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Am Samstag fand die zweite SES-Box-Gala im ausverkauften Kraftverkehr in Chemnitz mit über 1900 Zuschauern statt. Im packenden deutsch-deutschen Halbschwergewichtsduell um die vakante WBO-Europameisterschaft traf SES-Boxer Tom Dzemski auf den gebürtigen Brandenburger Nick Hannig.
Der 27-jährige Dzemski kam in den ersten beiden Runden gut in den Fight, doch hatte später Probleme seinen schlagstarken Gegner auf Distanz zu halten. Ab der dritten Runde übernahm der 38-jährige Hannig das Kommando und landete harte Treffer auf die Leber. Im achten Durchgang stellte er Dzemski in der Ringecke und erwischte ihn hart am Kopf. Der angehende Polizist war angeschlagen und fiel nach weiteren harten Treffern auf den Ringboden. Er wurde angezählt, kam aber wieder auf die Beine. Nach erneuten harten Wirkungstreffern von Hannig sah sich der Ringrichter Frank-Michael Maaß gezwungen, den Fight abzubrechen. Sieg durch T.K.o. für Hannig, der nun neuer WBO-Europe-Champion im Halbschwergewicht ist.
WBO-Europe-Champion Nick Hannig: „Die Lebertreffer in der dritten und vierten Runde haben Tom gar nicht geschmeckt. Dann habe ich mich etwas zurückgenommen und wusste, dass ich auch Luft für 12 Runden habe. Letztendlich habe ich dann hart getroffen, und er hat gewackelt. Dann habe ich gekonnt nachgesetzt und gezeigt, dass ich ein Mann bin und kein Junge!“
SES-Trainer und Vater Dirk Dzemski: „Die ersten zwei Runden liefen sehr gut, genau nach Plan. Nick hat auch nicht richtig in den Kampf gefunden, das war auch so geplant. Dann hat Tom in der dritten Runde drei Lebertreffer kassiert, die den Kampf gedreht haben. Nick wurde dann immer stärker und hat Oberwasser bekommen. So ist das im Sport, dann war Nick der Chef ab dieser Zeit – und es war schwer, für Tom wieder zurückzukommen.“
Rückblick:
Simon Zachenhuber vs. Cristian Vaduva
Artur Mann vs. Ion Mihai Desrobitu
Tom Dzemski vs. Nick Hannig
Roman Fress vs. Stefan Nikolic
Robson Conceicao vs. O’Shaquie Foster
Vorschau:
Osleys Iglesias vs. Petro Ivanov
Dzmitry Asanau vs. Matias Carlos Adrian Rueda
Ilja Mezencev vs. TBA
Denis Radovan vs. Kasim Gashi
Jaron Ennis vs. Karen Chukhadzhian
Jesse Rodriguez vs. Pedro Guevara
News:
IBF-Versteigerung für Agit Kabayel vs. Martin Bakole am 5. November 2024.
Die Regeln für Mike Tyson vs. Jake Paul am 15. November.
Universum veranstaltet am 12. Dezember in Hamburg mit Mourad Aliev, Jose Larduet und Serkay Cömert.
Daniel Dietz vs. Granit Shala steigt am 14. Dezember in Karlsruhe.
Foto: Team SES / J. Richter, Bearbeitung: Boxpodcast
Tyson Fury hat nach fünf Monaten enthüllt, dass seine Frau Paris einen Tag vor dem Mega-Duell gegen den Ukrainer Oleksandr Usyk am 17. Mai in Saudi-Arabien eine Fehlgeburt erlitten hatte. Am Freitag sagte die 34-Jährige die geplante Reise nach Riad wegen eines zu hohen Blutdrucks ab. Die siebenfache Mutter wollte ihren Mann vor seinem wichtigen Duell nicht beunruhigen. Der WBC-Schwergewichtsweltmeister stand kurz vor dem Vereinigungskampf gegen Champion Usyk, der die Titel der Verbände IBF, WBO und WBA hielt. Doch Tyson ahnte, dass etwas anderes nicht stimmte und wusste, dass Paris mit dem achten Kind im sechsten Monat schwanger war.
Der Brite sagte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in London: „Ich sagte zu meinem Bruder: ‚Sie hat das Baby verloren.‘ Sie hat mir nicht erzählt, dass sie das Baby verloren hat, aber ich wusste es. Schließlich musste Paris den toten Sohn am Kampftag ohne ihn zur Welt bringen. Dennoch soll das Baby-Drama keine Ausrede für seine Niederlage sein.
Rückblick:
Murat Gassiev vs. Kem Ljungquist
Patrick Korte vs. Pavel Sour
Artem Suslenkov vs. Christian Hammer
Jack Catterall vs. Regis Prograis
Vorschau:
Simon Zachenhuber vs. Cristian Vaduva
Artur Mann vs. Ion Mihai Desrobitu
Tom Dzemski vs. Nick Hannig
Roman Fress vs. Stefan Nikolic
Robson Conceicao vs. O’Shaquie Foster
News:
Lawrence Okolie unterschreibt bei Queensberry Promotions von Frank Warren.
Tyson Fury: Vor dem Kampf gegen Oleksandr Usyk musste meine Frau unseren toten Sohn zur Welt bringen.
Bob Arum sagt, dass das Rematch zwischen Beterviev vs. Bivol im Oktober 2025 steigen soll.
Vereinigungskampf: WBC-Weltmeisterin Tina Rupprecht trifft am 23. November auf WBO- und WBA-Weltmeisterin Eri Matsuda.
Foto: Paris Fury Instagram, Bearbeitung: Boxpodcast
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