mit Blick auf Konflikte in Europas Nachbarschaft? Und welche Rolle spielen neue Fragen globaler Sicherheit wie Klimawandel oder Cybersecurity?



    Minister de Maizière hat dazu mehrfach eine öffentliche Debatte eingefordert. Er wird mit dem Vortrag: "Internationale Verantwortung als nationale Herausforderung - Deutschlands Rolle in der Welt von heute" seine Sicht darlegen.

    1 hr 54 min
  • Tagung: Wie geht es uns morgen - Vergütungssysteme ethisch weiterentwickeln

    Vorstellung: Prof. Dr. Jürgen Wasem – Kommission


    Gesundheitspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung

    Statements: Prof. Dr. Edmund Neugebauer – Vorsitzender,

    Deutsches Netzwerk für Versorgungsforschung

    Dr. Christof Veit – Geschäftsführer, BQS Institut für Qualität

    und Patientensicherheit

    Dr. Dominik Graf von Stillfried* – Geschäftsführer des Zentralinstitut

    für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik

    Deutschland

    Matthias Mohrmann – Vorstand, AOK Rheinland/Hamburg

    Moderation: Dr. Christina Tophoven – Kommission

    Gesundheitspolitik, Heinrich-Böll-Stiftung

    1 hr 30 min