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Happy Halloween! Diesmal wird es bei BOYS DO CRY ein bisschen gruselig. Denn Nico und Adrian fragen sich: Warum lieben wir eigentlich Horrorfilme, Geisterbahnen und True Crime? Angst ist schließlich kein besonders angenehmes Gefühl. Trotzdem suchen wir sie manchmal ganz bewusst.
Die beiden sprechen darüber, was beim Gruseln in unserem Körper passiert, warum es wissenschaftlich betrachtet sogar ein ideales Maß an Angst gibt und ob uns Horrorfilme vielleicht helfen können, mit echten Ängsten umzugehen.
Dazu gibt es persönliche Gruselgeschichten aus der Kindheit, einen ziemlich ungewöhnlichen Besuch im Geisterhaus und die Frage, warum wir manchmal auch Traurigkeit ganz bewusst hervorrufen. Denn nicht nur Horrorfilme, sondern auch traurige Songs und Geschichten können etwas in uns auslösen, das wir offenbar gerade brauchen.
Zwischen schaurigen Kindheitserinnerungen, überraschenden Studien und einer sehr persönlichen Geschichte über Trauer wird klar: Manchmal wollen wir Gefühle nicht vermeiden, sondern sie ganz bewusst erleben. Auch die unangenehmen.
Manchmal läuft das Leben einfach nicht so, wie wir es gerne hätten. Der Bus fährt weg, der Urlaub fällt ins Wasser, jemand antwortet nicht – oder ein Mensch, den wir lieben, will plötzlich nicht mehr mit uns zusammen sein. Und dann?
Wir schauen uns an, was Akzeptanz eigentlich bedeutet und warum sie nichts mit Resignation zu tun hat. Dabei landen wir beim Stoizismus, bei Marc Aurel und bei einer ziemlich einfachen Frage: Was liegt gerade wirklich in meiner Hand – und was nicht?
Es geht um kleine Alltagsaufreger und große Lebensentscheidungen, um die Geschichten, die wir uns im Kopf zusätzlich bauen, um Angst und Traurigkeit, um Beziehungen und darum, dass man etwas akzeptieren kann, obwohl man es weiterhin scheiße findet.
Oder kurz gesagt: Wir versuchen herauszufinden, wann es sich lohnt zu kämpfen – und wann wir uns mit dem Kampf gegen die Realität nur selbst das Leben schwer machen.
Wut hat ein ziemlich schlechtes Image. Dabei ist sie erstmal nur ein Gefühl – und oft ein ziemlich wichtiges.
Wir sprechen darüber, warum Wut so schnell hochschießt, was eigentlich darunterliegt und warum „einfach mal alles rauslassen“ manchmal genau das Gegenteil bewirkt.
Außerdem geht’s um Streit in Beziehungen, Wut bei Kindern, fliegende Teller, Alkohol, einen Mann mit einer Eisenstange im Kopf – und einen verschwundenen Stracciatella-Joghurt, der Nico deutlich wütender gemacht hat, als er sollte.
Und vor allem um die Frage: Wie schaffen wir es, wütend zu sein, ohne dabei Menschen zu verletzen, die uns eigentlich wichtig sind?
Wann haben wir eigentlich angefangen, unsere Freizeit genauso zu behandeln wie unsere Arbeit?
Nico und Adrian sprechen darüber, warum das Handy so oft gegen Dinge gewinnt, die uns eigentlich mehr Freude machen würden – und warum wir als Kinder scheinbar viel leichter stundenlang in Hobbys versinken konnten.
Es geht um Bildschirmzeit und Infinite Scroll, alte Hobbys, Flow und die Frage, warum wir inzwischen sogar beim Malen, Laufen oder Töpfern schnell wieder besser werden, Ergebnisse produzieren oder etwas posten wollen. Welche Freizeitbeschäftigung passt eigentlich zu mir? Muss ich bei einem Hobby dranbleiben, wenn es keinen Spaß mehr macht? Und lohnt es sich vielleicht, bei der Suche nach neuen Interessen einmal zurück in die eigene Kindheit zu schauen?
Eine Folge über Ü-Eier, Puzzles, Modellbau, Sport, Freizeitstress – und darüber, wieder etwas zu tun, einfach weil man gerade Bock darauf hat.
Warum fällt es uns eigentlich so schwer, uns selbst für gut genug zu halten?
Wir sprechen über Selbstwert – und darüber, warum der nichts damit zu tun haben muss, wie selbstbewusst wir nach außen wirken. Wir schauen zurück auf unsere eigene Kindheit, alte Glaubenssätze, People Pleasing, Perfektionismus und den Drang, etwas leisten zu müssen, um gesehen oder gemocht zu werden.
Außerdem geht es darum, wie solche Muster entstehen, warum sie uns oft bis ins Erwachsenenleben begleiten und was wir ganz konkret tun können, um unseren Selbstwert wieder Stück für Stück aufzubauen.
Und Adrian beweist mit seiner Ukulele: Man muss wirklich nicht erst perfekt sein, um etwas einfach mal zu machen.
Alles perfekt machen, niemanden enttäuschen, bloß keinen Fehler machen – klingt erstmal nach hohen Ansprüchen. Kann aber ziemlich anstrengend werden.
In dieser Folge sprechen wir über Perfektionismus und darüber, warum er oft schon früh im Leben entsteht. Wir reden über Lob, Erwartungen, Angst vor Kritik, People Pleasing und die Frage, weshalb manche von uns selbst dann noch 130 Prozent geben, wenn 80 längst reichen würden.
Nico erzählt, wie sehr ihn sein eigener Perfektionismus teilweise ausgebremst hat – vom Lernen über die Arbeit bis hin zum Podcast. Adrian erklärt, warum für ihn der Weg wichtiger geworden ist als das perfekte Ergebnis. Und gemeinsam schauen wir darauf, wie man lernen kann, Fehler auszuhalten, Dinge einfach anzufangen und öfter mal zu sagen: Das ist gut genug.
Eine Folge über hohe Ansprüche, unnötigen Druck, dreckige Badewannen, Ukulelen, Ponys auf Hochzeiten – und darüber, warum das Unperfekte manchmal genau das ist, woran wir uns später erinnern.
Jeden Tag treffen wir tausende Entscheidungen – die meisten davon völlig automatisch. Aber dann gibt es diese Momente, in denen plötzlich gar nichts mehr geht: Welche Marmelade? Welcher Film? Welcher Job? Bleibe ich in meiner Beziehung oder gehe ich? Und warum fühlt sich selbst eine völlig belanglose Entscheidung manchmal an, als hinge unser ganzes Leben davon ab?
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum unser Gehirn Sicherheit liebt, weshalb uns zu viele Möglichkeiten überfordern und wieso wir oft lieber in der Komfortzone bleiben, obwohl wir tief drin eigentlich etwas anderes wollen. Wir reden über Verlustangst, Entscheidungsmüdigkeit, Maximizer und Satisfizer, mutige Fehlentscheidungen und die Frage, warum wir später häufig eher das bereuen, was wir nicht getan haben.
Außerdem geht es darum, wie Entscheidungen leichter werden können: mit der 10-10-10-Regel, einem Blick auf die Angst hinter unserer Unentschlossenheit und der Erkenntnis, dass es im Leben häufig nicht nur A oder B gibt – sondern auch noch ein ziemlich gutes C.
Hast du Menschen in deinem Leben, bei denen du wirklich alle Masken fallen lassen kannst? Die dir ehrlich die Meinung sagen, deine Erfolge feiern und auch dann noch da sind, wenn du gerade nicht die beste Version deiner selbst bist? In unserer 30. Folge sprechen wir über Freundschaft – und darüber, was aus einer lockeren Bekanntschaft eigentlich eine echte, tiefe Verbindung macht. Anlass war ein ganz besonderes Wochenende: vier Tage mit rund 50 Freundinnen und Freunden auf einer holländischen Insel, nach denen unsere Freundschaftsakkus ziemlich randvoll waren.
Wir reden darüber, warum Ehrlichkeit, Vertrauen, Verletzlichkeit und gegenseitiges Interesse so wichtig sind – aber auch darüber, wo Freundschaft aufhört. Wann wird aus Nähe eine Erwartungshaltung? Wann wird man ausgenutzt? Wie viel Loyalität ist gesund und ab wann wird sie blind? Und muss eine Freundschaft immer ausgeglichen sein oder darf einer auch mal deutlich mehr geben als der andere? Dabei wird es wie immer persönlich: Es geht um Freundschaften, die Krisen überstanden haben, um Freundschaften, die wir beenden mussten, und um Menschen, die auch nach Monaten ohne Kontakt sofort wieder vertraut sind.
Außerdem schauen wir auf die Wissenschaft hinter Freundschaften: Warum räumliche Nähe und gemeinsame Interessen uns schneller zusammenbringen, wieso es ungefähr 50 Stunden bis zu einer ersten Freundschaft und rund 200 Stunden bis zu einer wirklich engen Verbindung brauchen kann – und warum gute Freunde nicht nur gegen Einsamkeit helfen, sondern sogar unsere mentale und körperliche Gesundheit stärken können. Und für alle, die sich fragen, wie man im Erwachsenenalter überhaupt noch neue Freunde findet, haben wir natürlich auch ein paar Ideen. Eine Folge über Vertrauen, Enttäuschung, Zugehörigkeit und die vielleicht wichtigste Frage: Wer würde wirklich ins Auto steigen, wenn du ihn mitten in der Nacht brauchst?
Was passiert eigentlich, wenn wir freundlich sind – nicht aus Höflichkeit, nicht aus Kalkül, sondern einfach, weil wir uns dafür entscheiden? In dieser Folge sprechen wir über Freundlichkeit: darüber, warum sie oft unterschätzt wird, warum sie alles andere als naiv ist und wieso sie unser Leben manchmal mehr verändern kann, als wir denken. Auslöser ist eine ganz konkrete Begegnung: ein fremder Mann, der Nico und seine Freundin nach einer chaotischen Rückreise spontan vom Frankfurter Flughafen bis vor die Haustür fährt – einfach, weil er helfen wollte. Eine kleine Geste, die viel ausgelöst hat.
Wir reden darüber, was Freundlichkeit eigentlich ist – und was eben nicht. Wo sie sich von People Pleasing unterscheidet, warum sie nichts mit Schwäche zu tun hat und weshalb Ehrlichkeit genauso dazugehört wie ein offenes Herz. Es geht um Kindheit, Erziehung, Kultur, Medienbranche, um unfreundliche Menschen auf dem Fahrradweg, um kleine Gesten im Alltag, um die Frage, warum uns manche extreme Freundlichkeit erst mal misstrauisch macht – und warum sie trotzdem so kraftvoll sein kann.
Außerdem schauen wir auf die Forschung hinter dem Thema: Warum Freundlichkeit nicht nur anderen guttut, sondern auch uns selbst. Warum sie Stress reduzieren, den Selbstwert stärken und sogar ansteckend wirken kann. Es geht um das sogenannte „Helper’s High“, um den Ripple-Effekt von kleinen guten Taten und um die vielleicht schönste Erinnerung überhaupt: Dass schon ein ehrliches Kompliment, ein offenes Zuhören oder ein kurzer freundlicher Moment den Tag eines Menschen verändern kann – und manchmal sogar noch viel mehr. Eine Folge über Verbindung, Wärme, Mitgefühl und die Entscheidung, wie wir durch diese Welt gehen wollen.
Kennst du das Gefühl, dass selbst eine Pause plötzlich nach Aufgabe klingt? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum uns echtes Nichtstun so schwerfällt. Warum wir im Urlaub plötzlich alles „nutzen“ wollen, warum wir an der roten Ampel sofort zum Handy greifen und weshalb selbst freie Zeit oft schon wieder wie eine To-do-Liste klingt. Es geht um Sommer, Urlaub, Erschöpfung, FOMO, Social Media, Me-Time – und um die Frage, ob Pausen heute überhaupt noch Pausen sind oder nur kurze Boxenstopps, damit wir danach wieder funktionieren.
Wir reden darüber, warum unser Kopf selbst in stillen Momenten oft nicht abschaltet, weshalb Leerlauf sich manchmal fast unangenehm anfühlt und was dabei verloren geht, wenn wir jede freie Minute direkt wieder füllen. Gleichzeitig schauen wir darauf, was Pausen eigentlich mit uns machen können: warum in ihnen oft die besten Ideen entstehen, weshalb sie uns helfen, Dinge zu verarbeiten, und wieso sie kein Luxus sind, sondern ein echter Teil eines gesunden Lebens. Eine Folge über innere Unruhe, kleine Fluchten ins Handy, den Druck, immer „etwas aus dem Tag zu machen“ – und darüber, wie wir wieder lernen können, einfach mal da zu sein. Ohne Zweck. Ohne Produktivität. Einfach nur kurz für uns.
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