Böll.Mitschnitt

Böll.Mitschnitt

By Heinrich-Böll-Stiftung
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Böll.Mitschnitt episodes

  • Grün geht vor: Entschuldungsfonds für Kommunen

    Thomas Schäfer, Finanzminister Hessen




    Martin Junkernheinrich, Professor für Stadt-, Regional- und Umweltökonomie, Technische Universität Kaiserslautern



    Andreas Wagenführer, Referent für kommunale Finanzen, Innenministerium Rheinland-Pfalz



    Moderation: Volker Schmidt, Frankfurter Rundschau

    1 hr 35 min
  • Grün geht vor: Demographischer Wandel in Kommunen

    Kordula Schulz-Asche, MdL Bündnis 90/Die Grünen Hessen, Sprecherin für Demografischen Wandel, Gesundheit und Behindertenpolitik




    Stefan G. Reuß, Landrat des Werra-Meißner-Kreises



    Paul Gans, Professor für Wirtschaftsgeographie, Universität Mannheim



    Moderation: Mechthild Harting, Frankfurter Allgemeine Zeitung

    1 hr 46 min
  • Michael Kimmel: The Guy´s Guide to Feminism

    Augenzwinkernd und auf unterhaltsame Art veranschaulicht der bekannte US-Soziologe, Männerforscher, Autor und selbst erklärte Feminist Michael Kimmel in kurzen Geschichten und Anleitungen, garniert mit Witzen und mit Comics in seinem „Guy's Guide to Feminism“, wieso der Feminismus nicht nur Frauen das Leben versüßt, sondern auch für Männer Gewinn bringend ist.




    Der auf englisch gehaltene Vortrag war Teil der Veranstaltung "The Guy´s Guide to Feminism" des Gunda-Werner-Instituts.

    48 min
  • Reden zur Veranstaltung Pussy Right

    Reden von


    - Ralf Fücks (Vorstandsmitglied Heinrich-Böll-Stiftung)

    - Daniel Maas (Projektinitiator von work it. art inklusive)

    - Marieluise Beck (MdB, Osteuropa-Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen)



    Sie können die Performance als Video unter http://youtu.be/9qRVgs-B9Go ansehen.



    Der Prozess gegen die Musikerinnen der russischen Punkband Pussy Riot, die am 17. August wegen „Rowdytums aus religiösem Hass“ zu je zwei Jahren Arbeitslager verurteilt wurden, hat weltweit für Protest gesorgt. Dabei ist mehr über die Mechanismen von Putins Machtapparat als über die Beweggründe von Marija Aljochina, Nadeshda Tolokonnikova und Jekaterina Samutsevitch geredet worden, deren Auftritt in der Christ-Erlöser-Kathedrale selbst bei ihren Verteidigern zwiespältige Gefühle auslöste. Handelt es sich dabei um Blasphemie oder um den Protest gegen eine Gotteslästerung aus politischen Gründen?



    Erstmals in deutscher Sprache auf der Bühne: die Plädoyers der drei Aktivistinnen, Aussagen von Zeugen der Anklage und die Befragung durch die Richterin– verbunden mit Auszügen aus der „Antigone“ des Sophokles ergeben sie die Performance PUSSY RIGHT.



    Eine Performance von work it. art inklusive, mit Unterstützung des Maxim Gorki Theaters, ermöglicht durch die Heinrich-Böll-Stiftung.

    15 min
  • Diskussion: Wie kontrovers sind Grüne und Piraten wirklich?

    Sie erfinden neue Begriffe und Beteiligungsformen, nennen es liquid Democracy und Equalismus, vertreten Polyamorie und postgender und die Quote für Aufsichtsräte, aber nicht in ihrer Partei. Sie bezeichnen sich lieber als Eichhörnchen denn als Frauen und Männer und ihren feministisch-geschlechterpolitischen Diskussionskreis als „Kegelclub“. In einer AG Männer sind auch Maskulinisten aktiv und in ihrer Semantik kehren sie zurück zur traditionellen Männersprache. In den letzten Monaten haben sie in der gesamten Republik Wahlerfolge erzielt und die anderen Parteien alt aussehen lassen.




    Dagegen setzen die Grünen auf gleichberechtigte Teilhabe, Gendermainstreaming und Frauenquoten, auch in der eigenen Partei. Sie kämpfen für die völlige Gleichstellung hetero- und homosexueller Partnerschaften, leisten sich einen Frauenrat und ein pro-feministisches Männermanifest, organisieren „Geschlechtergipfel“ und vertreten (Geschlechter-)Gerechtigkeit. Doch in Programm und Stellungnahmen fehlt auch bei ihnen die Geschlechterperspektive, wenn es um „harte“ Politikfelder geht.



    Zur Diskussion steht, welche Konzepte aus emanzipativer Geschlechterperspektive zukunftsweisender sind. Wie anders sind die Piraten wirklich? Wo liegen die Unterschiede zwischen den beiden Parteien, wenn es um Strukturveränderungen geht? Wie und womit sind verkrusteten Strukturen und Politikansätze am ehesten aufzubrechen? Und: (Was) können die Piraten von den Grünen lernen – und umgekehrt?



    Es diskutierten:



    Dimitra Kostimpas, Bundesvorstand Grüne Jugend

    Daniel Reichert, Liquid Democracy e.V.

    Bernd Schlömer, Bundesvorstand Piratenpartei

    Julia Schramm, Bundesvorstand Piratenpartei/ „Kegelclub“

    Jasmin Siri, Institut f. Soziologie, Universität München

    Malte Spitz, Bundesvorstand BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Moderation: Susanne Lang (der Freitag)

    1 hr 47 min