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Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.
Der Bericht ist erhältlich unter https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…
Michael Renner ist Senior Researcher des Worldwatch Institute in Washington D.C., USA
Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.
Der Bericht ist erhältlich unter https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…
Ralf-Fücks ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.
Der diesjährige Bericht der Reihe „Zur Lage der Welt“ des renommierten Worldwatch Instituts skizziert im Vorfeld des Rio 2012-Gipfels die Grundzüge einer „Grünen Ökonomie“ und präsentiert Vorschläge zu deren Verwirklichung. Am 15. Mail 2012 wurde die deutsche Ausgabe des Berichts in der Heinrich-Böll-Stiftung vorgestellt. Dabei wurde im Rahmen einer Veranstaltung mit Buchpräsentation und Podiumsdiskussion über Potentiale und Grenzen des neuen "grünen Leitbilds" diskutiert.
Der Bericht ist erhältlich unter https://www.boell.de/oekologie/gesellschaft/oekologie-gesellschaft-%C3%…
Barbara Unmüßig ist Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung.
Podiumsdiskussion des Gunda-Werner-Instituts am 16.4.2012
Zum finalen Containergespräch begrüssten wir folgende Gäste: Jessica Huber und Eva Gagel (mercimax), Katharina Wisotzki (Assistentin PAZZ-Festival), Karen Witthuhn (Leitung Getting Acrozz), Julia Rützel (Getting Acrozz), Ann-Christine Simke (DG-Gruppe »Dramaturgie ohne Drama«), Darren O’Donnell (Mammalian Diving Reflex), Ant Hampton und Thomas Kraus (Festivalleiter PAZZ). Anlässlich des letzten Tages von PAZZ 2012 sprachen wir über Anspruch und Wirklichkeit des »Arbeitsfestivals« und beleuchteten die Formate PAZZ IN PROGRESS (Produktionsentwicklung vor und während des Festivals), GETTING ACROZZ (Sprachlicher Transfer von Theaterproduktionen in all seinen Erscheinungsformen als besonderer Schwerpunkt von PAZZ 2012) und diskutierten eine Definition von Frieda Schneiders Containercity: Marktplatz oder soziale Plastik? Es verabschiedet sich aus Oldenburg das Containergesprächteam: Erik Altorfer, Anne Bonfert, ChristianRömer und René von der Waar.
Im zweiten Teil unseres Gespraeches berichtete Alexandros Efklidis über die Situation des Theaters in Griechenland während der Krise, nach einer kurzen Einführung zum griechischen Theatersystem sprachen wir über die Besetzung des Embros Theater in Psyrri (Athen) durch das Mavili Kollektiv und andere Ideen zur Entwicklung einer neuen Theaterszene in Hellas-sowie vom Exodus griechischer Künstler ins Ausland.
Heute besuchten uns im Container Alexandros Efklidis, Regisseur und Professor für Theaterwisenschaften an der Universität Thessaloniki sowie Sascha Sulimma und Alex Karschnia vom Performancekollektiv andcompany & co. Wir sprachen über den Blick eines griechischen Künstlers auf seine Zusammenarbeit mit der deutschen freien Szene (in diesem Falle war es die Koproduktion "Yasou Aida" der Neukoellner Oper Berlin mit dem "Megaron Thessaloniki"), die Unterschiede künstlerischer und struktureller Natur. Andcompany & co. spiegelten ihre Erfahrungen mit deutschen Stadttheaterstrukturen und im Besonderen Ihre Koproduktion mit einem holländischen Produktionshaus und dem Oldenburgischen Staatstheater mit dem Titel "Der (kommende) Aufstand" unter strukturellen Aspekten und bezüglich der Heterogenität der verschiedenen Beteiligten aus freier Szene und fester Struktur. Schwerpunkt der Aufführung war die aktuelle holländische Krise in Verbindung mit dem Abfall der Vereinigten Provinzen von der spanischen Krone. Beide Produktionen, die griechisch-deutsche und die deutsch-holländische entstanden in Zeiten einer Krise - darauf zielte der letzte Teil der Diskussion.
Zu unserem sechsten Container-Gespräch begrüßten wir Barbara Hornberger, die als Kulturwissenschaftlerin (Uni Siegen/ Uni Hildesheim) einen inhaltlichen Einstieg zum Thema "Zeit" und ihre Dynamisierung im Sinne der "Be- und Entschleunigung" gab. Mit ihrer Perspektive zeigte sie ein verbindendes Moment der Performances "Ten Journeys to a place where nothing happens", "Caravan of Love" und "All the sex I ever had" auf. Die anwesenden KünstlerInnen der Produktionen gaben uns einen Einblick in die Anlässe für ihre Arbeiten, die Produktionsverläufe und die Herausforderungen der Formate für Performende wie Teilnehmende.
Im Zentrum des Donnerstagsgespräch stand Mem Morrisons Produktion RINGSIDE. Mit Pasco-Q Kevlin (Arts Council England) konnten wir einen erklärten Fan und Kenner von Morrisons Arbeit begrüssen. Er stellte RINGSIDE in den historischen Kontext von Autobiografie in der Kunst – und untersuchte die Unterscheidung zwischen Persönlichem und Autobiografischem. Wir streiften auch Fragen nach dem Verhältnis zwischen Wahrheit und Lüge und beleuchteten den viel zitierten Authentizitätsbegriff. Durch die Anwesenheit von Adrian Howells und den Künstlerinnen von mercimax konnten interessante Vergleiche mit anderen autobiografisch geprägten Arbeiten gezogen werden.
Beim vierten Gespräch waren am Mittwoch Kulturjournalisten zu Gast im Container. Dr. Anna Opel (Theater der Zeit), Christian Rakow (nachtkritik und Theater heute) und Dr. Ulrich Fischer (Deutschlandradio Kultur) diskutierten lebhaft über Entwicklungen in den Performing Arts – und über die Frage, wie die Theaterkritik darauf reagiert. Welches Referenzsystem nutzt ein Kritiker, wenn er sich nicht auf Texte und/oder Inszenierungstraditionen beziehen kann? Hat sich das Feuilleton inhaltlich und sogar stilistisch dadurch verändert? Und welche Rolle spielt eigentlich nachtkritik?