Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • netz:regeln 12: Offene Verwaltung: Legitimation von Verwaltungshandeln durch Bürgerbeteiligung

    Offene Verwaltung: wie sieht das in der Praxis aus? Welche Ideen und Erwartungen gab und gibt es? Welche rechtlichen Voraussetzungen sind nötig? Werden Bürgerinnen und Bürger nachhaltig in Planungen aber auch Entscheidungen einbezogen? Wie hat sich dabei das Verhältnis von Online- und Offline- Prozessen entwickelt? Wie können Bürgerinnen und Bürger ihrer Kommune bei der Aufgabenerfüllung durch transparente Tools helfen? Wo liegen die Grenzen der Bürgerbeteiligung bei der praktischen Umsetzung der – durch die Beteiligung betroffenen – Verwaltungshandlungen?


    Dr. Norbert Niemeier (SAS Institute GmbH)

    Dr. Anke Knopp (Bürgerinitiative Gütersloh)

    56 min
  • netz:regeln 12: Netz – Ethik: Aufdecken, verurteilen, bestrafen in einer Hand?

    Spätestens seit Wikileaks gibt es eine neue Sicht auf Informationen aus dem Netz:


    Ist die in der Verfassung festgeschriebene Gewaltteilung noch Stand der Dinge? Wer darf aufdecken-verfolgen-verurteilen? Whistleblowing hat eine lange Geschichte – verglichen mit dem Internet. Haben sich Auftrag, gesetzlicher Rahmen und gesellschaftlicher Kontext durch Internetplattformen wie Wikileaks verändert?

    Mark Worth (transparency international)

    Prof. Debora Weber-Wulff (Aktivistin bei VroniPlag Wiki)

    fukami (Digitale Gesellschaft e.V.)

    59 min
  • netz:regeln 12: Datenauswertung im großen Stil – Datenanalyse für Profilerstellung und Statistik

    Ist Big Data nur ein neuer Marketing-Hype oder eine wirklich bedeutsame Entwicklung, die die Wettbewerbsfähigkeit vieler Unternehmen stark beeinflussen wird? Wie sieht es mit dem intellektuellen Eigentum an den Ergebnissen von Big Data Analytics aus und wer trägt für sie Verantwortung? Wo sind Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Big Data in der öffentliche Verwaltung? In der digitalen Welt treten Daten als vierter Produktionsfaktor neben Kapital, Arbeitskraft und Rohstoffe in Erscheinung. – Was bedeutet sie für Wirtschaft und Gesellschaft?




    Jürgen Geuter (Uni Oldenburg, Spackeria)

    Andreas Nold (Strategische Geschäftsfeldentwicklung, SAS Institute GmbH)

    Marcus Lindemann (autorenwerk)

    53 min
  • netz:regeln 12: Amtliche Werke und Open Legislative Data: Teilhabe durch Open Source?

    In Zusammenarbeit mit iRights.info:


    In letzter Zeit gibt es verschiedene Anläufe aus der Zivilgesellschaft und dem Open-Government-Bereich, Gesetzgebungsverfahren unter Rückgriff auf Open-Source-Technologien transparenter zu gestalten (z.B. Bundesgit, La Fabrique de Loi, Swisslaw). Vielfach ungeklärt ist jedoch, welche Dokumente und Inhalte von Regierungen als amtliche Werke gelten können und für eine Nachnutzung zur Verfügung stehen. Wie sieht die Situation aus? Was können Open-Source-Technologien leisten, was nicht?

    Stefan Wehrmeyer (OKFN, Bundesgit)

    Mathias Schindler (Wikimedia Deutschland)

    David Pachali (iRights.info)

    56 min
  • netz:regeln 12: Wirtschaftsfaktor Transparenz

    Wie wird Transparenz mittlerweile in Unternehmensstrategien eingesetzt? Wie weit läßt sich von Marketing und Instrumentalisierung sprechen? Wie erfolgreich ist Transparenz als Innovationsfaktor in der Produktion? Welche Rolle spielt bei Unternehmen die Transparenz nach innen? Wie ist Transparenz als Faktor bei der internen Kommunikation eines Unternehmens einzuschätzen?


    Jens Best (IT-Berater)

    Ulf Schmidt (TLGG, Geschäftsführer Kreativ)

    1 hr 4 min
  • netz:regeln 12: Personalisierungen – Das Geheimnis der Algorithmen

    Wie funktionieren Algorithmen technisch? Wie wird die eigene Agenda des Unternehmens bei der Algorithmus-Programmierung berücksichtigt? Würde die Vertrauen der Nutzer in den Anbietern erhöhen, wenn dies transparenter dargestellt würde? Welche gesellschaftlichen Auswirkungen werden z.B. personalisierte Suchmaschinen haben?


    Caspar Clemens Mierau (Spackeria),

    Dr. Max Senges (Google Germany)



    Die Heinrich-Böll-Stiftung e.V. und der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e.V. (BITKOM) veranstalten am 14. September 2012 die Konferenz „Transparenz und Vertrauen – No limits?“. Die Debatten über die Nutzung des Internets und dessen Regulierung sind vielfältig und vielschichtig. Fragen nach grundlegenden Werten in der digitalen Welt und ganz allgemein nach gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen im und durch das Internet gehen dabei verloren.



    Mit netz:regeln 2012 laden die Heinrich-Böll-Stiftung und BITKOM zum dritten netzpolitischen Dialog ein. Die Plattform dient dem Austausch aller beteiligten und interessierten Internet-Akteure, den Vertreterinnen und Vertretern der Internetwirtschaft, der Politik, der Wissenschaft, und nicht zuletzt den Nutzerinnen und Nutzern.

    52 min
  • netz:regeln 12: Open enterprise – wie viel Transparenz braucht der Kunde?

    Verbraucherschutz im Telekommunikationsbereich durch Transparenz: Warum ist Transparenz im Zusammenhang mit Netzneutralität von Bedeutung? Welche positiven Effekte hat Transparenz in diesem Kontext für Verbraucher, Unternehmen und die öffentliche Diskussion über Netzneutralität? Was sind geeignete Maßnahmen, um Transparenz im Zusammenhang mit Netzwerkmanagement zu fördern? In welchem Umfang kann die von der Bundesnetzagentur eingeführte Messkampagne Transparenz schaffen? Welche Anforderungen müssen Speed-Tests erfüllen?


    Markus Reinisch (Vodafone)

    Dr. Cara Schwarz-Schilling (Bundesnetzagentur)

    Cornelia Tausch (Verbraucherzentrale Bundesverband, Fachbereich Wirtschaft und Internationales)

    1 hr 5 min
  • City tax for the Arts - Einführung

    Weimar, Köln und andere deutsche Städte haben es vorgemacht: Sie haben eine Kulturförderabgabe beschlossen, die Kultur- und Bildungseinrichtungen zu Gute kommt. Offenbar ein Erfolgsmodell: Inzwischen wird die "City tax" in mehr als 90 deutschen Städten diskutiert. In Berlin steht die Steuer auf dem Fahrplan der Koalition aus SPD und CDU, kommen soll sie schon zum 1. Januar 2013. Die Pläne sehen vor, eine Steuer auf Übernachtungen von Privattouristen zu erheben und daraus zweistellige Millionenbeträge zu erzielen.




    Ob und wie die "City tax" in Berlin eingeführt werden kann, wie sie ausgestaltet werden soll, und vor allem wem sie zufließen könnte, war Gegenstand unserer Veranstaltung "City tax for the Arts" am 19. September in den Berliner Sophiensälen. Gäste aus Politik, Kunst und Wirtschaft kamen zusammen, um über die Pläne der Koalition zu informieren und zu streiten.



    Dies ist ein Audiomittschnitt de ersten teils des Abends - eine Einführung zum juristischen Rahmen und den Erfahrungen aus der Stadt Köln mit Jan Fröhlich (Rechtsanwalt für Medienrecht), Brigitta von Buelow (kulturpolitische Sprecherin der Grünen in Köln und Christian Römer (Kulturreferent HBS). Das Video zur Diskussionsrunde finden sie auf https://www.boell.de/mediathek

    52 min
  • Südostasien heute: Die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Thailand und Kambodscha

    Vortrag und Diskussion - After-Work-Gespräch




    Mit:

    Jost Pachaly, Leiter des Regionalbüros Südostasien Manfred Hornung, Leiter des Landesbüros Kambodscha der Heinrich-Böll-Stiftung



    Moderation: Petra Zimmermann, Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin



    Die Heinrich-Böll-Stiftung arbeitet in Südostasien mit den Schwerpunkten Demokratisierung sowie Ökologie und nachhaltige Entwicklung. Das Regionalbüro liegt in der Millionen-Metropole Bangkok, in deren Großraum schätzungsweise 12 Mio. Menschen leben. Diese kämpfen mit den Folgen von verfehlter Stadtplanung, da z.B. auf Grün weitgehend verzichtet wurde: Während in Singapur 66m² Grünfläche pro Einwohner/in zur Verfügung stehen, sind es in Bangkok nur 3m². Das Grundwasser schwindet, Teile der Stadt senken sich ab, und auch der Monsun kann die Speicher wegen der vielen versiegelten Flächen nicht mehr füllen – ein Grund für die Überschwemmungskatastrophe im vergangenen Jahr. Innenpolitisch kämpft das Königreich mit Demokratiedefiziten, die immer wieder in Aufständen mit anschließendem militärischem Eingreifen gipfeln, mit Menschenrechtsverletzungen und Korruption. Außenpolitisch liegt man mit einigen Nachbarn im Streit, darunter auch wegen umstrittener Grenzziehungen mit Kambodscha.



    Die Bevölkerung Kambodschas ist extrem jung: Das Durchschnittsalter liegt bei 22 Jahren. Kambodscha fehlt durch die drei Jahre, acht Monaten und 21 Tage andauernde Gewaltherrschaft der Roten Khmer eine ganze Generation – an Menschen, an Wissen, an Tradition. Mehr als ein Viertel der Bevölkerung fiel zwischen 1975 und 1979 dem Pol-Pot-Regime zum Opfer. 1,7 Millionen Menschen wurden ermordet, eine weitere Million starb an der folgenden Hungersnot. Die Vergangenheit ist aber für die meisten Kambodschaner/innen weniger ein Thema als Gegenwart und Zukunft: Hier stehen Menschenrechte und die Frage nach einer gerechten Landverteilung im Mittelpunkt. Auch Umweltschutz ist in Kambodscha ein heißes Thema: Angkor Wat war bis 1431 die größte Stadt der Welt, größer noch als das heutige New York. Es fiel bereits im 15. Jahrhundert dem Klimawandel zum Opfer und verwaiste.

    Die beiden Büroleiter stellen neben den politischen Rahmenbedingungen die konkrete Stiftungsarbeit vor Ort vor.

    1 hr 34 min
  • Grün geht vor: Frauen an die Macht - aber wie?

    Gabriele Wenner, Leiterin Frauenreferat, Frankfurt/M., Sprecherin der BAG kommunaler Frauenbüros




    Elke Wiechmann, Fernuniversität Hagen



    Uta Kletzing, Bereichsleiterin Politik, Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft, Berlin



    Monya Schnittke, Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen im Rat der Stadt Waltrop



    Moderation: Michael Walther, Heinrich- Böll Stiftung, Berlin

    1 hr 39 min